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Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906

  • VorphilaBayern
  • 15. Januar 2009 um 13:27
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 15. Januar 2009 um 13:27
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    es gibt in Bayern bei der kgl. bay. Post vom
    1.4.1900 bis 31.7.1906 Zwei Pfennig Frankaturen:
    Postkarten im Ortsverkehr (Orts - und Landbestellbezirk),
    im Nachbarortsverkehr (zwischen Orten die von der Postverwaltung festgelegt wurden, wie z.B. zwischen Nürnberg und Fürth),
    Drucksachen bis 50 Gramm im Orts- und Nachbarortsverkehr
    und Bücherbestellzettel.
    Ich denke, daß es hier sehr schöne Belege gibt,
    die eingestellt werden können.

    Ich möchte vorerst zwei Belege zeigen:

    Ganzsache Zwei Pfennig mit Druckdatum 06 (diese ist ohne
    Zusatzfrankatur nicht häufig, konnte ja nur ohne Zusatz bis
    zum 31. Juli 1906 verwendet werden) als Ortspostkarte
    in Würzburg verwendet.
    Aufgabestempel: Würzburg 1 - 9. Mai 1906;
    Ankunftsstempel: Würzburg 2 - 9. Mai 1906;
    Briefträgerstempel Nr. 49.

    Ganzsache Zwei Pfennig mit Druckdatum 03 als Ortspostkarte
    in Nürnberg am 27.7.1903 verwendet. Der Empfänger weilte
    in Neuhaus am Rennweg in Thüringen und die Karte wurde
    nachgesandt. Zuerst taxierte man mit 1 Pfennig, die aber wieder gestrichen und in 3 Pfennig geändert wurde, denn Postkarten im
    Fernverkehr kosteten 5 Pfennig.
    Am 28. Juli 1903 kam die Karte in Neuhaus am Rennweg an
    und beim Empfänger wurden 3 Pfennig Porto erhoben.

    Diese kurze Zeitspanne wäre ein spannendes Sammelgebiet,
    gerade für jüngere Sammler, die in kurzer Zeit sehr schöne
    und billige Stücke erwerben könnten.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Nils
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    Geburtstag
    29. April 1962 (64)
    • 15. Januar 2009 um 16:46
    • #2

    Hallo VorphilaBayern

    Obwohl ich nicht länger mich als jüngerer Sammler rechnen kann, habe ich auch Spass mit meinem Ganzsachen gehabt.

    Ich zeige hier mein einzige 2 Pf Karte, der innerhalb Augsburg gelaufen ist. Briefträger ist der Nummer 25.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    879
    • 15. Januar 2009 um 16:59
    • #3
    Zitat

    Original von VorphilaBayern
    Diese kurze Zeitspanne wäre ein spannendes Sammelgebiet,
    gerade für jüngere Sammler, die in kurzer Zeit sehr schöne
    und billige Stücke erwerben könnten.
    Beste Grüße,VorphilaBayern

    Hallo VorphilaBayern,

    na ja, ob - was meinst Du mit jüngere - Sammler ihre Freude daran finden - die Karten sind farblich nicht gerade attraktiv? Und wie immer, bei besonderen Stücken ist ein Loch im Geldbeutel. Vielleicht hast Du ja eine Express-Karte oder so, was es durchaus geben kann (hab ich leider nicht, nur normale Stücke. Soll ich Euch langweilen?).

    Herzlich grüßt
    Luitpold

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 15. Januar 2009 um 18:28
    • #4
    Zitat

    Original von VorphilaBayern
    Liebe Sammlerfreunde,
    es gibt in Bayern bei der kgl. bay. Post vom 1.4.1900 bis 31.7.1906 Zwei Pfennig Frankaturen: Beste Grüße, VorphilaBayern


    Ganz übersehen, das schließt doch die 2 Pf.-Marke (Mi. 65 x +y) mit ein. Auf Ansichtskarten ist das attraktiv und man muss ja nicht gerade besonders gefragte (seltene) Ansichtskarten sammeln. Eine solche zeige ich von Würzburg. Die Residenz gibt es wohl in einigen hundert verschiedenen Ansichten ist also Massenware. Das kann preislich schon mal nicht hoch werden. Und dann, das finde ich toll - gerade in der heutigen Zeit, wie schnell diese Karten in der Stadt befördert und zugestellt wurden. Wer sagt mir bitte was genau auf der Karte steht (Uhrzeit 12.10!)?
    Abgestempelt um 1-2 Uhr im Stadtteil-Postamt 4 (Mainviertel), Ankunftstempel 3-4 Nm im Sanderauer-Postamt (Nr. 3). Das sind Luftlinie maximal 3 Km! Und die Karte wurde direkt ohne Umweg über das Postamt 2 (Bahnhof), wo die Postkastenleerungen angeliefert und gestempelt wurden. (die meisten Ortspostkarten haben den PA 2-Ankunftstempel).
    Nur nebenbei. Man beachte die unterschiedlichen Stempeltypen!

