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  5. DDR 1949–1990

Altprüfungen

  • BaD
  • 25. Dezember 2008 um 09:52
  • BaD
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 25. Dezember 2008 um 09:52
    • #1

    Bei einem anderen Thema tauchte eine Altprüfung der DDR des Prüfers Thiel auf.


    Habe noch ein paar weitere DDR-Prüfer gefunden, wo eine Nachprüfung bei einem Verkauf wohl notwendig wäre ( Was auf keinen Fall heißt, das sie falsch gekennzeichnet haben). Und wie man sieht, bei Sturm, den ich gar nicht kenne, hat Ströh die Marke genau so gesehen.

    Da nicht mehr mein Sammelgebiet, war das mit dem Nachprüfen von Marken mit Altprüferstempeln meine Meinung, was sagt Ihr dazu.

    Mit besten Grüßen BaD

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    • Prüfer.jpg
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  • Norbert01
    aktives Mitglied
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    22. Januar 1964 (62)
    • 25. Dezember 2008 um 10:43
    • #2

    Hallo,

    es ist ja nicht so das die Altprüfungen schlecht oder grundsätzlich falsch sind nur kann man sich ja nicht neueren Forschungsergebnissen verweigern. Diese können dann den Wert (wenn man nur darauf schielt) auch erhöhen, leider auch umgekehrt.

    Also eine Nachprüfung wäre meiner Meinung nach spätestens bei An- oder Verkauf sinnvoll. Als Verkäufer sichert man sich ab und kann entsprechend anbieten und als Käufer hat man eine bessere, sicherere Entscheidungsgrundlage. Steckt die Marke hingegen in der eigenen Sammlung ist es eine rein persönliche Entscheidung da diese Prüfung ja später, also nach einigen Jahren, beim Verkauf auch schon eine Altprüfung sein kann. In diesem Fall beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Hier überwiegen aber die positiven Seiten bei einer Nachprüfung.

    MfG
    Norbert

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.073
    • 25. Dezember 2008 um 13:34
    • #3

    Bei Altprüfzeichen kann man nach neuesten Forschungsergebnissen herrlich daneben liegen.
    Dazu kommt, daß auch die Notierungen im Michel ab und zu geändert werden. Ratsam ist also eine Prüfung nach aktuellem Stand, oder das Vorhalten entsprechenden Spezialwissens. Idealerweise verfügt man über geprüfte Vergleichsstücke nach aktuellem Stand.

    Es wurde schon angemerkt, nicht alle Altsigna sind falsch oder überholt. Überwiegend sind sie auch heute noch in Ordnung. Aber man muß eben bei jedem Gebiet die Spezialitäten kennen, am besten auch die Altprüfer.

    Gruß
    KJ

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    • 25. Dezember 2008 um 18:50
    • #4

    Liebe Sammlerfreunde,
    mich würde aber interessieren ob es sich um eine Altsignatur handelt(muss es ja notgedrungen sein, wenn der Prüfer nicht aktuell auf der BPP-Seite auftaucht). Aber wie BaD schon ausführte, ist hier das Hintergrundwissen wichtig, wie eine Altsignatur zu werten ist (mal unabhängig vom aktuellen Wissensstand der Philatelie). Bei Thiel aus der DDR zum Beispiel muss man dann schon laut BaD halt vorsichtiger sein.
    Mir fehlt auch das Wissen, wer alles in der DDR geprüft hat. Ich hab nur den DDR Universalkatalog von Mitte der 80-iger. Da stehen nur ein knappes Dutzend Namen damals aktueller Prüfer. Wer hat den im Zeitraum davor geprüft?
    Nebenbei, gab es auch generell Besitzerzeichen die wie Prüferzeichen aussahen?

