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Nach Abgang der Post

  • Bayern-Nils
  • 1. April 2009 um 15:31
  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 1. April 2009 um 15:31
    • #1

    Hallo Freunde

    Eben angekommen ist ein Brief der 9. Februar 1843 gestempelt ist, und von München über Vilsbiburg nach Velden. Es ist ein portofreier Regierungssache und es gibt daher keine Taxvermerke.

    Was es aber zu sehen ist, ist zwei nicht gerade gewöhnliche Stempeln, obwohl die überall in Altdeutschland benutzt sind. "Nach Abgang der Post" ist benutzt geworden, weil die Postbehörden die Kunden zeigen wollte, dass der Post keine Schuld für eine Verspätungen hatte.

    Wo es mehrere Postabgänge pro Tag waren, gab es auch Stempeln für zB "Morgens" oder wie hier "Abends".

    Wie lange die Verwendungszeit war, und welche Postämter die diese Stempeln hatten wissen vielleicht die Experten.

    Und hoffentlich wird es hier andere Belege gezeigt :):):)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    345
    • 1. April 2009 um 16:20
    • #2

    Lieber Nils,

    damit dein Brief nicht so alleine dasteht, hier ein Abschlag "N:Abg:", als der Stempel offenbar noch ziemlich neu war (30. Oktober 1841), leider ohne zusätzlich gestempelte Angabe der Tageszeit. Dafür als Portobrief nach Oberdorfen im Landgericht Erding. Das im Leitvermerk angegebene Oberhaag ist übrigens das heutige Haag/Oberbayern.

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b7po6g8fgnxmkdhem.jpg]

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    P.S. Baust du eigentlich eine Heimatsammlung Velden/Vilsbiburg auf? Du hast ja einiges aus der Ecke!

  • kauli
    Stamm Mitglied
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    14. November 1942 (83)
    • 1. April 2009 um 16:30
    • #3
    Zitat

    Eben angekommen ist ein Brief der 9. Februar 1843 gestempelt ist, und von München über Vilsbiburg nach Velden. Es ist ein portofreier Regierungssache und es gibt daher keine Taxvermerke.

    Bayern-Nils
    Der Brief war ja doch recht lange unterwegs ;)

    Aber Spaß beiseite, kann auch einen beisteuern.
    Eine andere Version des Stempels, von dem es wohl
    einige Varianten gibt.
    Hier mal einer aus Berlin

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    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. April 2009 um 17:07
    • #4

    Hallo liebe Sammlerfreunde,

    ein spannendes Thema - Verzögerungsstempel.

    Für Bayern galt, dass gewöhnliche Poststücke 1/2 Stunde vor dem Postabgang eingeliefert sein mussten, während eingeschriebene Poststücke mindestens 1 Stunde vor Postabgang aufgegeben werden mussten.

    Dazu passend zeige ich zwei aus Ansbach, die diese Verordnung gut belegen:

    Der 1. vom 20.5.1834 nach Wallerstein war eingeschrieben und daher weniger als eine Stunde vor dem Postabgang eingereicht worden, während der 2. vom 22.3.1844 mit der normalen Briefpost lief und weniger als eine halbe Stunde vor dem Abgang aufgegeben worden war.

    Später mehr dazu in Wort und Bild.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 1. April 2009 um 18:24
    • #5

    Hallo Freunde

    Schon 5 Briefe. Toll. Ich habe keine mehr, so ich hoffe ihr noch was zu zeigen hast. Und nicht nur Bayern.

    kauli
    Du weiss, es dauert immer vor es nach Norwegen langt, aber wenn, dann... :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 1. April 2009 um 18:35
    • #6

    Hallo Bayern-Nils, Erdinger, kauli und bayern klassisch,

    schöne Briefe sieht man da zu sehen.
    Möchte dazu folgenden Brief zeigen:
    Unfrankierter Charge Brief von Nürnberg
    nach Ellingen vom 18. August 1846.
    Der Empfänger zahlte 10 Kreuzer Porto.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. April 2009 um 18:49
    • #7

