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Bayern-Österreich 1819-1842

  • Bayern-Nils
  • 15. Juni 2009 um 16:43
  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. März 2010 um 19:54
    • #101

    Hallo Nils,

    ein ungewöhnlicher Brief, den ich so noch nicht gesehen habe.

    Mit deiner Vermutung könntest du Recht haben: Schweiz - Bayern - Österreich. In Anbetracht der Komplexität der Postverhältnisse von der West- zur Ostschweiz machte das sicher Sinn. Ob es die Post damals viel schneller geschafft hätte ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 4. März 2010 um 20:37
    • #102

    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für die Antwort. :)

    Ein einfacher Brief ist es nicht. Aber ich bleibe bei meine Vermutung bis ich mehr eventuell mehr Wissen einholen kann.
    Denkst du dass 1/2 hier ein 1/2-er Kreuzer heissen kann? Dann für die Transporte von Lindau nach Bregenz. Es war ja keine Strecke und es war sicher nicht der einzige Brief der man dieser Transportiert hatten. Es ist ja auch eine Vermutung ;)

    Ich habe noch einen Brief der ich in dieser Zusammenhang zeigen kann, der aber nicht (vermutlich nicht) über Bayern lief. Es ist ein Brief von Konstanz in Baden der auch erst in Bregenz den Postamt gesehen hat. Und der Brief lief auch nach Micheldorf. Es war ein Brief in 2. Gewichtsstufe und hat somit 28 Kreuzer CM gekostet. Wie der Brief von Konstanz nach Bregenz gekommen ist, weiss ich nicht. Über See, Über Land? Interessant ist der Rückseitige Durchgangstempel Ebelsberg. Ist der Brief zu weit gelaufen, warum nicht nur nach Wels? Oder ist der Brief vielleicht über Linz gekommen und daher einen anderen Laufweg gehabt? Es wird viele Vermutungen, vielleicht bekomme ich mal eine Antwort :) so dass ich sicherer den Brief beschreiben kann.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (4. März 2010 um 20:38)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. März 2010 um 07:31
    • #103

    Hallo Nils,

    und wieder ein ganz außergewöhnlicher Brief. :) :P

    Zu dem vorherigen noch: ich kenne Hunderte von Forwarder - Briefen; auf keinem hat ein Forwarder sein Entgelt außen aufgeschrieben. Unabhängig davon, dass man kaum in halben Kreuzern gerechnet hätte, mach es keinen Sinn, Geldbeträge außen zu notieren.

    Es wäre möglich, dass der Forwarder 1/2 schrieb um zu dokumentieren, dass dies der 1. von 2 Briefen war, die er jemandem mitgab. Aber das ist nur eine Vermutung.

    Zu der innerösterreichischen Leitung kann ich wenig sagen - ohne genügendes Material werden hier Aussagen schnell zur Kaffeesatzleserei.

    Aber du bist so erfolgreich im Aufspüren von diesen 5beinigen Schafen, dass ich dir zutraue, noch ein paar dieser Schmankerl zu finden. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 5. März 2010 um 08:13
    • #104

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort. Ja, ein von zwei Briefe ist eine kluge Vermutung.

    Sicher finde ich noch einige Brief für meine "5 beinige Schafe Sammlung" :D Ich bin leider nicht der einzige der diese Briefe wünsche, so es ist ab und zu einen harter Kampf :) Ich arbeite daran. Dann bekomme ich sicher einige Antworte, aber auch noch mehr Fragen dazu :D
    Vielleicht hat jemand anderen hier im Forum etwas dazu zu sagen?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 5. März 2010 um 08:17
    • #105

    Hallo Bayern-Nils,

    ich darf mich den Worten von bayern klassisch anschließen
    und Dir recht herzlich zu diesen sehr schönen und seltenen
    Briefen gratulieren.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 5. März 2010 um 09:58
    • #106

