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Baden - Württemberg Franko Grenze

  • VorphilaBayern
  • 17. Juli 2009 um 13:16
  • VorphilaBayern
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 17. Juli 2009 um 13:16
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:
    Eingeschriebener Teilfrankobrief (handschriftlich "fco Grz"
    = Franko Grenze) von Mannheim (Baden) nach Kirchberg
    (Württemberg) vom 22. März 1815.
    Der Absender bezahlte 18 Kreuzer (zuzüglich der Charge Gebühr)
    bei der Briefaufgabe (bis zur Württ. Grenze) und der Empfänger
    12 Kr (von der Grenze bis Kirchberg).


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 17. August 2009 um 17:21
    • #2

    Liebe Sammlerfreunde,

    zwischen Baden und Württemberg scheint es,
    daß es nicht viele "Franko Grenze" Briefe gibt.

    Möchte einen weiteren Brief zeigen.

    Eingeschriebener Teilfrankobrief von Freiburg
    (Baden) nach Neckarsulm (Württemberg)
    vom 20. Dezember 1827. Der Absender
    (eine Privatperson) bezahlte bei der Briefaufgabe
    neben der Charge Gebühr 10 Kreuzer bis zur
    württ. Grenze. Beim Empfänger (königl. württ.
    Oberamtsgericht) wurden 6 Kreuzer Porto
    eingezogen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 12. Oktober 2009 um 17:43
    • #3

    Liebe Sammlerfrunde,

    folgender Brief kam heute in meine Sammlung:

    Teilfrankobrief (links unten handschriftlich "frei Grenze"
    von Mannheim (Baden) nach Heilbronn (Württemberg)
    vom 6. November 1814. Der Absender, Reichsfreiherr
    Otto Heinrich von Gemmingen - Hornberg, bezahlte bis
    zur badisch / württembergischen Grenze 6 Kreuzer
    (Rückseite vermerkt) und der Empfänger mußte von
    der Grenze bis Heilbronn 3 Kreuzer Porto bezahlen.

    Zum Reichsfreiherrn von Gemmingen habe ich
    folgenden Link angehängt:


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. Oktober 2009 um 18:09
    • #4

    Lieber VorphilaBayern,

    attraktiver Brief mit schönem "Background". Danke fürs zeigen und den interessanten Link. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 12. Oktober 2009 um 20:18
    • #5

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihren Beitrag
    zum "Frei Grenze" Beleg.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • balf_de
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    • 12. Oktober 2009 um 22:00
    • #6

    Immer, wenn hier einmal nicht ausschließlich von Bayern die Rede ist, fühle ich mich angesprochen - ganz besonders, wenn ausdrücklich nach badischen Belegen gefragt wird.
    Trotzdem fürchte ich, dass meine frühen Briefe aus Heidelberg nach Württemberg nicht für diesen Thread qualifiziert sind: Ich lese zwar "franco" aber nicht "franko Grenze" oder ähnliches.
    Bitte, klärt mich auf, worauf es ankommt!
    Was ich zeigen kann, sind z.B. zwei kleine Einschreibebriefe vom Februar 1822 nach Heilbronn bzw. vom Juli 1834 nach Brackenheim:
    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Oktober 2009 um 05:22
    • #7

    Lieber balf_de,

    ohne dem lieben VorphilaBayern vorgreifen zu wollen, wurden meiner Meinung nach die Briefe unterschiedlich versandt.

    Der 1. Brief trägt zwar auch den frei - Vermerk, jedoch wurde er wohl nur für die badische Strecke frankiert. Findet sich hinten eine Notation der bezahlten Gebühr?

    Wenn ja, dann wäre dies der badische Anteil bis zur Grenze.

    Jedenfalls zahlte der Empfänger satte 30 Kr., denn beide Taxen belegen diese 30 Kr. ebenso wie der Text unten: "Postauslage 30x erhalten".

    Der 2. Brief war hingegen sicher frankiert bzw. teilfrankiert, denn es findet sich nur eine Taxe von 2 Kr. für den Empfänger. Auch hier wäre die Rückseite wichtig zu sehen, wie fast immer in der VMZ eigentlich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 13. Oktober 2009 um 05:42
    • #8

    Hallo balf_de,

    ich denke auch wie der liebe bayern klassisch, daß die Rückseiten
    beider Briefe wichtig sind, um sie beschreiben zu können. Beim Brief
    nach Brackenheim denke ich auf jeden Fall, daß es ein Frankobrief ist, denn Brackenheim bekam erst ab 1.8.1838 ein eigenes Postamt
    und die Zustellung erfolgte durch einen Amtsboten von
    Besigheim aus. Für die knapp zwei Meilen bis Brackenheim
    kassierte der Amtsbote zwei Kreuzer.

