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Plattenfehler Franz. Zone 1947

  • Abarten-Hannes
  • 8. August 2009 um 15:57
  • happybaba
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    • 9. November 2009 um 20:35
    • #161

    Ein Abklatsch ist ein seitenverkehrter mehr oder weniger starker aufrecht stehender Abdruck des Briefmarkenbildes auf der Rückseite der Briefmarke.
    Es gibt zwei Arten von Abklatschen: den Maschinenabklatsch und den Bogenabklatsch.

    Ein Abklatsch kann durch den Leerlauf von Druckmaschinen entstanden sein (die nächsten eingelegten
    Bögen erhalten einen Abklatsch). In diesem Fall nennt man ihn Maschinenabklatsch. Dieser ist immer deckungsgleich mit dem Bild auf der Vorderseite. Beim Maschinenabklatsch muss Farbe auf die
    Gegendruckrolle gelangen. Und das geschieht eigentlich nur beim Reißen der Papierbahn oder
    wenn die Rolle zu Ende war, also beim Leerlauf der Maschine.

    Dazu kommt, dass die Farbe so schnell wie sie an die Gegendruckrolle gelangt, auch wieder abgegeben wird.
    Das heißt, dass oft nur die ersten zwei Bogen einen deutlich sichtbaren Abklatsch zeigen. Nach spätestens
    fünf Bogen ist der Effekt verschwunden. Also dürften nicht viele Bogen mit Abklatsch angefallen sein.

    Die zweite Art von Abklatschen bezeichnet der Philatelist als Bogenabklatsch. Dieser entsteht durch
    unzureichende Trocknung der Bögen während des Druckvorganges. Der Bogenabklatsch ist meist verschoben
    und nicht deckungsgleich zum Briefmarkenbild auf der Vorderseite


    @ schildescher

    Klar, gibt es. hab bis dato aber nur 24

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  • happybaba
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    • 10. November 2009 um 03:32
    • #162

    die Michel-PF der Nr. 9

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  • Ron Alexander
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    • 14. November 2009 um 09:07
    • #163

    Guten Morgen,

    diesesmal möchte ich voller Stolz meine Neuerwerbungen bzw. mal eine davon präsentieren. Ich hatte die Möglichkeit eine Sammlung zu erwerben die nach Herrn Flatter aufgebaut wurde. Anbei mal ein kleiner Auszug. Eine genaue Beschreibung folgt, wenn ich Zeit hierzu finde, die derzeit leider aufgrund von Prüfungsdruck Mangelware ist.

    Da fällt mir doch ein, ich zeige für die, die es nicht kennen, einen Auszug von Dr.Hannes Flatters, Abarten, Plattentypen und Plattenfehler der Länderausgabe, Handbuch und Katalog, Französische Zone.

    Hierbei sind viel mehr PF als im Michel aufgelistet, Herr Flatters hat diese alle akribisch dokumentiert und beschrieben. Tolles Werk! Ich kann jedem PF FZ Sammler dieses Werk nur empfehlen, wenn es nicht das Werk ist.

    Grüße
    Ron

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    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    4 Mal editiert, zuletzt von Ron Alexander (14. November 2009 um 09:23)

  • Kontrollratjunkie
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    • 15. November 2009 um 00:43
    • #164

    Dann möchte ich mich doch auch einmal wieder beteiligen.

    Hier also ein Sechserblock der Rheinland - Pfalz Mi.Nr. 11yv mit drei anhängenden gezähnten Leerfeldern am Oberrand.

    Dazu finden sich drei Typenpaare der Typen III und IV.
    Die seltenere Type IV kommt in der zweiten senkrechten Reihe vor.

    Gruß
    KJ

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  • Kontrollratjunkie
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    • 19. November 2009 um 00:06
    • #165

    Heute noch einmal eine Unterrandsechsereinheit der Rheinland - Pfalz Mi.Nr. 13 vv mit dem einzigen im Michel notierten Plattenfehler.

    Der PLF I kommt auf Feld 85 vor ("Heller Fleck rechts vom Nackenhaar").


