ich werde sie gerne wenn alle 7 Briefe gezeigt wurden sind, um stecken in den jew. Threat weil ich habe ja das Probl. das ich nicht immer sicher bin welche Michel usw. deswegen bei Bayern bunt ist schön, weil es versch. Marken sind gerne wie geschrieben sende ich sie danach in den jew. Threat nun das vorletzte Bild!
Bayern - Bunt ist schön
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Hallo mtcyrus,
gut, dann machen wir das so, damit man später deine Briefe auch wieder findet.
Zwei schöne Stücke - der 1. aus Augsburg ist eine Spätverwendung der Nr. 11 - im Juli 1867 gab es die Folgemarke Nr. 17 längst zu kaufen. Hier hat der Absender Marken gehortet. Das passte auch in den Thread von mikrokern mit den Spätverwendungen oder in den Thread mit der Nr. 11; oder in beide.

Der Brief aus Wunsiedel ist super - Glückwunsch. Wenn du den mal tauschen möchtest ...
Zwar ist Wunsiedel nichts besonderes, aber man hatte dort eine Sondertype des Aufgabestempels, wie man unschwer ersehen kann. Es war ein Schönstempler dort, der dem gM 600 immer sehr klar und zentrisch setzte.
Beide Briefe waren so nur bis zum 31.12.1867 möglich, weil es Postvereinsbriefe bis 1 Loth über 20 Meilen waren. Danach kosteten diese Briefe nur noch 3 Kr..
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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danke sehr und klar ist Bayern immer auch zum tauschen da und nun werde ich auch die vor letzten beiden Briefe zeigen, die ich vor der Schere bewahrt habe, weil ein befreundeter Sammler nur die Marken haben wollte habe ich hier nun getauscht und bin sehr glücklich drüber
MfG
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Hallo!
Der Brief nach Dietmannsried wurde an Herrn Streng geschickt. Die Streng-Korrespondenz ist sehr bekannt, da noch etliche Briefe erhalten sind (vgl. beispielsweise meinen Avatar). Die Marke dürfte eine 3 Ib sein. Hier wäre es interessant, den Inhalt zu sehen, da die Marke eigentlich nur für Frankaturen von Drucksachen und Ortsbriefen in Betracht kommt. Da der Brief von Augsburg nach Dietmansried gelaufen ist, kann man letzteres eigentlich ausschließen, so dass es sich um eine Drucksache handeln müsste. Für mich sieht auf dem Scan der durscheinende Inhalt allerdings sehr "geschrieben" aus, hier müsste man erstmal nachschauen, um weitere Prognosen zu Originalität u.a. zu machen.
Der Brief von Bamberg nach Marktredwitz trägt eine 9a. Aufgabestempel ist ein Halbkriesstempel vom Bamberger Bahnhof.
Viele Grüße
kreuzer
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Der Inhalt:
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Hallo mtcyrus,
kreuzer hat völlig Recht - auch mir fiel auf, dass da etwas nicht passt.
Es war ein Brief, der mit einer 1 Kr. Marke nicht frankierbar gewesen wäre.
Hier sass sicher eine blaue 3 Kr. Marke (Platte 2 oder 3) an der Stelle, an der jetzt die Nr. 3 verklebt wurde.Wenn du auf die Stempelfarbe achtest, siehst du, dass die 18 des Mühlrades dunkel ist, der Aufgabestempel aber nur grauschwarz und deutlich heller.
Der Briefinhalt ist interessant, teilt man doch in Kriegshaber (heute Stadtteil von Augsburg) Herrn Streng mit, dass man dessen "Einlage" besorgt hat.
Klartext: Herr Streng hat die bayerische Post beschissen und einen Brief für einen Dritten in einen Brief nach Augsburg verpackt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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also im Klartext eine Fälschung, auf einem Brief der mal an einem Postbetrüger ging, auch irgendwie lustig!
MfG
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Nun die wirklich letzten beiden Briefe, wo ich auch auf eure Meinungen gespannt bin, ich bedanke mich für die bisherige Hilfe von euch!!!
MfG
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Hallo!
Auch mir ist der Unterschied in der Stempelfarbe aufgefallen und hat mich gleich etwas stutzig gemacht.
Zeige unten nochmal den Brief aus meinem Avatar (Platte 3) als Beispiel, wie der Brief ursprünglich möglicherweise ausgesehen haben könnte.
Dein nächster gezeigter Brief trägt eine wunderschön breitrandige Nr. 20 (wahrscheinlich vom rechten Bogenrand). Ist so sicherlich recht schwer zu finden. Der Brief dürfte vom 12.1.1869 datieren, da in diesem Jahr (am 9.3.) die Mühlradstempel eingezogen wurden und die Marke erst am 1.10.1868 erschien.
