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Briefkastenbelege AD

  • Magdeburger
  • 6. Juni 2009 um 19:26
  • Bayern-Nils
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    • 29. Juli 2009 um 19:11
    • #21

    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für deine Antwort und Berichtigung.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
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    • 20. März 2010 um 13:23
    • #22

    Hallo Zusammen

    ich bin heute morgen kurz entschlossen nach Magdeburg zur Briefmarkenbörse gefahren. Leider habe aus meinen Sammelgebieten nichts gefunden, jedoch konnte ich bei Folgenden nicht wiederstehen:

    Geschrieben am 19.Februar in Rohrsheim. Dort wurde er (höchstwahrscheinlich) in den Landbriefkasten eingeworfen.
    Der vorderseitige Zahlenstempel "16" ist dem oder einem Landbriefkasten zuzuordnen.
    Der LBT bracht ihn eine knappe Meile zum Postamt in Dardesheim, wo er am den 20. (ein Montag) abgestempelt wurde und seine Reise ging nur 1 1/4 Meile zum Ziel weiter.
    Erst am Samstag, wurde der Brief in Osterwieck abgeholt!!!


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Wenn ich mir den Thread hier so durchlese, bin ich froh hier zu sein. Ich stelle für mich persönlich fest, schon eine ganze Menge gelernt zu haben, wofür ich mich auch bedanke.

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. März 2010 um 14:23
    • #23

    Lieber Magdeburger,

    ein schöner Brief - eine Armensache als LBT - Beleg. Eine Nummer wie diese hier habe ich noch nie auf Brief gesehen. Kannst du Angaben über die Häufig- oder Seltenheit hierzu machen, nur falls so etwas mal auf einem Brief nach Bayern auftauchen sollte ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 20. März 2010 um 17:45
    • #24

    Lieber Bayern Klassisch

    diese Stempel würde ich als selten einstufen. Sie kommen sowohl vorder- als auch siegelseitig vor. Bisher weiss man auch nicht, welchen Sinn die Nummern wirklich haben.
    Wird damit eindeutig ein Landbriefkasten bezeichnet?
    Könnte es auch ein Stempel sein, welcher einem LBT zuzuordnen wäre?
    Wird damit eine Tour-Nummer angegeben?

    Spekulieren könnte man mit Sicherheit noch mehr.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. März 2010 um 18:20
    • #25

    Lieber Magdeburger,

    in Bayern hingen diese Ruralstempel ja in den Landbriefkästern.

    Bei deinem Brief kann man das ausschließen, weil die Farbe und Pigmentierung des Aufgabestempels derjenigen des Nummernstempels entspricht. Daher hat der Postler beide Stempel abgeschlagen.

    Sinn würde eine Stationsangabe nicht machen, weil der Postler ja am Ende der Tour seines LBT nicht wissen konnte, in welchem der mindestens 16 Orte er ihn aufgelesen hat.

    Stünde die 16 für die Tour, dann wäre es kaum zu glauben, denn 16 verschiedene Touren hätte sich kaum ein LBT im Gedächtnis behalten können. Wofür sollte es auch soviele geben?

    Bei deiner Aufzählung bliebe dann nur noch ein personefizierter Stempel = der 16. LBT hat diesen Brief eingesammelt.

    Dem dürfte gegenüber stehen, dass ich mir in der preußischen Provinz nicht vorstellen kann, dass man dort überhaupt eine zweistellige Zahl von LBT hatte. Diese Kosten hätten in keinem Verhältnis zu ihrer Tätigkeit gestanden.

    Weil ich nur deinen Brief mit dieser Stempetype kenne: Wäre es möglich, dass sie auf Behördenbriefen vorkommt und mit der Nummer auf eine Portofreiheit hingewiesen werden sollte? Statt Beamtenstempel XY also den Nummernstempel 16? Oder man nahm Bezug auf einen Artikel oder Paragraphen 16 einer postalischen Verordnung?

    Nur so ein paar Gedanken ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (20. März 2010 um 18:21)

  • Magdeburger
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    • 20. März 2010 um 19:03
    • #26

    Lieber Bayern Klassisch,

    bekannt sind sogar mehrere dreistellige Nummern!!!
    Allgemein hat zu dieser Zeit jeder Briefträger, nicht nur Briefe ausgetragen sondern auch entgegengenommen. Auch war der Verkauf von Franko-Umschlägen und Freimarken vorgesehen.
    Die Touren wurden regional veröffentlich, auch die Uhrzeiten.
    Jeder Briefträger rechnete seine "Einnahmen" bei seinem Vorgesetzten ab. Jede von ihm mitgenommene "Postsendung" ging ebenfalls zum Postamt. So ist es möglich, dass die Nummer auch einem Briefträger zuzuordnen gewesen wären.

