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Portobestimmung Zensurbrief

  • Braunbear
  • 30. Januar 2009 um 14:03
  • Braunbear
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    23. Juni 1982 (43)
    • 30. Januar 2009 um 14:03
    • #1

    Ich habe hier einen Brief von Hettstedt nach Stuttgart (20.08.1946). Dieser ist mit 108 Pfg. frankiert und wurde von der Zensurstelle in Esslingen bei Stuttgart geöffnet und geprüft. Ich möchte gerne wissen ob hier dass Porto stimmt, denn gelesen hab ich dass im Tarif-Zeitraum vom 01.03.1946-30.09.1954;

    Brief bis 20 g. = 24 Pfg.
    Einschreiben = 60 Pfg.
    = 84 Pfg. gekostet hat.

    Kommt denn hier da noch ein Zuschlag von der Zensurstelle hinzu, oder hat der Absender den Brief schlicht einfach um 24 Pfg überfrankiert?

    ?(

    Grüße Brauni

    Bilder

    • SBZ-1946 Zensur-klein.jpg
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      • 432

    :cool: Sei wie eine Briefmarke: Halte dich an irgendwas fest, bis du am Ziel bist.
    (Josh Billings, amerik. Schriftsteller, 1818-1885)

    Einmal editiert, zuletzt von Braunbear (30. Januar 2009 um 14:03)

  • Kontrollratjunkie
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    7.082
    • 30. Januar 2009 um 14:52
    • #2

    Du hast eine Portoperiode "verschluckt".

    In der Zeit 01.03.1946 - 31.08.1948 kostete ein Ferneinschreiben der 2. Gewichtsstufe (20 - 50 g) 48 Rpf zuzüglich Einschreibegebühr von 60 Rpf.

    Somit ist der Beleg portorichtig frankiert, von einem Zuschlag für eine Zensur habe ich noch nie etwas gehört. Jedenfalls nicht aus der Zeit des Alliierten Kontrollrates.

    Gruß
    KJ

  • Braunbear
    Stamm Mitglied
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    23. Juni 1982 (43)
    • 30. Januar 2009 um 16:35
    • #3

    :jaok: Danke für deine Korrektur.
    Da muss ich wohl tatsächlich was überlesen haben.

    Grüße

    :cool: Sei wie eine Briefmarke: Halte dich an irgendwas fest, bis du am Ziel bist.
    (Josh Billings, amerik. Schriftsteller, 1818-1885)

  • hkoepe
    neues Mitglied
    Beiträge
    28
    • 23. Februar 2009 um 18:45
    • #4

    Guten Tag,
    hier mal ein Bild eines lustigen SBZ-Briefes der wohl eher ein WBerlin-Brief ist. Kann hier jemand was zur Bewertung sagen. Ich hab das gute Stück bei ebay eingestellt aber bei Berlin-Vorläufern fiindet man kene Brief und keine DV-Bewertung.
    |66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318
    Viele Grüße
    hkoepe

    Bilder

    • Brief1.jpg
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  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    656
    • 23. Februar 2009 um 19:26
    • #5

    Hallo,

    vielleicht kann man da mangels eigenständiger Briefbewertung mit (West-)Berlin-Stempel das Verhältnis

    Katalogwert lose Einzelmarke gestempelt / Katalogwert DV auf Beleg

    mit dem Katalogwert der losen Einzelmarke in (West-)Berlin verwendet hochrechnen. Also eine Dreisatzaufgabe wie folgt auf Deutsch:

    MiNr. 228 wertet als Normalmarke gestempelt M€ 0,70; als DV auf Brief sage und schreibe M€ 50,-, was die relative Seltenheit im Bogen bedingt. Der Katalogwert des DV auf Beleg entspricht also ungefähr dem 70-fachen der normal gestempelten Einzelmarke.

    Für die Verwendung der einfachen MiNr. 228 in (West-)Berlin notiert der Michel-Spezial stattliche M€ 40,-. Als DV auf Beleg müsste der obigen Relation entsprechend etwa das 70-fache der losen Einzelmarke angesetzt werden, was einen recht hohen Katalogwert für DV-auf-Berlin(West)-Beleg von M€ 2.800,- ergibt. Nun haben wir hier ja zudem sogar einen Vierer-Zusammendruck und auf der Rückseite auch noch nicht zu nachverlässigende Frankatur im Viererblock. Häufig dürfte so ein Beleg wohl nicht gerade sein. Da könnte sich vielleicht eine nochmalige (signiert SCHLEGEL BPP ist er ja schon) Vorlage bei einem Verbandsprüfer zwecks ausführlichem Befund lohnen.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (23. Februar 2009 um 19:28)

  • zenne
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 23. Februar 2009 um 19:49
    • #6

    philnum,
    hoffentlich ist durch Deine Dreisatz-Rechnung hkoepe mit seinem Brief nicht gleich auf die Bank gerannt und hat ihn in einem Tressor einschließen lassen.

    Mathematisch ist Dein Ansatz ok - aber er ist was den berechneten Preis betrifft völlig unrealistisch.

    Preise bilden sich nicht durch Mathematik, sondern durch das Kaufverhalten derer, die den Brief haben wollen.

    Für 2.800 Euro Katalogwert bekommt man 2 Briefe mit jeweils einem kleinen Thüringer Weihnachtsblock 1945!!!!

    ... und damit kann man den Brief wohl in keiner Weise vergleichen.

    hkoepe,
    trotzdem ist der Brief gut, ich würde ihn allerdings nicht nochmals prüfen lassen (einmal ist genug), sondern einfach mal die Käufer in ebay "richten" lassen was er wert ist. Mal sehen, wie ich mich verschätze, ich trau mich mal:

    Ich denke er bringt um die 50 Euro!

  • hkoepe
    neues Mitglied
    Beiträge
    28
    • 24. Februar 2009 um 10:19
    • #7

    Nee, nee im Tresor liegen nur die Goldbarren.
    Aber im Ernst die Berlin-Vorläufer passen bei mir nicht in die Sammlung weder OPD`s der SBZ noch DDR-Wasserzeichen sind berührt und Allg. SBZ bin ich schwach.
    Eigentlich ist sowas etwas für Berlin-Sammler, denn damit beginnt ja deren Sammelgebiet. Nur wenn man ein Standartvorduckalbum Berlin aufschlägt sind die spannenden Stück gar nicht abgebildet weder Bizone noch Fr. oder Sowjetische Zone. Deswegen vermute ich auch ein ähnliches Ergebnis. Dann wird jemand ein schönes Fotoattest dafür machen und dann wandert das Brieflein für 400Euro von Auktion zu Auktion bis sich jemand erbarmt.
    Liebe Grüße

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  • zenne
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 5. März 2009 um 20:12
    • #8

    Nun sind es 36,70 Euro geworden, aber hkoepe sei nicht zu sehr enttäuscht.

    Ich denke der neue Besitzer wird ihn in eine Berlin-Briefe-Sammlung übernehmen.

    Sollte er das Fotoattest machen und an einen Riesen-Gewinn denken, wird er wohl enttäuscht werden.

    Nochmals, Philatelie taugt nicht dazu aus Katalogansätzen Dreisatzrechnungen zu machen.

    Die Käufer haben gesprochen und der Brief hat einen fairen Preis.

  • Wolffi 6. September 2021 um 07:42

    Hat den Titel des Themas von „SBZ Portobestimmung Zensurbrief“ zu „Portobestimmung Zensurbrief“ geändert.
  • Wolffi 6. September 2021 um 07:42

    Hat das Thema aus dem Forum Allgemeine Ausgaben SBZ nach Gemeinschaftsausgaben verschoben.

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