    Dazu einmal eine generelle Frage: Z.B. bei Rheinland - Pfalz wird nach zwei verschiedenen Gummierungen unterschieden, feinkörnige und grobkörnige Gummierung.
    Wäre es möglich, hier den Unterschied einmal darzustellen, oder geht es über das Scannen oder Fotografieren nicht ?
    Wohlmöglich ist es ein genauso sinnloses Unterfangen wie die Bestimmung von Farben anhand des Bildschirms ? ?(

    Gruß
    KJ

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  • happybaba
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    • 19. November 2009 um 03:07
    • #166

    Versuch macht kluch.

    Sieht man was?

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  • happybaba
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    • 19. November 2009 um 04:09
    • #167

    Vielleicht sieht man hier ein wenig mehr:

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  • Kontrollratjunkie
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    • 19. November 2009 um 13:12
    • #168
    Zitat

    Original von happybaba
    Vielleicht sieht man hier ein wenig mehr:

    Schade, daß das Bild nicht zu vergrößern ist.
    Aber so in etwa habe ich eine Vorstellung, wie die bessere Gummierung aussehen sollte. Ein Muster werde ich dazu noch einstellen.

    Gruß
    KJ

  • wupperdmd
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    • 19. November 2009 um 13:52
    • #169

    Sind das eigentlich wirklich noch Plattenfehler oder doch eher Bogenfeldmarkierungen?

  • happybaba
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    • 19. November 2009 um 15:46
    • #170

    nächster Versuch.

    @ KJ

    ja, schade.

    @ wupperdmd

    wie meinst du das?

    @ admins

    Hat der Otto-Normal-User Einfluss darauf, ob das Bild in
    VERKLEINERTER Version erscheint oder nur so?

    Wenn ja, dann bitte wie.
    Habe lange gesucht und nichts gefunden.

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  • Bernd HL
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    • 19. November 2009 um 20:47
    • #171

    @ happybaba

    ...versuche es mal mit etwas mehr dpi beim Scanner ;) 300 dpi sollten es schon sein, dann klappt es auch mit grösseren Bildern.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • happybaba
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    • 19. November 2009 um 21:15
    • #172

    hi Bernie,

    guter Tipp.

    Wenn ich am Wochenende mal ne Stunde Zeit hab, werd ich zwei Bilder mit dem USB-Mikroskop reinstellen.

    Egal, ob verkleinerte oder vergrößerte Version:
    Da könnt ihr dann die Papierfasern lächeln sehen.
    Und die groben Gummipunkte auch.

    PS: das waren übrigens 600 dot per inch

    Einmal editiert, zuletzt von happybaba (19. November 2009 um 21:17)

  • wupperdmd
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    • 19. November 2009 um 23:46
    • #173

    Bei der Nachbildung eines Bogens benutzt man auch spezielle Merkmale, die nur an einer Position im Bogen vorkommen. Bei so einer Vielfalt an Merkmalen kann es sich eigentlich nur um diee Merkmale handeln.

  • happybaba
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    • 20. November 2009 um 03:38
    • #174

    @ wupperdmd

    vermute mal, du meinst mit den Bogenmerkmalen sowas bei den Plattierungen der Bauten-Platten. Und in der Tat: Da könntest du Recht haben.

    Wenn man sich nämlich die verschiedenen Platten der FZ ansieht, könnte man durchaus eine Unterteilung in primäre, sekundäre und vielleicht sogar tertiäre Merkmale vornehmen.

    Auch sowas wie Gummituchfehler und Retuschen kommen ja vermehrt vor (man denke an den weißen Fleck im Domturm oder in der Apsis, die beide dann bei den späteren Plattenformen auch in retuschierter Form auftauchen und äußerst gesucht sind.

    Gruß

    Hapybaba

    Einmal editiert, zuletzt von happybaba (20. November 2009 um 03:39)

  • happybaba
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    • 20. November 2009 um 16:13
    • #175

    hier nun die angedrohten USB-Mikroskop-Fotos der Gummierungsunterschiede.