    Hallo Vorphilabayern

    Danke :) :)

    Viele Grüsse
    NIls

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 9. März 2010 um 20:34
    • #107

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Barfrankierter Brief (links "Franco", Siegelseite
    24 Kreuzer C.M.). Adreßseite kein Portovermerk.
    Evtl. ganz frankiert, dies war aber zwischen
    Bayern und Österreich bis 1842 nicht zulässig.
    Es waren nur Teilfrankobriefe möglich.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Nils
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    • 9. März 2010 um 20:45
    • #108

    Hallo VorphilaBayern

    Ein sehr interessanter Brief :)

    Ich kann es auch nicht erklären. Aber mit dem Teilfrankostrich ist der Brief, glaube ich, nur bis Grenze frankiert.
    Nach der Expeditionsnummer ist ps oder rs geschrieben. Kann sein dass der Brief als Portofreie Dienstsache geschickt ist?

    Dank fürs Zeigen

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. März 2010 um 20:56
    • #109

    Lieber VorphilaBayern,

    ein außergewöhnlicher Brief. Derartiges kenne ich kein Dutzend Mal.

    Er wurde in Österreich mit 24 Kr. CM grenzfrankiert, aber ab der bayer. Grenze als Dienstbrief (an)erkannt und daher nicht taxiert. Demnach wurde auch "Franco" belassen und nicht mit "Gräntz" präzisiert.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 23. März 2010 um 08:42
    • #110

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Teilfrankobrief von Salzburg nach Tittmoning
    vom 5. Mai 1841. Der Absender bezahlte
    2 Kreuzer C.M. Franko und der Empfänger
    3 Kreuzer rhein. Porto.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Nils
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    • 23. März 2010 um 20:13
    • #111

    Hallo Freunde

    Zuerst Danke an VorphilaBayern fürs Zeigen. Ein sehr schöner Brief der auch in meine Sammlung passen würde :)

    Ich möchte Heute Abend dieser Brief zeigen. Der Brief ist von Landshut nach Wien in 1827 gelaufen. Der Absender hat bis zum Grenze 12 Kreuzer bezahlt. Der Brief lag also in der 3. Gewichtsstufe. In Österreich war man nicht so sicher mit der Wage. Hier hat man zuerst 28 Kreuzer CM gerechnet, dann aber es zu 42 Kreuzer CM für die 3. Gewichtsstufe korrigiert.
    Unten links ist es "Porto bei Ablage" notiert geworden, aber später abgestrichen. Recht vor diesen Vermerk ist es korrekt "Frei ...... Grenze" notiert geworden, also bis Grenze frankiert. Welche Wörter fehle ich?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. März 2010 um 20:18
    • #112

    Lieber VorphilaBayern und Nils,

    ganz hervorragende Briefe werden hier gezeigt. :P :)

    Unten links wurde gestrichen "Porto bey Ablage", was bedeuten sollte, dass der Empfänger alles hätte zahlen sollen (ging wegen des Grenzfrankozwanges nicht).

    Daneben steht "Frei bis an die Grenze". So war das richtig.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 23. März 2010 um 20:30
    • #113

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort

    Stimmt "bis an" war die fehlende Wörter. :)
    Kannst du auch einen armen Ausländer erklären was das Begriff "Porto bey Ablage" heisst. Ist es bis zu dem Postamt? Eventuellen Botenkosten hat ja immer der Empfänger bezahlt (es gibt Ausnahmen, aber nicht hier).

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. März 2010 um 20:33
    • #114

    Hallo Nils,

    die war ein etwas ungewöhnlicher Terminus für "Porto jenseits", oder Gebühr zahlt Empfänger. Unter Ablage verstand man auch die Abgabe.

