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Paketkarten Altdeutschlands

  • bayern klassisch
  • 2. Januar 2009 um 12:07
  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Januar 2009 um 12:07
    • #1

    Hallo Sammlerfreunde,

    ich möchte mal einen Thread für Paketkarten der AD - Staaten (und noch vom NDP und dem frühen deutschen Reich von mir aus) aufmachen, da mir das Thema etwas unterrepräsentiert erscheint.

    Also fange ich mal mit meiner einzigen frankierten Auslandspaketkarte an:

    Ab ging ein Paket aus dem pfälzischen Maikammer am 4.10.1874 nach Basel. Schon einen Tag später wurde die Karte in Basel eingangsgestempelt.

    Der Expeditor klebte, wohl in Ermangelung höherer Nominalen, nur 3 und 7 Kr. Marken vorder- und rückseitig auf. Die Gesamtgebühr von 2 Gulden und 6 Kreuzern = 126 Kreuzer, wurde unten links und mittig vorne notiert und die Marken verklebt.

    Da ich nur Briefpost sammle, hätte ich gerne gewusst, wie man auf diesen hohen Betrag kam und ob eine tarifgerechte Auslandsfrankatur vorliegt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • postschild
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    • 2. Januar 2009 um 17:20
    • #2

    Lieber bayern klassisch,

    da hast du etwas angefangen :O_O:

    Wenn du das "frühe" Deutsche Reich einbeziehst, wie weit geht das? Bis 1900 dann mach ich auch mit :jaok:

    Dann solltest du aber den Titel abändern, verwirrt sonst sicher den ein oder anderen. Fahrpost bis 1900??

    Mit deiner Bayern Paketkarte kann ich dir nicht helfen, ich kann mit dem Paketposttarif vom Reichspostgebiet ins Ausland aus den Jahren 1874 und 1886 dienen.

    Neujahrsgrüße

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Januar 2009 um 17:24
    • #3

    Hallo postschild,

    Neujahrsgrüsse auch an dich!

    Ich dachte bei den frühen Reichspostpaketkarten an die alte Währung - Kreuzer und Groschen. Ab 1875 ist das Thema ja für das Reich vorbei, für Württemberg und vor allem Bayern ging es ja noch etwas weiter.

    Danke für die Tarife von 1874 ff. Die hast du mir zugemailt, aber ich wüsste doch gerne von einem ausgewiesenen Experten, ob er das auch so sieht.
    Minimarke hat mir zugesichert, dass er sich darum kümmert ... :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (2. Januar 2009 um 17:25)

  • postschild
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    • 2. Januar 2009 um 17:33
    • #4

    wenn der dicke Schwabe das sagt, dann macht er das auch :rolleyes:

    Tarife 1874, wusste ich nicht mehr das ich dir die gescannt hatte, man wird älter :ups:

    Gruß

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Januar 2009 um 18:33
    • #5

    Hallo postschild,

    wem sagst du das ...

    Minimarke hat mir 2 mögliche Erklärungen für die 126 Kr. Frankatur nach Basel geliefert, die ich hier gerne zur Diskussion stellen würde:

    "Das deutsche Porto wäre nach meinen Unterlagen im Wechselverkehr:
    18 Kreuzer für die Ersten 5 Kilo
    plus 13*7 Kreuzer für die restlichen 13 Kilo in Zone 3 20 bis 50 Meilen.
    Wäre ein deutscher Portoanteil von 109 Kreuzer, bleibt ein Rest von 17 Kreuzer, was der Progression 1, mit 60 Centimes sehr nahe kommt.

    Dagegen spricht das im Tarif 1874 für die Rheinpfalz und Baden kein Schweizer Portoanteil vorgesehen ist.
    Ist ja auch logisch wenn das Paket direkt in Basel zugestellt werden konnte.

