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Bayern-Württemberg

  • Bayern-Nils
  • 28. Mai 2009 um 15:34
  • VorphilaBayern
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    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 4. Juni 2009 um 10:53
    • #41

    Lieber bayern klassisch,

    sehr schöne Briefe zeigen Sie hier.
    Den unfrankierten Brief von Öhringen (Württ.)
    nach Ebersdorf (Fürstentum Reuß jüngere Linie)
    würde ich so beschreiben.
    Im Auslagestempel wurde das württ. Porto
    von 6 Kreuzer vermerkt. Dazu kamen 12 Kreuzer
    bayerisches Porto bis Hof.
    Von Hof bis Ebersdorf genoß der regierende Fürst
    Heinrich der 51. Gebührenfreiheit (durchgestrichene 0).
    Er mußte jedoch die 6 + 12 Kreuzer (Württ. + Bayern)
    bezahlen, da er in Württemberg und Bayern keine
    Gebührenfreiheit hatte.
    Die 18 Kreuzer wurden in 6 Silbergroschen umgerechnet
    und beim Empfänger kassiert.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Juni 2009 um 11:06
    • #42

    Lieber VorphilaBayern,

    diese Beschreibung ist natürlich richtig. Nur das fremde Porto wurde in 4 gute Groschen und 6 Pfennige (schwarz unten) reduziert, ansonsten war der 51. Fürst natürlich portofrei bei sich gestellt. Warum man in guten Groschen rechnete, ist mir aber ein Rätsel ... ?(

    Vielen Dank und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 4. Juni 2009 um 15:32
    • #43

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte zwei Briefe zeigen:

    Unfrankierter Brief von Mergentheim (Württemberg)
    nach Kleineibstadt (Bayern) vom 16. Mai 1834.
    An Porto fielen an: 2 Kr für Württemberg;
    6 Kr für Bayern, sowie 2 Kr Bestellgeld,
    so daß der Empfänger 10 Kreuzer zahlen mußte.

    Barfrankierter Brief von Aichach (Bayern)
    nach Niederstotzingen (Württemberg)
    vom 27. Juli 1842. Der Absender bezahlte
    6 Kreuzer bei der Briefaufgabe. Niederstotzingen
    war eine württ. Grenzpoststation, daher nur eine Taxe.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Juni 2009 um 08:20
    • #44

    Lieber VorphilaBayern,

    ein wahres Feuerwerk brennst du da ab - sagenhaft. Da merkt man eben, dass jemand viele Jahre Württemberg gesammelt hat und hoffentlich noch lange weiter sammelt ... :jaok:

    Meinen letzten aus der VMZ möchte ich zeigen. Er stammt aus Freckenfeld bei Langenkandel in der Pfalz und lief per Cantonsboten ohne Gebührenansatz zur Expedition, wo er frankiert wurde. Am 7.4.1848 zahlte man 20 / 5 Kreuzer, siegeleitig notiert, ein. Zuerst notierte der Expeditor 5 / 20, also nur 5 Kr. für Bayern und 20 Weiterfranko nach bayerischer Lesart.

    Tatsächlich waren es aber 20 Kr. bayerisch - badisches Gemeinschaftsfranko und 5 Kr. Weiterfranko für Württemberg.

    Letztes Rätsel: Wer weiß für welche Gewichtsstufe der Brief frankiert worden war?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (5. Juni 2009 um 08:21)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 5. Juni 2009 um 17:42
    • #45

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für das Zeigen und Beschreiben
    dieses sehr schönen und sehr seltenen Briefes.

    Möchte zwei weitere Briefe zeigen:

    Unfrankierter Brief von Heilbronn
    nach Hindelang vom 3. Juni 1851.
    An Porto fielen an: 6 Kr für Württemberg;
    6 Kr für Bayern und 1 Kr Bestellgeld. Der
    Empfänger bezahlte somit 13 Kr Porto.
    Rückseite Stempel von Kempten (5.6.)
    und Sonthofen (6.6.). Württemberg
    trat erst ab 1.9.1851 dem DÖPV bei.