    Da die Briefe nach Wien oft von Boten abgeholt wurden, meinte man hier wohl bis zum Postamt in Wien.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 23. März 2010 um 20:47
    • #115

    Hallo bayern klassisch

    Danke :)

    Diese Vermerke mach oft viel Spass, und hat auch eine Aussagekraft an die man sicher selten denkt. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 24. März 2010 um 14:21
    • #116

    Hallo Bayernfreunde,

    dieser Brief kam heute bei mir an:

    Teilfrankobrief von Augsburg nach Dornbirn (Vorarlberg) vom 16.12.1835.

    Rückseitig sind 9 Kreuzer notiert für einen Brief der 2. Gewichtsstufe (über 1/2 Loth bis 1 Loth) - soweit klar. Die Entfernung von Augsburg bis zur Grenze (Lindau) betrug ca. 17 Meilen.

    Vorderseitig sind mit Tinte 2 Kr CM notiert und mit Rötel wieder gestrichen. Daneben stehen dann mit Rötel 4 1/2 Kr. CM, die der Empfänger als Porto zu zahlen hatte.

    Mir ist nicht recht klar, was die gestrichenen 2 Kr CM zu bedeuten haben. Ist es ein Botenlohn, zu dem dann noch 2 1/2 Kr. CM Porto (genznaher Ort) kamen?

    Viele Grüße
    Bayern-Kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. März 2010 um 14:30
    • #117

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    hinten steht 6 Kr. für die 1. Gewichtsstufe über 12 - 18 Meilen. :)

    Die 2 Kr. CM für Österreich wurden in 2,5 Kr. rheinisch reduziert, zu denen 2 Kr. rh. Botenlohn kamen, so dass der Empfänger 4,5 Kr. rheinisch zahlen durfte.

    Wie wir von fachkundigen Forumsmitgliedern erfahren durften, war in diesem Teil Österreichs noch bis in die 30er Jahre hinein der rheinische Kreuzer die vorherrschende Währung.

    Guter Kauf bei eBay - ich hatte ihn auch gesehen, aber zu bieten verpaßt. Gut, dass er bei einem Forumsmitglied bleibt. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 24. März 2010 um 15:06
    • #118

    Hallo Bayern-Kreuzer

    Glückwünsche. :P :P

    Es ist ein Traumbrief. Hätte ich auch gern in meine Sammlung gehabt.
    Hier habe ich leider vergessen zu bieten, aber gut für dich ;)

    Die Beschreibung von bk ist richtig. Es gibt ähnliche Briefe hier im Thread, die aber etwas fehlerhaft beschrieben sind. Wir haben alle im laufe die Zeit viel gelernt. :)
    Nächstes mal hoffe ich ein zu bekommen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 24. März 2010 um 15:31
    • #119

    Hallo bayern-klassisch und Nils,

    vielen Dank für Eure fachkundigen Kommentare zu meinem Brief.

    Auf die 6 Kreuzer Franko (anstatt 9 Kreuzer) bin ich auch schon gekommen; aber da war der Brief schon im Forum eingestellt.

    Aber dass in Dornbirn noch mit rhein. Kreuzer gerechnet wurde, war mir völlig neu. - Wieder was dazugelernt.

    viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Postgeschichte-Kemser
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 24. März 2010 um 17:00
    • #120

    Hallo,

    zu der Periode habe ich auch noch einen:

    Eine Parteisache vom Landgericht Tölz ans Landgericht Kitzbühl in Tirol vom 25.11.1839.
    Handschr. Vermerk: Frey bis Grenze. Rückseitig ist auch der bayerische Gebührenanteil in Höhe von 10 Kruezern (3. Gewichtsstufe ?) vermerkt.

    Was ich jedoch vermisse, ist der österreichische Anteil. Die weiteren Kleckse rs. sind ja wohl nicht als Gebührenvermerk zu deuten.

    Kann es sein (und wo findest sich da eine Quelle), dass der österreichische Teil gebührenfrei war ?

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

    2 Mal editiert, zuletzt von Postgeschichte-Kemser (24. März 2010 um 17:03)

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