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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Briefmarken Zahnkorrektur

  • Tawwa
  • 12. Januar 2009 um 16:36
  • Tawwa
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    13. Oktober 1985 (40)
    • 12. Januar 2009 um 16:36
    • #1

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage zu obigen Thema.
    Ist es schon illegal seine beschädigten Briefmarken nachzähnen zu lassen?
    Oder ist es nur dann illegal, wenn man dieses Umstand verschweigt.
    Weil ich habe viele Briefmarken, welcher einer Zahnkorrektur benötigten und würde dies auch gern machen lassen, sofern der Preis dafür nicht allzuteuer ist.
    Kennt jemand eine Stelle, bei welcher man seine Briefmarken nachzähnen lassen kann oder gibt es so etwas nicht, da es zur Kategorie fälschen fällt?
    Versteht mich nicht falsch, ich will keinesfalls den Wert der Marken anheben, ich möchte nur die Optik für mich selber verbessern.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 12. Januar 2009 um 16:42
    • #2

    Du kannst deine Briefmarken nachzähnen lassen, wie du willst. Kein Problem. Es gibt reichlich Anzeigen solcher Firmen in entsprechenden Briefmarken-Fachzeitschriften.
    Ein Straftatbestand (Betrug) wird es erst dann, wenn du diese Marken als einwandfrei unter Verschweigung des Mangels verkaufst.

  • Elite-Sammler
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    2. Mai 1990 (35)
    • 12. Januar 2009 um 16:45
    • #3

    Ein bekanntes Beispiel solcher Firmen:

    Suche alles zur Warenmustermesse 1945 in Köpenick!!!


    IG: https://www.instagram.com/sbz_philately/

  • asmodeus
    Moderator
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    • 12. Januar 2009 um 16:58
    • #4

    In der Regel würde ich mir das Geld sparen. Es bleiben immer dann Knochen- Du weißt es und es ist in Deinem Kopf. Dadurch werden die Marken nicht besser. Bei sehr seltenen Marken, um sie vor dem weiteren Zerfall zu retten, kann man nachzähnen bzw. reparieren in Erwägung ziehen.

  • CHDDK
    Gast
    • 12. Januar 2009 um 17:06
    • #5

    Hallo Tawwa,

    Dein Anliegen hast Du klar formuliert und es ist überhaupt nicht illegal, seine Briefmarkenschätze nachzähnen zu lassen.
    Einen ganz anderen Aspekt betrifft die Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme. Was ist danach besser, wenn an der Marke rumgeschabt wurde und sie dann von einem draufblickenden Experten eindeutig als "repariert" disqualifiziert wird? Ich persönlich finde die meisten nachgezähnten Marken sogar hässlich, denn ihr Markenbild wurde verkleinert und sie sehen irgendwie so präpariert aus.
    Sinn macht eine Reparaturmaßnahme aus Sicht der meisten Philatelisten nur, wenn dadurch der weitere Verfall einer Briefmarke aufgehalten werden kann. Ein klassisches Beispiel dafür wäre das Entfernen von Stockflecken.
    Alle anderen Eingriffe, insbesondere solche, die einen einwandfreien Erhaltungszustand nur vortäuschen sollen (und dazu zählt die Nachzähnung eindeutig), sind bei den meisten Sammlern verpönt.
    Im übrigen lohnt sich eine Reparaturmaßnahme sowieso nur bei höherwertigen Stücken, da man billige Marken auch schnell für kleines Geld ersetzen kann.
    Achte doch mal, wenn es Dich interessiert, auf Texte in Prüfungsbefunden klassischer Marken. Nichtreparierte Marken, die Mängel haben, werden auch als solche beschrieben. Oft wird ausdrücklich vom Prüfer im Befund bzw. Attest betont, dass die Marke nicht repariert ist. Eine mangelhafte, nicht reparierte (klassische) Briefmarke ist also in aller Regel qualitativ höher einzustufen, als ein Exemplar, an dem herumgekratzt, nachgemalt, verdickt oder verleimt wurde.
    Nur mal so zur Anregung... :rolleyes:

    Viele Grüße von
    Harald

    2 Mal editiert, zuletzt von CHDDK (12. Januar 2009 um 17:14)

  • asmodeus
    Moderator
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    • 12. Januar 2009 um 17:42
    • #6
    Zitat

    @amadeus verstehe deine Aussage nicht. Welche alten, seltenen Marken sind durch
    Nachzähnung wie vor welchem weiteren Zerfall zu schützen??

    Unglücklich ausgedrückt- es bezog sich auf die Reparatur von Marken und deren Nachzähnung

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
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    805
    • 12. Januar 2009 um 18:04
    • #7
    Zitat

    Original von Elite-Sammler
    Ein bekanntes Beispiel solcher Firmen:


    Schon interessant, dieser Werbespruch: Zu unseren Kunden gehören Händler und Sammler aus der ganzen Welt, da
    bei uns Diskretion und Kundenzufriedenheit an erster Stelle stehen.

