Hallo kreuzer,
ja, steht alles korrekt da, wo es hingehört
Hallo kreuzer,
ja, steht alles korrekt da, wo es hingehört
Die Tücken der Technik...
Jetzt gehts wieder.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Kreuzer,
vielen Dank für das Zeigen Deines Lambrecht-Bahnpostbriefes -
die gleiche blaue Tinte wie bei meinem Briefstück. Schöne Marke und vor allem schöner Bahnpoststempel. Schade nur, dass der Brief doch ziemlich ramponiert aussieht. Vielleicht lassen sich die Knitter irgendwie entfernen?
Bei meinem kleinen Briefstück gibt es keine Hinweise auf einen evtl. Absender.
Wenn jetzt schon gleichzeitig ein Briefstück und ein kompletter Brief hier im Forum auftauchen, dann scheint es diesen Lambrecht-Ortsvermerk evtl. öfter zu geben? Mal sehen, vielleicht wird noch ein weiterer eingestellt?
Viele Grüße
bayern-kreuzer
Hallo Bayern-Kreuzer!
Habe auch schon überlegt, wie man die Knitter entfernen könnte. Mir ist nur leider nichts eingefallen, bei dem nicht die Gefahr besteht, dass es hinterher noch schlimmer aussieht
In letzter Zeit taucht relativ viel Lambrecht-Material auf. Einen mit Vermerk hab ich noch, steht hier: http://www.philaforum.com/forum/thread.php?threadid=17214&hilight=hannover
Mit der ganzen Geschichte und den Besonderheiten mein bislang interessantester Brief.
Meine Briefe sind beides Bahnpostbriefe, so dass es sich nicht um einen handschriftlichen Ersatz für den Ortsstempel handelt, sondern um einen Vermerk, an welcher Station der Brief aufgenommen wurde.
Bin auch mal gespannt, ob noch mehr handschriftliche "Lambrecht"-Vermerke auftauchen.
Viele Grüße
kreuzer
Aus der Korrespondenz Streng (derer gibt es bei einem Münchner Händler haufenweise aus einem größeren Nachlaß...) hab ich einen herausgezogen der optisch paßt und zudem aus München kommt.
Der Lauf ist auch interessant - MÜNCHEN _ KEMPTEN _ DIETMANNSRIED vom 28.02.1867
Die Marke schön überrandig (leider kein Randstück - ein Bruchteil der nächsten Marke ist erkennbar) und auf der Rückseite sind der Durchgangs (?) sowie der Ankunftsstempel klar abgeschlagen - innen eine auch optisch wunderschöne Rechnung
Mir hat er gefallen....
Gruß
phila4ever
Hallo Phila4ever!
Schöner Brief und eine Kleinigkeit hast du noch übersehen!
Ein schöner Plattenfehler VIII Randlinie über Bayern unterbrochen auf Brief sieht doch klasse aus !!!!
Herzlichen Glückwunsch vom
bayernfarbenvielfaltverrückten
Bayern-Nerv
@BayernNerv - Danke - da hab ich gar nicht drauf geachtet, da ich mit PLF nix am Hut hab - schön ist es trotzdem
Danke für den Hinweis, beim genaueren Betachten hätte ich ihn vrsl. schon noch gesehen, ist ja zuuu auffällig....
Gruß
phila4ever
Hallo zusammen!
Langsam ist es mal wieder an der Zeit, ein paar Neuigkeiten zu zeigen.
Hier ein Briefumschlag, frankiert mit einer breitrandigen Nr. 15, in Fürth am 1.7.1869 abgesendet, am 2.7.1869 in Breslau angekommen. Also ein Brief zwischen Bayern und Preußen mit einem Gewicht bis 1 Loth.
Ankunftsstempel ist ein Zweikreis von Breslau. Es findet sich siegelseitig auch ein Ausgabestempel vom 2.7.
Absender waren nach dem Klebesiegel die M. J. Büchenbacher Spiegelglasfabriken in Fürth. Empfänger war Jos. Bruck, herzogl. braunschweigscher Hoflieferant in Breslau.
Den Fürther Einkreisstempel auf der Vorderseite habe ich so noch nicht gesehen. Weiß hier jemand mehr?
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Kreuzer,
das ist der Typ 19a von Fürth. Sieht ungewöhnlich aus, weil bei diesen frühen Einkreisstempeln das gewohnte Vm/Nm bei der Stundenangabe noch fehlt (ähnlich wie beim Münchner EKS).
Es gibt ihn in verschiedenen Größen und Typen, kommt aber allgemein recht häufig vor.
Viele Grüße
ahli47
Hallo ahli47!
Vielen Dank für die Information! Der Stempel sieht in der Tat etwas ungewöhnlich aus, vor allem durch die relativ großen Ziffern. Wenn es so etwas von München auch gibt, muss ich in Zukunft mal drauf achten.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Kreuzer,
so große Ziffern gibt´s in München nicht, ich habe eher die Form an sich gemeint. Die großen Ziffern kenne ich so eigentlich nur von Fürth und Erlangen.
Viele Grüße
ahli47
Hallo.