    Und weil die jüngeren Sammler (Erdinger, bayern klassisch u.a. ;)) angesprochen sind, was war das damals noch romantisch. Lest doch mal den Text auf der 2. Karte. Gretchen und die liebe Ella “so jung so schön ... :D” gingen spazieren. Allein? :oneien:

    gez. Luitpold

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  • VorphilaBayern
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    • 15. Januar 2009 um 19:59
    • #5

    Hallo Bayern-Nils und Luitpold,


    vielen Dank für das Zeigen eurer schönen 2 Pfennig Belege.


    Hallo Luitpold,

    ich sammle nur nebenbei die Zwei Pfennig Belege.
    Habe daher keine besonderen Verwendungen mit 12 -,
    27- oder 62 Pfennig, die dementsprechend sehr selten
    und sehr teuer sind.

    Möchte zwei weitere Belege,
    diesmal Frankierte zeigen:

    Ortsdrucksache von München vom 2. Juli 1906
    und einen Ortsbücherzettel von München vom 6. Februar 1903.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 16. Januar 2009 um 08:45
    • #6

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte zwei Belege zeigen:

    Unfrankierte Postkarte als "Soldatenbrief eigene
    Angelegenheit des Empfängers " im Ortsverkehr
    von Regensburg am 1. Februar 1905 verwendet.
    Diese Verwendung war im Fernverkehr gebührenfrei,
    jedoch nicht im Ortsverkehr. Im Bahnhofspostamt wurde der
    Stempel "PORTO CONTROLLE REGENSBURG 2. Bhf"
    abgeschlagen (rechts unten) 4 Pfennig Porto vermerkt
    (doppeltes Ortsporto) und beim Empfänger eingezogen.
    Der Ankunftsstempel Regensburg 2 wurde zwei Stunden
    nach der Sendungsaufgabe abgeschlagen.

    Postkarte von Pasing nach München,
    frankiert mit 2 Pfennig vom 10. September 1905.
    Ab 1.4.1900 wurde das Ortspaar München - Pasing
    als Nachbarorte festgelegt.
    Ankunftsstempel München 31 (Augustenstraße),
    sowie Briefträgerstempel "AG 22".

    siehe Bilder (das Hochformat ist die Postkarte von Regensburg.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Luitpold
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    • 16. Januar 2009 um 11:40
    • #7

    Hier wird gerade eine Karte verkauft:

    gez. Luitpold

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 16. Januar 2009 um 12:52
    • #8

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte zu den Zwei Pfennig Belegen
    mal zeigen, daß die Pfennigzeit auch
    schönes und seltenes zu bieten hat.

    Vorgedruckter Umschlag als Drucksache
    im Nachbarortsverkehr von Mannheim
    (Baden - Reichspostbezirk) nach Ludwigs-
    hafen (Bayern), frankiert mit 2 Pfennig
    vom 22. September 1900.
    Ab 1.4.1900 wurde das Ortspaar
    Ludwigshafen - Mannheim
    als Nachbarorte festgelegt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 16. Januar 2009 um 18:53
    • #9

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte einen schönen Beleg zeigen:

    Postkarte mit selbst geschriebenen Gedicht
    des Absenders. Frankiert mit 2 Pfennig
    und aufgegeben in der Posthilfstelle Laufamholz
    vom 19. April 1904.
    Die Posthilfstelle in Laufamholz
    war in Betrieb von 1898 bis 31.8.1905
    und wurde am 1.9.1905 eine Postagentur.
    Dann ging die Karte zur übergeordneten
    Postagentur nach Mögeldorf (Nürnberg 19.)
    bis 28.1.1899 Postexpedition -
    ab 29.1.1899 Postagentur Nürnberg 19.
    und ging dann nach Nürnberg.
    Ist somit eine Ortspostkarte im Landbestellbezirk.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 16. Januar 2009 um 20:25
    • #10

    Liebe Sammlerfreunde,

    weiterhin eine Ortsdrucksache aus München vom 31. August 1904.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Luitpold
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    • 17. Januar 2009 um 13:15
    • #11

    Die Bemühungen von VorphilaBayern das Thema: Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906 einigen Jungsammerln schmackhaft zu machen, möchte ich mit dieser unscheinbaren Karte unterstützen.

    Was kann an der Karte, die postalisch nichts besonderes ist -
    Mi. P 49/02 - Ortspostkarte gestempelt in Würzburg 3 - 11. März 1901 -

    doch interessant sein? Es ist die Nachricht selbst, die allerdings wieder zum postalischen zurückführt.