    Hallo,

    dann möchte ich mal nachlegen mit einer Rosine aus Lübeck vom 24.6.1852 nach Nürnberg. Der Stempel von Lübeck "Nach Abgang der Post" hatte wohl schon bessere Zeiten gesehen, denn er scheint hier im Endzustand verwendet worden zu sein.
    Schön auch der ganz späte Auslagestempel von Hof, der hier nicht in seiner üblichen Funktion das Auslandsporto zeigt, sondern das Vereinsporto von 12 Kr. bis Nürnberg auswies.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 1. April 2009 um 19:19
    • #8

    Hallo bayern klassisch,

    ein wunderbares Stück zeigen Sie uns hier.
    Herzlichen Dank.


    Liebe Sammlerfreunde,
    möchte einen Beleg von Braunschweig
    nach Oldenburg mit dem Stempel
    "NACH ABSCHLUSS DER POST" zeigen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • lickle
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    • 1. April 2009 um 20:23
    • #9

    Solche Stempel gabs auch in Württemberg.

    Der von Cannstatt ist zwar nicht selten, aber selten so schön....

    Grüßle

    lickle

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. April 2009 um 08:09
    • #10

    Lieber VorphilaBayern, lieber lickle,

    das sind ganz ausgezeichnete Briefe, die ihr da einstellt. Es fällt schwer, dagegen zu halten, aber ich will es zumindest versuchen. ;)

    Am 14.3.1833 (die Älteren werden sich noch daran erinnern :D) sandte man in Nürnberg einen eingeschriebenen Portobrief nach Crailsheim ab, der weniger als eine Stunde vor Postabgang aufgegeben wurde.

    Die Aufgabepost taxierte ihn mit 12 Kr., was das besondere war, denn Crailsheim lag in Württemberg, so dass der Brief eigentlich 2 Postgebühren aufweisen müsste. Weil aber im Postvertrag Bayerns mit Württemberg bestimmt worden war, dass die bayerische Postkutsche bzw. der bayerische Postwagen bis Crailsheim durchfahren durfte, kam hier keine württembergische Taxe in Ansatz.

    Lediglich der Postbote von Crailsheim notierte noch seinen Kreuzer in rot.

    Am 11.5.1844 sandte man in Altötting einen Brief mit Unterbund nach Wegscheid. In dem Unterbund befanden sich Urkunden, die nicht dem Brief einzuschliessen waren, so dass man sie anhängen musste.
    Wegen des zu kurzen Zeit bis zum Postabgang musste man N:AGB: stempeln, denn diese Urkunden waren sicher wichtig.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Luitpold
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    • 2. April 2009 um 19:32
    • #11

    Guten Abend, lieber Bayern-Nils!

    Ja, das ist - Zitat von Bayern Klassisch "ein spannendes Thema - Verzögerungsstempel". Deshalb mein Vorschlag, das Thema zu erweitern und die Vor- und Nachstempel mit einzubeziehen.

    Denn allen Postverwaltung ging es offenbar ähnlich. Das Publikum verlangte eine schnelle Beförderung seiner Briefe. Der Nachweis nicht saumselig zu sein konnte mit den “Zeit-Nebenstempel” nur unzulänglich erfüllt werden. Zudem war die Handhabung wohl zu umständlich und zeitraubend. In Würzburg sollen die Nebenstempel “Nach Abg.d. Post”, “Morgens” und “Abends” von 1840 - 1843 verwendet worden sein. Schon Mitte 1843 findet sich ein Halbkreisstempel mit der Stundenangabe in römischer Ziffer über dem Datum.