    Unfrankierter Brief von Nördlingen
    nach Giengen vom 6. November 1843.
    An Porto fielen an: 2 Kr für Bayern
    und 2 Kr für Württemberg. Der
    Empfänger bezahlte somit 4 Kr Porto.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 7. Juni 2009 um 13:36
    • #46

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgende Briefe zeigen:
    Unfrankierter Brief von Stuttgart
    nach Castell vom 28. Februar 1849.
    Im Augsburger Auslagestempel wurden
    12 Kreuzer für Württemberg vermerkt.
    Dazu kamen noch 12 Kreuzer für Bayern,
    so daß der Empfänger 24 Kr Porto zahlte.
    Rückseite Stempel von Augsburg,
    ebenfalls vom 28.2.1849.

    Unfrankierter Brief von Crailsheim
    (ab 24.5.1806 an Bayern -
    ab 6.10.1810 an Württemberg).
    nach Heilbronn vom 25. September 1806.
    Der Empfänger bezahlte 12 Kr Porto.
    Was die weitere Taxierung unten links
    bedeutet, kann ich nicht sagen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (7. Juni 2009 um 13:37)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 11. Juni 2009 um 12:43
    • #47

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte zwei Briefe zeigen:

    Barfrankierter Brief von Augsburg
    nach Waldsee (Württemberg)
    vom 28. Januar 1840.
    Der Absender bezahlte 2 Kr.
    für Württemberg und 6 Kr
    für Bayern. Was die Taxierungen
    "4" und "4" bedeuten, kann ich
    nicht sagen.
    Für den Empfänger in Waldsee
    kam noch der Bestellkreuzer hinzu.

    Barfrankierter Charge Brief von
    Uffenheim nach Tübingen vom
    12. März 1833. Rückseite nur
    "6" Kr vermerkt. Diese aber wieder
    gestrichen. Was die Abkürzung nach "frei" -
    und "Auslage ..." heißt, kann ich nicht sagen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 13:08
    • #48

    Lieber VorphilaBayern,

    meine Interpretation hierzu wäre folgende:

    1. Brief

    Zuerst für Bayern 4 Kr. und für Württemberg 2 Kr. Franko siegelseitig angesetzt. Dann den bayerischen Anteil auf 6 Kr. hochgesetzt, nachgerechnet, und, da falsch, gestrichen und die richtigen 4 Kr. rechts im Nenner erneut notiert. Pisa läßt grüssen ...

    2. Brief

    Der Brief war mit dem Vermerk "frei Postschein" aufgegeben worden. Dies hätte die Bezahlung von Chargé 4 Kr., der bayerischen Gebühr von 6 Kr. und des württembergischen Anteils von 15 Kr. bedeutet.

    Bei der Kartierung wurde festgestellt, dass nur 6 Kr. für Bayern entrichtet worden waren, so dass man zwischen "frei" und "Schein" noch "Gze", also Grenze, schrieb, womit man einen nur teilfrankierten Brief erkannt hatte.

    Das württembergische kartierende Postamt (Crailsheim?) notierte daher "Auslage 15", weil es die Aufgabepost mit 15 Kr. belastete, denn das württembergische Oberamtsgericht in Tübingen hätte keinen mit fremdem Porto belasteten Privatbrief angenommen.

    Daher hat man ihn in Tübingen als voll frankiert angesehen und ohne Portoansatz zugestellt. Dies trug so zur Schnelligkeit der Abwicklung der Korrespondenzen bei.

    Die Aufgabepost durfte die Auslage von 15 Kr. nun vom Absender einfordern, weil sie den Brief mit unrichtiger Adresse angenommen hatte.
    Vielleicht hat man daraus gelernt.

