Hallo Nils,
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Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Nils,
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Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke für die Rückseiten. Ein Bisschen kluger bin ich ja geworden. Aber nicht viel. Der Triest-München Brief lief über Wien. Es ist keine Überraschung wenn man an die Bahnverbindungen in Erinnerung hat.
Wie der (Venezia-) Triest-Karlsruhe Brief lief, weiss ich nicht. Wahrscheinlich auch über Wien obwohl es kein Durchgangstempel hier gibt.
Sehr schöne Briefe
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Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
der Venezianer nach Karlsruhe müsste über Innsbruck und München - Ulm gelaufen sein. Aber im geschlossenen Paket.
Schön, wenn dir die Briefe gefallen.
Der nach München ist auch von hinten schön. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Na klar gefällt mir die Briefe ![]()
Der Laufweg bei dem Brief nach Karlsruhe zeigst du anders als der nach München. Ist es nur wegen der fehlende Stempel von Wien? Die beiden sind ja von Triest abgeschickt. Oder hast du mehr Information über die Laufwege als ein arme Sammler aus dem Nord?
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ein armer Sammler in Hessen weiß auch nicht viel mehr als ein armer Sammler im hohen Norden.
Wien stempelte prinzipiell immer. Bei dem Brief nach München kann man es gut sehen.
Fehlt ein Wiener Stempel, dann lief der Brief auch nicht über Wien. Ich nehme daher an, dass man in Triest das Briefpaket zugemacht hat und ihn direkt nach Baden kartierte. Beweisen kann das aber niemand, so wenig wie das Gegenteil.
Auch Briefe in die Pfalz aus dieser Zeit (alle handverlesen) tragen keine Wiener Stempel, so dass ich denke, dass Briefe nach Baden und die Pfalz anders liefen, als die normale bayerischen Korrespondenz. Aber das gilt es erst noch mit zahlreichen Briefen zu bestätigen, wenn sich keine Primärunterlagen finden lassen (wovon ich leider ausgehen muss).
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke für die Antwort ![]()
Deine Behauptung ist ja wahrscheinlich.
Halle Alle
Ich habe ein Brief hier mit viele Fragen.
Der Brief war zuerst ein innenösterreichischer Dienstbrief von Mödling nach Inzersdorf. Rückseitig hier ist es einen Inzersdorf Fahnenstempel. Der Brief, hier leider nur eine Hülle, geht dann weiter von Inzersdorf nach Cham in Bayern. Immer noch als Dienstbrief Ex Offo mit zusetzlichen vermerk "in übertragenen Wirkungs Kreis". Der Vermerk ist wohl kaum postalisch?
Es fehlt mir einige Wörter oben rechts: "Vom Gemeinde... Inzersdorf ...." was fehlt hier?
Ich kann der Brief nicht genauer datieren als 24. Mai vor 1867. Der rückseitige Stempel Cham ist nicht auf die Marken ab Nummer 14 gekannt, so deswegen vor 1867. Kennt jemand die Fahnenstempeln und auch vielleicht ab wann die benutzt geworden sind?
Etwas Problemen habe ich auch Inzersdorf genauer geographisch zu platzieren. Es gibt mehrere i Österreich. Weiss jemand wo genau?
Der Laufweg war Inzersdorf-Wien-Prag?-?-Weiden-Cham. Der Stempel Prag ist sehr undeutlich und unsicher. Kann jemand den Laufweg bestätigen? Es gibt auch einen österreichischen Zierstempel wo man nur "...ER" lesen kann. Hat jemand hier eine Idee wäre ich dankbar.
Ach viele Fragen
Hier kommt der Brief, erst Mödling-Inzersdorf, so Inzersdorf-Cham + Rückseite do.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ein feines Stück (wo du das nur wieder her hast??).
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Inzersdorf am Wienerberg steht da, es war also ein Vorort von Wien. ![]()
Oben rechts steht "Vom Gemeindevorstande Inzersdorf am Wienerberg".
Eine genaue Datierung wird sehr schwierig, da müssten mal unsere österreichischen Freunde hier helfen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Besten Dank für die Antwort.
Wenn der Ort am Wienerberg liegt, ist der Ort sicher der heutigen Enzersdorf.
Hoffentlich kann einige Österreicher den Rest oder teile von der Antworte beantworten?
Viele Grüsse
Nils
Hallo in die Runde,
ein kleines Briefchen aus dem ungarischen Pest (Österreich) vom 3.10.1857 fiel mir unlängst in die Hände. Der Zielort, Augsburg, war von dort aus mit 9 Kr. CM zu frankieren, weil über 20 Meilen entfernt und nur bis 1 Loth schwer.
Dergleichen Briefe sind eigentlich sehr häufig und nichts besonderes, dieser jedoch lief über Bodenbach (zwischen Sachsen und Österreich) und war für mich einen Kauf wert, denn diese Leitung ist, ohne das Postpaket in Wien zu öffnen, schon sehr selten nachzuweisen.
Ob es noch einen zweiten Brief gibt, der hier gezeigt werden könnte?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Freunde
Zuerst ein herzlichen Dank fürs Zeigen der Brief von Pest nach Augsburg. Es war sicher nicht ein häufiger Weg zwischen die zwei Orte
Hätte ich auch gern genommen ![]()
Weil ich Heute ein schwieriger Brief gezeigt habe, muss ich auch ein einfacher zeigen. Der Brief lief von Innsbruck nach Kiefersfelden im Jahr 1867. Obwohl es zwischen Kiefersfelden und Innsbruck ein bisschen mehr als 10 Meilen ist, glaube ich nicht dass der Brief unterfrankiert ist.
