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Rückzahlung Porto und Vorschuß

  • BaD
  • 30. April 2009 um 07:52
  • BaD
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 30. April 2009 um 07:52
    • #1

    Paketbegleitbrief mit Postvorschuß belastet von Berlin nach Arolsen vom 2.3.1863 vom Polizeirath a,D. Deter an den Lithographen Loewie.
    Soweit alles klar. Aber am Tag nach der Auslieferung ließ sich der Herr Loewe das Porto und den Vorschuß zurückerstatten. Leider gelingt es mir nicht, das Warum zu klären, die obere Zeile der Handschrift kann ich nicht lesen.
    Kann mir jemand helfen?

    Mit besten Grüßen BaD

    P.S. Oder wurde der Brief am 4.3. ausgeliefert und ging am 7.3. zurück???

    Bilder

    • Berlin Vorsch..jpg
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    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (30. April 2009 um 08:02)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. April 2009 um 09:37
    • #2

    Hallo Bernd,

    auch wenn es nicht gerade mein Gebiet ist, versuche ich mal zur Klärung etwas beizutragen:

    Der Brief wurde in Arolsen vorderseitig ankunftsgestempelt. Bei der Fahrpost oder bei Sendungen, die nicht einfach siegelseitig zu stempeln waren, kam das schon mal vor.

    Der Empfänger, der Lithograph Loewie, vermerkte siegelseitig:

    "Enthält das Ehrenmeisterzeichen für Br. - und Di??ingshosen.
    3 Thaler, 7 Groschen, 6 Pfennige Postauslage aus der (diese Prefix interpretiere ich als Amts-) Kasse zurück erhalten.
    Arolsen am 8. März 1863."

    Wäre, wie von dir für möglich gehalten, der Brief von Arolsen am 7.3. wieder nach Berlin zurück geschickt worden, hätte er am Folgetag nicht diese Bestätigung notieren können.

    Schöner Brief, wie immer bei deinen Stücken. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
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    • 30. April 2009 um 12:28
    • #3

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank.

    Du hast natürlich Recht, wenn er zurückgegangen wäre, könnte am nächsten Tag niemand in Arolsen etwas darauf notieren. Mich irritiert der Ausgabestempel vom 4.3. rückseitig.

    Erst jetzt wird mir bewußt, das die Erstattung der Kosten nicht unbedingt von der Post gekommen sein muß, wobei die Quittung auf dem Brief wiederum ungewöhnlich wäre. Warum sammle ich nur solche rätselhafte Sachen? Aber wenn alles klar wäre, wären sie nur halb so interessant.

    Mit besten Grüßen BaD

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. April 2009 um 12:50
    • #4

    Hallo Bernd,

    wenn man nur sammeln würde, was man zu 100% versteht, wären die Vordrucksammler klar im Vorteil. ;)

    Der Reiz ist doch immer wieder der, dass man sich bemühen muss (das Internet und die kleinen grauen Zellen - die Reihenfolge ist auch veränderbar), die interessanten Belege zu entschlüsseln; das ist doch die eigentliche Freude, neben dem Erwerb und dem Besitzerstolz, die für mich sekundär sind und bleiben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • sammelfreak
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    • 30. April 2009 um 14:45
    • #5

    Vielleicht ging der Brief auch vom Hofpostamt in ein anderes Berlinerpostamt das rückseitig den Empfang bestätigte.Wenn es so gewesen wäre wieso dauerte es dann aber 2 Tage ? Das kann ich nicht nachvollziehen da es zu der Zeit mehrere Bestellgänge gab nicht wie heute nur einen.

    Ist alles nur eine Vermutung aber kann mir was anderes auch nicht vorstellen wo der Stempel vom 4.3 herkommen kann.

