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Farbvorschriften der UPU bei den Marken um 1900?

  • Kaikai99
  • 7. Mai 2009 um 12:02
  • Kaikai99
    aktives Mitglied
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    109
    • 7. Mai 2009 um 12:02
    • #1

    Hallo Sammler!

    Ich habe ein postgeschichtliche Frage. Vielleicht kann jemanden ja helfen :)

    Der UPU (Weltpostverein) schrieb bestimmte Farben fuer bestimmte Postwertstufen vor. So war die Krone 5 Pf grün und der 10 Pf Adler rot. Es ging glaube ich nicht so sehr um die Nominalwert selber, aber um das abgedeckte Tariff (zB ein farbe fuer Inlandbrief biss 20 gr, ein Farbe fuer ...., usw.).

    Ich wuerde gerne wissen, wo mann dieses Vorschrift finden kann? Gibt es ein Buch worin das steht, ein Artikel wo das exact definiert wird, ein Web page, ein Photokopie, ein Scan? Ich bin hauptsaechllich interessiert an der Periode von etwa 1875 bis zum etwa 1940.

    Es gibt wohl etwas auf dem www:

    und


    letzteres ist der Gründungsvertrag der UPU 1875, aber Farbvorschriften fuer Postwertzeichen werden nicht erwaehnt?

    Oder ich habe es komplett falsch und es gab keine Farbvorschriften der UPU, fuer bestimmte Tariffe, fuer Ihr Mitgliedsstaaten? ?(

    Vielen Dank,
    Gruesse von Kaikai99.

    Nie hat es einen großen Geist ohne eine
    Beimischung von Wahnsinn gegeben.

    [Nullum magnum ingenium sine mixtura dementiae fuit.]

  • Kaikai99
    aktives Mitglied
    Beiträge
    109
    • 7. Mai 2009 um 12:09
    • #2

    "letzteres ist der Gründungsvertrag der UPU 1875, ..."

    Das soll wohl heissen: ERSTERES ist der .....

    :ups:

    Nie hat es einen großen Geist ohne eine
    Beimischung von Wahnsinn gegeben.

    [Nullum magnum ingenium sine mixtura dementiae fuit.]

  • doktorstamp
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    • 7. Mai 2009 um 13:30
    • #3

    Ob dies Vorschrift war kann ich mich nicht mehr entsinnen.

    Lediglich um die 90er (1890) fingen welche Länder an die verausgabten Marken dieser Wertstüfen in diesen Farben zu verteilen.

    Wenn man die Markenauflistungen der Zeit anschaut wird dieser Veränderung/Aufnahme verdeutlicht, sofern das Land WPV-Mitglied ist.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • 241264hsv-fan
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    3.731
    • 7. Mai 2009 um 15:33
    • #4

    Im Jahre 1883/84 (ca.) wurde zur Erleichterung der Kontrolle des richtigen Portos für internationale Postsendungen für die Mitgliedsstaaten der UPU eine einheitliche Farbgebung der häufig verwendeten Portostufen festgelegt. Diese Farben waren:
    blaue Marken zur Frankatur von Briefen
    rote " " " " Postkarten
    grüne " " " " Streifbändern

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • drkohler
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    15. Dezember 1957 (68)
    • 7. Mai 2009 um 16:29
    • #5
    Zitat

    Original von 241264hsv-fan
    Im Jahre 1883/84 (ca.) wurde zur Erleichterung der Kontrolle des richtigen Portos für internationale Postsendungen für die Mitgliedsstaaten der UPU eine einheitliche Farbgebung der häufig verwendeten Portostufen festgelegt. Diese Farben waren:
    blaue Marken zur Frankatur von Briefen
    rote " " " " Postkarten
    grüne " " " " Streifbändern


    Soweit ich mich erinnere, ist die Farbe des "Behälters" unwichtig, es geht um die Farben der Briefmarken, zB.
    grüne Briefmarke = Inland-Postkarte
    rote Briefmarke = Inland-Brief
    blaue Briefmarke = Ausland-Brief

    Einmal editiert, zuletzt von drkohler (7. Mai 2009 um 16:29)

  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 7. Mai 2009 um 18:24
    • #6

    grüne Marke war auch Drucksachekarte Ausland

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Lacplesis
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    • 7. Mai 2009 um 19:07
    • #7
    Zitat

    Original von drkohler

    Soweit ich mich erinnere, ist die Farbe des "Behälters" unwichtig, es geht um die Farben der Briefmarken, zB.

