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Postablagestempel in Bayern

  • mikrokern
  • 18. April 2009 um 15:53
  • mikrokern
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    • 18. April 2009 um 15:53
    • #1

    Hallo,

    möchte hier mal etwas über die frühen Postablagestempel auf der ersten bayrischen Quadratausgabe vorstellen.
    Peter Sem schreibt in seinem Handbuch
    "Zur besseren Versorgung der Landbevölkerung wurde lt. königlicher Entschliessung vom 15.9.1860 (veröffentlicht im Verordnungs- und Anzeigeblatt vom 8.11.1860) die Errichtung von Postablagen beschlossen. Sie waren der Ersatz für teils schon vorhandene "Briefablagen" und dienten als Filialen der übergeordneten Postexpedition.
    Der offizielle Tag der Inbetriebnahme war der 1.7.1861. Einige Postablagen nahmen jedoch schon vorher ihre Tätigkeit auf. Sie bleiben teilweise bis 1.11.1898 bestehen und wurden anschliessend in Postexpeditionen umgewandelt..."

    Aus dem "Ersttag" 1.7.1861 kann man also schon ersehen, dass PA-Stempel auf der ersten Quadratausgabe, also den MiNr 2-7, recht selten sein dürfte. Allenfalls auf der MiNr 2, Platte 5, sind sie etwas häufiger anzutreffen, da das 3 Kr-Porto das gängigste für Briefe bis 12 Meilen und 1 Loth Gewicht waren.
    Für die gezeigte 1 Kr-Marke kommt - sieht man mal von einer Mehrfachfrankatur ab - nur eine Drucksache oder ein Brief im Orts/Landzustellbezirk vor, etwas, das bei den Postablagen nicht häufig anzutreffen ist.
    Auf allen höheren Werten (MiNr 4-7) sind sdie PA-Stempel sehr selten.
    Der Postablagestempel Deggingen (heute Mönchsdeggingen) im Bereich der Expedition Nördlingen ist laut Sem seit dem 1.1.1862 nachgewiesen.

    Am 1.10. 1862 erfolgte (nach Bedarf) die Auslieferung der Marken der 2. Quadratausgabe in neuen Farben, sodass die Mehrzahl der PA-Stempel auf diesen Werten zu finden sein wird.

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    Gruss

    µkern

    Einmal editiert, zuletzt von mikrokern (10. Februar 2010 um 18:49)

  • oisch
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    • 19. April 2009 um 08:47
    • #2

    Guten Morgen,

    Postablagestempel Eggolsheim (01.07.1861 - 16.04.1881; Expedition Forchheim / Oberfranken) auf Mi.-Nr. 2-V (eine 2-IV möchte ich - trotz des fehlenden Flecks im Ornament links oben - aufgrund des schlechten Drucks, der Eckenausprägung und nicht zuletzt wegen der "Betriebsdaten" der Postablage Eggolsheim ausschließen ... lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen, da mir eine 2-IV natürlich lieber wäre ;))

    Gruß oisch

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    Einmal editiert, zuletzt von oisch (19. April 2009 um 08:48)

  • mikrokern
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    • 19. April 2009 um 09:00
    • #3

    Hallo oisch,

    vielen Dank fürs Zeigen dieses wirklichen schönen Exemplares!
    Ist auch für mich keine sofort als Pl. 5 erkennbare Marke, einigen wir uns auf Pl. 4 einhalb... ;)
    Unsere beiden Marken würden nebeneinander schon was hergeben, mit dem gleich abgeschlagenen PA-Stempel. Wenn Du Deine mal nicht mehr haben willst... :P

    Gruss

    µkern

  • mikrokern
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    • 19. April 2009 um 10:42
    • #4

    Hallo,

    und weil es (sie) so schön ist, hier eine Bogenecke der MiNr 5 mit PA Arzberg (eröffnet 1.7.1861, Expedition Thiersheim), ein Abschlag, der optisch genau in unsere Serie dieses threads passt...
    Eine typische 9 K-Postvereinsfrankatur (wenn man von exotischeren Versendungsformen wie Brief der 3. Gewichtsstufe, Warenprobe etc mal absieht).
    Jetzt wirds aber mal Zeit für einen Brief! Habe selber leider keinen...

