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Münchener Auslage

  • Bayern-Nils
  • 22. Dezember 2008 um 17:52
  • Bayern-Nils
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    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 22. Dezember 2008 um 17:52
    • #1

    Hallo Alle

    Ich habe ein Brief mit ein Halbkreis Auslagestempel von München. Laut Feuser soll diese Stempeln nicht selten sein, macht aber nichts :)

    Der Portobrief ist von Botzen, Österreich nach Tegernsee und ist ganz richtig mit 15 Kreuzer belegt. Der Brief hat auch ein Zeitgerechte OBC Stempel.

    Meine Frage hier ist: Warum gibt es hier ein Auslagestempel wenn die ganze Summe drin steht?

    Rückseitig gibt es nicht.
    Verkäufer hat unten links 1850 geschrieben, aber ich sehe keine Merkmale für diese Jahreszahl.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (25. März 2009 um 09:42)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Dezember 2008 um 18:25
    • #2

    Hallo Nils,

    der Brief ist sicher völlig authentisch. Er muss vom März oder Mai (?) 1850 datieren, denn ab dem 1.7.1850 hätte er keine 15 Kr. mehr gekostet, sondern 12 Kr..

    München hat, wie andere auch, in den Jahren ab 1842/43 beginnend, bei Briefen aus Ländern, für die es eine Gemeinschaftstaxe gab, diesen auf der Gesamtgebühr abgeschlagen.

    Den Auslagestempel hätte man gar nicht gebraucht, aber die Routine führte hier die Hand, weniger der Verstand ...

    Dieser Auslagestempel ging wohl im Spätsommer 1851 kaputt - denn dann kam ein neuer, der bis heute nur in einem einzigen Abschlag bekannt wurde - möchtest du ihn sehen?

    Die Auslagestempel von München sind nicht sooo häufig - in Verbindung mit dem O.B.C. - Stempel und dem späten Datum 1850 hast du da etwas schönes an Land gezogen. Gute Briefe zeigen halt immer auch den guten Geschmack eines Sammlers an.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 22. Dezember 2008 um 19:04
    • #3

    Hallo Bayern-Nils und bayern klassisch,

    vielen Dank für das Zeigen und Beschreiben
    des Münchner Auslage Briefes.
    Möchte vier Belege mit Münchner Auslage Stempel zeigen:

    Portobrief von Mitterndorf (Österreich) nach Kaufbeuren
    vom 8.11.1846 mit 15 Kr.rh. Porto.

    Portobrief aus Erlenbach (Schweiz) nach Haidhausen bei München
    vom 31.10.1851 mit 8 Kr. Schweizer Porto und 8 Kr. bayerisches
    Porto. Der Empfänger zahlte 16 Kreuzer.

    Portobrief aus Ellmau (Österreich) nach Kaufbeuren
    vom 16.2.1848 mit 15 Kr.rh. Porto.

    Portobrief von Braunau (Österreich) nach Mittenwald
    vom 22.1.1850 mit 15 Kr.rh. Porto.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 22. Dezember 2008 um 19:24
    • #4

    Lieber bayern klassisch,

    zeigen Sie uns bitte diesen Beleg mit dem Stempel von ende 1851.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Dezember 2008 um 19:31
    • #5

    Lieber VorphilaBayern,

    es ist der gleiche Typus wie bei dem 2. Brief aus der Schweiz. Genau für solche Korrespondenzen wurde er wohl Ende 1851 geschnitten.

    Morgen stelle ich ihn hier ein - jetzt gibt es schon zwei davon, prima!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 22. Dezember 2008 um 19:50
    • #6

    Hallo VorphilaBayern

    Danke fürs Zeigen. :)


    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort. Die hengendgebliebene Gewohnheit hat mein Brief gemacht :)

    Nur ein Frage zu Jahr, warum bist du so sicher dass es 1850 ist. Es könnte wohl alle Jahre zwischen 1842 und 1850 sein, oder gibt es etwas hier die ich nicht sehe?

    Und selbsverstendlich, ich sehe gern alle deine M.Auslage-Stempeln :)


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (22. Dezember 2008 um 19:51)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Dezember 2008 um 20:01
    • #7

    Hallo Nils,

    ich bin mir nicht sicher, dass er von 1850 ist, aber ich kenne Briefe aus Österreich nach Bayern aus 1850, die den gleichen Stempel in dem gleichen Zustand zeigen, von daher ist die Angabe zumindest glaubhaft.

    Ich würde es also stehen lassen.

    Den Brief stelle ich morgen hier ein - was VorphilaBayern an Münchner Auslagestempeln hat, ist schon ein großes Kaliber - wie gewohnt von ihm!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 22. Dezember 2008 um 20:10
    • #8

    Hallo bayern klassisch

    Ich verstehe. Dann lasse ich 1850 stehe.


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. Dezember 2008 um 08:20
    • #9

    Hallo,

    der späte Münchner Auslage - Stempel ziert einen teilfrankierten Brief aus Irland vom 27.7.1851 über Calais und München nach Tegernsee.

    Man sieht, dass der Stempel noch frisch ist.

    VorphilaBayern hat ja diesen wunderbaren Brief aus der CH vom Oktober 1851 (mit vertraglichem Sondertarif nach München nur 8 Kr. ab der CH - Grenze!) gezeigt, auf dem er schon etwas gebraucht aussieht und ob er das Jahr 1852 erlebt hat, kann ich nicht belegen. Mir sind überhaupt keine Münchner Auslage - Stempel aus 1852 ff. bekannt.

    Weil ich es irgendwo mal zu zeigen versprach, stelle ich mal meinen "besten" Auslage - Stempel - Brief ein:

    Stenay 4.7.1837 über Augsburg nach Regensburg an die Generalverwaltung der Finanzen des Fürsten von Thurn und Taxis. Diese genoss in Bayern Portofreiheit.

    Von Stenay bis zur bayer. Grenze kostete der Brief der 9. Gewichtsstufe 1 Gulden und 2 Kreuzer. Daher schlug man den Auslage - Stempel in Augsburg einmal für Gulden und einmal für Kreuzer ab, was in Bayern nur ganz selten gemacht wurde.

    Der Transport von der bayer. Grenze nach Regensburg war zwar gratis, der dortige Privatbote jedoch hatte offensichtlich einen Vertrag ausgehandelt, wonach ihm je Gewichtsstufe (!) 1 Kr. Botenlohn zustand.

    Als Brief der 9. Gewichtsstufe (das Porto von Frankreich nach Bayern war degressiv gestaffelt) addierte man daher in Regensburg 9 Kr. für den Boten hinzu und ließ sich total 1 Gulden und 11 Kr. bezahlen.

    Hier darf man den minimalen Wert des roten Augsburger Auslage - Stempels, der Massenware ist, nicht einfach verdoppeln und glauben, der Wert ermittelt zu haben. Aber das hat etwas mit Postgeschichte zu tun, nicht mit Michelwerten ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 23. Dezember 2008 um 08:36
    • #10

    Lieber bayern klassisch,

    das sind ja wunderbare Stücke, die Sie hier zeigen.
    Herzlichen Dank für das Zeigen und Beschreiben dieser beiden Raritäten.

    Liebe Grüße,
    VorphilaBayern

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