Interessant bei dem Brief ist dass der Brief nach Kiefer post Kufstein gerichtet ist, und nicht Kiefersfelden. Interessant ist es auch dass die Königlich Kaiserliche Hüttenverwaltung in Kiefersfelden war. Also eine österreichische Verwaltung in Bayern?
Viele Grüsse
Nils
Hallo Bayern-Nils,
hier ein Link zur Marmorindustrie Kiefer in Kiefersfelden, das vorher Hüttenwerke Kiefer hieß, an die Dein Brief adressiert war.
Diese Firma war aber eine deutsche Firma, sie holte wohl ihre Post im nahegelegenen Kufstein in Österreich durch einen Boten ab, so daß das Porto nur bis Kufstein berechnet war.
Gruß kartenhai
Hallo kartenhai
Danke für die Antwort und den Link
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Ich muss dich leider etwas korrigieren. Ein Satz von deinem Link geholt
"Nachdem Augsburger Kaufleute das nicht mehr rentable Hüttenwerk Kiefer 1882, das seit 1618 den Zillertaler Herren gehörte, erworben hatten, fand am 1. April 1883 die Gründungsversammlung der Marmorindustrie Kiefer AG statt."
Es war also erst 1883 in deutsche Hände. Die Zillertaler Grafen Fieger war war bis dann im Kiefersfelden. Der Brief lief in 1867.
Der Brief lief nicht nach Kufstein, aber Kiefersfelden. Rückseitig sehen wir den Transitstempel Kufstein 4.3. und Kiefersfelden 5.3.
Viele Grüsse
Nils
Hallo,
auch hinter kleinen, simplen Briefen (im Sinnde der PO) steckt oft Interessantes. Wenn die Präzision "p. Kufstein" nicht auf dem Brief gestanden hätte, hätte ich nicht gewußt, wo man ihn hätte hinsenden sollen, denn "Kiefer" kenne ich als Ort nicht.
Das eine K-K - Dienststelle ihren Sitz in Bayern hatte, und umgekehrt, kam aber häufiger vor, als man denkt. Nur hinterlassen haben sie uns fast nichts, was sehr schade ist.
Umso besser, wenn man solch ein schönes Briefchen mit kleiner Geschichte zeigen kann. ![]()
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke für deine Antwort.
Ich glaube schon dass Kiefer als Name damals auch üblich war. Im Gewerbebuch von 1858 ist nur Kiefer in Oberbayern erwähnt geworden. Ein Kiefersfelden gibt es hier nicht.
Kiefer ist auch, habe ich mal gelesen, der Gebiet zwischen Inn und den Landstrasse, also westliche Ufer von Inn. Kiefersfelden ist aber den Teil noch westlicher gegenüber den Landstrasse. Und ist gleich den Wohngebiet.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
da muss ich wohl Abbitte leisten, denn mir war der Ort Kiefer nicht geläufig.
Danke für den Link - wieder etwas dazugelernt.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Freunde
Ich habe vorher einen Portobrief der von Augsburg an den Magistrat in Pesth gelaufen war. Hier habe ich den Bruder.
Dieser Brief ist auch Porto an der Magistrat gelaufen, im selben Jahr 1855. Jetzt war der Brief aber doppelwichtig und hat der Empfänger 24 Kreuzer gekostet.
Wie schon vorher erwähnt, sind Portobriefe an Behörden selten, besonders Auslandsbriefe (obwohl Postverein). Der Empfänger hat deswegen den Empfang bestätigt und zugelassen. Er schreibt "Porto durch die Stadt zu bezahlen mit 24 Kreuzer"
Rückseitig gibt es auch rot geschrieben: 2-12/24. Weil es dies zweite Brief an den Magistrat, bezieht sich dieser Vermerk auf diese zwei Briefen.
Ich zeige gleichzeitig der schon gezeigte 12 Kreuzer Porto Brief.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
Portobriefe an ungarische Behörden findet man wahrlich nicht häufig. Schönes Paar.
Aber die Notierung 2 - 12 / 24 sagte nur aus, dass der Brief doppeltgewichtig war und das einfache Porto dafür 12 Kr. betragen hätte, also gleich 24 Kr. CM zu kassieren waren.
Die Österreicher haben oft bei schweren Portobriefen siegelseitig erklärt, warum ein Brief kostete, was er kostete, weil das die Behörde oft nicht nachvollziehen konnte (die innerösterreichischen Gebühren waren teils verschieden, teils mit dem Postverein vergleichbar).
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke für deine Antwort.
Es wäre zu schön falls es wie meine Vorschlag wäre ![]()
Nur wenige Doppelbriefe sind noch in meiner Sammlung gelungen. Deswegen habe ich diese Vermerke noch nicht gesehen. Jetzt weiss ich aber wie es ist. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Letztlich in meine Sammlung ist diesen Brief gekommen. Es ist eine 15 Kreuzer Ganzsache der von Triest nach Nürnberg im September 1864 gelaufen ist.
Der Stempel "Nach Abgang der Post" ist vorne zu sehen. Deswegen war der Brief erst zwei Tage danach in Wien angekommen. Triest und Wien hatten schon 1857 ein direkten Bahnverbindung.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ein sehr schönes Kuvert mit seltenem Verspätungsstempel, wie ich ihn auf Briefen nach Bayern kaum einmal gesehen habe. Der Paketschluß Wien - Nürnberg fehlte dir noch? Jetzt hast du fast alle Paketschlüsse nach Bayern schon zusammen. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch