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Bayern-Österreich 1819-1842

  • Bayern-Nils
  • 15. Juni 2009 um 16:43
  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. August 2010 um 18:14
    • #161

    Hallo Roda127,

    wenn er heute 11g wiegt, und ein halbes Loth 8,75g schwer war, dann war es ein Brief der 2. Gewichtsstufe, wie ich es beschrieben hatte. Glück gehabt, Nils war auch nah dran. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    • 6. August 2010 um 19:20
    • #162

    Hallo

    Gut, dann ist die Gewicht festgestellt? Und es erklärt die bayerische Strecke.

    Eine Frage steht immer noch offen und ist nicht beantwortet.

    "Eine, für mich auf jeden Fall, wichtige Frage ist warum man einen ExOffo Brief begünstigt hat, und dann zu dem halben Porto?"

    Kann jemand mir es erklären? :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 20. September 2010 um 06:01
    • #163

    Hallo und guten Morgen ! :)

    anbei ein Brief (leider nur Hülle ohne Inhalt) von Meran nach Benediktbeuern ("An die königl. bayrische Militärfohlen...(?) Inspektion"), den ich vor ein paar Tagen in einer Auswahlsendung gefunden habe und der mit Freude in meine Heimatsammlung aufgenommen wird.

    Zum Hintergrund der etwas ungewöhnlichen Anschrift:
    Das Kloster Benediktbeuern wurde 1818 vom Bayerischen Staat übernommen und für die Pferdezucht als "Remontedepot" genutzt. Der Begriff "Remonte" kommt aus dem Französischen und bedeutet "Ersatzpferd". Der Begriff wird innerhalb der Kavalerieausbildung für Pferde genutzt, die sich noch in der Grundausbildung befinden.

    Zum Brief selber:
    Die vorderseitige Taxierung ist vermutlich der bayerische Gebührenanteil für einen Brief der 3. Gewichtsstufe (1 - 1 1/2 Loth) in der Entfernung 6-12 Meilen im Zeitraum 1819-1843. Offenbar war der österreichische Anteil gebührenfrei. Bei dem Meran-Stempel handelt es sich wahrscheinlich um einen Gerichtsstempel - das rückseitige Papiersiegel lässt sich noch als "Kais. Königl. Landgericht Meran" entziffern. Es befinden sein keine weiteren Vermerke oder Stempel auf der Rückseite.

    Frage hierzu: Kann dieser Gerichtsstempel zeitlich enger eingegrenzt werden ?

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. September 2010 um 08:36
    • #164

    Lieber Schorsch,

    wenn es ein Brief ab Okt. 1842 wäre, müsste er den OBC - Stempel tragen. In der Praxis wurden aber gerade diese Dienstbriefe oft ohne den vorgeschriebenen OBC - Stempel belassen.

    Diese Dienstsiegel kenne ich aus Österreich auf Briefen nach Bayern ab den 1820er Jahren, was hier aber nicht wirklich weiter hilft.

    Von Duktus der Schrift her halte ich ihn für einen Brief aus der Zeit von 1830-40.

    Das passte auch zu der Tatsache, dass ab Febr. 1841 siegelseitig Ankunfts- und Transitstempel in Bayern abschlagen musste.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Postgeschichte-Kemser
    aktives Mitglied
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    • 20. September 2010 um 08:40
    • #165

    Hallo Ralf,

    herzlichen Dank erstmal. Vielleicht haben wir ja noch einen "Tiroler" im Forum, der auch weiter helfen kann.

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • kartenhai
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    • 20. September 2010 um 09:10
    • #166

    Hallo Postgeschichte-Kemser,

    die genaue Anschrift heißt: Militär-Fohlenhofs-Inspektion. Genau die selbe Bezeichnung hatte damals auch Schwaiganger.

    Gruß kartenhai

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    • 20. September 2010 um 12:50
    • #167

    Hallo PGK

    Ein schöner Brief :) :)
    Und danke für die Hintergrundsgeschichte. Macht immer spass zu lesen.

