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Packkammerstempel

  • Magdeburger
  • 27. Juli 2009 um 19:09
  • Michael D
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    • 19. März 2010 um 19:20
    • #121

    Hallo,

    auf diesem Brief wurde der Packkammerstempel von Elberfeld bei als Aufgabestempel verwendet.
    Gelaufen ca. 1850 von Elberfeld nach Olpe, die Entfernung beträgt < 10 Meilen. Das Paket wog nur 3 Pfund, so dass die Mindesttaxe von 2 Sgr. anfiel.
    Olpe hatte keine Packkammer, so dass bei Ausgabe der normale Aufgabestempel verwendet wurde.

    Der Paketaufgabezettel (ohne Ortsnamen) entspricht vom Typ her den im Regional-Magazin Wesel verwendeten (Type PR-11).

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Michael D
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    • 10. April 2010 um 18:49
    • #122

    Liebe Sammlerfreunde,

    hier ein Beleg aus der Postvereinszeit von Preußen nach Braunschweig.
    Aufgegeben am 9. Mai 1863 in Barmen (Rheinprovinz) mit einem 15 Pfund schweren Paket.
    Seit dem 1.7.1858 erfolgte die Portoberechnung auf Grundlage der direkten Entfernung zwischen den beiden Orten (bzw. ab 20 Meilen auf Grundlage der Taxquadrate), ohne Berücksichtigung von Übergabepunkten zwischen den verschiedenen Postverwaltungen.
    Die Entfernung Barmen - Braunschweig beträgt 34 Meilen, dies entspricht der 9. Progressionsstufe.
    9 * 1/6 (Sgr.) * 15 (Pfund) = 22 1/2 Sgr.
    Das Paket wurde vom Absender bar bezahlt.

    Als Paketaufgabezettel wurde der in der Rheinprovinz häufige Typ 11c verwendet (Nummer in rot, Ort schwarz gedruckt mit ausgeschriebenem "aus" vor dem Ortsnamen, Ziffernhöhe 3,8 mm)

    Von Braunschweig sind rückseitig ein blauer Ausgabestempel und ein kleiner Kreisstempel mit der Nr. 6 zu sehen.
    Vorderseitig dann noch der Ausgabestempel A
    Vielleicht kann ein Braunschweig-Kenner was zu dem blauen Nummernstempel sagen.

    Viele Grüße
    Michael

    Ergänzung Entfernungsbrechnung

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (10. April 2010 um 19:26)

  • Magdeburger
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    • 10. April 2010 um 19:09
    • #123

    Hallo Michael

    sehr schöner Brief.
    Der rückseitige kleine K1 ist wie in Bayern ein Briefträgerstempel, soweit ich bisher erfahren habe.
    Das grosse vorderseitige "A" soll mit Anlage heissen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Michael D
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    • 10. April 2010 um 19:22
    • #124
    Zitat

    Original von Magdeburger
    ...
    Das grosse vorderseitige "A" soll mit Anlage heissen.
    ...

    Hallo Ulf,

    danke für die Auskunft zu dem Briefträgerstempel.

    Der A-Stempel ist laut Bruns (Altdeutschland - Fahrpostbriefe 1824-1874) ein Ausgabestempel. Es gibt ein Pendant mit dem Buchstaben G bei der Paketannahme dazu, vermutlich für Gewogen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Totalo-Flauti
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    • 27. Juni 2010 um 08:00
    • #125

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich habe einen Paketbegleitbrief aus Greifswald nach Leipzig erstanden. Er stammt vom 26.11.1856. Der Brief wurde mit zwei Stempelabschläge der Leipziger Paketausgabe "verziert". Im geschlossenen Zustand ist siegelseitig nur der K2 der Leipziger Stadtpost zu sehen. Der zweite Stempel der Paketausgabe ist erst bei Öffnung des Briefes zu sehen.