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    Gruss

    µkern

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 22. April 2009 um 09:43
    • #5

    Hallo,

    einen Brief habe ich leider auch nicht (hätte ich aber gern).

    Aber nochmal einen Abschlag der PA Arzberg, diesmal auf einer 2 II4. Zumindest meine ich, dass es eine Platte 4 ist. Aber meinen Kopf möchte ich nicht dafür hinhalten.

    Beste Grüße
    bayern-kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. April 2009 um 11:29
    • #6

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    Zitat

    Aber meinen Kopf möchte ich nicht dafür hinhalten.

    ... und das ist gut so, denn es ist eine späte Platte 5 aus 1862, wie ich sie schon bogenweise von den Restbeständen her in Händen hielt (auch hierbei Ecken teils nach außen gezogen, aber immer wesentlich heller als die 4. Platte).

    Trotzdem ein sehr schönes Stück. Eine Platte 4 mit PA - Stempel wird im Verhältnis 1 zu 100 zur Platte 5 stehen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • soaha
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    • 10. Juni 2009 um 22:43
    • #7

    Hallo,

    obwohl mkirokern jetzt Briefe sehen wollte, will?, (mit denen ich leider nicht dienen kann) willl ich mal die hier gezeigten ORTE auf der Nr. 9 bestätigen :P:bier:
    Den Eggolscheimer such ich noch. ;)

    Aber micht würde doch sehr interessieren wer hier mal eine Nr. 4II Pl 1 mit einer Postablage zum guten gibt. :D 8-)

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    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Bayern-Nerv
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    • 11. Juni 2009 um 14:06
    • #8

    Hallo zusammen!

    Habe hier auch mal 3 Postablagestempel auf Nr. 9.

    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nerv (11. Juni 2009 um 14:06)

  • Dienstheini
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    • 11. Juni 2009 um 14:55
    • #9

    Hallo:
    Zusammen.
    Da ich sehe das ihr Postablage -Stempel sammelt, kann ich da auch einen kleinen Beitrag dazu leisten.
    Ein Sammlerfreund in unserem Verein hat ein Buch über Postablagestempel im unteren Bayerischen Wald aufgelegt. Sehr schön in Farbe gehalten, habe es mir auch zugelegt obwohl ich die Stempel nicht sammel.
    Unten auch ein Bild des Buches, vieleicht kennt`s ja der Eine oder der Andere.
    Bei Interesse Bitte an mich wenden.
    Die besten Sammlergrüsse
    Dienstheini

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  • sys1849
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    • 11. Juni 2009 um 19:32
    • #10

    soaha:

    Mit einer 4II Pl. 1 kann ich nicht dienen (das dürfte aber auch für Vollprofis
    schwer werden); aber eine 4II Pl.3 mit der Postablage Engelthal
    ist doch auch nicht schlecht.

    Grüße
    Wilfried/SYS1849

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  • Kreuzerjäger
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    • 11. Juni 2009 um 19:45
    • #11

    Hallo zusammen.

    Dann zeige ich in diesem Thread noch einmal einen Brief mit einem Postablagestempel. Diesen Brief hatte ich zwar schon in einem anderem Thread vorgestellt, aber hier passt er auch sehr gut hinein.
    Wer an Postablagestempel interessiert ist, kann sich auch das kleine Heftchen "Die bayerischen Postablagen" von Dr. Richard Bader besorgen. Da findet man auch ein paar Informationen zu den bayerischen Postablagen.

    Grüße von
    dreikreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 20:00
    • #12

    Hallo,

    schöne Briefe und lose Marken werden hier gezeigt. :P

    Aber von der Ausgabe 1850 wird man nur leicht die 3. Platte mit diesen Stempeln erlangen können, wobei ein Brief, so schön wie der von dreiKreuzer, natürlich immer die Ausnahme bleiben wird. :)

    Schon die 4II Platte 2 dürfte nur noch in wenigen Fällen so spät verwendet worden sein, wenngleich man dergleichen noch erhaschen kann.