    Diese Stempel kenne ich überhaupt nicht. Denke aber auch dass der Stempel vom Postamt kommt. Der Brief ist also nicht gestempelt, ist aber mit dem Post gelaufen.

    Wenn ich die Abstand zwischen Benediktbeuren und Mittenwald messe, komme ich nur bis 6 Meilen. Hier also dann 4. Gewichtsstufe. Bin aber hier nicht so sicher. Höre gern dein Kommentar dazu.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. September 2010 um 15:42
    • #168

    Hallo Nils,

    ab der Grenze waren es 8 Meilen bis zum Zielort.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    • 20. September 2010 um 15:50
    • #169

    Hallo Ralph

    Eine Frage hierzu. Als ich geantwortet habe, war ich unsicher ob ich ab Grenze oder ab Grenzort Mittenwald messen sollte. Oder war vielleicht Mittenwald der Messpunkt hier?
    Es ist dann mehr eine Generelle Frage. Ab wo sind es gemessen? Gibt es eine Generelle Antwort? Ist ja für einen Österreich-Bayern Sammler nur bis ca. 1843 interessant.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. September 2010 um 16:36
    • #170

    Hallo Nils,

    gemessen wurde ab der Grenze. Viele Kartierungspoststellen lagen ja an der Grenze, von daher war das gleich.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Postgeschichte-Kemser
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 20. September 2010 um 16:49
    • #171

    Nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten für die Erklärungen/Interpretationen.

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

    Einmal editiert, zuletzt von Postgeschichte-Kemser (20. September 2010 um 16:49)

  • VorphilaBayern
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    • 10. Oktober 2010 um 10:43
    • #172

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Teilfrankobrief von Hallein nach Tittmoning
    vom 23. Mai 1839. Der Absender bezahlte
    2 Kreuzer C.M. bis zur österr. bayr. Grenze
    und von dort bis Tittmoning mußte der
    Empfänger 3 Kreuzer rh. Porto bezahlen.
    Zuerst wurden 2 Kr. angeschrieben, die
    in 3 Kr. geändert wurden.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 17. Oktober 2010 um 08:38
    • #173

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden interessanten Brief möchte ich zeigen:

    Barfrankierter Brief (Siegelseite 10 Kr.C.M.) aus Hall bei Steyr,
    aufgegeben in Linz an der Donau (Österreich) an den Kaufmann
    Clemens Krüger in Schellenberg (Bayern) vom 3. Oktober 1819.
    Siegelseite Durchgangsstempel Salzburg vom 6. Okt. 1819. Briefe
    aus Berchtesgaden und Schellenburg und umgekehrt wurden min-
    destens bis 1830 über Hallein (Österreich - eine 3/4 Meile von Schellen-
    berg entfernt) und Salzburg nach und aus Bayern geleitet, obwohl in
    Berchtesgaden bereits seit 17.4.1813 eine Posthalterei und seit 1817
    eine Postexpedition bestand. Durch einen privaten Boten (einmal
    wöchentlicher Botengang zu Fuß) von Berchtesgaden über Schellen-
    berg nach Hallein und zurück erfolgte die Bestellung der Post. Es gibt
    z.B. Briefe bis 1830 aus Berchtesgaden nach München, die einen
    Durchgangsstempel von Hallein haben. Konnte aber bisher einen
    solchen nicht finden. Vielleicht hat jemand im Forum einen solchen
    Brief. (Dank an Sammlerfreund Jörg Arnold aus Schönau am Königsee
    für seine Hilfe zur Beschreibung dieses Briefes. Bei dieser Gelegenheit
    darf ich auf seinen interessanten Artikel im Rundbrief Nr.25 "Bavaria-
    Post" der ARGE BAYERN e.V. "Die Postverhältnisse zwischen Bayern
    und Österreich in den ersten 20 Jahren des 19. Jhs." hinweisen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (17. Oktober 2010 um 08:40)

  • Bayern-Nils
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    • 18. Oktober 2010 um 18:15
    • #174

    Hallo VorphilaBayern

    Besten Dank fürs Zeigen und Beschreiben. Ein sehr schöner Brief :P :P
    Ähnliches habe ich leider nicht, und dann also keine von Schellenberg nach München.

