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Bayern 1 Kreuzer grün 1867

  • CHDDK
  • 4. Februar 2009 um 18:27
  • CHDDK
    Gast
    • 4. Februar 2009 um 18:27
    • #1

    Guten Abend liebe Freunde der Bayernphilatelie!


    Der 1 Kreuzer Marke von 1867 fehlt bisher noch ein eigener Thread, falls ich ihn nicht übersehen habe ;)
    Ich befasse mich erst seit kurzem mit dieser Marke, welche der Michelkatalog (2006) in drei Farben unterteilt:

    14a (dunkel)grün bis dunkelgelblichgrün (Töne)
    14b (dunkel)opalgrün (dunkelgrün)
    14c dunkelblaugrün bis dunkelbläulichgrün

    Nun habe ich gleich mal eine Frage zu meinen beiden Marken, die Ihr im Anhang seht. Ist die Linke auf dem Bild eine 14b und die Rechte eine 14a? Ich freue mich über eine Antwort!


    Viele Grüße von

    Harald

    Einmal editiert, zuletzt von CHDDK (4. Februar 2009 um 18:43)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Februar 2009 um 19:31
    • #2

    Hallo CHDDK,

    ich sehe eher die linke Marke als a) und die rechte als c).

    Aber bei gescannten Stücken ist immer große Vorsicht geboten, daher ohne Waffe, ähh Gewähr. :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.481
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (64)
    • 4. Februar 2009 um 19:43
    • #3

    Hallo Harald

    Stimmt, der 1 Kreuzer Grün braucht auch ein Thread.

    Ein Farbbestätigung wage ich nicht zu machen. Aber ich kann hier drei geprüfte 14c zeigen.

    1 mal Paar oMr 212 Hofheim
    1 mal oMr 563 Weiden

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayernsammler
    aktives Mitglied
    Beiträge
    138
    • 4. Februar 2009 um 20:12
    • #4

    sind die 3 Farben zum Vergleich.

    beste Grüße
    Bayernsammler

    "Die Gesellschaft ist wie ein Maulesel.
    Fasst man sie zu hart an, bockt sie oder wirft einen ab".

  • CHDDK
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 00:27
    • #5

    Hallo,


    Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten!

    @bk
    Ich habe da wohl tatsächlich etwas vertauscht. Die 14a ist natürlich die linke Marke. Eine 14c kann die rechte wiederum eigentlich nicht sein - der Vorbesitzer verkaufte die Marken in einem Lot als 14a,b (leider ohne konkrete Zuordnung).

    Mir ist beim Vergleichen der ganzen Abbildungen aufgefallen, dass die 14a sehr stark in den Tönen variiert (ok, das ist jetzt banal, denn so steht es ja auch im Michel). Allen a-Tönen gemeinsam ist jedoch, unabhängig vom Farbton, der satte Druck. Die feinen waagerechten Streifen im Hintergrund des Wappens sind bei der 14a fast verschwommen, bei der 14 b und c hingegen sehr gut sichtbar. Vielleicht ist das auch ein hilfreiches Entscheidungskriterium?


    Viele Grüße,
    harald

    Einmal editiert, zuletzt von CHDDK (5. Februar 2009 um 00:28)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 06:18
    • #6

    Hallo CHDDK,

    in den meisten Fällen ist das ein Entscheidungskriterium. Die Ausnahmen bilden sehr farbsatte b) und c) Töne.

    Von Philatelisten werden diese farblichen Nuancen nicht sehr hoch bewertet, denn sie sind, wie die meisten "Farben" Bayerns, willkürlich.

    Ich würde nie 100% Aufschlag, für eine Drucksache mit einer sog. 14c) ausgeben, im Vergleich zu einer Drucksache mit einer 14a).