    Übrigens gilt das offenbar nur für die Briefpost. Bei der Fahrpost habe ich solche Nebenstempel noch nicht feststellen können. In Würzburg wurde bei der Fahrpost ein Kastenstempel mit Stundenangabe in der 2. Jahrshälfte 1844 eingeführt.

    Da es hier jedoch nur um die Nebenstempel geht und noch nicht vorgestellt, aus Hanau (TuT) ein “Nachmittags”- und aus Ludwigsburg (Württemberg) ein “Vormittag”-Stempel.

    Viele Grüße
    Luitpold

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. April 2009 um 19:44
    • #12

    Hallo Luitpold,

    auf eingehenden Briefen habe ich solche Stempel noch nicht gesehen, also erzähl mir nichts von wegen deiner kleinen Sammlung. :D Das die klein sein soll glaubt dir niemand mehr.

    Die Stempel Morgens und Abends gab es nur ab Januar 1843 bis Juni 1843, dann war das Experiment gescheitert. Sie wurden auch nur bei den Hauptbriefpostexpeditionen verwandt, soweit ich es feststellen konnte.

    Wenn du also einen aus 1842 oder Juli 1843 hättest, wäre das etwas ganz außergewöhnliches, aber das suche ich schon ewig, ohne es gefunden zu haben. Warum diese seltenen Stempel so wenig kosten, ist mir rätselhaft.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 3. April 2009 um 08:27
    • #13

    Lieber Bayern Klassisch,

    doch die Sammlung ist klein und deshalb ist ein Brief mit einem Stempel wie oben gezeigt immer ein "Solitär" und so, wie mit dem Sprichwort "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer". Damit will ich sagen, Forschung (was für ein großes Wort!) ist nicht möglich. Ich bin auf die Literatur angewiesen und kann die dortigen Angaben nicht überprüfen.
    Wer hat denn die frühen Postamtsblätter Bayerns? Dort sollen sich Angaben zu diesen Nebenstempel finden lassen. Hier wünschte ich mir eine breite Diskussion über die Entwicklung der Poststempel. Aber leider sind meine zaghaften Hinweise bisher nicht beachtet worden.
    Und so billig sind diese kleinen Stempel auch nicht. Selten im Angebot, ja das stimmt leider.

    Viele Grüße
    Luitpold

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 3. April 2009 um 10:47
    • #14

    Hallo Luitpold,

    sehr schöne Briefe.
    Die Stempel "Vormittag" und "Nachmittags"
    habe ich noch nicht gesehen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 3. April 2009 um 11:57
    • #15

    Hallo Luitpold

    Danke fürs Zeigen. Wirklich schöne Briefe. :)

    Ich denke dass die zwei Typen Stempeln in diesem Thrad zusammen hören. Oder gibt es nur "Morgens" oder "Abends" allein?

    Zu deine zwei Briefe. Sind die Zeitstempeln in Hanau und Ludwigsburg gestempelt, oder habe ich es missverstanden?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. April 2009 um 15:25
    • #16

    Hallo Nils,

    diese Stempel sind üblicherweise von der Aufgabepost abgeschlagen worden. Du kannst es an der identischen Farbe der Aufgabestempel erkennen. :)

    Aus Nürnberg möchte ich zwei Stempel zeigen, wie sie nur im 1. Semester 1843 abgeschlagen worden sind:

    Der 1. Brief vom 4.3.1843 zeigt den "Morgens" - Stempel und den Aufgabestempel im Rechteck.

    Der 2. Brief vom 18.3.1843 zeigt den "Abends" - Stempel und den Zweizeiler.

    Diese Stempel sind, wie Luitpold richtig sagt, selten, aber werden kaum einmal hoch bezahlt. Wenn ich sehe, was für schöne BOC oder OBC - Briefe gefordert und bewilligt wird, dann müssten Briefe mit diesen Stempeln mehrere Hundert Euro kosten. Das wäre aber an der Realität vorbei geschossen.

