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Bayern - 3 Kreuzer Michel Nr. 15

  • Bayern-Nils
  • 9. Januar 2009 um 19:36
  • mikrokern
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    13. Juli 1962 (63)
    • 18. Januar 2009 um 10:37
    • #61
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    ich schließe mich Nils Meinung gerne an - eine Postablage vom feinsten und auch mit fehlendem Expeditionsstempel. Sammlerherz, was willst du mehr? :P

    Der Brief aus Aitrang mit der umgefalteten Ecke könnte eine Güterbenachrichtiung einer KGE sein. Liege ich da richtig?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Hallo bayern klassisch,

    nee, nicht ganz. Schau mal auf das Datum...

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2009 um 11:11
    • #62

    Hallo mikrokern,

    ich war so fasziniert von der Möglichkeit einer KGE - Versendung, dass ich nicht auf den 13.3.1869 geachtet hatte ... eine Mühlradstempel - Spätverwendung also.

    Nicht schlecht Herr Specht! Und noch dazu attraktiv - Klasse!

    Wenn wir schon bei Mühlradstempeln sind, sollte uns auch dieser Brief etwas enttäuschen :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • mikrokern
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    13. Juli 1962 (63)
    • 18. Januar 2009 um 12:58
    • #63

    Bingo!

    Warum habens die Bayern gegen Ende der MR-Zeit immer weniger genau mit der Vorschrift, den MRstempel zur Markenentwertung zu verwenden, genommen?
    Finde es auffällig, dass bis Mitte der 60er Jahre Ortsstempel (mal von Lokalbriefen abgesehen) die grosse Ausnahme sind, und danach tendentiell immer häufiger Ortsstempel, auch auf Fernbriefen, vorkommen? ?(

    Gruss

    µkern

  • sys1849
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    9. Januar 1962 (64)
    • 18. Januar 2009 um 13:53
    • #64

    Hallo Mikrokern,

    vielleicht hat diese Tendenz mit dem sich steigernden Postaufkommen zu tun;
    ich kenne diese Ortsstempelentwertungen vor dem 9.3.1869 überwiegend
    von größeren Postämtern.

    Man ersparte sich ja doch einiges an Arbeit.

    Grüße,
    Wilfried/Sys1849

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2009 um 14:40
    • #65

    Hallo,

    ich habe dazu eine Theorie, die ich aber kaum werde beweisen können:

    Die meisten Briefe Nürnbergs, die ich in der Mühlradstempelzeit kenne, und die man mit dem ZKS allein bedruckt hat, stammen von später Stunde, wie auch dieser von 19.00 - 20.00 Uhr.

    Vermutlich hat man bei der letzten Leerung des Briefkastens vor dem Postlokal alle Marken auf den Briefen, die ja noch schnell bearbeitet werden mussten, einfach, wie Wilfried schon richtig vermutet, ohne Mühlradstempel entwertet, denn der Feierabend wollte ja erst noch angetreten werden.

    Vielleicht achten mal alle darauf, zu welcher Tageszeit diese Contraventionen stattgefunden haben, wenn der jeweilige Stempel eine Stundenangabe besitzt.

    Weil dies ja ein Thread der Nr. 15 ist, möchte ich mal meine größte Granate mit dieser Marke hier vorstellen. Gerne lese ich, was den geneigten Betrachtern zu diesem bayerischen Unikum vom September 1870 so alles einfällt ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 18. Januar 2009 um 16:29
    • #66

    Lieber bayern klassisch,

    danke für das Zeigen dieser außergewöhnlichen Rarität.