    Auch die a) und b) Töne sind fließend. Wenn man etwas farbliche Vielfalt in seine 14er Marken bringen will, kann man bescheidene Aufschläge bewilligen. Mehr aber auch nicht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mr920
    aktives Mitglied
    Beiträge
    124
    • 5. Februar 2009 um 13:56
    • #7

    Lieber Bayern Klassisch,
    Die blaugrüne 14c ist doch erheblich seltener als die anderen beiden Farben. Die a ist die häufigste.
    Für eine Drucksache mit einer eindeutigen blaugrünen 14c würde ich gerne nur das doppelte einer 14a bezahlen, denn mal so aus der hohlen Hand geschätzt kommt auf 20 Stück 14a eine einzige 14c.

    2 Mal editiert, zuletzt von mr920 (5. Februar 2009 um 14:00)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 14:20
    • #8

    Hallo mr920,

    selbst wenn das Verhältnis so wäre, was durchaus sein könnte, würde ich nicht 100% Aufschlag bewilligen, da ich die postgeschichtliche Relevanz in den Vordergrund stelle, und keine Farbenspiele.

    Was heute als blaugrün geprüft wird, wird vlt. in 3 Jahren aus dem Michel genommen, oder doch eher als 14b) dunkelgrün bis dunkelblaugrün geprüft. Oder doch noch anders ...

    Ich kenne ein paar Drucksachen, die von b) nach c) und von a) nach b) bzw. umgekehrt geprüft wurden. Wer diesen Firlefanz mitmacht, soll ihn mitmachen. Geld für "seltene" Farben zu investieren, heißt meistens schlecht zu kaufen. Ich erspare hier jedem das Finanzdebakel bei der 21c) und 21d), wo wir preislich in ganz anderen Sphären schweben.

    Wenn ich einen postgeschichtlich interessanten Beleg mit einer 14a) für X Euro, und einen vergleichbaren für XX Euro mit einer 14c) angeboten bekäme, würde ich das Angebot mit der 14a) präferieren.

    Aber es darf jeder selbst entscheiden, was ihm wichtig ist. Nach Jahren dieser Farbgläubigkeit vor vielen, vielen Jahren, als ich noch Ländersammler war, weiß ich wohl, wovon ich rede. Mein Lehrgeld habe ich bezahlt.

    Gruß von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (5. Februar 2009 um 14:25)

  • philnum
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    • 5. Februar 2009 um 15:10
    • #9

    Hallo,

    trotz Vergleich mit den oben gezeigten 14c-Exemplaren bin ich bei meiner Marke hier rechts nicht sicher (links 14a), zumal bei solchen "Marken von geringem Handelswert" eine Farbbestimmung (BPP-signiert werden so geringwertige Stücke doch gar nicht, oder?) teuerer würde als der Einstandspreis.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • mikrokern
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    • 5. Februar 2009 um 15:43
    • #10

    Hallo philnum,

    Deine rechte Marke ist eine 14c.
    Allerdings ist der scan reichlich unscharf ;)

    Ich zeige hier mal den fliessenden Übergang von b nach c. Die linke Marke wurde von Frau Brettl als "noch b, nicht c" geprüft, die beiden rechten sind c.
    Wie bayern klassisch ganz richtig feststellte: teuer bezahlte Farbspielereien ohne echten philatelistischen Nährwert...

    Bilder

    • 14bc.jpg
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      • 1.873 × 824
      • 408

    Gruss

    µkern

  • mikrokern
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    • 5. Februar 2009 um 15:53
    • #11

    ... und gleich noch was für die Farbenfans:
    dreimal 14b. Gewaltige Bandbreite, oder?
    Vor allem den Dreierstreifen hätte ich persönlich eher als a eingeschätzt.

    Bilder

    • 14b.jpg
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      • 675 × 959
      • 412

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 16:41
    • #12

    Hallo mikrokern,

    wenn die Marken deines letzten Scans alle als 14b geprüft sind, und ich zweifle nicht an deinen Worten, dann weiß man, was man von dergleichen Farbbestimmungen halten soll.