Der zweite gezeigte Brief ist ebenfalls sehr interessant. Eine ungewöhnliche Darstellung des Betrages von 12 kreuzern. Ist die Rückseite vorhanden? Dann könnte man evtl. genauere Aussagen über den bayerischen und schweizerischen Anteil treffen. Leider sind die Stempel nicht sehr deutlich abgschlagen. Lichtenfels hatte die Stempelnummer 288. Kann am Scan leider nicht erkennen, ob das passen könnte.
Viele Grüße
kreuzer
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Hallo mtcyrus
Falls der braune 6 Kreuzer Brief echt ist, ist er bei Sem zu 4000,- Euro notiert.
Und wenn von 1869 sicher eine Fälschung weil die 6 Kreuzer Taxe schon am 1.1.1868 vorbei war.Schöne Marke auf jeden Fall

Viele Grüsse
Nils -
Hallo mtcyus,
bei deinem 6 Kr. Brief hat ein Depp eine Nr. 14 abgemacht, weil er sie dringend brauchte. Wie Nils schon sagte - 6 Kr. war ab 1.1.1868 keine Frankaturstufe mehr und da Lohr immer zentrisch gestempelt hat ist es nicht schwer, eine Marke ohne Stempelübergang von so einem Brief abzulösen.
Der 12 Kr. Brief aus Lichtenfels sollte echt sein - aber er hat die linken zwei Marken aus einem anderen Bogen als die rechten. Das kam aber vor.
9 Kr. für Bayern und 3 Kr. für die Schweiz, die unten links notiert wurden, zeigen die korrekte Frankatur nach dem Postvertrag vom 1.10.1852.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Hallo zusammen!
Bayern-Nils 4.000 € ist glaub ich ein Schreibfehler. Bei mir stehen 400 €, oder hab ich jetzt was entscheidendes übersehen?
Allerdings stimmt es, dass zu diesem Zeitpunkt bis 1 Loth mit drei Kreuzern und von über 1-15 Loth mit 7 Kreuzern zu frankieren gewesen wäre. Gibt es noch ein anderes Datum auf dem Brief? Eventuell wurde auch das Datum am Stempel falsch eingestellt.
Viele Grüße
kreuzer
edit: Hab gerade gesehen, dass @bayern klassisch während ich am Schreiben war schon die Aufteilung und den zweiten obigen Punkt beantwortet hat.
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Hallo kreuzer
Es stimmt dass es 400 € als niedrigste Briefpreis ist. Aber als Einzelfrankatur auf Brief (oder Postanweisung) ist der Preis 4000 €.
Viele Grüsse
Nils -
man sollte wohl auch die zweite Seite der Katalognotierung lesen...Viele Grüße
kreuzer
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... von der Nr. 20 Bayerns sind 4 (!!!) Einzelfrankaturen bekannt geworden in 110 Jahren der Statisik. Das ist nicht eben viel, wenn man bedenkt, dass es sicher mehrere Hundert Schwarze Einser Einzelfrankaturen gibt.
Einzelfrankaturmöglichkeiten: BY - Frankreich Nahbereich, BY - Schweiz Nahbereich, Drucksache mit zweithöchstem Gewicht und Postanweisung.
Noch Fragen zum Preis?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Also die 12 Kr. ist echt, da ein Fotoattest dabei ist!!
Und die NUmmer 20 ist also auch eine Fälschung??Dann habe ich bei einer Tauschsendung ziemlich sicher 2 Fäschungen bekommen, sehe ich das richtig???
Edit also macht bei beiden Belegen eine Prüfung keinen Sinn???
MfG und dank sehr
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Hallo mtcyrus,
der Brief mit der braunen 6 Kr. Wappenmarke hatte mal früher noch eine 1 Kreuzer grün Wappenmarke mit drauf. Die ist jetzt weg.
Eine Fälschung ist etwas anderes ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Verfälschung wäre wohl richtiger. Sowohl die Briefe, als auch dier Marken sind authentisch, aber gehören nicht ursprünglich zueinander, bzw. fehlt bei dem einen Brief eine ursprünglich zugehörige Marke.
Eine Prüfung hätte in diesem Fall m.E. keinen Sinn, da die Verfälschungen mehr oder weniger offensichtlich sind. Da kann man sich das Geld für eine Prüfung sparen.
Viele Grüße
kreuzer
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also ich sehe das bei der 6 Kreuzer Marke was drauf ist von hinten aber es macht an keiner Stelle den Eindruck für mich, dass noch ne Marke drauf ist!
MfG
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und die Rückseite bzw. das was über geblieben ist!
MfG
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