    Gratuliere zu den sehr schönen Briefen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • balf_de
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    • 13. Oktober 2009 um 14:38
    • #9

    Vielen Dank VorphilaBayern,
    vielen Dank BK !
    da ich unsicher war, ob meine Briefe überhaupt hierher passen können, habe ich sie zunächst nicht aufgeklappt. Natürlich hole ich das gerne nach, obwohl die Rückseiten nicht allzu eindrucksvoll sind:
    Bitte, gebt mir kurz Bescheid, wenn Euer Interesse an Heidelberger Einschreibebriefen nach Württemberg noch nicht erschöpft ist!
    Viele liebe Grüße
    balf_de

  • Bayern-Nils
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    • 13. Oktober 2009 um 20:53
    • #10

    Hallo balf_de

    Es ist schöne Briefe die du hier zeigst. Ich bin nicht sicher ob ich die zwei Briefen so richtig beurteilen kann, aber ich versuche.

    Der erste Brief hatte in Baden Portofreiheit, so dass er nur für Württemberg bezahlen müssten. Etwas unsicher bin ich, weil die 6 Kreuzer überstrichen sind. Vielleicht ist der Brief den ganzen Weg Portofrei gemacht?
    Die 30 vorne ist die Kartierungsnummer.

    Bei deine erster Brief ist es 3 beziehungsweise 4 Kreuzer Franko bezahlt geworden. Ich kenne die badische und württembergische Taxen, so ich kann leider nicht sagen welche Land die die 3 oder 4 Kreuzern gehört. Kartierungsnummern findest du hier oben rechts.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • balf_de
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    • 13. Oktober 2009 um 21:47
    • #11

    Hallo Bayern-Nils !
    Vielen Dank. dass Du Dich noch einmal mit meinen beiden Briefen befasst hast. Deine Vermutung zur Portofreiheit habe ich nicht ganz verstanden, habe aber daraufhin mir die Adresse genauer angesehen. Den Empfänger des Heilbronner Briefs (genau genommen: Assumstadt bei Heilbronn) habe ich bei Wikipedia "gefunden":
    Ein wichtiger Mann für die Entwicklung der Landwirtschaft in Württemberg.
    Aus dem Text des Briefs kann ich allerdings kein Indiz für Portofreiheit erkennen - dem Freiherrn wird die Zahlung von 250 Gulden quittiert. Leider kann ich - wie so oft - nicht alles lesen ...
    Viele Grüße
    balf_de

  • VorphilaBayern
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    • 14. Oktober 2009 um 05:09
    • #12

    Hallo balf_de,

    zum Einschreibebrief von Heidelberg
    nach Brackenheim kann ich folgendes
    sagen:
    Es ist ein Frankobrief, bei dem der
    Absender neben der Einschreibegebühr
    von 4 Kreuzer, 4 Kreuzer für Baden
    (bis 1/2 Loth über 2 bis 6 Meilen = 4 Kr)
    und für Württemberg 3 Kreuzer
    (bis 1/2 Loth über 3 bis 6 Meilen = 3 Kr)
    zahlte. Der Empfänger bezahlte 2 Kr für
    den Amtsboten von Besigheim nach
    Brackenheim (knapp 2 Meilen Entfernung),
    denn Brackenheim bekam erst am 1.8.1838
    ein eigenes Postamt und wurde bis dahin
    von Besigheim bedient (durch Amtsboten).

    Zum anderen Brief habe ich bisher noch keine Erklärung.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Oktober 2009 um 05:35
    • #13

    Hallo balf_de,

    der 1. Brief wurde wohl in Baden als porto- und chargégebührenfrei erkannt. Dies geht aus den beiden "NULL" - Paraphen der Aufgabepost hervor.