    Besser hätte ich es nicht demonstrieren können, als mit deinem schönen Material, das du hier gezeigt hast. :P

    Vielen Dank dafür!! :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 5. Februar 2009 um 16:58
    • #13

    Hallo Freunde

    Dann ist es höchste Zeit dass es hier ein Brief gezeigt wird. Es ist ein Charge Ortsbrief von München. Jahr lässt sich leider nicht bestimmen. Die Marke ist nicht farbbestimmt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • philnum
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    • 5. Februar 2009 um 17:00
    • #14
    Zitat

    Original von mikrokern
    Hallo philnum,

    Deine rechte Marke ist eine 14c.
    Allerdings ist der scan reichlich unscharf ;)

    Danke schön für die Bestimmung und Entschuldigung für das unscharfe Bild, aber bei Tageslichtfotos erscheinen Markenfarben etwas realistischer als auf Scans. Diese Marke hier stammt übrigens auch aus einer anscheinend unberührten Alt-Sammlung, aus der ich im Beitrag zur MiNr. 5 (9 Kr grün) schon etwas gezeigt hatte und dank der Hilfe von bayern klassisch seltenere Farben/Typen fand, die von BPP-Prüfer Peter Sem bestätigt wurden. Das Sammelgebiet Bayern macht also immer wieder Freude!

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 17:44
    • #15

    Hallo Nils,

    ein toller 8 Kreuzer Ortsbrief! Wunderschön, wie immer von dir. Ich weiß auch nicht, wie das ganze nach Norwegen kommt ... ?(

    Bei der Nuance tippe ich auf c), aber das muss nichts bedeuten.

    Interessant ist an ihm, dass er als Ortsbrief 2 Chargénummern bekam. Das hat er mit mehreren Ortsbriefen von München gemeinsam. Es gibt sogar einen, der 3 Chargénummern trägt, von Au nach München. Rätselhaft.

    Danke fürs Zeigen sagt bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 5. Februar 2009 um 18:12
    • #16

    Hallo bayern klassisch

    Muss es eigentlich so Rätselhaft sein, mit zwei oder drei Chargenummern? Ich frage weil ich nicht weiss. Wie viele kartierende Postämter gab es in München? Geht der Brief durch drei kartierende Postämter ist es wohl auch natürlich dass ein Brief drei Nummern hat?

    Ich frage wie ein dummer, aber bin deswegen klug :D :D :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 18:41
    • #17

    Hallo Nils,

    ein Ortsbrief wurde eigentlich nicht umkartiert - die Strecke war ja vorgegeben durch die Straße (Ortsteil war nicht notwendig).

    Ortsbriefe aus anderen Städten wie Nürnberg, Augsburg usw. haben keine 2 oder 3 Kartierungsnummern. Vielleicht sind es auch nur Zählnummern, weil man wissen wollte, wieviele Ortsbriefe es gab. Der Hintergrund könnte sein, dass die Zahlungen an die Münchner Postbeamten auch davon abhingen, wie viele besondere Versendungsformen es dort gab. Der volle Hintergrund ist aber so kompliziert und langwierig in der Darstellung, dass man mehrere A4 - Seiten schreiben müsste. Das will ich allen ersparen. ;) Oder interessiert es jemanden, welche Naturalien ein Beamter als wie vielten Teil seines Gehaltes bekommen hat?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 5. Februar 2009 um 19:18
    • #18

    Hallo bayern klassisch

    Wenn es langwierig ist, dann lieber nicht. :D

    Stattdessen kannst du hier deine schöne Briefe zeige. Du hast bestimmt etwas besonders. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Februar 2009 um 19:28
    • #19

    Hallo Nils,

    ich hatte die Drucksache schon mal in einem anderen Thread gezeigt, aber weil sie so schön ist, zeige ich sie gerne nochmals ...

    1 Kr. für Bayern, 1 Kr. für die Schweiz machen zusammen 2 Kreuzer.

    Ob es um Käse ging? Appenzeller ist ja nicht das Schlechteste, oder?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    • 5. Februar 2009 um 19:51
    • #20

    Hallo miteinander,

    nach dem wunderschönen Orts-Chargébrief von Bayern-Nils
    (den hätte ich auch gerne) nun ein entsprechender eingeschriebener
    Ortsbrief der 2.Gewichtsstufe aus München, frankiert mit einem Paar
    der Mi. Nr. 14a.

    Grüße
    Wilfried/Sys1849

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