    Gruss Totalo-Flauti

  • wulbri99
    neues Mitglied
    Beiträge
    59
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    Männlich
    • 25. Dezember 2008 um 19:29
    • #5

    Totalo-Flauti

    alles voran gesagte stimmt, da gibt es nichts dran zu rütteln. Information ist alles und nicht billig. Hier ein Tipp:

    Peter Fischer: Das philatelistische Prüfwesen in SBZ und DDR (1945-1990), BPP-Schriftenreihe – Band 4, Brühl 2008, 244 Seiten, 285 Abbildungen (Fotos/Faksimiles), 150g-Bilderdruck-Papier, Hardcover-Einband mit Farbtitel, VP: 42 Euro zzgl. 5 Euro Versandkostenanteil (Inland; Ausland nach Lieferart). Bestell-Nr. 9359 bei der Versandauslieferung vom Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/3 07 77, Fax 0 21 63/3 00 03, E-Mail: faktura@philcreativ.de, Internet (mit Bezahlmöglichkeit)

    Gruß Wolfgang

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.073
    • 25. Dezember 2008 um 19:49
    • #6
    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Liebe Sammlerfreunde,
    Nebenbei, gab es auch generell Besitzerzeichen die wie Prüferzeichen aussahen?

    Gruss Totalo-Flauti

    Es gibt natürlich alle Arten von Besitzerzeichen, auch solche, die wie Prüfsigna aussehen. Gerade deshalb ist es ja so wichtig, die (ehemaligen) Experten seiner Sammelgebiete sicher identifizieren zu können.
    Wenn Du dann noch die Eigenarten der Prüfer kennst, ist schon viel gewonnen.

    Gruß
    KJ

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.073
    • 25. Dezember 2008 um 19:55
    • #7
    Zitat

    Original von wulbri99
    Totalo-Flauti

    alles voran gesagte stimmt, da gibt es nichts dran zu rütteln. Information ist alles und nicht billig. Hier ein Tipp:

    Peter Fischer: Das philatelistische Prüfwesen in SBZ und DDR (1945-1990), BPP-Schriftenreihe – Band 4, Brühl 2008, 244 Seiten, 285 Abbildungen (Fotos/Faksimiles), 150g-Bilderdruck-Papier, Hardcover-Einband mit Farbtitel, VP: 42 Euro zzgl. 5 Euro Versandkostenanteil (Inland; Ausland nach Lieferart). Bestell-Nr. 9359 bei der Versandauslieferung vom Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/3 07 77, Fax 0 21 63/3 00 03, E-Mail: faktura@philcreativ.de, Internet (mit Bezahlmöglichkeit)

    Von den Büchern zum Prüfwesen gibt es wohl insgesamt 5 Bände. Persönlich kenne ich nur den Band über das moderne Prüfwesen ab Gründung des BPP 1955. Das Buch finde ich spitzenmäßig und kann es nur allen Interessierten wärmstens empfehlen.
    Und nein, ich bekommen keine Provisionen.... :D

    Gruß
    KJ

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    651
    • 26. Dezember 2008 um 10:33
    • #8
    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Mir fehlt auch das Wissen, wer alles in der DDR geprüft hat. Ich hab nur den DDR Universalkatalog von Mitte der 80-iger. Da stehen nur ein knappes Dutzend Namen damals aktueller Prüfer. Wer hat den im Zeitraum davor geprüft?

    PRÜFERLISTE DDR (ohne SBZ) aus Lipsia-Permanent-Briefmarkenkatalog DDR (Stand vom 1.12.1980)

    Engel, Hans-Paul (Waren/Müritz): ZKD u. Dienstpostbelege

    Gerhardt, Werner (Markkleeberg): Dienstmarken, deren Belege u. Vorläufer (besonders auch Papier- und Wasserzeichenbestimmung, Li.-Nr. 23yI u. deren Abstempelungen, Typen), ZKD-Vorläufer u. Li.-Nr. 1-5; DDR Li.-Nr. 1-616; Markkleeberger Belege (besonders 1945-1948)

    Müller, Johannes (Lichtenow): DDR (ohne Dienst- u. ZKD-Marken gestempelt)

    Rehfeld, Martin (Königs Wusterhausen): DDR

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
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    805
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    Männlich
    • 26. Dezember 2008 um 11:06
    • #9

    Danke an alle,

    und hier ein Problem der Altprüfungen.

    Bei Postmeistertrennungen gab es wohl eine andere Art der Signierung, damals nach Lipsia. DDR Ostsachsen Coswig C ,Heute nach Michel D

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