    Ich weiss jetzt nicht, ob dies jetzt richtig ist: Es gab die Oberpostdirektionen (OPD) - der unterstanden die anderen Postämter - so gibt es eventuell innerhalb einer OPD Nummern von 1 bis XXX (werde ich kontrollieren).

    Anfangs wurden sogar die Briefkästen nicht geleert, sondern mehr oder minder komplett auf den Rücken geschnallt und so beim Postamt abgeliefert. Erst dort wurden diese gelehrt. Wann dies geändert wurde, entzieht sich momentan meiner Kenntnis.

    Ich durchsuche hierzu auch die Amtblätter. Jedoch bin ich bisher nicht richtig fündig geworden.

    Eventuell komme ich demnächst dazu nach Berlin zu fahren. Dort gibt es die Acta zum Posthaus Magdeburg (soll 20 Bände haben!!!! und ist im Geheimen Staatsarchiv). Jedoch hat ein befreundeter Sammler einiges davon schon - nur zeitlich schaffe ich es momentan nicht dahin zufahren.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. März 2010 um 19:08
    • #27

    Lieber Magdeburger,

    danke für deine zielführenden Informationen. :)

    Wenn es dreistellige Nummern gibt, dann würde ich auch die personefizierten Stempel für LBT ausschließen, weil das einfach keinen Sinn ergibt.

    Das Berliner Stadtbriefträger hätten in dreistelliger Anzahl ihre Runden machen können, jeder mit "seinem" Stempel versehen, macht Sinn. Aber die LBT ganz Preußens queer Beet damit auszustaffieren, überschreitet mein PO - Vorstellungsvermögen.

    Gibt es zeitliche Koinzidenzen? Wären Kontrollstempel möglich, so dass man eine Post- oder Portokontrolle einem Beamten zuweisen konnte?

    Ich hoffe, du wirst fündig in Berlin. Du hättest es verdient, dort mit tollen Neuigkeiten nach Hause zu kehren (und sie hier zu publizieren).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 20. März 2010 um 19:29
    • #28

    Hallo miteinander,

    zu den Landbriefkastenstempeln findet man etwas in der Dienstinstruction für die Oberpost-Direktionen von 1850. Im Abschnitt Allgemeine Bestimmungen über das Lnadboten-Institut steht u.a. folgendes

    ...
    In jedem Briefkasten befindet sich ein Briefstempel. Es ist nicht erforderlich, daß der Briefstempel den Namen des betreffenden Ortes trägt; es genügt vielmehr, wenn derselbe mit einer Nummer versehen ist, welche mit der Nummer des Ortes auf der Bestellkarte übereinstimmt.
    ...

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Magdeburger
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    • 20. März 2010 um 19:46
    • #29

    Lieber Bayern Klassisch

    ich habe mir die Liste gerade nochmals angeschaut. Diese ist nach OPD's sortiert. Scheinbar wird es tatsächlich von 1 bis XXX gehen. Für die OPD Trier wird angegeben "T.No XXX" (kleinste 33 - größte 608) was für Tour-Nummero XXX sprechen könnte.

    Innerhalb einer OPD gibt es nur wenige, wo gleiche Nummern an unterschiedlichen Orten gefunden wurden. Teilweise unterscheiden sich diese.

    Soweit diese datierbar sind, waren alle aus der Zeit ab 1852 bis in Reichspostzeiten. Edliche "undatierbare" Belege sind Ganzsachen bzw. mit Marken frankierte Belege und somit auch frühstens nach dem 15.11.1850. Der Rest bleibt fraglich.

    Hallo Michael

    hast Du die kompletten Instruktionen? Deine Antwort stand eben noch nicht da.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (20. März 2010 um 19:51)

  • Michael D
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    • 20. März 2010 um 20:13
    • #30

    Hallo Ulf,

    ich habe die 2 Seiten zum Landbotendienst, vgl. Preußen Studien Nr. 109
    Aber der entscheidende Passus steht oben.

    Viele Grüße
    Mich<ael

    Preußen und Transite

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