Dann zeige ich auch mal zwei Briefe, die ich nicht liegen lassen konnte.
1. Von Amberg nach Velburg (25.09.1867)
2. Charge-Brief von Augsburg nach Dietmannsried (28.03.1868)
Viele Grüße
kreuzerjäger
Hallo zusammen!
Hier ein Brief von Sonthofen nach München. Abgeschickt am 24.5., Jahr leider unbekannt, da die Marke jedoch noch den gMR 491 von Sonthofen trägt, kommen nur 1867/68 in Betracht.
Siegelseitig findet sich ein Einkreiser von München, ein Briefträgerstempel und ein schönes Siegel.
Die Nr. 15 ist schön breitrandig.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer,
als ich Deinen schönen Brief sah, überkam mich so ein 3 Kr-Sonthofen-Brief-deja vu...
Hier mein Brief vom 19.5.1868 von Sonthofen nach Kaufbeuren, frankiert mit MiNr 15 mit Plattenfehler "Kratzer auf der rechten Seite" (15III).
Hallo mikrokern!
Auch ein sehr schöner Brief. Anscheinend war der Postexpeditor in Sonthofen mit seiner Schere sehr vorsichtig.
Wenn ich mir die Stempelabschläge auf Deinem Brief anschaue, dann tendiere ich bei meinem jetzt auch mehr zum Jahr 1868.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo kreuzer und mikrokern,
dann will ich auch noch einen aus Sonthofen nachlegen.
Jetzt aber mit Abschlägen des Halbkreisstempels. Der Brief datiert vom 21.5.1869, da waren die MR-Stempel ja schon nicht mehr in Mode.
Viele Grüße
Bayern-Kreuzer
Hallo Bayern-Kreuzer!
Ebenfalls ein sehr schöner Brief! Und wir können festhalten, dass der Expeditor in Sonthofen auch noch ein Jahr später, also 1869 sehr sorgfältig geschnitten und gestempelt hat.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Freunde
Ich habe Heute ein Brief bekommen, der ich ganz interessant finde. Es ist ein Brief von Werneck nach Schweinfurt der in Juni 1870 gelaufen war. Von kgl. Landgericht in Werneck an kgl Bezirksgericht in Schweinfurt. Der Brief hat nicht nur eine schöne Marke.
Der Brief hat auch interessanter Innhalt, glaube ich. Leider ist ein grösser Teil der Schein weggeschnitten. Aber für mich siegt es aus dass es ein Schein ist, der erst vom Bezirksgericht in Schweinfurt geschrieben ist und mit Beilagen nach Werneck gelaufen war. Der Schein mit Unterschrift von dem Landgericht in Werneck ist zurück nach Schweinfurt gelaufen und hat somit den Empfang in Werneck bestätigt.
Sehe gern Kommentare zu dieser Brief.
Viele Grüsse
Nils
Hallo,
nachdem ich hier namentlich gennant wurde, möchte ich auch meinen Senf, ääh Brief dazu beitragen.
Er wurde am 18.2.1869 von Werneck aus nach Schweinfurt gesandt. Das macht ihn aber zu nichts Besonderem.
Das Besondere ist der Inhalt. Wie bei Nils Brief auch handelte es sich um eine Insinutation, also um eine gerichtsverwertbare Zustellung in Amtssachen.
Der Empfangsschein des Bezirksgerichts Schweinfurt ist vollständig erhalten, nur oben länger als die Scanfläche meines Gerätes.
Es ging um die Zustellung einer gerichtlichen Verfügung vom 4.2.1869 an den Michael Kempf zu Schwanfeld, welches ca. 6 km südlich von Werneck im dortigen Landbestellbezirk lag.
Die Rechtssache Biedermann gegen Kempf war also gerichtlich entschieden worden und die beklagte Partei Kempf sollte über den Ausgang des Verfahrens unterrichtet werden.
Der LBT - Gehilfe (!) ließ Herrn Kempf unten unterschreiben und unterschrieb dann selbst (s. LBT - Thread, wo das gute Stück auch reingepasst hätte).
Nach Insinuation brachte er es zurück zur Postexpedition nach Werneck und legte es seinem Expeditor vor. Dieser prüfte die Korrektheit des Ablaufs und gab es dem dortigen Landgericht weiter.
Jenes notierte unter den beiden Unterschriften: "Numero 241 (= war die dortige Expeditionsnummer) wird beglaubigt dem k. Bezirksgerichte Schweinfurt vorgelegt. Werneck 16. Februar 1869 kgl. Landgericht gez. Unterschrift frei 971".
Die Frankierung des Schreibens war also schon in Schweinfurt geschehen, den Werneck hatte kein Interesse an einer solchen, wohl aber Schweinfurt, welches 4 Kr. sparen wollte (Franko 3 Kr., Porto 7 Kr.).
Von diesen Empfangsscheinen kenne ich nur wenige Stücke - sie entstammen alle dieser Korrespondenz nach Schweinfurt. Nur 2 Empfangsscheine sind vollständig erhalten, ca. 5 weitere fragmentarisch.
So, das wars zur Postgeschichte, lieber Luitpold.
Liebe Grüses von bayern klassisch