    Ein von Salzburg nach Ellingen kann ich aber zeigen. Und mit ein kleinen Besonderheit. Der Brief hat zwei Aufgabestempeln. Warum? Keine Ahnung. Keine von die hier gezeigte Stempeln sind selten, weder der rote Rahmen "Franko Salzburg" noch der Datum Zweizeiler. Aber zusammen sind die eher selten zu sehen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Oktober 2010 um 19:24
    • #175

    Hallo Nils,

    österreichische Briefe wurden, wenn die Aufgabepost darüber verfügte, im Falle der Grenzfrankatur mit sog. Frankostempeln ("Wien - Franco", "Linz - Franco" usw.) versehen, um zu zeigen, dass sie vertragsgerecht frei gemacht worden waren.

    Hier hat man wohl zuerst nur den schwarzen Ortsstempel abgeschlagen und danach mit dem roten Franko - Stempel korrigiert.

    In alter Zeit galten schwarze Stempel als Zeichen unfrankierter Briefe, wo hingegen rote Stempel auf (teil-)frankierten Briefen Anwendung fanden.

    So wird das auch hier gewesen sein ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der den auch genommen hätte ... :P

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 18. Oktober 2010 um 19:49
    • #176

    Hallo bayern klassisch

    Richtig, die Franko Stempeln waren meistens bei Auslandsbriefe benutzt geworden.
    Und schon hast du recht wenn es zu die Stempelfarbengewohnheiten kommt. Dass war aber nicht immer so in Salzburg, wie man zB bei letzte Deider Auktion sehen könnte. Es gibt sicher ein Haufen von Ausnahmen, hier und anderswo, so man diese Regel fast vergessen kann.
    Anderseits ist auf meinen Brief die rote Stempel zuerst abgestempelt, danach der schwarze.

    Warum es so geworden ist, wird wohl eher ein Rätsel.
    Danke für die Antwort.

    NEH

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 18. Oktober 2010 um 19:49
    • #177

    Hallo Bayern-Nils,

    vielen Dank.
    Kann dazu folgenden gänzlich "Franko - und Porto" befreiten Brief
    von Salzburg an den Fürsten von Wrede in München vom 13.4.1836
    zeigen, bei dem der Absender in Österreich und der Empfänger in
    Bayern jeweils persönliche Gebührenbefreiung hatten, nachdem
    auch auf der Siegelseite kein Frankobetrag vermerkt wurde. Auf-
    gabestempel "roter Rahmenstempel Salzburg Franco".


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Nils
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    • 18. Oktober 2010 um 20:00
    • #178

    Hallo VorphilaBayern

    Wunderschöner Brief :)
    Danke fürs Zeige.

    Sehr interessant. Hier war der Brief nicht frankiert geworden, aber mit ein Franko Stempel gestempelt.
    Salzburg hatte ein Stempelvielfalt. Vielleicht können Salzburgexperten hier etwas sagen?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Oktober 2010 um 20:07
    • #179

    Hallo ihr Zwei,

    schöne und interessante Briefe werden hier gezeigt. :P

    Franko hieß nicht (nur), dass jemand frankiert, also Geld ausgegeben hatte, sondern dass nichts mehr zu zahlen war.

    Vergleichbar sind sog. Franco 0 - Briefe; auch da wurde nichts bezahlt, es war aber auch nichts mehr von der Post zu fordern.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 18. Oktober 2010 um 20:39
    • #180

    Hallo bayern klassisch

    Franko ist wohl eigentlich nur ein Begriff für die Beförderungskosten, der man auch bei grössere Sendungen (nicht mit dem Post) finden kann. Bei VorphilaBayerns Brief ist es nicht Franko 0 geschrieben.
    Ich kenne die österreichische Gewohnheiten hier eher wenig. Meinst du dass der Franko Stempel normal war bei Briefe die frankierungsfrei waren?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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