    Strecke beträgt 430 km von Berlin nach Arolsen.Auf diesen Weg wurde der rs. Stempel nicht angebracht ich tippe auf anderes Postamt in Berlin .Weiterleitung vom Hofpostamt.

    mfg
    Martin


    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • joey
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    • 30. April 2009 um 18:05
    • #6

    Stop jetzt ... irgendwie verstehe ich den Brief nicht:
    Der Brief ging doch von Berlin ab belastet mit einem Postvorschuß von 3 Thalern, den der Absender von der Post erhalten hatte und den diese beim Empfänger einzutreiben gedachte.
    Die 7 1/2 Sgr betrachte ich jetzt mal als Porto, wobei ich mich mit den Tarifen der Fahrpost nun wirklich nicht auskenne.

    Wie kann der Empfänger in Arolsen am 8.3. bescheinigen, daß er Auslage plus Porto zurückerhalten hat ?

    oder liege ich völlig falsch ?
    joey

  • lickle
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    • 30. April 2009 um 18:26
    • #7

    joey ja, ganz falsch .... ;)

    Der Lithograph Loewie hat ein Ehrenmeisterzeichen (was immer das auch war) aus Berlin gesandt bekommen. Er war aber nur Mittelsmann und hat es an seinen Auftraggeber weitergereicht, der ihm seine Auslagen vollständig ersetzt hat. Dies hat Herr Loewie auf dem Umschlag quittiert und der Auftraggeber hat diesen Umschlag als Quittung zu seinen Unterlagen genommen. Das war ein Vorgang, der nichts mehr mit der postalischen Behandlung zu tun hatte. Alles klar?

    Grüßle

    lickle

  • sammelfreak
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    • 30. April 2009 um 18:51
    • #8

    Aber was macht der Ausgabestempel auf der RS. Welche Erklärung gav es dazu?

    mfg
    Martin


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  • mx5schmidt
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    • 1. Mai 2009 um 11:14
    • #9

    Hallo Martin,

    ich vermute stark, dass in diesem Falle zunächst nur der Begleitbrief zu dem Paket dem Empfänger gegen Zahlung der ausgewiesenen Gebühren am 04.03. ausgehändigt wurde.

    Unter Vorlage dieses Begleitbriefes wurde das Paket selbst dann am 07.03. abgeholt, daher der Tagesstempel 07.03. auf dem Begleitbrief, quasi als "Ausgabenachweis" für das abgeholte Paket!

    Dann quittierte der Empfänger seinem Auftraggeber am 08.03. auf der Rückseite den Erhalt der verauslagten Gebühren. Diese rückseitige Quittung hatte dementsprechend nichts mehr mit der Post zu tun!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    PS:
    BaD: Es wäre schön, wenn Du diesen schönen Brief mit kompletter Beschreibung in meinem entsprechenden Thread "verewigen" würdest.

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (1. Mai 2009 um 11:15)

  • sammelfreak
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    • 2. Mai 2009 um 08:08
    • #10

    @ mx5schmidt

    Danke für die Erklärung.So ist es natürlich verständlich.


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  • joey
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    • 3. Mai 2009 um 14:02
    • #11

    lickle und mx5schmidt

    auch von mir ein Dankeschön. Ich war nicht auf die Idee gekommen, daß Quittung schon nichts mehr mit der Post zu tun hat.

    Grüße aus Berlin,
    joey

    Einmal editiert, zuletzt von joey (3. Mai 2009 um 14:03)

  • BaD
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    • 3. Mai 2009 um 16:23
    • #12

    Noch ein paar Erkenntnisse:

    Dieser Ausgabestempel wurde in Arolsen verwendet. In Preußen wurde der Ortstempel des Empfängerpostamtes erst vorderseitig abgeschlagen, wenn das Paket dem Empfänger übergeben wurde.
    Dies macht die Meinungen von lickle und mx5schmidt wohl zu Tatsachen.
    Ich möchte mich bei allen bedanken, die an der Lösung des Rätsels mitgewirkt haben. Sobald es mir gelingt, das Porto zu klären, werde ich den Beleg im Tread Postvorschuß einfügen.

    Danke von Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (3. Mai 2009 um 16:34)

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