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Sachsen - Württemberg

  • VorphilaBayern
  • 23. Dezember 2008 um 15:46
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 23. Dezember 2008 um 15:46
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    damit es nicht ganz "Bayernlastig" wird,
    möchte ich folgende Briefe zeigen:
    Ein wenig Bayern bleibt aber schon,
    denn diese Briefe liefen über Bayern.

    Teilfrankobrief von Dresden nach Stuttgart vom 31. Mai 1821.
    Der Absender schrieb links unten "frei Plauen" und änderte
    dies aber in "frei Hof". Es sind soviele Taxierungen vorhanden,
    die ich nicht deuten kann.
    Im AUSLAGE Stempel stehen 7 Kr. für Bayern, sowie unterhalb
    12 Kr für Württemberg. Der Empfänger mußte demnach 19 Kreuzer Porto bezahlen.
    Sachsen bezog eigentlich das Porto und Franko bis Nürnberg.
    Wie hoch dieses war, bzw. ob es überhaupt vermerkt wurde,
    kann ich hier nicht feststellen.

    Portobrief von Dresden nach Cannstatt vom 20. April 1820.
    Im AUSLAGE Stempel stehen 16 Kreuzer (Porto von Dresden
    bis Nürnberg - stand Sachsen zu), weitere 9 Kr von Nürnberg
    bis zur württ. Grenze und 8 Kr. für Württemberg.
    Der Empfänger bezahlte somit 33 Kreuzer Porto.

    Auf der Rückseite sind bei beiden Briefe keine Vermerke
    oder Stempel vorhanden.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Dezember 2008 um 16:10
    • #2

    Hallo VorphilaBayern,

    der 2. Brief ist ja klar, vlt. könnte man noch ergänzen, dass Sachsen sich mit 3 1/2 Groschen den Anteil bis Nürnberg angesetzt hat, die in Nürnberg mit 16 Kr. in dem Auslage - Stempel stehen.

    Zum 1. Brief:

    Dresden - Hof 1 1/2 Groschen (Rötel oben mittig notiert) waren an Sachsen zu vergüten, denn es war kein Teilfrankobrief, sondern ein reiner Portobrief!

    Diese 1 1/2 Groschen wurden in Nürnberg in 7 Kr. reduziert, über die man den Auslage - Stempel abschlug. Nürnberg notierte nun 12 Kr. für den Transit durch Bayern bis zur Grenze, in summa also 19 Kr.. Hinzu kamen 6 Kr. für die Taxispost in Württemberg bis zum Empfänger (in Rötel unter der blauen 12 rechts unten), so dass dieser total 25 Kr. zahlen durfte.

    Mal sehen, ob ich was in meiner Kiste finde ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Dezember 2008 um 16:57
    • #3

    Lieber VorphilaBayern,

    mal in anderer Richtung kann ich einen zeigen, der von Stuttgart am 28.6.1820 über Bayern nach Leipzig lief.

    9 Kr. Auslage von Württemberg bis zur bayer. Grenze (6 + 3 Kr.), 12 Kr. für Bayerns Transit = 21 Kr.. Der Empfänger zahlte total 7 gute Groschen, also 30 Kreuzer.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 23. Dezember 2008 um 18:27
    • #4

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihre Richtigstellung und Ergänzung der zwei Belege,
    desweiteren für das Zeigen dieses schönen Beleges in der Gegenrichtung.

    Möchte noch zwei Belege zeigen:

    Portobrief von Chemnitz nach Stuttgart vom 14. Juli 1839.
    7 Kreuzer (Porto von Chemnitz bis Nürnberg) wurden im AUSLAGE - Stempel vermerkt. Dazu 8 Kreuzer von Nürnberg bis zur württ. Grenze.
    An Bestellgeld kam noch ein Kreuzer hinzu, so daß der Empfänger
    16 Kreuzer zu zahlen hatte. Die 4 Kreuzer für Württemberg, wie beim folgenden Brief, wurden nicht angeschrieben. Insgesamt fielen somit
    20 Kreuzer Porto an.

    Weiterer Portobrief vom 25. August 1839, genauso taxiert wie
    er vorherige Brief, nur, daß hier die 4 Kr. angeschrieben wurden.

    Auf beiden Briefen ist rückseitig ein Durchgangsstempel von Hof abgeschlagen. sowie auf einen Brief rückseitig ein Distributionsstempel von Stuttgart.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (23. Dezember 2008 um 18:28)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 23. Dezember 2008 um 18:53
    • #5

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte noch zwei Belege zeigen:

    Portobrief von HAYNICHEN nach Cannstatt vom 4. August 1845.
    8 Kreuzer (für Sachsen) wurden im Stempel "AUSLAGE VON HOF" vermerkt. 8 Kreuzer (für Bayern) und 4 Kreuzer (für Württemberg) ergeben 20 Kreuzer, dazu kam noch ein Kreuzer Bestellgeld (in Cannstatt). Rückseite Durchgangsstempel von Hof und Ankunftsstempel von Cannstatt.

    Portobrief von DRESDEN nach Stuttgart vom 4. März 1849.
    9 Kreuzer (für Sachsen) wurden im Stempel "NÜRNBERGER AUSLAGE" vermerkt. 8 Kreuzer (für Bayern) und 4 Kreuzer (für Württemberg) ergeben 21 Kreuzer, dazu kam noch ein Kreuzer Bestellgeld (in Stuttgart), ist 22 Kreuzer. Es wurden auch 24 Kr angeschrieben,
    die wieder gestrichen wurden. Rückseite, Durchgangsstempel
    von Nürnberg und Distributionsstempel von Stuttgart.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (23. Dezember 2008 um 18:54)

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 23. Dezember 2008 um 21:22
    • #6

    Hallo VorphilaBayern

    Nochmal viel von deine schöne Briefe gelernt. Besten Dank :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. Dezember 2008 um 07:17
    • #7

    Lieber VorphilaBayern,

    klasse Briefe - jeder attraktiv und begehrenswert!

    Eine kleine Frage zu dem letzten Brief hätte ich noch:

    Warum wurde für Stuttgart immer 6 Kr. von oder bis zur bayer. Grenze notiert, und hier nur 4 Kr.? Gab es in Württemberg eine Senkung der Inlandsgebühren oder wurde eine kürzere (welche?) Strecke nach Bayern erschlossen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 19. November 2009 um 07:17
    • #8

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Teilfrankobrief (Franco Nürnberg) von Gotha
    (Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha) nach Kirchberg
    in Hohenlohe (Württemberg) vom 17. Mai 1811.
    In Gotha befand sich bis zum 10.2.1817 eine Kursächsische
    Postanstalt (ab 11.2.1817 schloß das Herzogtum mit Thurn
    und Taxis einen Lehensvertrag). Laut Postvertrag Bayern-
    Sachsen vom 16.12.1810, in Kraft am 1.3.1811, ging der
    Brief nicht über Hof nach Nürnberg, sondern über Coburg
    nach Nürnberg. Der Absender bezahlte bei der Briefaufgabe
    6 Kreuzer bis Nürnberg. Bis zur bayerisch württembergischen
    Grenze fielen ab Nürnberg 6 Kreuzer an. Dazu kamen noch
    2 Kreuzer für Württemberg, denn Kirchberg kam ab 6.10.1810
    von Bayern zu Württemberg. Beim Empfänger wurden somit
    8 Kreuzer Porto kassiert.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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