    Möchte kurz die 50 Kreuzer Gebühren erläutern und hoffe,
    daß ich richtig liege.
    Bis 31.1.1874 waren Fahrpostsendungen (Postvorschuß- oder Nachnahmesendungen waren Fahrpostsendungen) durch Barzahlung zu begleichen. Unzulässigerweise wurde in diesem Fall die Briefgebühr
    von 3 Kreuzer mit einer Briefmarke geklebt und dem Nachnahmebetrag von 36 Kreuzer aufgeschlagen.
    Die weiteren 11 Kreuzer errechneten sich folgendermaßen:
    6 Kreuzer Gewichtsgebühr (bis 15 Loth) bis 5 Meilen Entfernung;
    2 Kreuzer Procuragebühr (ab 1. August 1868 für den inneren Verkehr
    in Bayern - ansonsten war die Gebühr 3 Kreuzer);
    Dazu kam noch eine Zustellgebühr von 3 Kreuzer,
    die für jede Fahrpostsendung im Ortszustellbezirk
    erhoben wurde.
    Der Empfänger hat somit die verklebten 3 Kreuzer,
    die überflüssig waren, zuviel bezahlt.

    Ich hoffe, ich liege mit dieser Aufschlüsselung richtig.
    Fahrpost ist nicht mein Sammelgebiet.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2009 um 16:32
    • #67

    Woher ahnte ich nur, wer es lösen würde ... ?( ?( ?(

    Treffer und Schiff versenkt!

    Aber wer hat schon einen Fahrpostbrief mit Marke gesehen? Ab dem 1.2.1874 war das erstmalig die Vorschrift, so aber ging das (eigentlich) nicht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 18. Januar 2009 um 16:39
    • #68

    Lieber bayern klassisch,

    von Bayern habe ich vor 1874 noch keinen gesehen.
    Der von Ihnen vorgestellte Superbeleg ist der Erste.

    Von Württemberg schon einige auf Auktionen,
    bzw. in den Händlerlisten des bekannten
    Ganzsachenspezialisten im württembergischen
    Bietigheim-Bissingen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2009 um 18:00
    • #69

    Lieber VorphilaBayern,

    ich bedanke mich für die nette Kommentierung und möchte noch einen Postbetrug mit der 15 folgen lassen, sogar auf einem Einschreibebrief:

    In Fürth nahm man eine allseits kastrierte Marke (Stempelteile warem wohl nur außen vorhanden, da bei der 1. Verwendung nicht zentrisch getroffen), und klebte sie auf einen Chargébrief nach Schnaitsee.

    Vielleicht ist es dem schlechten Gewissen anzulasten, dass er die Rekonummer auf dem Brief zu notieren vergaß. Oft kam das nicht vor.

    Da frankierte Chargébriefe immer am Schalter aufzugeben waren, kann der Postkunde hier nicht der Betrüger gewesen sein, denn ein aufrichtiger Postbediensteter hätte dergleichen vorfrankiert nicht annehmen dürfen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    • 19. Januar 2009 um 07:46
    • #70

    Guten Morgen bayern klassisch

    Ich verstehe deinen letzten Brief nicht. Worauf siehst du dass es ein Postbetrug ist? Ausser fehlende Rekonummer sehe ich nicht viel was ich vermisse. In diesem Fall habe ich grosse Anfängeraugen. ;)
    Kannst du es etwas ausführlicher Erklären so dass der Arme Ritter aus Nord auch was verstehe?

    :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. Januar 2009 um 11:15
    • #71

    Hallo armer Ritter :D mit den vielen schönen Bayernbriefen,

    die Marke klebte schon zuvor auf einem anderen Brief, wurde aber, da sie offenbar nicht zentrisch entwertet worden war, illegal wieder verwendet.

    Daher hat der Postler die Marke abgelöst, stark beschnitten, so dass man die Stempelfragmente nicht mehr erkennen konnte, und sie dem nächsten Kunden, der einen Brief aufgeben wollte, für 3 Kr. verkauft und sofort selbst mit Klebstoff versehen auf den Brief gepappt.

    Ein Brief, der eine so rasierte Marke trug, wäre von einem Kunden so nicht anzunehmen gewesen. Die Postbediensteten waren angehalten, stets zu prüfen, ob die Marken echt und unbenutzt waren.