    Ich kenne eine 4I und keine Handvoll 1. Platten der 4II mit dieser Stempeltype. Bei zehntausenden von Marken ist das nicht eben viel ...

    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • soaha
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    • 11. Juni 2009 um 22:49
    • #13

    Hallo,

    sys1849, zweifellos! eine schöne Marke mit einem schönen Stempel! ;)
    BayernNerv schöne Marken vor allem der Plaue Cars ist mein geschmack. :)
    Dreikreuzer, jetzt ist der erste Stempel mal auf einem Beleg zu sehen.
    Danke euch allen.

    Bayernklassisch, wenn ich Fragen darf, wie steht oder beser wie würdest Du die Nr. 5 aa/a/b mit Postablagestempel in Relation zur 4IIPl1 sehen.
    Die 4II Pl 1 würde ich ja auch gerne haben. 8-)

    Hier weitere Nr. 9:
    Wartenberg oberbayern, von 1862 bis 1870
    Hüttenbach 1862 bis 1868

    Liebe Grüße

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    Verstehen heißt verstehen wollen.

    2 Mal editiert, zuletzt von soaha (15. Juni 2009 um 13:01)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. Juni 2009 um 06:14
    • #14

    Hallo soaha,

    mir ist derzeit keine 5aa), a) oder b) mit Postablagestempel bekannt (kann sein, dass im Sem etwas anderes steht, aber nicht jede Altprüfung, wenn dem so sein sollte, hält neuerer Betrachtung stand).

    Auf einer 5c) ist eine Postablage seltener als auf einer 5d).

    Briefe mit 5c) oder d) sind immer gut, da das überwiegende Postaufkommen bei den Postablagen nicht über Bayern hinaus ging; von daher sind auch 1 Kr. Frankaturen selten, weil diese ja Lokal- oder Ortsbriefe voraussetzen.

    Drucksachen mit Postablagestempeln sind sehr selten, bedingen sie doch in der Regel Firmenpost, die es in Bayern auf den Dörfern kaum einmal gab.

    Auslandsbriefe sind immer sehr gesucht unter Spezialisten - man muss viele Jahre sammeln und darf nicht wählerisch sein, wenn man mehr als 5 Auslandsdestinationen zusammentragen will.

    Einschreiben von Postablagen sind immer gesucht und werden hoch bezahlt (wenn schön).

    Sonderdienste wie Expreß, Rückschein oder poste restante von Postablagen sind so gut wie unbekannt. Wer da etwas abgreifen kann, ist ein Glückspilz und zwar ein großer!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 12. Juni 2009 um 23:06
    • #15

    Hallo bayern klassisch,

    das so mit der 5aa/a/b steht hätte ich nicht geahnt. :O_O:
    Wenn ich das früher geahnt hätte.
    Na dann werde ich mal besonders darauf achten.

    Sicher hast Du recht mit den Sonderdiensten, da ja schon eine Postablage alleine schon gesucht ist.
    Dan möchte man schauen ob man auch eine alleine auf Brief findet ohne zusätzliche Sonderdienste. :wow:
    Na dann werde ich hier auch mal besonders darauf achten. :P

    Ich wollte ja mal alle Postablagen auf Marken sammeln.
    Briefe waren für mich in diesem Zusammenhang erst mal nebensächlich.

    Ich weis noch das Du mal in einem anderen Thread mal schriebst das die Nr.13 mit dem Roter ja relativ häufig ist.
    Aber mit einem anderen Ort seltener.

    Hatte mal eine die nicht den von Roth war, leider schon von längerer Zeit verkauft nur den Ort weiss ich nicht mehr.

