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Schweden - Bayern

  • liball
  • 16. Mai 2009 um 11:31
  • liball
    neues Mitglied
    Beiträge
    72
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    Männlich
    • 16. Mai 2009 um 11:31
    • #1

    Ich möchte hier zwei schöne Briefe aus Schweden vorstellen, beide aus dem Jahre 1827, die ich nicht ganz verstehe. Insbesonders die bezahlten Frankobeträge. Beim Brief nach Nürnberg wurden 27 Sk.Bco. angeschrieben, beim Brief nach München jedoch 42 Sk.Bco. (2. Gewichtsstufe ?). Vielleicht kann hier solid611 weiterhelfen.
    Beide Briefe wurden gem. dem Vertrag mit Schweden vom 1.3.1821 bis Stralsund bezahlt, wobei der Stempel „frco. Stralsund“ von der preußischen Postagentur in Ystad verwendet wurde. Aufgrund des niedrigen Fahrwassers im Stralsunder Hafen wurde am 11.9.1826 die einstweilige Verlegung des Seepostkurses nach Wyk und von dort mittels Ruderboot nach Greifswald vereinbart.
    Preußen setzte seinen Transit jeweils auf 6 ½ Sgr. In Hof in Auslage genommen wurden jedoch 29 Kr. Dies entspricht keinesfalls 6 ½ Sgr. Im Vertrag mit Preußen 1816 hat Bayern zugesagt, für Briefe aus Schweden 7 ggr. an Preußen zu vergüten, dies entspräche 29 Kr. Es sieht also so aus, das Bayern vom Empfänger 29 Kr. = 7 ggr. kassierte, obwohl 6 ½ Sgr. nur 23 Kr. entsprachen.
    Das bayerische Inlandsporto nach München wurde auf 18 Kr. festgesetzt (6. Rayon, 2. Gew.-St.). Beim Brief nach Nürnberg wären in der 1. Gew.-St. 6 Kr. (3. Rayon) fällig gewesen. Nachdem hier jedoch nur das Gesamtporto von 36 Kr. angeschrieben wurde, lässt sich nicht genau ermitteln, wie die bayerische Post den Brief letztlich behandelt hat.

    Grüsse
    liball

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  • solid611
    aktives Mitglied
    Beiträge
    129
    • 16. Mai 2009 um 14:24
    • #2

    Hallo liball,

    zwei wirklich sehr schöne Briefe.

    Schweden schrieb üblicherweise vereinnahmte Frankobeträge nicht auf den Briefen an, so dass ich die rückseitigen Ziffern für schwedische Kartiernummern halte. Diese wurden von Schweden fast ausnahmslos auf den Briefen notiert. Ab 1829 findet man sie immer vorne rechts oben. Vor 1829 auch mal rückseitig.

    Kannst du ermitteln, von wo aus Schweden die Briefe kamen? Danach können wir ermitteln, ob es eventuell doch vereinnahmte Frankobeträge sind, da bis 1848 von jedem schwedischen Ort bis Ystad unterschiedliche Taxen galten.

    Viele Grüße
    solid611

  • liball
    neues Mitglied
    Beiträge
    72
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    Männlich
    • 17. Mai 2009 um 13:00
    • #3

    Hallo solid611,

    beide Briefe kamen aus Stockholm.

    Grüsse
    liball

  • solid611
    aktives Mitglied
    Beiträge
    129
    • 18. Mai 2009 um 13:49
    • #4

    Hallo liball,

    aus Stockholm betrug das Franko bis Ystad 1827 7 1/2 SkBco hinzu kam die Seegebühr Ystad-Stralsund von 8 SkBco, also waren zusammen 15 1/2 bzw. 16 SkBco vom Absender "franco Stralsund" zu zahlen. Die schwedische Progression begann wie die preußische bei einem Loth. Da die Briefe in Preußen einfach waren, waren sie es also auch in Schweden.

    Das bestätigt meine Vermutung, dass es sich rückseitig nicht um angeschriebenes Franko, sondern um Kartiernummern handelt.

    Viele Grüße
    solid611

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.482
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    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 18. Mai 2009 um 18:23
    • #5

    Hallo liball

    2 wunderschöne Briefen :P :P :P :P

    Danke fürs Zeigen und Beschreiben

    Und Danke an Lexikon sollid611 :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • liball
    neues Mitglied
    Beiträge
    72
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    Männlich
    • 25. Oktober 2009 um 10:01
    • #6

    Nach längerer Zeit möchte ich wieder 2 Briefe aus Stockholm nach Bayern vorstellen. Beide Teilfrankobriefe wurden 1847 geschrieben. Der Brief nach Uhlfeld wurde auf der Sommerroute und der Brief nach München auf der Winterroute spediert.
    Der Brief auf der Sommerroute wurde mit 24 Sk.b. (8 Sk.b. bis Ystadt, 16 Sk.b. Seeporto) bis Stralsund bezahlt, der über Ystad, dort wurde von der preußischen Postagentur “frco. Stralsund“ gestempelt, mit dem Stralsund-Ystädter Dampfschiff nach Preußen gelangte. Das zum 1.10.1845 reduzierte preußische Transitporto von 5 Sgr. wurde in Nürnberg mit 18 Kr. in Auslage genommen. Mit dem bayerischen Inlandsporto von 6 Kr. errechnete sich ein Gesamtporto von 24 Kr.
    Der Brief nach München auf der Winterroute dürfte auf dem Landweg über Dänemark nach Hamburg gelaufen sein. Beim schwedischen Franko von 21 Sk.b. bin ich mir nicht sicher. In Nürnberg wurden wiederum 18 Kr. in Auslage genommen. Das Gesamtporto belief sich hier auf 30 Kr., da das bayerische Porto nach München 12 Kr. kostete.
    Grüsse
    liball

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