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Verfälschte Rote Mauritius für 210.000 € versteigert

  • CHDDK
  • 9. Mai 2009 um 23:38
  • CHDDK
    Gast
    • 9. Mai 2009 um 23:38
    • #1

    Hallo,


    nachdem es im Vorfeld der Derichs-Auktion bereits eine kontroverse Diskussion im Philaforum gab, fehlt hier noch ein Bericht zum Auktionsergebnis der Roten Mauritius, die am Rande der IBRA in Essen versteigert wurde.
    Im General-Anzeiger Bonn ist dazu am 09.05.2009 folgender Artikel erschienen:

    Zitat

    Essen. (dpa) Die Spannung im noblen Kaminzimmer des Essener Schlosshotels Hugenpoet ist spürbar, als Auktionator Roland Meiners den Briefmarken-Mythos "Rote Mauritius" zur Versteigerung aufruft. Doch nach kaum mehr als einer Minute fällt bereits der Hammer.

    Für 210 000 Euro geht die Rarität an einen anonymen Sammler. Wer auf ein spannendes Bietergefecht gehofft hat, wird enttäuscht. Bei einem Startpreis von 200 000 Euro war nur noch ein weiteres Gebot eingegangen.

    Der bekannte Briefmarken-Experte Wolfgang Jakubek, der die Marke im Auftrag eines Klienten ersteigert hat, zeigt sich mit dem Preis mehr als zufrieden. Beobachter unter den rund 100, meist vornehm in Abendgarderobe erschienenen Philatelie-Fans bescheinigten dem unbekannten Bieter gar, ein regelrechtes Schnäppchen gemacht zu haben.

    In der Vergangenheit waren besonders gut erhaltene Exemplare der weltweit meist nur noch in den Schaukästen von Museen zu findenden Rarität bereits zu deutlich höheren Preisen von bis zu 700 000 Euro verkauft worden.

    Mauritius-Vorbesitzer Ullrich Schulze, der die Versteigerung in der ersten Reihe des Auktionssaals verfolgt hatte, gibt sich angesichts des Ergebnisses gelassen. "Ich habe mehr erwartet", räumt er ein. Doch bei Briefmarken dieser Preisklasse sei die "Luft bereits dünn". Die Marke war durch einen Tausch gegen eine Motor-Yacht im Jahr 1972 in den Besitz der Familie gelangt.

    Es sei ein gebrauchtes Schiff gewesen, schränkt Schulze ein. Nachdem die falsch einsortierte Marke 20 Jahre lang vergessen in einem Album geschlummert hatte, hatte er sich entschlossen, das Stück zu verkaufen. "Die Rote Mauritius passte nicht in die Sammlung", begründet er den Schritt.

    Die 1847 auf der Insel Mauritius gedruckte rote "One Penny"-Marke trägt ebenso wie die bekanntere Blaue Mauritius "Two Pence" den unter Sammlern begehrten fehlerhaften Aufdruck "Post Office". Das in Essen angebotene Exemplar musste in der Vergangenheit nach Einschätzung von Experten "laienhafte" Restaurierungsversuche über sich ergehen lassen.

    Beim Versuch, eine kreuzförmig angebrachte Entwertung zu entfernen, habe die Marke Teile ihrer Farbe verloren, beklagt Kenner Jakubek. "Wer auch immer dafür verantwortlich war - was er hinterlassen hatte, war schlimm", stellt in einem im Auktionskatalog veröffentlichten Beitrag fest. Erst später sei das teure Stück dann aufwendig wiederhergestellt worden.

    Während die Gäste nach dem Ende der Versteigerung bereits stilvoll mit einem Glas Champagner anstoßen, kann Auktionator Meiners dann doch noch ein positives Fazit des Abends ziehen. "Wir haben einen Käufer gefunden, bei dem wir uns keine Sorge um die Bezahlung machen müssen", stellt er fest. "Ich bin zufrieden, dass wir sie verkauft haben."

    Alles anzeigen

    Vielleicht haben einige potentielle Interessenten im Vorfeld ja hier mitgelesen und dann doch lieber auf ein Gebot verzichtet :lachen:

    Es grüßt

    Harald

  • 22028
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.775
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    6. Januar 1958 (68)
    • 10. Mai 2009 um 12:09
    • #2

    Und Gerüchte besagen das..., halt, leider nicht, sonst wird man evtl. noch wegen Verleumdung belangt...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • CHDDK
    Gast
    • 10. Mai 2009 um 16:15
    • #3

    Hallo Rainer,

    was sagen denn die Gerüchte? Du kannst sie ja in Form einer dritten, unbeteiligten Meinung darstellen, welche Dir zufällig zu Gehör gekommen ist :D

    Viele Grüße von

    Harald

    3 Mal editiert, zuletzt von CHDDK (10. Mai 2009 um 17:24)

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    721
    Geschlecht
    Männlich
    • 10. Mai 2009 um 18:54
    • #4
    Zitat

    Original von 22028
    Und Gerüchte besagen das..., halt, leider nicht, sonst wird man evtl. noch wegen Verleumdung belangt...

    Es soll schon hin und wieder vorgekommen sein, dass ein Einlieferer seine eigene Marke ersteigert hat, weil ihm der Erlös zu niedrig war. Aber das halte ich hier für völlig ausgeschlossen.....

    Grüßle

    lickle

  • Kreuzerjäger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    315
    Geschlecht
    Männlich
    • 11. Mai 2009 um 21:31
    • #5

    Hier mal ein beitrag des WDR's.
    Klingt alles nach einer ziemlichen Showveranstaltung.
    Wenn der Auktionator schon sagt, dass er froh ist einen Käufer gefunden zu haben.....na ja.


    Bleibt eben eine verfälschte Marke. Auch bei dem Mythos dieser Marke.

    Schönen Abend wünscht
    dreikreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Mai 2009 um 21:38
    • #6

    Also 210.000 Euro für eine getürkte Krücke - da kann man doch nicht meckern!

    700.000 Euro für ein Topp - Stück und 210.000 Euro für einen Knochen = 30%.

    Bayern 4I Topp - Stück lose 250 Euro und 30 Euro für einen Knochen = 12%.

    Ich glaube, der Auktionator sollte da nicht meckern, oder wurde etwa gar nichts verkauft? Dann hätte er allerdings etwas zu meckern. :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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