    Warum? Adressiert ist die Karte an „die Expedition der bayerischen Landeszeitung in Würzburg“. Darin war unter Chiffre A 75 ein Stellenangebot veröffentlicht worden. Der Absender bewarb sich auf diese Stelle. Da er in damaligen Stadt Heidingsfeld (heutiger Stadtteil von Würzburg) wohnte, galt die sogenannte Ortsbrieftaxe nicht.. Eine Postkarte nach Würzburg kostete also 5 Pf. Der Absender oder eine andere Person nahmen die 2-Pf.-Ortskarte mit in die Stadt und warfen sie in den nächsten Briefkasten (Heidingsfelder Str., da befand sich Briefkasten Nr. 8). Wer sich um eine Arbeitsstelle bemüht, wie Herr Lehr hier, der beeilt sich seine Bewerbung abzusenden. Vielleicht war das auch ein Grund, die Karte in Würzburg direkt aufzugeben? Immerhin wurden die Briefkästen 6 - 9 mal täglich geleert. Oder galt damals noch der Spruch: „Wer den Pfennig nicht ehrt ...“.

    Noch manche Geschichte wartet darauf entdeckt zu werden. Es muss nicht immer die große History sein, wie sie im TV immer aktionsreich dargestellt wird. Das alltägliche Leben vor 100 Jahren findet sich noch auf diesen Karten. Schaut doch selbst mal nach, was eure Ur-Großeltern so für Freuden und Sorgen hatten.

    Viel Spannung und neue Erkenntnisse wünscht
    Luitpold

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 18. Januar 2009 um 08:00
    • #12

    Hallo Luitpold,

    vielen Dank für Ihren sehr interessanten Beitrag
    zu den Zwei Pfennig Frankaturen.

    Hierzu hätte ich eine Frage an Sie:
    Heidingsfeld - Würzburg und Zell am Main - Würzburg
    wurden von der Postverwaltung ab 1.11.1901
    als weitere Nachbarorte zum ermäßigten Ortstarif
    festgelegt. Haben Sie hierzu Belege?


    Liebe Sammlerfreunde,

    es gab auch Privatpostkarte mit 2 Pfennig Wertstempel.
    Ich möchte folgende Karte zum 17. Deutschen Philatelistentag
    am 21. - 24. Juli 1905 in Regensburg zeigen.
    Die Karte wurde mit dem Sonderstempel am 23. Juli 1905 entwertet
    und ging ins benachbarte Reinhausen mit Ankunftsstempel vom selben
    Tag. In den Verordnungsblätter der bayer. Verkehrsanstalten
    werden "Regensburg - Reinhausen" und "Regensburg-Stadtamhof"
    nicht erwähnt. Wahrscheinlich erfolgte dies bereits in früherer Zeit
    (ich habe z.B. bereits Briefe von 1877 von Regensburg
    nach Stadtamhof), frankiert zum Ortstarif.

    Zeige dazu noch zwei Belege von Stadtamhof nach Regensburg:
    Ganzsache vom 14.10.1905 und
    eine Empfangsbestätigung über eine Postanweisung vom 19.6.1905.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    2 Mal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (18. Januar 2009 um 08:04)

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    879
    • 18. Januar 2009 um 09:08
    • #13

    Hallo VorphilaBayern,

    ich habe leider keine Belege von Heidingsfeld nach Wü mit 2Pf. Ortstarif. Frage zurück: woher haben Sie Ihre Information?
    Ich habe im Wü-Adressbuch 1899 unter "Verkehrs-Mitteilungen 1. Postalisches" den Vermerk Ortsbrieftaxe, dass diese außer im Stadtbezirke auch für folgende Ortschaften gilt: ...Haltestelle Zell (hier wohl Straßenbahn gemeint).

    Gruß
    Luitpold

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 18. Januar 2009 um 12:23
    • #14

    Hallo Luitpold,

    vielen Dank für Ihre Mitteilung.
    Diese Informationen stehen im Verordnungs- und Anzeigeblatt für die bayerischen Verkehrs-Anstalten Nr. 80 vom 25. Oktober 1901 Seite 694 und im Gesamtverzeichnis der Orte im Nachbarortsverkehr (Stand 1.11.1901) nach Seite 700.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2009 um 12:37
    • #15

    @Alle

    Auch wenn ich nichts zu diesem Thread an Belegen beitragen kann, möchte ich mich bei allen Beitragserstellern herzlich bedanken - was man hier gezeigt bekommt, kann man sonst wohl nirgend sehen - phantastische Stücke, ausgesuchte Qualität, hochinteressant, lehrreich, abwechslungsreich und vielfältig - das hätte ich als alter Hase von 2 Pfennigs - Frankaturen nicht gedacht.

