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Bayern: Prinzregent Luitpold - Marken, Karten, Souvenirs

  • Luitpold
  • 28. Juli 2009 um 16:31
  • Luitpold
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    878
    • 28. Juli 2009 um 16:31
    • #1

    Ist es bemerkenswert, dass erstmals 1911 auf bayrischen Postwertzeichen das Bildnis des Regenten gedruckt wurde? - Offensichtlich interessiert das nur ein paar wenige Sammler.

    Aus der damiligen Postankündigung: "Das K. Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten hat mit Allerhöchster Genehmigung bestimmt, dass anläßlich des neunzigjährigen Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit des Prinzregenten Luitpold von Bayern neue bayerische Postwertzeichen zur Ausgabe gelangen. ... Die Pfennigwerte weißen das Bild des Regenten in Uniform auf; ...Die Markwerte zeigen das Brustbild des Regenten in Jagdkleidung."

    Das Thema "Prinzregent Luitpold - Marken, Karten, Souvenirs" ist bis jetzt nicht in diesem Forum "besetzt" worden. Gerade damals scheint das, was heute auf jeder Briefmarkenmesse zu sehen ist begonnen zu haben: Das Anfertigen von Erinnerungsbelegen (-karten). Auch weil er mein Forum-Namensgeber ist, möchte ich mit diesem Thema anfangen und gleich ein Souvenir vorstellen: Das Geburtsschloss auf Ganzsachenpostkarte von 1911.

    Am 12. März 1821 nacht kurz vor 2 Uhr wurde in der Würzburger Residenz der vorletzte in Bayern regierende Herrscher aus dem Hause Wittelsbach geboren. Salutschüsse verkündeten am frühen Morgen der Würzburger Bevölkerung das freudige Ereignis. Luitpold war bereits der dritte Sohne Ludwigs I. (damals Kronprinz) und seiner Gemahlin Therese von Sachsen-Hildburghausen.

    Literatur: Verkehrsministerialblatt 1911 (versch. Ausgaben), Prinzregent Luitpold von Thomas Heiler (1996).

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (3. August 2009 um 19:56)

  • Luitpold
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    • 29. Juli 2009 um 09:22
    • #2

    Ein Souvenir (Postkarte - rückseitig "...mit Turnergruß") vom 14. Bayerischen Bundesturnfest in Würzburg (Sonderstempel vom 20. Juli 1912) mit 2 x 3 Pf. dkl.braun. Eine Bedarfskarte - auch wenn um 1 Pf. zuviel frankiert. Die Karte gefällt durch ihre Schlichheit und die besonders schön geschriebene Anschrift.

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  • Luitpold
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    878
    • 30. Juli 2009 um 19:22
    • #3

    Ein weiteres einfaches Belegstück für die 3 Pf. Luitpold-Marke Mi. 76 - Typ II. Der Briefumschlag (Klappe rückseitig offen - war nicht zugeklebt) wurde als Drucksache im Tarif vom 1.1.1913 (Drucksache /Fernverkehr 3 Pf.) nach München versendet. Noch 2 Anmerkungen sollen hier notiert werden.

    1. Gestempelt wurde die Marke am 15. April 1914 in Würzburg 2 (Bahnhofspostamt), also ein Aufbrauch dieser Marke, nachdem bereits am 30. März 1914 die neue König Ludwig III-Ausgabe erschienen war. In der Postverordnung wird allerdings darauf hingewiesen, dass die neuen Wertzeichen erst ab 30. März nur auf Verlangen an das Publikum abzugeben sind, da die Luitpold-Marken weiterhin gültig waren und auch der Vorrat bei den Postanstalten erst aufgebraucht werden sollte.
    2. Kastenstempel “Posthilfstelle Burggrumbach Taxe Unterpleichfeld”. Die Posthilfstelle (nach Aufgabe der Postablagen und Umwandlung in Agenturen) war “die kleinste Post” im Dorf und auch nur in Orten, wo solche Sammelstellung unentbehrlich schienen). Sie unterstand der Zustellpostanstalt, in deren Bereich die Hilfsstelle lag und deren Taxen von und nach der Hilfsstelle galten. Der Stempel ist vorschriftgemäß neben der Marke in hier auch violetter Farbe abgeschlagen worden.