    Bleibt noch die Zweite Theorie, die zu 100% passen würde! Der bayrische Postler hat für die kompletten 18 Kilogramm die 7 Kreuzer für Zone 3 gerechnet!
    18 mal 7 gibt nun mal 126 ! ! !
    Dafür spricht auch das der Betrag in einer Summe ausgewiesen ist, und keine Aufteilung pro Postgebiet erfolgte."

    Ich halte die Version 2 für diejenige, nach der gehandelt wurde.

    Alternierende Ansichten sind aber immer erbeten.

    Vielen Dank an euch beide sagt bayern klassisch

  • BaD
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    • 2. Januar 2009 um 19:48
    • #6

    Ich denke auch, das das zweite zutrifft.
    Da Basel im Vertrag von 1868 zwischen dem Norddeutschen Bund, Bayern und der Schweiz Taxgrenzpunkt ist, wird der bayrische Beamte auch nichts in der Schweizer Gebührentabelle gefunden haben.

    Mit besten Grüßen BaD

  • woermi
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    • 2. Januar 2009 um 22:19
    • #7

    @bayern: NDP paketkarten gibbes nicht! :)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Januar 2009 um 08:02
    • #8

    BaD

    Vielen Dank für deine Bestätigung - es ist immer von Vorteil, 2 Kenner zu haben, die sich eines Problems annehmen. :)

    woermi

    Danke für deine Korrektur (ich dachte, nur weil ich bisher keine gesehen habe, muss das nicht bedeuten, dass es auch keine gegeben hätte).

    Weil ich darüber keine Literatur habe - ab wann gab es denn im Reich Paketkarten überhaupt?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • BaD
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    • 3. Januar 2009 um 08:49
    • #9

    Paketbegleitadressen wurden am 16. November 1873 eingeführt.

    So steht es in der Wikepedia : Norddeutscher Postbezirk ( unter Fahrpost).

    Mit besten Grüßen BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (3. Januar 2009 um 08:49)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Januar 2009 um 08:59
    • #10

    Hallo Bernd,

    vielen Dank für die Info - in Bayern war es der 1.1.1874. Interessant in diesem Zusammenhang ist noch, dass es erst zum 1.2.1874 Vorschrift wurde, dass Fahrpoststendungen mit Marken zu frankieren waren und ab 1.3.1874 die Chargégebühr in Marken auszudrücken war.

    Januar 1874 - Paketkarte bar frankiert (nie gesehen) oder porto.
    Februar 1874 - Paketkarte mit Marken frankiert, Chargé, falls gewünscht, noch bar.
    März 1874 - Paketkarte mit Marken frankiert und Chargégebühr auch in Marken.

    Wer diese Varianten vorzeigen könnte, wäre der König!!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Minimarke
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    • 3. Januar 2009 um 09:29
    • #11

    So nun möchte ich mal eine Bayern Paketkarte aus dem Januar 1874 zur Diskussion stellen:

    [Blockierte Grafik: http://home.arcor.de/minimarke/Paketkarten/Wert_1874.jpg]
    Auf der Karte sind 2 F 33 Kr. (153 Kreuzer) als Porto berechnet.
    Wenn ich nun die Beförderungsgebühr von 18 Kreuzer, und die Wertgebühr von 72 * 1,75 Kr. = 126 Kreuzer nehme, komme ich auf 144 Kreuzer. Fehlen also 9 Kreuzer - wo ist der Fehler in meiner Kalkulation, gibt es da wieder so eine bayrische Sonderregelung die ich (noch) nicht kenne?
    Vielen Dank für Eure Unterstützung!

  • silberlocke1940
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    • 3. Januar 2009 um 11:03
    • #12

    Endlich kann ich auch mal wieder etwas beitragen:

    Ab 1. Februar 1874 musste die Fahrpost in Württemberg frankiert werden.

    1) Hier eine Paketkarte aus meiner Heimatstadt Ulm nach Mönchsweiler bei Villingen in Baden vom 18. April 1874.

