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ESST --> offizielle Entwertung

  • Blacky27
  • 9. Februar 2009 um 09:42
  • Blacky27
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    • 9. Februar 2009 um 09:42
    • #1

    Hallo,

    ist eine Marke mit ESST eigentlich offiziell entwertet.
    Wenn ja, kann ich dann einen Brief mit einer Marke, die ich z. B. von einer Briefmarkenbörse (im März in München) gekauft habe und einen ESST besitzt,
    frankieren.
    Das ihr jetzt aber nicht denkt ich würde so etwas machen. Mich interessiert nur ob so etwas möglich ist.
    Ich kann mich nämlich mit den Begriffen Gefälligkeitsstempel und Bedarfsstempel nicht so richtig anfreunden.
    Ein ESST ist doch eigentlich ein Gefälligkeitsstempel, oder?
    Wenn ich eine Marke mit ESST auf einen Brief verwende und diesen versenden kann, dann wäre es ja wieder ein Bedarfsstempel.

    Ich glaub ich dreh mich hier im Kreis. :verwirrt:

    Blacky27

    Jäger und Sammler

  • MirFälltKeinNameEin
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    • 9. Februar 2009 um 09:51
    • #2

    Was ich nicht verstehe...
    Wieso sollte man eine Marke mit ESST nochmals versenden wollen?
    Das wäre genau so, wie wenn du eine "normal" gestempelte Marke nochmals versenden wolltest.
    Die Post weiß ja nicht, ob diese Marke normal oder mit ESST entwertet wurde.
    Also würde der Brief nicht durchgehen ;)

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

    Dieser Beitrag wurde 18751 mal editiert, zum letzten Mal von MirFälltKeinNameEin: Heute, 18:21.

  • Blacky27
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    • 9. Februar 2009 um 09:56
    • #3

    Warum "nochmals"...
    Eine Marke mit ESST muss ja nicht gelaufen sein.
    Ich habe einige Marken, die besitzen einen ESST und sind noch nicht gelaufen. Die könnte ich ja dann auf einen Brief kleben.
    Das würde kein Sammler machen, ist auch nur Interesse halber.

    Blacky27

    Jäger und Sammler

  • uli
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    • 9. Februar 2009 um 09:56
    • #4

    Eigentlich ...

    Ein Gefälligkeitsstempel ist ein Stempel (gleich welcher Art) auf einer Marke, resp. auf einem Brief, der nicht transportiert wurde. Sprich: Für den Kaufpreis der Marke musste keine Leistung erbracht werden, er wurde aus Gefälligkeit abgestempelt. Ein Bedarfsstempel hingegen ist ein Stempel, auf einem Brief, der transportiert wurde.

    Aber ...

    Das Problem ist nicht die Unterscheidung zwischen Gefälligkeit und Bedarf, sondern die Frage, ob jemand einen "gemachten" Brief akzeptiert. Du kannst zehn Sammler fragen, ob sie einen transportierten Brief mit ESST für "echten" Bedarf oder für "Mache" halten, und wirst wahrscheinlich fünf mal "Bedarf" und fünf mal "Mache" als Antwort erhalten.

    Meines Erachtens gibt es hierauf keine eindeutige Antwort, denn es gibt da eine große Grauzone. (Ich kann ja ein Schreiben, dass wirklich zu jemanden muss, am Tag der Markenausgabe versenden und mit ESST versehen lassen.) Es sei deshalb jedem selber überlassen, wie er das einordnet und ob er solche Briefe / Marken in seine Sammlung aufnimmt.

    Gruß
    Ulik

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • phila4ever
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    • 9. Februar 2009 um 10:06
    • #5

    Hallo Blacky27

    ich glaube zu wissen was du konkret meinst.

    Du hast eine Marke (mehrere) mit einem ESST auf einer sonst unbenutzen Marke (mit Gummi) - und möchtest wissen ob du diese - rein theoretisch natürlich ;) - für eine Frankatur verwenden könntest.

    Die Antwort hier ist ein klares NEIN - denn die Marke wurde mit dem ESST ja schon vorher entwertet, auch wenn sie (noch) nicht auf einem Brief/Karte etc klebt...

    Die ESST sagen ja nur aus, das diese am ersten Verwendungstag/Ausgabetag (da streiten sich die Geister) gestempelt wurde - aber gestempelt ist gestempelt und damit nicht nochmal zu verwenden

    Wenn du eine Marke an ihrem Erstausgabetag auf einen Brief klebst, diesen dann mit einem ESST versehen läßt und verschickst ist alles ok - wie gesagt - gestempelt ist gestempelt

    Was du sammelst bleibt dir überlassen
    Meine persönliche Meinung: wer sich postfrische am Schalter (oder wo auch immer z.B. im Abo) gekaufte Marken stempeln läßt und sie dann ins Album steckt .... - dann lieber bedarfsgestempelt - sprich Brief ist echt gelaufen - so hat die Marke wenigstens eine Geschichte zu erzählen :D - wenn du sie dann uaf Brief läßt erzählt sie dir sogar noch mehr

    Aber auch das eine neverending Story

    Gruß
    phila4ever


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • Blacky27
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    28. April 1974 (52)
    • 9. Februar 2009 um 10:07
    • #6

    Jetzt bin schlauer!!! :D

    Danke für die Info.

    Blacky27

    Jäger und Sammler

  • wajdz
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    • 9. Februar 2009 um 10:07
    • #7

    entwerte postalisch die Marke in jedem Fall.
    Du kannst auf einen Brief eine Marke kleben und ihn mit einem Sonderstempel versehen und befördern lassen.
    Das ist Bedarf, unter Umständen sogenannte Mache (Sammlerinteressen)
    Du kannst eine Marke mit einem Sonderstempel versehen lassen und dann ins Album stecken.
    Das ist dann ein Gefälligkeitsstempel, die Marke hat nicht “gearbeitet“
    Du darfst eine gestempelte Marke, egal ob Bedarf oder Gefälligkeit, Tages- oder Sonderstempel, nicht noch mal verwenden.
    Das wäre Betrug zum Schaden der Post.

    Mfg wajdz8

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • leomemmi
    Gast
    • 26. Februar 2009 um 22:55
    • #8

    ....einen Vorteil gegenüber "korrekt gelaufenen Bedarfsmarken" haben Gefälligkeitsentwertungen:
    Man hat gestempelte Marken, deren Wert selbst im Michel Spezial nicht angegeben ist :D, z.B. diese hier:
    (Kommentar von alter Hand/Schreibmaschine inklusive kleinem Rechtschreibfehler (richtig wäre"Dextrin!") war angefügt.)

    Gruß, leomemmi

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