    Quelle: Müller-Mark - Bayern. Div. Kataloge und Postverordnung von 1914.

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  • Luitpold
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    878
    • 31. Juli 2009 um 12:23
    • #4

    Hallo ,

    Ist es eine Täuschung, wenn Briefe mit Luitpold-Frankaturen nicht so häufig sind? Die Marken waren zwar bis 1919 gültg, aber schon 1914 wurde die Ludwig-III-Ausgabe verwendet. So bleiben ca. 2 Jahre, wo Luitpold alleine am Postschalter zu haben war (dazwischen Aufbrauch der vorherigen Wappenmarken - 1912).
    Deshalb ist der Brief mit dem Vierer-Luitpold sehr schön und so noch nicht gefunden! Die Halbierung dürfte zu den Souvenirs zählen. Auch gut, dass Einzelmarken, Einheiten hier jetzt zu sehen sind, da gerade diese in Auktionen immer wieder angeboten werden. Zu den amtlichen Postkarten möchte ich noch später einige Stücke vorstellen.

    Zur "Gewerbeschau-Sonderpostkarte" vorab hier ein einfaches Exemplar, das durch den Doppelkreisstempel Würzburg 5 interessant ist. Demnach wurde die Karte nicht in einen Postkasten eingeworfen, sondern am Schalter abgegeben (ansonsten wäre auch hier der Maschinenstempel Würzburg 2 zu sehen). Nach Helbig soll das Postamt 5 Sanderau 1914 geschlossen worden sein. Das kann sich nur auf einen Standortwechsel des Postamtes beziehen, denn der Stadtteil hat sogar bis heute (noch) eine Poststelle.
    Zur Karte selbst einiges aus dem Verkehrsministerialblatt - Postdienstlicher Teil vom 3. Februar 1912: "Das K. Staatministerium für Verkehrsangelegenheiten hat genehmigt, daß eine größere Auflage gewöhnlicher amtlicher 5 Pf.-Postkarten, die das Direktorium der 'Bayerischen Gewerbeschau München 1912' mit Reklameaufdruck für die Gewerbeschau versehen ließ, durch die Post verschleißt wird. Mit dem Verkauf dieser Karten haben sich alle Postanstalten in jenen Orten zu befassen, in denen sich Postämter I. oder II. Klasse* befinden. ... Die Gewerbeschau-Postkaten sind in erster Linie, die gewöhnlichen amtl. Postkarten ohne Reklameaufdruck dagegen nur auf besonderes Verlangen abzugeben.... Der Verkauf sollte sofort nach deren Eingang bei den Postanstalten beginnen".
    Deshalb müssten sich also noch frühere Verwendungen als vom 22.3. bzw. 17.4. finden lassen.

    * (Vor dem 1. Weltkrieg war das Postamt Würzburg 5 ein PA III. Klasse. Somit ist es offen, ob die Karte dort gekauft oder mitgebracht wurde. Also wieder viele Kleinigkeiten bei eier so unscheinbaren Karte, die zu entdecken sind, meint Luitpold.

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  • Abarten-Hannes
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    • 31. Juli 2009 um 22:58
    • #5

    Da hab' ich dann auch mal gekramt und zeige diese beiden ungelaufenen Ganzsachen zu 3 und 5 Pf. unseres gemütlichen Prinzregenten:

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  • Dienstheini
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    • 31. Juli 2009 um 23:17
    • #6

    Hallo:
    Zusammen.
    Zeige hir mal die Sonderpostkarte zum 90. Gebutstag des Prinzregenten Luitpold vom 10, März 1911 echt gelaufen. gültig nur im März 1911
    Die Karten wurden in zwei Druckarten hergestellt, Buchdruck -Umrandung 133 X 84 mm und Steindruck 135 X 85,5 mm
    Erste Karte Buchdruck zweite Steindruck!!!

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  • Luitpold
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    • 1. August 2009 um 13:42
    • #7

    Hallo
    Hier zunächst und zur Korrektur meiner Ausführungen zum Postamt Würzburg 5 * eine Ansichtskarte aus Würzburg mit vorderseitiger 5 Pf.-Luitpold-Marke (Farbe: grün auf grün lt. Verkehrsministerialblatt - Postdienstlicher Teil von 1911, Mi.-Nr. 77, Senf-Nr. im Jahr 1919 - 77).