    Das Gewichtporto für Pakete im Wechselverkehr mit den anderen Staaten des Deutschen Reichs betrug bis zu einem Gewicht von 5 kg und Entfernungen über 10 Meilen = 17 1/2 Kreuzer - aufgerundet 18 Kreuzer

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  • silberlocke1940
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    • 3. Januar 2009 um 11:04
    • #13

    2) nochmal eine, diesmal aus Biberach nach Weiler, Post Radolfszell/Baden vom 2. Mai 1874

    Tarif wie oben

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  • silberlocke1940
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    • 3. Januar 2009 um 11:09
    • #14

    und nachdem alle guten Dinge 3 sind:

    eine Nachnahme-Paketkarte über 2 Gulden 48 Kreuzer von Stuttgart nach Graz vom 3. Juni 1875.

    Die Taxe von 24 Kreuzer setzt sich wiefolgt zusammen:
    a) aus dem Gewichtporto für Pakete im Wechselverkehr mit Österreich/Ungarn als Minimalsatz bei Entfernungen von über 50 Meilen = 21 Kreuzer

    b) aus der Postvorschußgebühr (Nachnahmegebühr) für Pakete für jeden Gulden oder Teil eines Guldens = 1 Kreuzer, mindestens jedoch 3 Kreuzer

    Ich wünsche allen ein gutes, erfolgreiches Jahr 2009

    Gruss aus Berlin
    silberlocke1940

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Januar 2009 um 12:03
    • #15

    Lieber silberlocke1940,

    wer hat, der hat ... ;)

    Das sind ja alles Stücke, nach denen man sich sehnt. Danke fürs zeigen.

    Hallo Minimarke,

    die Versicherungsgebühr im gesamten Jahr 1874 je 175 Gulden 1 3/4 Kreuzer, bei einem Minimum von 4 Kr., was bei deiner Paketkarte keine Rolle spielt.

    Für Sendungen über 1.750 Gulden trat für den diesen Betrag überschiessenden Teil eine Ermäßigung auf die Hälfte ein.

    Also hätten wir nach meiner laienhaften Berechnung folgendes:

    Brieftarif über 10 - 20 Meilen: 18 Kr..

    Versicherungsgebühr je 175 Gulden 1 3/4 Kr. bis 1.750 Gulden: 17,5 Kr., gerundet auf 18 Kr..

    Versicherungsgebühr ab 1.750 Gulden bis 12.500 Gulden: Die Differenz
    betrug 10.750 Gulden. Diese durch 175 geteilt = 61,4, gerundet auf 62.
    62 multipliziert mit 1,75 = 108,5 Kr., gerundet auf 109 Kr..

    Bei mir käme demnach - nur für Bayern gültig - eine Summe von 145 Kreuzern, also gleich 2 Gulden 25 Kr. heraus.

    Aber als Briefpostsammler ist das nicht mein Metier.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Minimarke
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    • 3. Januar 2009 um 14:35
    • #16

    Hallo bayern klassisch, ich lande bei 2 Gulden 24 Kreuzer, du bei 2 Gulden 25 Kreuzer, wenn das so weitergeht kommen wir noch auf die 2 Gulden 33 Kreuzer!

    Also sind weitere Meinung notwendig!

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 3. Januar 2009 um 18:00
    • #17

    Lieber silberlocke,

    herzlichen Dank für das Zeigen und Beschreiben dieser drei wunderschönen und sehr seltenen Post-Paketadressen von Württemberg.

    Lieber minimarke,

    ebenfalls herzlichen Dank für das Zeigen dieser sehr schönen bayerischen Post-Paketadresse. Mit dem Tarif dieser bereits im Januar 1874 verwendeten Post-Paketadresse komme ich auch nicht klar.
    Ich habe nicht geschaut, aber evtl. rechnete man noch mit dem alten Tarif, der bis zum 31.12.1873 Gültigkeit hatte ?

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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