Hallo Bayern-Kreuzer
Wer so schöne Briefe besitzt kann ruhig Urlaub machen. ![]()
Wir anderen suchen weiter. ![]()
Glückwünsche ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Bayern-Kreuzer
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Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Ich möchte Heute ein Besonderheit zeigen. Es ist einen Güterbenachrichtigung der von Hergatz nach Dornbirn gelaufen ist. 3 Kreuzer ist hier richtig frankiert für eine Strecke bis 10 Meilen in den Postverein.
Die Güterbenachrichtigung war für 25 Sacke mit Salz nach Kufstein.
Hier gibt es sicher mehr zu sagen, so ich sehe gern Kommentare von euch ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
dann möchte ich mal als erster zu dem Traumstück gratulieren, das 3stellig gekostet haben dürfte.
Eine Bogenecke auf Güterbenachrichtigungszettel nach Österreich für eine in Österreich versandte Ware ist eine Rarität und dieser Erhaltung kaum wieder zu beschaffen. Also Österreich - Bayern - Österreich (das sind meine Lieblingsbelege).
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Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Mehr als die hälfte von dreistellig habe ich nicht bezahlt. Ich habe wohl Glück gehabt ![]()
Gibt es diese Güterbenachrichtigungszetteln als gedrückte Zetteln? Und falls ab wann, wenn du es auch weiss?
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
dann hast du mal wieder sehr günstig gekauft. Finde ich gut. ![]()
Gedruckte Zettel gibt es ab ca. 1863, wenn ich es recht erinnere.
Nach Österreich habe ich nur einen weiteren gesehen, aber es wird sicher viel mehr gegeben haben. Aber wenn sie der Empfänger nicht behielt bzw. man sie bei der KGE zur Abholung abgeben musste, und sie diese Behörde dann nicht lange aufbewahrte, dann hätten wir gar keine.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Nils,
glueckwunsch zu dem tollen Beleg!!
Und dann auch noch eine seltene 2V-bogenecke...
Haette ich auch gerne!!!
Viele gruesse aus Cape coral
Hallo mikrokern
Danke ![]()
Wenn du 2V schreibst, meinst du denn nach Sem?
Du bist hier der Experte. Ich habe es mal versucht es selbst zu bestimmen, bin aber nicht sicher was es ist. Deswegen habe ich Plattennummer nicht geschrieben. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Liebe Sammlerfreunde,
für einen moderaten 3stelligen Betrag bekommt man manchmal Briefe, an deren Existenz man erst glauben kann, wenn sie vor einem liegen.
Der folgende Fisch ging mir nach kurzer Schlacht ins Netz: Ofen, 15.9.1856, nach Egg bei Bregenz.
Welche Marke/Type/Platte das ist, kann mir sicherlich ein Österreich - Kenner sagen (hoffe ich). Mir war sie nur Mittel zum Zweck ...
Vielleicht kommt einer von euch auf die Besonderheit, die rein postgeschichtlich ist?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Glückwünsche
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Ein aussergewöhnlicher Laufweg. Sieht man nicht so oft. (Untertreibung)
Warum der Brief über Bodenbach geschickt war, wage ich nicht zu sagen. Es kann sein dass der Brief in Wien im falschen Sack gelegt war. Oder es kann auch sein dass dieser Laufweg momentan bevorzugt war. Viele Briefe gibt es wohl nicht mit diesem Laufweg. Vielleicht hat es mit die Bahnverbindungen zu tun. Leider habe ich kein Zeit gehabt es zu untersuchen.
Obwohl es auf die Karte eine grosse Umweg ist, ist es trotzdem keine grosse Umweg Zeitlich. Vier Tage von Ofen nach Bregenz. Mein Brief von Pesth über Salzburg nach Bregenz von 1861 hat auch 3 Tage gedauert. Und zu dieser Zeit war wohl die Bahnverbindungen besser ausgebaut in die Öst-Westliche Richtung.
Danke fürs Zeigen. In 20 Jahren habe vielleicht auch ich ein ähnlicher, wenn es gibt.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
schön, was du immer aus dem Hut zaubern kannst.
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Dein Brief aus 1861 zeigt einen ganz anderen Laufweg, weil es "meinen" dann schon lange nicht mehr gegeben hatte.
Die Bodenbacher Führung fußt auf der Eisenbahn, die die prosperierensten Teile des deutschsprachigen Raumes miteinander verband - Böhmen und Sachsen. 1851 wurde diese Strecke gebaut und ab 1853 (früher als in der Literatur bekannt) für Briefleitungen aus Südwestdeutschland nach und über Österreich (Prag - Wien - Triest) et vice versa genutzt. Die ersten diesbezüglichen Vormerkungen sind aus Baden von 1855 bekannt, aber die Zuleitungen zur badischen Bahnpost dürften schon früher erfolgt sein.
Mein Brief, das hast du natürlich gleich gerochen, lief von Österreich über Sachsen und Bayern wieder nach Österreich zurück, was schon eine kleine Besonderheit darstellt.
Wer Briefe über Bodenbach hier zeigen kann, sollte sich nicht zurück halten.
Dein Brief ist aber auch sehr hübsch!
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Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
2 Zitate:
"Wer Briefe über Bodenbach hier zeigen kann, sollte sich nicht zurück halten."
Na, ja, Briefe über Bodenbach sieht man oft, aber die sind irgendwo anders hingeschickt - Sachsen zum Beispiel. Aber nach West ist es eher selten.