    Offenbar eine Marotte der damaligen Zeit (eventuell aus dem Ausland, wo auf Postkarten solche Spielereien öfters zu finden sind) ist das Aufkleben der Frankatur auf der Bildseite der Ansichtskarte. Diese Karte zeigt eine Ansicht von Würzburg, Sanderau im Vordergrund, links die Wallfahrtskirche "Käppele" und rechts die Festung Marienberg.
    Vermutlich ist die Karte am Zug in den Postkasten eingworfen worden, weil die Marke mit dem Bahnpoststempel Würzburg-Frankfurt entwertet wurde. Rückseitig ist kein bayrischer Stempel mehr zu finden, nur einige Ankunftstempel aus Belgien. Nachtaxe wurde nicht erhoben, sodaß die vorderseitige Frankatur anerkannt wurde.

    Korrektur zu Postamt Würzburg 5. Das lag nicht im Stadtteil Sanderau (das war das Postamt 3) sondern hinter der Residenz (also am Rande der Innenstadt). Vermutlich wurde dann dieses Postamt in den neuen Stadtteil Frauenland verlegt.

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (1. August 2009 um 14:20)

  • Luitpold
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    • 1. August 2009 um 14:32
    • #8

    @ Abarten-Hannes und Dienstheini,

    freut mich sehr, dass ihr soweit gelesen habt und sogar Eure Luitpolds vorstellt. Zu den schönen Ganzsachen komme ich auch noch, vor allem die Privatpost-Ganzsachen sind sehr zahlreich.

    Weiterhin möchte ich schon darauf hinweisen, dass natürlich auch die ersten Erinnerungsmarken "25 Jahre Regierungsjubiläum des Prinzregenten" Werte zu 5 und 10 Pf. noch gezeigt werden. Hier schon mal eine Privatpostkarte mit einer "normalen" und einer sogenannten Erinnerungsmarke zu 5 Pf. (sicherlich ein Souvenir*, da 5 Pf. ausreichten. Der Kartentext ist auch sehr aufschlusreich! Da ist es doch selbstverständlich, dass die Marken am Ausgabetag gestempelt wurden).

    * so bezeichne ich alle überfrankierten Stücke, die zahlreich vorhanden sind. Damals waren schon viele Sammler "am werkeln".

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (1. August 2009 um 14:35)

  • Bayern-Nerv
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    • 1. August 2009 um 14:47
    • #9

    Hallo zusammen, hallo Luitpold !

    Auch von mir einen kleinen Beitrag zu diesem thread -
    Ansichtskarten - Drucksache der Bayerischen Schleifsteinwerke - Eltmann am Main v. 20.6.1912 mit 3 Pfg. Luitpold gelaufen nach Luckenwalde.

    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Luitpold
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    • 2. August 2009 um 11:47
    • #10

    Hallo Bayern-Nerv,

    Gratulation zu dieser interessanten Werbepostkarte. Eine historische Aufnahme, mit dem Automobil des Werksbesitzers. Oldtimer-Freunde werden sicherlich herausbekommen können, was das für ein Auto war. Und man sieht, dass es eine Knochenarbeit im Steinbruch war. Übrigens: Im Branchenbuch gibt es noch die Bay. Schleifsteinwerke Michael Ankenbrand. Schleifereien Breitbrunn. Bräunleinsgasse 8 96151 Breitbrunn.

    Freundliche Grüße
    Luitpold

  • Dienstheini
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    • 2. August 2009 um 12:15
    • #11

    Hallo:
    Zusammen.
    Zeige mal den Prinzregenten auf zwei Wertbriefen der Bayerischen Staatsbahn mit eingelochtem " E "
    Die besten Grüsse von
    Dienstheini.

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  • Luitpold
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    • 2. August 2009 um 12:52
    • #12

    Wie bekannt, gibt es bei der Lutipold-Ausgabe Typenunterschiede: bei den Pfennigwerten in der Kopfleiste vor allem im Mittelbalken des E von MAERZ.