    Hier eine Nr.13 mit schwachen Entwertung von Roth

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    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. Juni 2009 um 23:21
    • #16

    Hallo soaha,

    es gibt 3 Arten von Postablagestempeln:

    Diejenigen, die jeder hat und die man leicht und überall bekommen kann (wir reden jetzt von losen Stücken),

    diejenigen, die mit geringem oder höherem Aufpreis in den Katalogen stehen, die zwar nicht beliebig verfügbar sind, aber die man bekommen kann wenn man gute Quellen hat und ein mitteldickes Portemonnaie, und

    diejenigen, die man nie bekommt, die man nie sieht und deren Abschläge keiner hat und kennt, weil es "Phantom - Stempel" sind. Alle 10 Jahre mal auf einem Dienstbrief in einer Qualität, die Sherlock Holmes zur Verzweiflung brächte, so gut wie nie auf loser Marke und noch nie seit 1861 ff. auf einem Markenbrief registriert. :D

    Weder hat jemals ein Sammler alle Postablagestempel besessen, noch konnte einer jede Bayernkatalognummer mit dieser Stempelform vorweisen - das erste wäre theoretisch bei losen Marken möglich, das zweite nicht einmal das ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (12. Juni 2009 um 23:22)

  • Bayern-Nerv
    Stamm Mitglied
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    4. Januar 1966 (60)
    • 14. Juni 2009 um 11:23
    • #17

    Hallo, zusammen!

    Hier 1 x Postablage Steinbühl auf Nr. 12, leider unten angeschnitten

    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nerv (14. Juni 2009 um 11:24)

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 14. Juni 2009 um 20:55
    • #18

    hallo,

    wenn es die Postablagen in Masse gebe währen sie ja leichter in eine Sammlung zu integrieren.
    Aber wenn ich mal von den 3Arten ausgehe, in Aussicht der Seltenheit und dann noch evtl. die Marke und dann den Typ hernehme dann könnte es nocht "evlt." (wie wollen wir es nennen) Unikate der Unikate geben? :erstaunt: :cool:

    Bayern Nerv, schöne Marke mit klaren Postablagestempel von Steinbühl, den Steinbühler gibt es in vier verschiedenen Typen, die gleiche Type habe ich auch auf einer Nr.11.

    Es wäre interessant zu sehen wie die verschiedenen Typen ausshen.
    Wer hat den, den Steinbühler in einer anderen Type, Bitte zeigen.

    Liebe Grüße
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

    Einmal editiert, zuletzt von soaha (15. Juni 2009 um 12:34)

  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 15. Juni 2009 um 11:03
    • #19

    Guten Tag in die Runde!

    soaha: Du wenn mir noch mal "mein" Wartenberg von Oberbayern in die Oberpfalz verlegst ... :)

    Wer sich schon einmal gefragt hat, warum ein Ort wie Steinbühl, noch dazu so nahe an Nürnberg gelegen, eine eigene Postablage bekam, könnte bei Google fündig werden. 1838 errichtete Johannes Zeltner in diesem Dorf die erste bayerische Fabrik zur Herstellung synthetischer Ultramarinfarbe. Das erste Patent, das vom 1877 gegründeten Kaiserlichen Patentamt ausgestellt wurde, schützte ein Verfahren aus Steinbühl, und eine berühmte Wandfarbe war als "Steinbühler Gelb" bekannt.
    Die umfangreiche Geschäftskorrespondenz einer Fabrik dürfte erklären, warum der Stempel der Postablage Steinbühl (neben dem von Schwabach der häufigste) auf den verschiedensten, selbst hohen Kreuzerwerten zu finden ist - und warum aus einem Zeitraum von zehn Jahren mehrere Stempeltypen vorliegen.

    Das ultimative Steinbühl-Stück für Philatelisten wäre wohl eine ultramarine Nr. 21 oder 25 mit blauem Abschlag des Postablagen-Stempels ...

    Viele Grüße vom
    Erdinger,
    der (noch) keinen Postablagen-Stempel auf Quadratausgabe vorweisen kann ...

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Juni 2009 um 11:25
    • #20

    Lieber Erdinger,

    danke für deinen erhellenden Bericht.

    Vlt. sollte man nicht unerwähnt lassen, dass es in Roth 2 Poststellen gleichzeitig gab. Wenn jemand einen Beweis hierfür sehen möchte, soll er es ruhig sagen. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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