    Bitte weiter so - ihr seid Klasse!!!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 18. Januar 2009 um 12:39
    • #16

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte vier Belege im Nachbarortsverkehr zeigen:

    Ansichtskarte von München nach Perlach
    bei München vom 30. Dezember 1904.
    Erst ab 1.6.1904 wurden München
    und Perlach als Nachbarorte festgelegt.
    Zwei Pfennig Belege zwischen beiden Orten
    sind dementsprechend selten.

    Ganzsache von Lichtenfels nach Michelau vom 5. April 1904.
    Ab 1.11.1901 wurden beide Orte als Nachbarorte festgelegt.

    Ganzsache (Doppelkarte mit Druckdatum 06 = 1906 -
    ohne Zusatzfrankatur selten) von Nürnberg nach
    Fürth vom 29. Juni 1906.
    Ab 1.4.1900 wurden beide Orte als Nachbarorte festgelegt.

    Ortsdrucksache von Solln 1 nach Haidhausen (München 8.)
    vom 31. Dezember 1903.
    Ab 1.6.1901 wurden beide Orte (Solln 1, sowie Solln 2 und München)
    als Nachbarorte festgelegt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (18. Januar 2009 um 12:42)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 27. Januar 2009 um 19:02
    • #17

    Liebe Sammlerfreunde,

    es gab auch Privatumschläge
    mit 2 Pfennig Wertstempeleindruck.
    Hier ein Privatumschlag (leider gefaltet)
    vom Kaufhaus Oberpollinger in München
    als Ortsdrucksache.

    Auch Güterbenachrichtigungskarten der Eisenbahn
    kommen mit 2 Pfennigmarken vor. Hier eine Karte
    von der Königlichen Haltestelle Fichtelberg nach
    Hüttstadl (Landbestellbezirk der Postexpedition
    Fichtelberg) vom 12. Juli 1902.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Luitpold
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    • 25. Juni 2009 um 19:16
    • #18

    Hallo VorphilaBayern,

    gehe ich recht in der Annahme, dass wir uns bei E..Y schon "begegnet" sind?

    Kennen Sie sich in München aus? Nein, nicht die heutige Zeit, sondern damals anno 1905?

    Dank den Websites der Münchner-Landeshauptstadt/Stadtteile habe ich bei dieser Karte zur Adresse folgendes erfahren:

    Die heutige Fürstenrieder Straße soll bis zur Eingemeindung Laims 1900 Forstenrieder Straße geheißen haben (was aber diese Karte widerlegen würde). Und das Gillitzer Haus dürfte im Zusammenhang mit dem Herrn Gillitzer stehen, der besonders in Rosenheim (lebte zuerst in München) ein bekannter Mann war: "Sein Werdegang vom Kellner zum Millionär und sein Leben zwischen Aufstieg und Fall könnten für die Gründerzeit nicht kennzeichnender sein.".

    Damit es postalisch auch was zu fragen gibt - da müsste ich aber unter dem Thema Briefträgerstempel fragen: S. 32?

    Es macht einfach Spaß, in der sogenannten "guten alten Zeit*" zu stöbern, auch wenn ich immer wieder feststelle, dass unser heutiges Alltagsleben um vieles leichter ist.

    * Text vom Vorspann aus der Fersehserie "Königlich Bayerisches Amtsgericht ":
    "Es war eine liebe Zeit, die gute alte Zeit vor anno '14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch seine Königliche Hoheit, der Herr Prinzregent, regiert. Ein kunstsinniger Monarch. Denn der König war schwermütig. Das Bier war noch dunkel, und die Menschen waren typisch. Die Burschen schneidig, die Dirndl sittsam und die Honoratioren ein bisserl vornehm und ein bisserl leger. Es war halt noch vieles in Ordnung damals, denn für Ordnung und Ruhe sorgte die Gendarmerie und für die Gerechtigkeit das Königliche Amtsgericht."

    gez. Luitpold

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    2 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (25. Juni 2009 um 19:20)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 25. Juni 2009 um 20:17
    • #19

    Hallo Luitpold,

    vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag.
    Das Königlich Bayerische Amtsgericht
    ist und war meine Lieblingssendung.

    Was meinten Sie mit "E..Y" ?

    Der Ankuftsstempel "München 10" ist Thalkirchen.
    ab 15.10.1876 = München 10 - Südbahnhof;
    ab 1904 = München 10 - Schmellerstraße;

    Der Briefträgerstempel S 32 bezieht sich also
    auf Südbahnhof, bzw. Schmellerstraße.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • abrixas
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    Männlich
    Geburtstag
    22. Februar 1949 (77)
    • 25. Juni 2009 um 20:58
    • #20

    @ VorphilaBayern
    Darf ich etwas aufhellen?
    S steht für den Ortsteil Sendling.

    Beispiele gefällig?

    S 10 Zenettistr.
    S 12 Lindwurmstr. 139
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