    Tolles Vortragsstück und vielen Dank fürs zeigen sagt bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 11. Juni 2009 um 16:49
    • #49

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für die
    vorzügliche Beschreibung
    beider Belege. Nun kann
    ich den Brief von Uffenheim
    nach Tübingen in die
    Sammlung "Franko Grenze"
    als besonderen Beleg
    aufnehmen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 13. Juni 2009 um 09:51
    • #50

    Hallo Freunde

    Ich möchte Heute ein "normaler" Brief zeigen. Es ist ein Portobrief der von Gerlachsheim(W) nach Aub geschickt war. Statt direkt nach Aub zu gehen hat der Brief einen Umweg nach Würzburg gemacht. Die Strecke hat sich damit verdoppelt. Ob es die Taxierung beeinflusst hat, weiss ich nicht.
    Vorderseitig sehen wir ein blauer Würzburger Auslagestempel von 25. Februar 1849. Hier sehen wir dass es nur eine Taxe gibt, 6 Kreuzer, welcher der Empfänger bezahlt hat. Es gibt jetzt nur eine Taxe nach Vertrag von ??? (Wer weiss?) und nicht ein der die bayerische Anteil zeigt und ein der die württembergische Anteil zeigt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 12:18
    • #51

    Hallo Bayern-Nils,

    solche Briefe gefallen mir - allein wegen der tollen Stempelabschläge!
    Herzlichen Glückwunsch.

    viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • VorphilaBayern
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    • 13. Juni 2009 um 13:50
    • #52

    Hallo Bayern-Nils,

    einen sehr schönen Brief zeigen Sie hier.
    Als normalen Brief mit dem sehr sauberen
    Abschlag des Würzburger Auslage Stempels
    kann man ihn sicherlich nicht bezeichnen.
    Gerlachsheim gehörte zum Großherzogtum Baden
    nicht zu Württemberg, wie Sie schreiben.
    Der Brief berührte nicht Württemberg,
    sondern ging direkt nach Würzburg.
    Hier wurden 6 Kr badisches Porto
    im Auslage Stempel vermerkt.
    Warum hier kein bayerisches Porto
    angeschrieben wurde, kann ich nicht sagen.
    Er war in Bayern auf jeden Fall portopflichtig.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 14:14
    • #53

    Hallo Nils,

    VorphilaBayern hat Recht - Gerlachsheim war badisch.

    Es war ein Brief der 2. Gewichtsstufe, der 4 plus 2 Kr. Gemeinschaftsporto nach dem Postvertrag Badens mit Bayern vom 1.8.1843 kostete.

    Einfache Briefe bis 6 Meilen kosteten ja 4 Kr.; bei schwereren als einfachen Briefen setzte die Aufgabepost nach ihrer Progression die Gesamtgebühr fest, hier 50% der einfachen Gebühr.

    Bei der badischen Progression nach 3/4 kölner Loth (1 köln. Loth entsprach ca. 15g) wog der Brief somit über 0,75 - 1,5 kölnischen Lothen, also etwa 11,3 bis 22,5g.

    Die 6 Kr. Gesamtporto waren halbscheidig zu teilen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (13. Juni 2009 um 16:34)

  • VorphilaBayern
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    • 13. Juni 2009 um 14:19
    • #54

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte drei weitere unfrankierte
    Briefe an württ. Grenzpoststationen zeigen:

    Brief von Bamberg nach Ohmenheim (Württ.)
    bei Bopfingen, bzw. Nördlingen vom 20.6.1840.
    Der Empfänger bezahlte 6 Kr Porto zuzüglich
    1 Kreuzer Bestellgeld, die nicht angeschrieben
    wurden.

    Brief von Monheim nach Neresheim (Württ.)
    bei Bopfingen, bzw. Nördlingen vom 1.4.1842.
    Der Empfänger bezahlte 7 Kr Porto zuzüglich
    1 Kr Bestellgeld, die angeschrieben wurden.

    Brief von Wallerstein nach Ellwangen (Württ.)
    vom 27.10.?. Der Empfänger bezahlte 9 Kr Porto
    zuzüglich 1 Kr Bestellgeld, die nicht angeschrieben
    wurden.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 13. Juni 2009 um 15:05
    • #55

    Lieber bayern klassisch,

    an den Postvertrag zwischen Bayern und Baden
    vom 4. Mai. 1843, der ab 1. August 1843 wirksam wurde,
    habe ich nicht gedacht. Herzlichen Dank für die ausführliche
    Erläuterung des sehr schönen Beleges von Bayern-Nils.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 13. Juni 2009 um 18:17
    • #56