    Viel höher bezahlt werden sie jedoch, wenn sie einmal hinten mit dem Ankunftsstempel abgeschlagen wurden. Ich schätze das Verhältnis vorne zu hinten auf 80 : 1 bzw. 100 : 1.

    Am 2.4.1843 wurde ein Frankobrief nach Würzburg mit dem Halbkreisstempel und dem "Morgens" bedruckt. Sorry Luitpold, aber ich habe das so nur 2 oder 3mal bisher gesehen. Wenn ich einen anderen bekommen sollte, geht der hier an dich - versprochen!

    Eine Verordnung darüber habe ich nicht gefunden - sie wäre auch nicht notwendig gewesen, da München höchstwahrscheinlich einfach den Hauptbriefpostexpeditionen diese Stempel zuschickte mit der Bitte um Anwendung in den bekannten Fällen, bis hierzu Bericht nach München zu senden war. Dann hat man im Juni Bericht angefordert und sich die Stempel zurück schicken lassen. Wie diese Berichte ausgefallen sind, kann man sich wohl vorstellen ... ;)

    Damit war das Stempelexperiment vom Tisch.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • sammelfreak
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    13. April 1979 (46)
    • 3. April 2009 um 18:23
    • #17

    Hier noch ein Berliner :)

    Als schöner Grenzübergangsbrief.

    Schönes WE und weitehin son Topwetter

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    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 5. April 2009 um 13:56
    • #18

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte noch einen Brief von Ansbach
    ans bischöfliche Ordinariat Eichstätt
    mit Stempel "Nach Abg:" vom 28.4.1843
    zeigen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. April 2009 um 14:01
    • #19

    Hallo sammelfreak,

    auf Briefen ins Ausland ist das natürlich immer ein eyecatcher! :)

    Danke fürs zeigen.

    Aus der Reihe: Wenn Sch....e, dann aber richtig, zeigt sich uns ein Brief aus Feuchtwangen, der am 26.10.1835 geschrieben wurde.

    Die Postaufgabe erfolgte wohl am 29.10., jedoch hatte der Expeditor etwas zuviel am Rad gedreht, so dass er den September (!) am 29.10. bei seinem Fingerhutstempel eingestellt hatte.

    Der Brief ging aber nicht pünktlich ab, warum auch immer. Damit wenigstens das Datum des tatsächlichen Postabgangs zu erkennen war, änderte er am 31. handschriftlich den Tag ab, vergaß aber immer noch den Monat September in den Oktober vor zu drehen, so dass seit der Zeitrechnung unseres Herrn Jesu Christi zum ersten mal der 31. September als Arbeitstag gefeiert werden konnte.
    Arbeitnehmerfreundlich war das nicht. :D

    In Hof sah man solche Fehleinstellungen mit innerer Ruhe und äußerer Gelassenheit. Ging ein Brief am 9.5.1834 nicht ab, so war am 10.5. auch noch Zeit dafür. Wäre der 1. Stempelabschlag falsch gewesen, hätte man ihn streichen müssen. Die Variante 2. Ortsstempel statt Verzögerungsstempel ist aber auch nicht so übel.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. April 2009 um 17:04
    • #20

    Liebe Sammlerfreunde,

    fast ein wenig off topic kommt es einem vor, hier einen Postschein zu zeigen.

    Aber diesen möchte ich euch nicht vorenthalten, zeigt er doch zwei Besonderheiten:

    1. schrieb man in Würzburg am 19.7.1835 noch die aktuelle Uhrzeit hinzu, hier
    9 3/4 Uhr (statt nach Abgang?) und

    2. nahm man einen Schein der Briefpost mit 4 Kr. Scheingebühr für den Versand eines Paketes, für welches nur 3 Kr. Scheingebühr anzusetzen gewesen wäre, wenn ich nicht irre.

    Es gibt auch Postscheine mit dem Vermerk oder Stempel "Nach Abgang". Kann einer einen solchen mal hier zeigen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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