    Die Briefmarken wurden im Steindruck d. h. mit dem lithografischen Verfahren hergestellt. Durch Überarbeitung der Platte entstand Typ II, wie bei Michel nachzulesen. Die Feinheit der Linie bei den Querstrichen des Buchstaben E läßt die Qerstriche bei dem E verschwinden. Auch die 9 ist verschieden, die Schriftstärke variert etwas.
    Diese Unterschiede finden sich auch auf den amtlichen Postkarten, hier von der Mi. P 87 I/02 (12). Die "12" ist auch die Postkarte, auf der der Sondertext zur Gewerbeschau aufgedruck wurde und unter Mi. P 92 aufgenommen wurde (die wie schon berichtet, keine Ausgabe der Post war, sondern nur über die Post verkauft wurde).

    Nebenbei: Die Version mit dem Umlaut Ä - AE - findet sich auch in einem Poststempel von Eichstädt bereits aus dem Jahre 1871!

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    4 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (2. August 2009 um 13:12)

  • Luitpold
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    • 3. August 2009 um 20:15
    • #13

    Hallo Dienstheini und Abarten-Hannes und bayern-nerv (mehr sind wir ja nicht).

    Die vorgestellten Dienst-Briefe der Bayerischen Staatsbahn geben mir das Stichwort Eisenbahn-Dienstmarken vor. Glückwunsch zu den sehr hübschen Briefen mit den Höchstwerten und gibt mir noch die Chance, den 5 Pf. Wert vorzustellen.

    Die Portofreiheit der Eisenbahndienstsendungen wurde durch Verordnung vom 28.12.07 mit Wirkung vom 1.1.08 aufgehoben und zugleich Dienstmarken ausgegeben und verfügt, dass alle Dienst-Sendungen mit diesen Marken durch den allgemein gültigen Tarifen (In- und Ausland) zu bewirken sind.
    Als Dienstmarken wurden die Freimarken (Wappenausgabe) mit Aufdruck E verwendet. Diese wurden am 30.6.1912 ungültig.
    Neue Eisenbahndienstmarken mit aufgedrucktem E wurden nicht mehr hergestellt. Vielmehr wurden ab 1.7.1912 die Luitpoldmarken (Werte siehe Abbildung) durch Lochung mit E als Dienstmarken verwendet, die bis 1.8.1916 gültig waren.

    Somit stand bei der hier gezeigten ersten PK mit einer 5 Pf. Wappen und aufgedruckten E (in rot) vom 9. April 1911 die Luitpold-5 Pf.-Marke (Einführung der Luitpold-Marken 10.3.11) als Dienstmarke noch nicht zur Verfügung. Die zweite PK vom 10. Juli 1912 ist daher mit einer 5 Pf.-Luitpold frankiert.

    Quellen: Michel-Kataloge, VMBL.P. 1911-1912, Brunner: Bayerns-PWZ.

    Luitpold

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  • Abarten-Hannes
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    • 3. August 2009 um 20:48
    • #14

    Wie es bei einem Abarten-Sammler schlechterdings nicht anders sein kann, hier ein Griff zu entsprechenden Seiten:
    1. der berühmte PF I "Jahresangabe 911 statt 1911", von woodcraft schon vorgestellt, sowie 2. ein paar andere Schmankerl, um es bayrisch auszudrücken!

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  • Luitpold
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    • 4. August 2009 um 08:11
    • #15

    Hallo

    Hallo Abarten-Hannes,

    Dein schönes Albumblatt erinnert mich an frühere Zeiten, wo ich auch Marken auf einer Seite optisch schön anordnete. Gefällt mir wirklich gut.
    Bei der Inschrift 12. MAERZ 1911 kommen auch auf den 5 Pf. Postkarten, wie aufgezeigt Druckzufälligkeiten vor. Hast Du Dich auch damit mal beschäftigt? Leider kann ich nicht prüfen, ob bei der angefügten Marke es sich bei dem Fleck um eine Beschädigung handelt. Wo habe ich nur die Marke hin (über diese Marke bzw. seinen Brüdern später mehr).