    Der Kollege hat schon recht, es geht ja nicht nur um Briefmarken sondern auch um Ganzsachen, deshalb ist die etwas allgemeiner gehaltene Formulierung eher zutreffend.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
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    487
    • 8. Mai 2009 um 16:24
    • #8

    Hallo Kaikai99,

    schon im Deutsch-Österreichischen Postverein regte die preußische Post bereits 1861 an, die Marken zu 1, 2 und 3 Silbergroschen beziehungsweise die entsprechenden Markenwerte in den jeweiligen Landeswährungen eine einheitliche Farbe zu geben, um die hauptsächlichen Sendungsarten im Inlands- und Postvereinsverkehr auszudrücken. Die dafür vorgesehenen Farben waren rot - blau - braun. Dieser Anregung folgten fast alle Mitgliedsländer (vergleiche dazu z.B. Baden Michel Nr. 18-20; Bayern Michel Nr. 9-11; Hanover Michel Nr. 23-25; Oldenburg Michel Nr. 17-19; Preußen Michel Nr. 16-18; Thurn und Taxis Michel Nr. 29-31; Luxemburg Michel Nr. 18, 20, 22: Österreich Michel Nr. 26-28).

    Die mit diesem Farbenschema gemachten guten Erfahrungen wurden zwar schon 1874 während des ersten allgemeinen Postkongresses in Bern vorgebracht und danach mehrfach diskutiert, es dauerte aber schließlich bis zum Weltpostkongress in Washington (1897) bis man die verschiedenen Wünsche und Vorstellungen der einzelnen Mitgliedsländer unter einen Hut brachte und eine grundsätzliche Einigung erzielte. Zur offiziellen Annahme kam es aber erst beim Weltpostkongress in Rom (1906).
    Tatsächlich begannen einzelne Mitgliedsländer bereits vor 1906 das Farbschema umzusetzen (z.B. Schweiz 1898 oder Österreich 1900 usw.)

    Dieses Farbschema war für die drei wichtigsten Sendungsarten im Internationalen Postverkehr gedacht. Als Weltpostvereinsfarben wurden die Farben

    Grün = Auslandsdrucksachen und ähnliche Sendungen der ersten Gewichtsstufe

    Rot = Auslandspostkarten

    Blau = gewöhnliche Auslandsbriefe der ersten Gewichtsstufe

    festgelegt.

    Jedoch war kein Mitgliedsland zu deren Verwendung verpflichtet, vielmehr handelte es sich um eine Empfehlung, die aber meist beachtet wurde. Angewendet wurde das Farbschema sowohl bei Briefmarken wie auch bei Ganzsachen in den jeweiligen Wertstufen.
    Oftmals entsprachen die jeweiligen Portostufen aber auch einer anderen Sendungsart im Inlandsverkehr. So entsprach z.B. in Österreich ab 1900 der Wert zu 5 Heller = Auslandsdrucksache 1. Gewichtsstufe = Inlandspostkartenporto oder der Wert zu 10 Heller = Auslandspostkarte = Inlandsbrief der 1. Gewichtsstufe, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Diese Empfehlung im Rahmen des Weltpostvereins wurde 1953 aufgehoben, trotzdem wurde sie von vielen Weltpostvereinsmitgliedern noch für längere Zeit beibehalten.

    Gruß, obelix.fg

  • erron 4. Mai 2021 um 17:56

    Hat den Titel des Themas von „Farbvorschriften UPU rund 1900?“ zu „Farbvorschriften der UPU bei den Marken um 1900?“ geändert.

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