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DDR 440 2X oder 2Y

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  • mar-vel
  • 10. Juli 2009 um 22:39
  • Erledigt
  • mar-vel
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    5. März 1970 (56)
    • 10. Juli 2009 um 22:39
    • #1

    Hallo,

    ich hätte gerne von Euch DDR Spezialisten gewusst, ob dieses ein Bedarfsstempel ist, oder ob es sich um eine Gefälligkeitsabstempelung handelt.
    Und zum zweiten wüsste ich gerne wie ich bei diesem Stück das Wasserzeichen herausfinde. Ist zwar unwahrscheinlich, dass es 2Y ist, aber wer weiß....

    Vielen Dank und beste Grüße
    Marc

    Bilder

    • ddr_40.jpg
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      • 370

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • philnum
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    • 12. Juli 2009 um 08:34
    • #2

    Hallo Marc,

    der Stempel "(15a) WEIMAR 1" wurde nicht für amtliche Entwertungen zu philatelistischen Zwecken benutzt, es gilt also nicht die (billige) Bewertung "schraffierter Kreis", sondern "Punkt im Kreis".

    Das Wasserzeichen von aufgeklebten Marken festzustellen, ohne sie abzulösen, ist schwierig. Zur Unterscheidung des DDR-Wasserzeichens 2 X und 2 Y könnte man allerdings die damit zusammenhängende Richtung der Papierstruktur nutzen. Dazu braucht man nur ein - möglichst von derselben Ausgabe oder aber der Urmarke (ohne Aufdruck) stammendes - Vergleichsstück mit eindeutigem Wasserzeichen und eine stark vergrößernde Lupe:

    Angenommen das Vergleichsstück hat das häufige Wasserzeichen 2 X, so legt man es mit der Vorderseite und richtig herum (also hochkant) neben oder überlappend über die Marken auf Briefstück und überprüft unter der Lupe schräg gegen das Licht gehalten die Papierstrukur. Läuft sie in dieselbe Richtung, so handelt es sich auch um dasselbe Wasserzeichenpapier; verliefe sie hingegen quer dazu, wäre es demzufolge das querliegende Wasserzeichen.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (12. Juli 2009 um 08:35)

  • Lumpus2000
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    • 12. Juli 2009 um 19:58
    • #3
    Zitat

    ...Zur Unterscheidung des DDR-Wasserzeichens 2 X und 2 Y könnte man allerdings die damit zusammenhängende Richtung der Papierstruktur nutzen...


    Vom Grundsatz her richtig, man kann so das WZ XI herausfiltern. Wenn die Papierstruktur nun abweicht hat man folgendes Problem: Bei dieser Marke gibt es Leider das WZ X in I und II ... das bedeutet die Papierstruktur ist bei YI und XII gleich
    :P

    ... und XII wäre auch eine "billige" Variante

    DDR-Homepage (inkl. Bestimmungshilfen für 5-Jahr-Plan und Dienstmarken)
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  • mar-vel
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    • 13. Juli 2009 um 07:49
    • #4

    @ philnum und Lumpus2000

    vielen Dank schon mal.
    Das mit dem Stempal ist ja schon mal gut.

    Das mit den Vergleichsstücken wird schwierig, da das nicht mein Sammelgebiet ist und ich nur über die Marken verfüge, welche meine Oma hinterlassen hat.

    Meint Ihr, dass sich eine Prüfung lohnt?

    Schönen Gruß
    Marc

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  • Ron Alexander
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    • 13. Juli 2009 um 08:35
    • #5

    Nu ja, musst den Unterschied betrachten, zwischen TopStück und Selten und dem billigstem wert. Das wirst Du aber wohl nur durch einen Prüfer erfahren, also wird Dir, in diesem Falle, wohl nichts anderes übrig bleiben. Hab gerade keinen Michel zur Hand, musst selber schauen wie groß die Preisdifferenz ist und es sich somit lohnen würde.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • philnum
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    • 13. Juli 2009 um 09:01
    • #6
    Zitat

    Original von mar-vel
    Meint Ihr, dass sich eine Prüfung lohnt?

    Spar Dir das Geld für die Prüfung - wenn Du nur dieses Briefstück und nichts weiter für einen DDR-Prüfer hast, kostet das wegen der Mindestprüfgebühr pro Auftrag und der Versandkosten sicher mehr als dieses Briefstück bei einem Verkauf als Erlös erzielen würde.

    Es ist zwar ein waagerechtes Paar, aber die rechte Marke ist oben mit Zahnfehlern. Die Chance ist zudem gering, dass es wirklich die teurere MiNr. 440 YI (Katalogwert einzeln bedarfsgestempelt M€ 250,-) ist.

  • mar-vel
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    • 13. Juli 2009 um 11:13
    • #7

    Ich habe gerade noch mal die Prüfordnung gelesen ( Bisher habe ich noch nichts prüfen lassen... ).

    Da steht unter 10.2 "n der Regel beträgt die Mindestvergütung für jede Prüfsendung € 25,00. Die Mindestvergütung für jede einzelne vorgelegte Marke beträgt € 3,00, für jedes Briefstück oder Ganzstück € 5,00"

    Wird nun in dem Fall 25 Euro Mindestgebühr fällig, doer die 5 Euro für das Briefstück? Oder summiert sich das dann?

    Wenn es nur die 5 Euro wären, würde ich es mal hinschicken. Aber davon könnte ein Prüfer wohl auch nicht leben...

    Aber wahrscheinlich lohnt sich das wirklich nicht.

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  • Ron Alexander
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    • 13. Juli 2009 um 11:22
    • #8

    Mindestvergütung verstehe ich so wie eben Mindestumsatz, der wird auf jedenfall abgerechnet, auch wenn Du ihn nicht erreichst. Wenn Du z.B. 5 Briefstücke hinschickst, hast Du meineserachtens diese 25€ Mindestvergütung erreicht, wenn Du nur 2 Briefstücke hinschickst, liegst unter der Mindestvergütung von 25€ musst aber dennoch die 25 zahlen.

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • mar-vel
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    • 13. Juli 2009 um 11:35
    • #9

    hmmm....
    o.k., dann muss ich noch mal die Marken meiner Oma durchsehen, ob ich noch etwas prüfenswertes finde.
    Wenn nicht - viellecht hat ja jemand an einem Tausch interesse?

    Gruß
    Marc

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  • Kontrollratjunkie
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    • 13. Juli 2009 um 12:10
    • #10

    Wie das Wort Mindestvergütung schon sagt, kostet eine Prüfung bei einem Verbandsprüfer des BPP eben mindestens 25 EUR, normalerweise zzgl. Märchensteuer und natürlich den Versandkosten, die normalerweise auch zweimal das Porto für den Einschreibebrief ausmachen.

    Wenn Du weiter nix prüfwürdiges hast, m.E. ab 50 Mi€ aufwärts,dann spare Dir das Geld, es lohnt nicht.

    Gruß
    KJ

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