    Hallo

    Jetzt wieder zurück sehe ich dass ich Heute Morgen noch nicht ganz wach war. Tut mir leid, hoffentlich habe ich keine Baden- oder Württembergsammler beleidigt :(

    Ich muss mein Atlas etwas näher studieren. :D

    So danke für die Antworte ich bekommen habe. Ich lasse die Beitrage hier stehen, und stelle im richtigen Thread eine neue Frage hierzu. Also Bayern-Baden Thread.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    • 14. Juni 2009 um 12:02
    • #57

    Hallo VorphilaBayern

    Danke fürs Zeigen die schöne Briefe. Du schreibst dass Botenlohn nicht bei dem Bamberg-Ohnheim und dem Wallerstein-Ellwangen Brief nicht angeschrieben war. Ich hätte die zwei rote Striche als Botenlohn verstanden, aber so ist es dann nicht?


    Nach dem Blammasche mit der Baden Brief versuche ich jetzt noch einmal. Hier steht es Württemberg auf den Brief, und dann ist es hoffentlich richtig :D :D
    Es ist ein Brief von Hainichen in Sachsen der über Hof in Bayern nach Cannstadt in Württemberg August 1845 gelaufen war.
    Wie man sieht war es hier kein Gemeinschaftsporto. Der Portobrief hat von Hainichen nach bayerische Grenze 8 Kreuzer gekostet, Bayern hat auch 8 Kreuzer bekommen und für Württemberg hat 4 Kreuzer verlangt. Mit dem 1 Kreuzer Botenlohn hat der Empfänger jetzt 21 Kreuzer bezahlen müssen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 18. Juni 2009 um 14:39
    • #58

    Hallo VorphilaBayern,

    Ich spreche Dich mal direkt als Bayern-Württemberg-Spezialist an.
    Obwohl ich in diesem Thread schon eine ganze Menge über die Postverhältnisse zwischen Bayern und Württemberg gelernt habe, entstehen doch immer wieder Fragen.

    Heute kam meine letzte ebay-Neuerwerbung bei mir an:
    Der Brief lief als Franko-Brief am 21.5.1851 von Euerhausen in Unterfranken über Mergentheim nach Künzelsau in Württemberg.

    Ein Postvereinsbrief war es noch nicht; Württemberg trat ja erst zum 1.9.1851 dem DÖPV bei. Also berechnete sich das Franko für Bayern noch nach dem Tarif von 1810 / 1843.

    Rückseitig findet sich in schwarzer Tinte " 3/2 ". Der Nenner, also die "2", mußte ja eigentlich das bayerische Franko sein. Der Tarif von 1810 bzw. 1843 kannte aber kein 2-Kreuzer-Franko?
    Oder gehören die 3 Kreuzer zu Bayern (das würde ja passen) und die 2 Kreuzer zu Württemberg?

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 18. Juni 2009 um 16:34
    • #59

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    herzlichen Dank für das Zeigen
    dieses wunderbaren Briefes.
    Wie schon öfters gezeigt wurde,
    kann man feststellen, daß unterschiedlich
    verfahren wurde. Für Bayern stehen
    die 3 Kr, laut innerbayerischen Tarif zum 1.7.1850.
    Bis 12 Meilen bei frankierter (hier barfrankierter) Aufgabe
    betrug die Gebühr für den einfachen Brief 3 Kr.
    In Württemberg galt noch der alte Tarif mit 2 Kr.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 18. Juni 2009 um 17:21
    • #60

    Hallo VorphilaBayern,

    vielen Dank für Ihre Antwort.

    Jetzt muss ich aber nochmal nachfragen.
    Württemberg war doch für Bayern im Mai 1851 noch Ausland. Wurde denn in diesem Fall der neue innerbay. Tarif, der ja ab dem 1.7.1849 gültig war, angewendet?
    Ich meine, dass bei diesem Brief die Taxe noch nach dem Tarif von 1810 / 1843 berechnet wurde (1 - 6 Meilen kosteten 3 Kreuzer).
    Oder liege ich damit falsch?

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Kreuzer (18. Juni 2009 um 17:38)

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