Hallo Bayern-Nils,
auch herzliche Glückwünsche von mir.
Ein absolutes Spitzenstück.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo Bayern-Nils,
auch herzliche Glückwünsche von mir.
Ein absolutes Spitzenstück.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo VorphilaBayern
Danke, Danke. Ja, ab und zu hat man Glück ![]()
Viele Grüsse
Nils
Ich habe einen Brief aus Österreich vom Dezember 1865 nach München geschickt. Den Stempel kann ich nicht lesen.
Dann noch eine Ganzsachenkarte von Östreich Salzburg am 28.01. Jahr nicht mir bekannt nach Nürnberg gelaufen. Auf der Rückseite ist der Ankunftsstempel vom 29.01. ohne Jahr.
Hallo Freunde
Heute will ich gern ein Portobrief zeigen, der von Augsburg nach Pest im Jahr 1855 gelaufen war. Ein Portovereinsbrief hat zu dieser Zeit den Empfänger 12 Kreuzer gekostet. Also 3 Kreuzer mehr als ein frankiertes Brief.
Das hat der Empfänger, der Magistrat der königlichen Freistadt, auch bemerkt was wir auf die Rückseite sehen kann. Ich habe den Text nicht völlig gedeutet, denke aber dass der Absender diese 12 Kreuzer später bezahlen musste. Wer der Absender war, kann ich auf den Siegel leider nicht deuten.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ein interessantes Stück, das es heute nicht mehr oft geben dürfte.
Es war ein Privatbrief, dessen Annahme wegen des Portos die Stadt Pesth auch hätte ablehnen können.
Hinten steht: "Porto mit 12 Kr. durch die Stadt zu bezahlen. Pest den 20.1.1855 Unterschrift Der Bürgermeister".
Offensichtlich war der Inhalt für die Stadt Pesth sehr wichtig, dass sie die 12 Kr. CM bezahlte. Ob man sie sich beim Absender zurückholte, steht in den Sternen.
Es ist auch ungewöhnlich, dass der Absender in Augsburg den Brief überhaupt unfrankiert an eine ausländische Behörde aufgeben konnte.
Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Besten Dank für deine ausführliche Antwort.
Das die Stadt es bezahlen sollte und dass der Bürgermeister selbst es bestätigen müsste ist sehr interessant. Findet man wohl nicht ganz oft, leider.
Wenn ich Mal den Siegel deuten kann, gibt es vielleicht auch ein Hinweis zum Wichtigkeit bei diesem Brief.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Dass der Bahnpost grosse Veränderungen mit sich gebracht hat, weiss sicher jeder. Auf dieser Brief ist es ganz offenbar.
Es ist ein einfacher Brief der von München nach Obernberg in Oberösterreich 28. Februar 1869 abgeschickt ist. Der Brief ist in geschlossene Kartenschluss nach Linz gelaufen und ist da 1. März gelandet. Von Linz ist der Brief zurück gegen die bayerische und Obernberg geschickt. Und in Obernberg auch 1. März gelandet. Schneller kann man es nicht machen. ![]()
Und diese Umweg hat man vor den Eisenbahn kam nur falschlicherweise gemacht.
Wert zu nennen ist auch dass 28. Februar 9 Tagen vor es keine Mühlradstempeln mehr gab.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ein hübscher Brief.
Wer wissen will, wie der letzte Münchner Mühlradstempel ausgesehen hat, kann sich hier eine Kopie für seine Akten ziehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von bayern klassisch
Hallo Nils,ein hübscher Brief.
Wer wissen will, wie der letzte Münchner Mühlradstempel ausgesehen hat, kann sich hier eine Kopie für seine Akten ziehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Nils,
auch von mir Kompliment für den schönen Brief!
Was den "späten" 325er betrifft, kann ich das aber noch toppen... ![]()
Hallo mikrokern,
Ganzsachen vom Letzttag wird man lange suchen müssen. Danke fürs zeigen.
Aber Nils Stempel ist doch noch etwas besser abgeschlagen. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo ihr zwei
Es ist hier kein Gewinner hier in diesem Thread. Es ist ein Bayern-Österreich Thread
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In ein Spätverwendung Mühlradstempel Thread würde ich niemals wagen ein Brief wie dieser einzustellen.
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Aber Glückwünsche so wie so
![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo zusammen!
Habe leider nur ein Briefstück mit Nr. 2 zu zeigen. Ursprünglich war es mal ein Brief bis ein Loth und bis 10 Meilen von Lindau nach Bregenz. Jahr ist leider nicht mehr feststellbar, nur das Datum 10. Januar.
Ankunftsstempel ist ein schöner Zweizeiler von Bregenz mit Ortsnamen in Schreibschrift.
Als kleine Besonderheit ist die Stellschraube des Lindauer Halbkreises mit abgeschlagen. Man sieht 11 Windungen.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Freunde
Ich möchte Heute eine kleine Besonderheit zeigen. Der Brief sieht aus wie ein normaler innenbayerischer Brief, und ist mit 3 Kreuzer für den Weg von Nürnberg nach Schellenberg bei Berchtesgaden frankiert.
Wenn man aber auf die Rückseite sieht, sieht man die Besonderheit - ein "Salzburg Stadt" Transitstempel. Der Brief ist also direkt nach Salzburg gelaufen und entweder mit bayerischen oder österreichischen Post nach (Markt-)Schellenberg geschickt.
Vertraglich ist seit 1819 schon diese Möglichkeit genannt. Ob der Vertrag irgendwie erneut ist oder neu gemacht ist, weiss ich nicht. Deswegen weiss ich auch nicht ob dieser Brief ein Zufall darstellt.