    Euch und @ALLEN einen schönen Dienst-(Sonnenferien-Urlaubs-?) Tag

    Luitpold

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  • Dienstheini
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    • 4. August 2009 um 09:59
    • #16

    Hallo:
    Luitpoldgemeinde.
    Möcht da mal was so einbringen:
    Ein Sammlerfreund der noch bei der Firma Bargel in München die Herstellung von Briefmarken gelernt hat, hat durch Vergleichsforschung festgestellt das es sogar vier Platten bei Luitpold Pfennigausgaben gab.
    Diese waren sogar ein Jahr lang im Michel bewertet ,wurden aber dann aus bestimmten Gründen wieder entfernt.
    Ich möchte mal die vier Typen hir zeigen, TypeI, Erstdruck, Kopfleiste E klein, R kopf klein, unklarer Druck. TypeII, ab ca, Okt. 1911 Nachgebesserte Kopfleiste aber beim E Mittelbalken teilweise noch kurz, R, etwar nachgebessert aber noch nicht so Sauber, Beim Typ III, Saubere Kopfleiste alle Buchstaben sauber abgedruckt, aber noch schmale Buchstaben. Der letzte TypIV, Kopfleiste Sauber und mit breiten Buchstaben, auch Rahmen saubern muß warscheinlich eine ganz neue Platte gewesen sein.
    Möcht das mal so im Raum stehen lassen, schaut mal eure Marken durch ob ihr auch diese Unterschiede feststellen könnt???
    Nun die Bilder von links nach rechts TypI, - IV,
    Gruss euer Dienstheini.

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  • Luitpold
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    • 5. August 2009 um 07:59
    • #17
    Zitat

    Original von Dienstheini
    ...TypeI, Erstdruck, Kopfleiste E klein, R kopf klein, unklarer Druck. TypeII, ab ca, Okt. 1911 Nachgebesserte Kopfleiste aber beim E Mittelbalken teilweise noch kurz, R, etwar nachgebessert aber noch nicht so Sauber, Beim Typ III, Saubere Kopfleiste alle Buchstaben sauber abgedruckt, aber noch schmale Buchstaben. Der letzte TypIV, Kopfleiste Sauber und mit breiten Buchstaben, auch Rahmen saubern muß warscheinlich eine ganz neue Platte gewesen sein.
    Gruss euer Dienstheini.

    Hallo Dienstheini,

    vielen Dank für die Erweiterung der Michel-Informationen, wo eben das alles nicht steht, was "Insider" wissen. Vor allem der Typ IV bzw. III, die sehr breiten Buchstaben sind leicht zu finden. Bei den schmaleren ist das so eine "Augensache". Hier mal meine Fundstücke bei der 5 Pf, (der Erhaltungszustand ist hier nachzusehen, da die Stücke aus einer sehr frühen Sammlung sind). Auffällig ist der letzte Wert, auf weißen Papier?

    Gruß
    Luitpold

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  • Abarten-Hannes
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    • 5. August 2009 um 09:31
    • #18

    Noch ein Fundstück von gestern:
    der Kringel über dem Kopf ist doch auch was Schönes! Natürlich keine Papierverletzung, sondern die Dokumentation irgendeines Fremdkörpers, der während des Drucks mitgenommen werden wollte:

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  • Dienstheini
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    • 5. August 2009 um 10:13
    • #19

    Hallo:
    Zusammen.
    Danke Erstmal fürs zeigen eurer gefundenen Marken,
    Nun zum Papier, wie Luitpold schreibt TypIV mit fast weißlichem Grünen Papier, das besser zur Erstausgabe der Luitpoldmarken passt. Bei der Erstausgabe TypI, ist das Papier hellgrün, bei denn späteren Auflagen geht es mehr zu Dunkelgrün, Warscheinlich war noch Papier von der esten Auflage übrig, das dann zur Verwendung kamm. Die Papierfarbe kommt auch bei der 2,Mark in TypII vor, werde noch ein Bild nachreichen, muß erst meine Bestände durchsuchen, aber es kommt!!
    Die besten Sammlergrüße
    Dienstheini.
    Nun das versprochene Bild.

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    Einmal editiert, zuletzt von Dienstheini (5. August 2009 um 10:20)

  • Bayern-Nerv
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    • 5. August 2009 um 18:49
    • #20

    Hallo zusammen!

    Habe mal eben einige Exemplare von meinen 2 M. Luitpold 87 II rausgekramt - hier sieht man deutlich die Farbunterschiede im Papier.

    Hoffe, sie gefallen euch ! :)

    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

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