    Unter Links ist dann ein Link zu einer Stempelfirma - Nachtigall ick hör Dir trapsen :O_O:

  • Tawwa
    Stamm Mitglied
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    13. Oktober 1985 (40)
    • 12. Januar 2009 um 18:36
    • #8

    naja für mich ist zum Beispiel eine Bund Michelnr.120 mit einer kompletten Zahnlücke nichts mehr wert, nichtmal 1 Euro.
    Und dann habe ich lieber diese Marke mit schöner Zähnung an deren Stelle.
    Wertverlust habe ich ja dadurch eh keinen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

  • KArnoldBln
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    25. Februar
    • 12. Januar 2009 um 18:42
    • #9

    Diese Marke habe ich in der Doublette sogar geprüft

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Meine neuste Fehlliste anfordern unter karnoldbln@web.de

  • CHDDK
    Gast
    • 12. Januar 2009 um 18:51
    • #10

    Hallo Tawwa,

    wenn diese Bund Mi.Nr.120 repariert wird, ist sie dadurch auch nicht mehr wert. Einen indirekten Wertverlust hast Du sogar, weil Du für die Reparatur bezahlen musst, und diese kostet wahrscheinlich sogar mehr als einen Euro...

    KArnoldBln
    Ist das ein Tauschangebot an Tawwa? ;)


    Viele Grüße,

    Harald

  • KArnoldBln
    Stamm Mitglied
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    25. Februar
    • 12. Januar 2009 um 18:52
    • #11

    Harald, das kann man sehen wie man will...aber er müßte schon etwas für mich haben....LOL

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Meine neuste Fehlliste anfordern unter karnoldbln@web.de

  • Tawwa
    Stamm Mitglied
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    13. Oktober 1985 (40)
    • 12. Januar 2009 um 20:14
    • #12

    Ja nein, ich habe diese Marke auch in schöner Qualität, aber eben auch eine mit einer Zahnlücke, und das wäre für mich so ein Kandidat für eine Reparatur;).
    Kommt eh drauf an, wie teuer diese sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

    PS: Vielen Dank für die rege Beteiligung an diesem Thread!

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
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    1.040
    • 12. Januar 2009 um 20:33
    • #13

    Wenn es für Dich aus ästhetischen Gründen sinnvoll erscheint (manchen Frauen erscheint es ja auch sinnvoll ein Schlauchboot im Gesicht zu tragen), musst Du es halt machen lassen.

    Aus meiner Sicht ist dies eine unnötige Ausgabe, die Du lieber für andere Anschaffungen sparen könntest.
    Bedenke bitte auch, dass Du langfristig mit ziemlicher Sicherheit einen oder mehrere unerfahrene Sammler schaden wirst, die eine Nachzähnung auf dem ersten Blick nicht erkennen und die Marke teuer bezahlen werden. Denn irgendwann wird die Marke garantiert den Besitzer wechseln.

    Gruß
    Phila_Tom

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.799
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    Männlich
    • 13. Januar 2009 um 10:31
    • #14

    Wieviel kostet eine einwandfreie Bund 120? Wieviel Aufwand ist es eine Zahnlücke zu reparieren? (Beim Dentisten gibt die Krankenkasse was dazu, hier nicht.) Und wie hoch wird der Stundensatz eines Experten für so etwas sein? Dazu kommt noch Porto hin und retour. Fazit: Ich wette mal, dass es deutlich billiger ist eine neue Bund 120 beim Händler zu kaufen, von ebay u.ä. Privatverkäufen ganz zu schweigen.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Rainer
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    • 17. Januar 2009 um 12:56
    • #15

    Eigentlich mag ich den Begriff Zahnkorrektur überhaupt nicht!
    Eine Korrektur wäre für mich, z. B. einen umgeknickten Zahn wieder nach vorn (bzw. hinten) zu biegen.
    Was hier so schön mit Zahnkorrektur beschrieben wird, ist eine Reparatur!
    Die Marke erhält neue Zähnungslöcher, überflüssige Teile werden entfernt. Die Marke ist kleiner (wie schon oben erwähnt) und aus einer Kammzähnung wird eine Linienzähnung.
    Ist es denn wirklich optisch schöner, einen verkürzten Eckzahn an der Marke zu haben (denn das läßt sich in aller Regel nicht vermeiden) als einen (zugegeben, besser sichtbaren) Zahnfehler in der Reihe?
    Ich meine nicht!

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
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    521
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    26. August 1943 (82)
    • 26. Januar 2009 um 19:53
    • #16

    Grundsätzlich bin ich mit allen Beiträgen einverstanden, die dem Kollegen von einer Reparatur abraten. Das stärkste Argument scheint mir, dass vermutlich früher oder später ein unerfahrener Sammler die reparierte Marke gutgläubig erwerben wird. Dies gilt ohne wenn und aber für alle Manipulationen an den Briefmarken selbst, aber ich sehe es etwas differenzierter in Bezug auf postgeschichtliche Belege, wo eine sachgerechte Restauration oft doch sinnvoll ist. Ich denke da an altdeutsche Briefe nach tropischen Destinationen oder auch an Bedarfsbriefe per Zeppelinpost. Wenn möglich, sollte die nachträgliche Behandlung hierbei auch für Laien offen sichtbar sein. Einige von Euch kennen sicher noch Herrn Zieme, dem wir die Erhaltung vieler wertvoller Belege verdanken, der aber leider nicht mehr helfen kann.
    Meine Frage: hat jemand Erfahrung mit einem der Briefmarken-Restauratoren wie z.B „stamps-repair“ und kann ihn empfehlen? Ich hätte ganz sicher ein Problem, wertvolle Belege an eine mir unbekannte Adresse zu schicken, ohne vorher Referenzen einzuholen.
    Im Voraus vielen Dank für Euere Hilfe!

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