    Oft haben sie aber keine große Sorgfalt darauf verwendet und die mit Abstand meisten Postbetrügereien haben die Postler selbst angefertigt.

    Postbetrügereien bei 3 und 6 Kr. Marken sind die häufigsten. Eine 9 Kr. habe ich noch nicht gesehen, weil die auch im inneren Verkehr Bayerns sehr selten waren (3. oder 9. Gewichtsstufe). Dergleichen Briefe oder Drucksachen mit nicht oder schlecht entwerteten Marken hat auch der betrügende Postler so gut wie nie in die Hände bekommen.

    Auch 1 Kr. Betrügereien sind sehr selten - ein oder zwei habe ich mal gesehen; in der Regel war das aber zu wenig Geld, weshalb man dann nicht seinen Job riskierte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 19. Januar 2009 um 13:20
    • #72

    Hallo bayern klassisch

    Ich denke dass ich es alles jetzt verstehe. Man kriegt ein Verdacht schon wenn man so eine verschnittene Marke sieht. Andere Merkmale gibt es eigentlich nicht auf ein Schirm zu sehen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 20. Januar 2009 um 09:33
    • #73

    Liebe Sammlerfreunde,

    nicht schön, dafür aber sehr selten ist folgender Beleg.
    Im Bahnhof von Passau befand sich eine österreichische
    Behörde: Rückseite des Briefes ein Siegel mit Inschrift
    "K.K. Hauptzollamt am Bahnhof zu Passau". Frankiert
    mit 3 Kr. und entwertet mit Halbkreisstempel
    PASSAU-BAHNHOF 22.6.1870 nach Wien.

    Briefe von bayerischen Behörden in Österreich,
    bzw. von österreichischen Behörden in Bayern
    aus der Kreuzerzeit sind sehr selten.

    Möchte zum K. und K. Hauptzollamt in Passau
    auf zwei Artikel von Herrn Peter Zollner aus Straubing hinweisen:
    Rundbrief Nr.48 der ARGE Bayern (klassisch) vom März 2007
    und in der Zeitschrift "Die Briefmarke (Österreich) 1/2009.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (20. Januar 2009 um 09:35)

  • Bayern-Nils
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    • 20. Januar 2009 um 09:45
    • #74

    Hallo VorphilaBayern

    Danke fürs Zeigen.

    Ich wusste nicht dass die Österreicher Behörden in Passau hatten. Von wo sonst haben die Briefe geschrieben? München wahrscheinlich +++

    Noch was neues gelernt :)


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 20. Januar 2009 um 09:50
    • #75

    Hallo Bayern-Nils,

    sie mußten bayerische Briefmarken benutzen
    und brachten ihre Post ins wenige Meter
    entfernte kgl. bayer. Postamt.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 20. Januar 2009 um 11:33
    • #76

    Hallo VorphilaBayern

    Du hast mich vielleicht missverstanden.

    Ich habe eigentlich gefragt von wo sonst die Österreischischer Behörden tätig waren, ausser in Passau. Gab es vielleicht Zollämter anderen Plätze? Hatten die Österreicher auch andere Ämter?

    Ich frage nicht nach eine Liste, mehr ein kurze gennerelle Beschreibung.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 20. Januar 2009 um 12:31
    • #77

    Hallo Bayern-Nils,

    aus der Kreuzerzeit wurde darüber noch nichts geschrieben.
    Mir sind bisher auch keine weitere bayerische Ämter in Österreich
    und österreichische Ämter in Bayern bekannt.
    Um das herauszufinden, müßte man die Regierungsblätter
    durchforsten. Das wäre aber ein zu großer Aufwand.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 20. Januar 2009 um 12:37
    • #78

    Hallo VorphilaBayern

    Besten Dank für deine Antwort. Ja, die Forschung können wir später machen. :)

    Vielleicht hat jemand anderen hier im Forum solche Briefe?