    Da der Brief mit 30 Kr. in Württemberg taxiert wurde, kann dieser Betrag nur für die inländische Strecke angesetzt worden sein.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Brief zwischen beiden Ländern Massenware ist. Im Gegenteil ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 14. Oktober 2009 um 09:21
    • #14

    Hallo bayern klassisch oder

    Ich habe eine Frage zu deine Antwort. Ich weiss dass die österreichern die Chargegebühre rückseitig notiert haben. War es auch so in Baden? Oder ist es hier nur so hier geschrieben weil der Chargegebühr nicht bezahlt geworden ist?
    Vorderseitig sehen wir 30 zwei Mal geschrieben. Ein davon muss die Kartierungsnummer sein. Hatte der Brief dieselbe Kartierungsnummer in der beiden Länder?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Oktober 2009 um 11:14
    • #15

    Hallo Nils,

    ich glaube nicht, dass der Brief überhaupt eine Rekonummer hat. In alter Zeit wurde das nicht immer in jedem Postgebiet so streng gehandhabt. Von Baden kenne ich zahlreiche Rekobriefe aus vielen Jahrzehnten, die keine Rekonummer haben.

    Ich denke, dass man beim Grenzeingang zu Württemberg die große "30" notierte und später diese nur rechts oben wiederholte und zur Verdeutlichung unterstrich.

    Eine Rekonummer wurde in der Regel mit Tinte vermerkt, weil ja der Postschein nicht mit Rötelstift ausfüllbar war. Daher hatte man immer zuerst den Schein numeriert, ausgefüllt und dann den Brief mit der Rekonummer versehen. Danach kamen Taxen (vorne oder hinten) zum tragen.

    Du weißt schon sehr viel, wenn du Österreichs Prinzipien bei der Rekommandation kennst. :jaok: :)

    Ob sie hier in Baden üblich waren, vermag ich nicht zu entscheiden, weil es auch damals nicht so viele porto- und chargébefreite Personen oder Institutionen gab, als dass ich das in Masse heute würde nachprüfen können.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 14. Oktober 2009 um 12:25
    • #16

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort.

    Erst jetzt sehe ich dass es vorne auf der erste Brief tatsächlich "Franko 0" geschrieben ist. Macht aber hier keine unterschied.


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • balf_de
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    • 14. Oktober 2009 um 13:30
    • #17
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    der 1. Brief wurde wohl in Baden als porto- und chargégebührenfrei erkannt. Dies geht aus den beiden "NULL" - Paraphen der Aufgabepost hervor.


    Vielen Dank, BK !
    Jetzt wüsste ich natürlich zu gern, weshalb der Absender gebührenbefreit war: so viel kann ich lesen, dass er sich von dem Freiherrn mit "... ergebener Diener .." verabschiedet. Also vermutlich keine sehr hochgestellte Persönlichkeit.
    Sicher hast Du keine Probleme mit der Handschrift: was hat der Freiherr eigentlich an wen bezahlt? Lässt sich aus dem Text etwas zur Gebührenbefreiung ablesen?
    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Oktober 2009 um 16:05
    • #18

    Hallo balf_de,

    den Inhalt des Briefes hast du vollkommen richtig erfaßt - der Rest sind Höflichkeitsfloskeln. Die 250 Gulden waren halbjährliche Zinsen (damals wurde mit ca. 4% verzinst, wenn ich nicht irre, so dass du dir das Vermögen leicht errechnen kannst, um das es hier ging).

    Aus dem Stand des Absenders läßt sich nicht (immer) auf eine persönliche Postportofreiheit schließen. Hierfür benötigte man alle amtlichen Unterlagen über die Portofreiheiten Badens, welche ich nicht besitze.

    Eine Umdeutung des von mir zu dem Brief geschriebenen würde aber sehr schwer, daher kannst du das ruhig so stehenlassen. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • balf_de
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    • 14. Oktober 2009 um 17:03
    • #19
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ... Eine Umdeutung des von mir zu dem Brief geschriebenen würde aber sehr schwer, daher kannst du das ruhig so stehenlassen. :)


    Lieber BK !
    Hoffentlich hast Du nicht gedacht, ich wollte Deine Analyse anzweifeln; ich war nur neugierig, weil ich Portobefreiung mit dem Fürstenhaus und der Regierung assoziiert habe. Jedenfalls sage ich Dir herzlich Dankeschön - ich weiß jetzt, dass mein kleines Briefchen etwas Besonderes ist ...
    Viele Grüße
    balf_de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Oktober 2009 um 18:49
    • #20

    Lieber balf_de,

    kein Problem, ich wollte damit nur ausdrücken, dass die beiden NULL - Paraphen eindeutig sind und keine andere PO - Interpretation zulassen. :)

    Und wenn VorphilaBayern kein Veto einlegt, wird es schon richtig sein. :jaok:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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