Die Marke ist leider ein Bisschen angeschnitten. Und der Salzburg Stempel ist auch etwas schwach/undeutlich. Aber um diese Besonderheit zu zeigen reicht es bei mir.
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Kommt gut in meine Sammlung rein.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ganz ungewöhnlicher Brief, der mir trotz des kleinen Mangels bei der Marke oben rechts sehr gut gefällt. ![]()
Die Verträge von 1819 und 1842 galten ab dem 1.7.1850 nicht mehr, was aber bedeuten muss, dass ab dann alles anders wurde. ![]()
Ich kenne so etwa 10 Briefe aus Bayern nach Bayern über Österreich. Und deiner ist wahrlich nicht der schlechteste davon. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Besten Dank für deine Antwort.
Ja, sicher kam es neue Vertrage, letzte für dieser Brief war wohl ab 1.1.1868 gültig? Ich habe nur gemeint dass was einmal Vertraglich war, auch in die neue Zeit fortsetzen konnten. Zum Beispiel die Transporte zwischen abseitsliegend Auswechslungspunkte. Ob es so wirklich war und ob es belegbar ist, ist eine andere Sache. Vielleicht taucht auch andere Briefe auf? ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ich habe schon verstanden; aber es dürfte eine kleine Lebensaufgabe sein, die Kartenschlüsse der Kreuzerzeit zwischen Bayern und Österreich (oder andersherum) heraus zu finden und mit Belegen zu unterfüttern.
Angenommen es gibt 20 Briefe dieser Korrespondenz - 2 haben Stempel von Salzburg, 18 nicht. Vlt. sind aber alle 20 über Salzburg gelaufen? Ohne Stress am Ankuntstag bekamen die Briefe nach Bayern einen Stempel, mit Stress nicht? Oder man hatte eine oder mehrere andere Routen durch neue Züge oder bessere Straßen dazwischen bevorzugt, dann wieder die "alte" Route beibehalten?
Wir müssen suchen - ganz klar. Ich habe ja auch zwei, allerdings in andere Orte nahe der österr. Grenze, die auch zurückliefen.
Ab 1868 hat sich nicht viel geändert zwischen Bayern und Österreich.
Man hatte ja eigene Verträge.
Aber interessanter, da hast du Recht, waren die alten Verträge, das ist ganz klar.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
P.S. Hochinteressant wäre es heraus zu finden, ob auch Briefe aus Österreich nach Österreich über Bayern liefen. Ich meine hier nicht von Böhmen nach Niederösterreich oder Voralberg, das kann ich mehrfach belegen, sondern von Kufstein nach Salzburg?
Hallo bayern klassisch,
ich kann einen Brief aus Schärding nach Kufstein von 1831 zeigen, der durch das Berchtesgadener Land befördert wurde. Nachdem die Transitpost aus Salzburg nach Tirol über Unken in Freilassing den Vorschriften entsprechend behandelt wurde, ist auf der Rückseite dieses Briefes des Pflegegerichtes Schärding der Stempel ”KÖNIGLICH BAYERISCHES
SANITAETSSIEGEL“ in schwarz abgeschlagen worden.
Das in Schärding angeschriebene “P“ bedeutete, dass das Pflegegericht keine Postgebühren zu tragen hatte, dass das Porto jedoch zur pauschalen Abgeltung durch die vorgesetzte Stelle, in der Regel das zuständige Ministerium, registriert worden war.
Grüsse
liball
Hallo liball,
ein herrlicher Brief - Traumstück. Aus 1831 gibt es ganz wenige Briefe mit diesem Laufweg. Deiner müsste der schönste sein.
Ich kenne diesen "Portovermerk" auch von anderen Briefen her, war mir jedoch hinsichtlich seiner Bedeutung nicht sicher. Danke, wieder etwas dazu gelernt. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo liball
Ein sehr schöner Brief
![]()
Danke fürs Zeige und die Beschreibung
Viele Grüsse
NIls
Hallo zusammen
Ich hbe in meiner Heimatsammlung eine Menge Briefe des Holzwarenverleges Krueger aus Schellenberg, die alle über Salzburg gelaufen sind. Grund war die zögerliche Zustellung über Berchtesgaden, die oft zwischen Teisendorf und BGD unterbrochen war.( der einfache Weg von Reichenhall nach Berchtesgaden war aus bestimmte Gründen von Salzburischer Seite gesperrt) Krueger war ein, heute sagt man "Global Player", dem eine schnelle Postzustellung wichtig war. Im Anhang ein Zeitungsauschnitt, der zusätzliche Details liefert.
Noch etwas zu der Korrespondenz von Tirol nach Salzburg. Diese ging nie über Freilassing, sondern immer über Reichenhall. Die Strecke von Lofer nach Salzburg war, abweichend von allen Vorschriften, die einzige Strecke ohne den vorgeschriebenen Pferdewechsel nach 2 Posten.
Dieser hätte im bayerischen Reichenhall stattfinden müssen, man fuhr aber 3 Posten durch. Die häufig geäusserten Meinung, die Post nach Salzburg ging immer über Freilassing, stimmt nicht. Die "Obere" Linie vom Norden über Regensburg + Landshut passierte bei Burghausen, Tittmoning oder Laufen die Grenze. Die "Untere" von Augsburg und München in Freilassing und alles aus Tirol ging über Lofer und Reichenhall. ( z.T.auch Post aus dem heutigen Norditalien.
M.f.G Bayes