    Gruss Totalo-Flauti

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  • Magdeburger
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    • 27. Juni 2010 um 08:29
    • #126

    Hallo Totalo-Flauti

    danke dür das zeigen des Beleges.
    Schade dass ein Laufweg - ich hatte eine Hoffnung - nicht vorhanden ist, bzw "abgestempelt" wurde.

    Die Entfernung von Greifswald nach Leipzig sind knapp 40 Meilen. Der Absender bezahlte 5 Sgr bar, 4 Sgr für Preussen und 1 Sgr für Sachsen, was siegelseitig in Blau f(ranco) 1 nochmals notiert wurde. Die vorderseitige grosse "1" wurde dafür gestrichen.

    Ohne die Grenzpostämter zu kennen, kann ich zur Taxierung wenig sagen, weil die 4 Sgr für Preussen theoretisch für die Gesamtstrecke schon gereicht hätten.
    Eine Leitung über Berlin - Köthen wäre denkbar (ca 39 Meilen) und dafür reichen die 4 Sgr (2 Pfennige * 3 Pfund * 8 = 48 Pfennige = 4 Sgr) und von Köthen nach Leipzig sind es keine 10 Meilen, so das der Mindesttarif, hier gleich Gewichtstarif reicht.

    Der zweite Paketausgabe-Stempel ist ja interesant - Hat der Empfänger den Brief schon geöffnet vorgezeigt und der Beamte stempelte erst falsch?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • senziger
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    • 1. Juli 2010 um 21:48
    • #127

    Hallo,

    hier ein Begleitbrief von Belgern nach Eisleben mit (leider etwas wackeligem) Stempel EISLEBEN PACKK.

    Gruß vom

    senziger

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    • 2. Juli 2010 um 06:05
    • #128

    Hallo sensiger

    Brief ist frühstens 1859 gelaufen. Der Mindesttarif wurde hier bezahlt 4 Sgr = doppelte Brieftaxe bei 10 -20 Meilen. (Belgern - Eisleben 14 Meilen). Das Paket wog 8 Loth.
    Der Packkammerstempel ist bisher nur für die Jahre 1856 - 1860 nachgewiesen.

    Leider kann ich es nicht richtig deuten: Anbei im? Papier "Rolle mit einem ??? gez(eichnet) F. T. Eisleben

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    • 2. Juli 2010 um 06:37
    • #129

    Hallo,

    vermutlich ... mit einer Büchse gez. ...

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Online
    kartenhai
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    • 2. Juli 2010 um 08:51
    • #130

    Meine Version:

    Anbei eine Papier-Rolle mit einem Buche gez.(eichnet) F. P.

    Gruß kartenhai

  • senziger
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    • 9. Juli 2010 um 21:42
    • #131

    Hallo,

    hier ein schön vorgedruckter Begleitbrief von Solingen nach Remscheid. Aufgegeben in Solingen am 29.12.1865, 5-6 N, ausgegeben in Remscheid am selben Tag! Freigemacht mit dem Mindesttarif.

    Gruß

    senziger

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    • 10. Juli 2010 um 09:28
    • #132

    Hallo senziger

    beide Orte sind nur eine Meilen voneinander entfernt. Das Paket wog 14 Pfund 2 Loth. So unglaublich es ist, bis incl. 16 Pfund hätte der Mindesttarif noch gereicht.

    Sehr schöne Beleg, der Orts-Stempel von Remscheid dokumentierte die Paketausgabe.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • senziger
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    • 12. Juli 2010 um 21:03
    • #133

    Hallo Magdeburger,

    vielen Dank für die Erklärung.
    Hier ein weiterer Begleitbrief, gelaufen am 7.1.1856 von Görlitz nach dem ca. 4 Meilen entfernten Lauban (heute Luban). Dort ausgegeben am 8.1., das Ganze für 2 Sgr.

    Gruß

    senziger

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  • Magdeburger
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    • 12. Juli 2010 um 21:30
    • #134

    Hallo senziger

    Oben steht wenn ich es richtig entziffere "Anbei ein Kistchen sig(niert): M.A. (Zeichen) 96.
    Ein relatives Leichtgewicht von 1 Pfund 15 Loth. Für die Taxierung gilt gleiches wie oben (Gewichtstaxe 1,5 Pfennige je 1 Pfund oder Teilen eines Pfundes je 5 Meilen).