    Sie entstanden mehr oder weniger zufällig beim Auftragen der Gummierung auf das Papier und sind daher auch zeitlich nicht zu trennen.

    Da ferner der Zufall mehr oder weniger körnigen Gummi schuf, sollte man mit Gummi w nur solche Stücke bezeichnen, die deutlich grobkörnigen Gummi aufweisen und nicht lediglich rauen, der lediglich durch geplatzte, aufgebrochene Leimblasen verursacht wurde.

    Der w-Gummi ist durch eine übersättigte Gummi-Lösung entstanden.
    w-Gummi kommt bei 14 Marken vor:
    Baden 4v 8v, 9y und 11v
    Rheinland-Pfalz 4v, 5v, 8v, 10v, 13v und 14y
    Württemberg-Hohenzollern 8v, 9,v, 11v und 12y

    Aufnahmen bei 160-facher Vergrößerung (bei 200-fach SCHLECHTER)

    Schön sieht man hier links den glatten Leimauftrag der Gummierung, und rechts beim w-Gummi die grobe Struktur der zu dick aufgetragenen Leimschicht mit den dunklen Punkten der Verunreinigung, die zusätzlich ein Kennzeichen des groben Gummis ist.

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    2 Mal editiert, zuletzt von happybaba (21. November 2009 um 01:12)

  • happybaba
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    • 21. November 2009 um 03:09
    • #176

    . . . und weil ich gerade dabei bin, möchte ich (ohne die Edit) mal eine Lanze für das USB-Mikroskop brechen.

    Meiner Meinung nach ist das Geld für so ein Ding wesentlich besser angelegt als für einen DSK jedes Jahr.

    Seht selbst (den kleinen Mückenschiss, der bei einem 24-Zoll-Screen zu einem Pferdeapfel von knapp 2 cm Durchmesser mutiert)

    Wen's interessiert:

    Bei Tchibo gibt es gerade ein recht brauchbares USB-Mikroskop für ca. 50 Euro

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    2 Mal editiert, zuletzt von happybaba (26. November 2009 um 21:41)

  • Kontrollratjunkie
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    • 3. Dezember 2009 um 00:01
    • #177

    Heute die Mi.Nr. 6 der Ausgaben für Rheinland - Pfalz im Ecksechserblock rechts oben mit Typenpaaren.

    In der senkrechten Reihe 10 findet sich die Type II, in den Reihen 8 und 9 die Type I.

    Gruß
    KJ

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  • Kontrollratjunkie
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    • 3. Dezember 2009 um 00:10
    • #178

    Jetzt noch einmal zu den Gummivarianten.

    Wenn ich Deine interessanten Beiträge lese, vermute ich einmal, daß meine beiden Sorten im Scan die einfache glatte Gummierung darstellt ?

    Danke für die Einschätzung
    KJ

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  • happybaba
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    9. April 1949 (76)
    • 3. Dezember 2009 um 03:58
    • #179

    Ja KJ,

    glar glatt!

    Was mich an der FZ noch so ein bisschen fasziniert, sind die Papierverschiedenheiten.

    Sieht man am besten an Randstücken.

    Zum Druck wurden folgende Papierarten verwendet:

    (1) vom 14. Januar bis 26. Juni 1947

    weißgraues dickes, sogenanntes v-Papier

    (2) vom 14. 7. 1947 bis 4. November 1949

    schneeweißes, sogenanntes y-Papier

    (3) gelegentlich dazwischengeratene abweichende Papierarten, und zwar

    (a) wesentlich dickeres, sogenanntes x-Papier (Kartonpapier)
    (b) wesentlich dünneres, sogenanntes z-Papier

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  • Ron Alexander
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    • 3. Dezember 2009 um 06:36
    • #180

    Guten Morgen,

    da kann ich happybaba nur zustimmen. Manches ist so braun, dass es einen schon fast an das Öko Klopapier erinnert, anderes erinnert mit seinem strahlenden weiß eher an eine Zahnpasta Werbung als Briefmarkenpapier ;)

    Grüße

    Sammelgebiet:
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