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Januar 2009 um 13:02
    • #79

    Hallo Nils,

    es gab mehrere Ämter hüben wie drüben - meist waren es Zollämter und Forstämter, weil auch Bayern heute noch Grundbesitz in Österreich hat (inkl. Wege- und anderer Rechte dort).

    Diese Briefe sind alle selten, ich habe nur ganz wenige gesehen. Es sind aber i. d. R. Dienstbriefe und keine Markenbriefe, wie VorphilaBayern hier gezeigt hat (ein glänzender Brief, der in meine Sammlung noch besser passen würde, als in seine :P :)).

    Es zieht sich also von der VMZ über die Markenzeit bis hin zu den bayerischen allgemeinen Dienstausgaben, die es mit z. B. Stempeln von Leogang und anderen österreichischen Orten gibt und die sehr gesucht sind (weil beide Sammlergruppen diese Briefe gerne kaufen wollen).

    Ein Auflistung habe ich derzeit auch nicht - evtl. kann man über eine Internetrecherche mehr herausfinden. Ich könnte mal etwas zeigen, wenn es gewünscht wird ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 20. Januar 2009 um 13:29
    • #80

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für Ihre Kommentierung.
    Habe mich gleich im Internet auf die Suche begeben
    und konnte dazu einen Zeitungsartikel vom "Neuen Tag"
    aus Weiden, Oberpfalz vom 13.12.2006 zu Waidhaus (Bayern)
    und Roßhaupt (Österreich) finden:

    Text:
    Seit einigen Monaten kontrollieren deutsche und tschechische Beamte am Grenzübergang Waidhauser Landstraße den Verkehr. Ähnlich wie vor 150 Jahren. 1856 waren es österreichische Beamte, die mit ihren bayerischen Kollegen im Zollamt Pfälzerhof den Zoll an Ort und Stelle kassierten. Heimatforscher Karl Ochantel griff die Thematik auf und verfasste darüber eine Abhandlung.

    Bayern und Österreich hatten im Jahr 1853 einen Zoll- und Handelsvertrag abgezeichnet. So zog das österreichische Neben-Zollamt Roßhaupt in das Amtsgebäude des bayerischen Grenz-Maut-Oberamts in den Pfälzerhof. Der österreichische Amtsvorsteher hatte allerdings Schwierigkeiten mit der Beschaffung von Brennholz, denn nach den in Österreich geltenden Bestimmungen musste der Bedarf an Heizmaterial von einer Baubehörde amtlich festgestellt werden.

    Die königlich bayerische Bauinspektion in Weiden errechnete den "kubischen Raum" und ermittelt "unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen einen Bedarf von sieben Klafter weiches Brennholz". Damit war die österreichische Behörde nicht einverstanden. Sie bestand auf eine Verrechnung nach den österreichischen Maßen, also nach dem "Wiener Fuß".

    Wegen der nun in Bayern lebenden österreichischen Beamten erging 1856 zudem ein Erlass an die Pfarreien Neukirchen zu Sankt Christoph, Miesbrunn und Waidhaus. Die Pfarrer sollten die Seelsorge vollziehen sowie Trauungen und Taufen beurkunden. An der Grenzstation musste jedoch eine Zweitschrift abgegeben werden.

    Beim österreichischen Zollamt waren alle Gebühren mit österreichischem Metallgeld zu entrichten. Jeden Monatsersten brachte ein österreichische Postbote die Zollgelder auf einem Handkarren zum Oberamt Mayerhofen, heute Velke Dvorce, gleich hinter Pfraumberg.

    Wie Heimatforscher Siegfried Poblotzki in seinem Heimatbuch für Waidhaus weiter ausführte, dauerte die Gemeinsamkeit der österreichischen und bayerischen Zöllner bis 1876.

    Ich denke auch, daß mein Beleg besser
    in Ihre Sammlung passen würde.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (20. Januar 2009 um 13:31)

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