    Schade das die Paketannahme von Görlitz nicht darauf ist. Es wäre ein Rahmenstempel mit P.2.

    Danke für das Zeigen des schönen Beleges.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    • 12. Juli 2010 um 21:42
    • #135

    Hallo senziger,

    eine kleine Anmerkung zu dem Paketaufgabezettel:
    Er ist vorschriftsmäßig auf der Rückseite des Begleitbriefes angebracht (dies wurde oft mißachtet, daher wurde diese Vorschrift später aufgehoben).
    Es scheinen große Ziffern zu sein, wenn sie 8 mm hoch sind, entspricht dies der Typer PR12 mit einer Verwendungszeit von 1855-58.

    Ansonsten kann ich Magdeburger nur zustimmen: ein schöner Beleg !

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Schnulli
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    • 14. Juli 2010 um 15:12
    • #136

    Ich möctte 2 Briefe heute zeigen.
    1. Weissenfels-Naumburg
    Der Brief hat auf der Vorderseite den schwach abgeschlagenen Stempel Naumburg Packkammer vom 09.05. und auf der Rückseite den Ausgabe-Stempel Nr. 4 vom 08.05. Der Brief lief also am selben Tag von Weissenfels nach Naumburg.

    2. Stepenitz-Stettin
    Der Brief trägt auf der Vorderseite den Stempel Stettin Packet-Ausgabe vom 24.09. Auf der Rückseite ist der Ausgabe-Stempel vom 23.09. Der Brief lief als 1 Tag von Stepenitz nach Stettin.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Michael D
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    • 14. Juli 2010 um 16:12
    • #137

    Hallo Schnulli,

    vielleicht mißverstehe ich dich, aber der Ablauf war folgender:

    1)Aufgabe von Brief + Paket am 8.5. in Weissenfels
    Zustellung des Briefes am gleichen Tag in Naumburg (rs.)
    Abholung des Paketes am folgenden Tag (vs. K2 Naumburg Packkammer)

    2)Aufgabe von Brief + Paket am 22.9. in Stepenitz
    Zustellung des Briefes am Folgetag in Stettin(rs.)
    Abholung des Paketes am darauf folgenden Tag (vs. R3 Stettin Packkammer)

    Beide liefen als portofreie Dienstsachen.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Schnulli
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    • 14. Juli 2010 um 16:36
    • #138

    @MichaelD

    Danke für die Klarstellung, so hatte ich es auchh gemeint, nur vielleicht etwas mißverständlich geschrieben.

    Den Stempel Stettin Packet-Ausgabe Ra3 habe ich in dem Henke-Buch nicht gefunden. Gibt es andere Literatur, wo dieser Stempel verzeichnet ist und bewertet?

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Michael D
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    5. August
    • 14. Juli 2010 um 16:45
    • #139

    Hallo Schnulli,

    ich dachte mir schon, dass Du das auch so meinst ... :)

    Der R3-Stempel Stettin Packet-Ausgabe ist in der Arbeit von Bruns zu den preußischen Packkammerstempeln aufgeführt.
    Er ist für die Zeit von 1867 bis 1872 belegt.

    Bruns gibt ihm 3 Punkte (auf einer Skala von 1 - 5), was bedeutet:
    1) Bruns selber lagen 6-10 Belege mit diesem Stempel vor - also mittlere Häufigkeit
    2) ganz grob von Brtuns geschätzt, hat dieser Stempel dann einen Wert von ca. 30 Euro

    NB: Dein Beleg stammt aus dem Jahr 1869, also NDP-Zeit

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Schnulli
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    • 14. Juli 2010 um 18:08
    • #140

    @MichaelD

    Vielen Dank für die ergänzenden Informationen, die helfen mit weiter.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

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