"Dein Brief ist aber auch sehr hübsch!" - Na ja, es ist eine grosse Klassenunterschied hier ![]()
1 Frage:
Dein Brief war ja durch mehrere Vereinsländer geschickt. Gab es überhaupt eine Vergütung an die Länder. Oder kann es sein dass Österreich hier auch Geld gespart hat?
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
gute Fragen - wie nicht anders von dir gewohnt. ![]()
Ich meinte natürlich nicht Ö - SA oder umgekehrt, sondern, wie du schon richtig angedeutet hast, Transite über mehrere Länder.
Bayern hat die Transitkosten nur zum Zeitpunkt der Aufnahme von anderen Staaten in den DÖPV veröffentlicht bzw. bei dem entsprechenden Vertragswerk festgesetzt.
Da Bodenbach erst 1853 angeschlossen wurde, gibt es im Vertrag Bayern - Österreich von 1850 keine "Transitlinien", die gebührenmässig aufgeschlüsselt worden wären.
Der Transit duch Bayern erfolgte bei der Leitung von Österreich über Sachsen und Bayern nach Österreich im geschlossenen Transit und dürfte Bayern 7 Silberpfennige je Brief eingebracht haben.
Bei der Leitung über Bodenbach, Sachsen und Bayern in die Schweiz ( mir nur aus 1853 bekannt) erfolgte der Transit offen - auch hierfür hat Bayern sicher den Maximalsatz von 7 Silberpfennigen von Österreich kassiert.
Bei der Leitung aus Österreich über Bodenbach, Sachsen und Bayern nach Baden und Württemberg ab 1855 wurde quartiell pauschal zwischen den beteiligten Postverwaltungen verrechnet und der Differenzbetrag der Generalrechnung jener Postverwaltung erstattet, die ein Plus erwirtschaftet hatte. Hier dürfen wir dann geringere Kosten je Brief erwarten.
Ab 1861 zählten bei den inneren Postvereinstransiten 2 Briefe generell als 1 Loth schwer - aber da war der Transit über Bodenbach schon Historie.
Vermutlich war 1859-60 die Endphase dieser Leitung - theoretisch könnte es also auch heute noch viele Tausende Briefe geben. Wenn dem so ist, dann haben sie sich aber sehr gut versteckt. ![]()
Ich hoffe, damit ist deine 1. Frage passabel beantwortet. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Ralph
Wenn ich deine Antwort verkürzen darf. Bayern hat für dieser Brief ca 7 Silberpfennige bekommen, ob so oder so gelaufen. Gültig von 1850 bis 1861.
Sachsen hat auch etwas bekommen.
Österreich hat also etwas bezahlen müssen, hat aber etwas Arbeit gespart.
Es gibt noch eine Menge Information hier. Dauert aber vor ich alles verdauen kann. ![]()
Danke für die Ausführliche Antwort. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Jetzt will ich was eher normales zeigen. Ein 9 Kreuzer Brief der von Zwiesel über Regensburg und Bregenz nach Dornbirn in 1858 gelaufen war.
Viele Grüsse
Nils
ZitatOriginal von Bayern-Nils
Hallo mikrokernDanke
Wenn du 2V schreibst, meinst du denn nach Sem?
Du bist hier der Experte. Ich habe es mal versucht es selbst zu bestimmen, bin aber nicht sicher was es ist. Deswegen habe ich Plattennummer nicht geschrieben.Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
bin immer noch am "Nacharbeiten" der threads, daher hierzu meine verspätete Antwort.
Mit 2V meine ich "nach Vogel", wofür m.E. die gespaltene Randlinie, der sehr sauber und detailliert ausgeführte Druck, sowie die Verwendung im Mai 1862 sprechen (als Indizienpaket).
Nach Sem wohl eine weitere "spätverwendete Platte 4", wobei man doch wirklich Zweifel bekommen muss, wieviele späte Pl. 4 es aus 1862 offensichtlich gibt... ![]()
Hallo mikrokern
Gut dass du wieder da bist
![]()
Und danke für die Antwort. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Ich möchte diesen Sonntag Morgen ein Brief zeigen, der von Rovereto nach München 30. September 1869 geschickt war. Und angekommen schon nächste Tag.
Das ganze hat für den Absender nur 5 Neukreuzer gekostet. Wir waren Vertragszeitlich also in der NDP Zeit.
Oben links ist 1/10 in blau geschrieben. Ich wage nicht zu sagen was es heisst.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
hast du die Besonderheit dieses Briefes nicht erkannt? ![]()
"Ferma in Posta" = Poste restante = 1/10 ist das Datum, an dem er ankam und ab dem er 3 Monate lang im Postamt blieb.
Da 1869 keine Restantegebühr (vormals 4 Kr.) mehr fällig wurde, hat man nur das Datum notiert (wenn man es notierte).
In meiner kleinen BY - Ö - Sammlung habe ich keinen Poste restante - Brief dieser Art. ![]()
Glückwunsch zu der unerkannten kleinen Rosine. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke für die Antwort. Ich dachte schon dass es Poster Restante war, aber sicher war ich eigentlich nicht.
Ein Datum war es also. Ja, weil München 1.10 angekommen passt es ja auch ganz gut. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo zusammen,
irgend etwas stimmt hier doch nicht. Porto 6 kr.?
es kommt mir so vor als wollte einer die Österreicher veräppeln. Ich kann das ja verstehen, daß hat bestimmt schon vor 150 Jahren Spaß gemacht.
Der Brief ist von 1862
schönen Gruss
Peter