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Neubeginn: AD- Hannover

  • Briefmarkenburny
  • 15. Dezember 2008 um 14:46
  • Nordlicht
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    • 20. Dezember 2008 um 09:38
    • #21

    Hallo allerseits,

    mit Hannover fing meine Altdeutschland-Sammelei auch mal an.
    Sehr interessantes Sammelgebiet, bei dem es auch viel Material zu erschwinglichen Preisen gibt.
    Zu 10% des Katalogwertes einzukaufen, wird allerdings schwierig - zumindest wenn man keine Abstriche an der Qualität machen möchte.
    Trotzdem ist mir das bei diesem Beleg sogar mal gelungen.
    Man muß nur die Augen aufhalten und mehr wissen als der Verkäufer ;)

    Briefmarkenburny: viel Spaß beim Hannover-Sammeln!
    Viele Grüße
    Nordlicht

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    650
    • 20. Dezember 2008 um 13:55
    • #22

    Hallo Briefmarkenburny,

    die beschriebene Herangehensweise beim Neubeginn eines etwas schwierigeren Sammelgebietes wie Hannover praktiziere ich auch. Es gibt meiner Ansicht nach praktisch nur zwei Alternativen, akzeptable und ansprechende Qualität zu bekommen: Sehr viel Geld oder sehr viel Geduld (Zeit); Wissen ist in jedem Fall nötig, um Geld und/oder Zeit sinnvoll zu investieren. Das Sammelgebiet Hannover ist mit seinen wenigen Ausgaben ohnehin recht übersichtlich, so dass man sich mit dem Komplettieren oder besser gesagt Ergänzen und Vertiefen ruhig etwas Zeit nehmen kann.

    Aber der Einsatz lohnt sich, denn mit der Zeit erwischt man doch mal das eine oder andere schöne Exemplar für relativ wenig Geld. Da ich nur gestempelt sammle, ist natürlich neben der allgemeinen Erhaltung der Marken auch die Stempelqualität entscheidend. Dass es Hannover-Marken in Hülle und Fülle auf dem Markt gäbe, mag sein; lesbar gestempelt, vollrandig oder sogar mit Bogenrand(teil) muss man sie erstmal finden (gemeint ist: außerhalb von Hochglanz-Auktionskatalogen zum dreistelligen Ausruf).

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • CHDDK
    Gast
    • 20. Dezember 2008 um 14:56
    • #23

    Hallo,


    schön, dass sich hier noch zum Ende des alten Jahres eine Diskussion zu Hannover-Marken und deren Qualität entwickelt. Zunächst: Danke an alle, die hier auch mal was aus ihrer Sammlung zeigen, es macht Spass, diese Stücke anzuschauen!

    Ich selbst beschäftige mich seit etwa 10 Jahren mit dem Sammelgebiet Hannover, wobei ich mich bisher vorwiegend auf schön gestempelte Marken, am besten auf Briefstück, konzentriert habe. Durch das Lesen von Beiträgen anderer Sammler hier im Forum, hat mein Interesse für vorphilatelistische Belege Hannovers zugenommen. Qualitätsmäßig gute Briefe mit Hannover-Marken übersteigen allerdings - bis auf wenige Ausnahmen - mein Budget. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, ein ganzes Jahr über zu sparen, um mir dann z.B. eine 17y auf Brief leisten zu können. Das wäre wohl soetwas, was ich als Traumbeleg für meine Sammlung bezeichnen würde...

    Konkret zum Thema Qualität:

    Wie von Briefmarkenburny gut analysiert, ist eine Menge von dem, was online als "kabinett" oder wie auch immer angeboten wird, ziemlicher Schrott. Es wird gerne beschönigt, und oft haben hannoverhelle Marken tatsächlich tiefe Fenster und sind damit garantiert nicht einfach nur noch "hannoverhell". Der zähe Gummi auf den Hannovermarken kann natürlich nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass über Jahrzehnte hinweg viele Marken von unerfahrenen Sammlern "brutal" von den Briefen/Briefstücken gerissen wurden, dicke Falze haben danach nicht selten den Marken "den Rest gegeben"...
    Im Gegensatz zu den Markenausgaben von z.B. Thurn und Taxis war der Abstand der Hannovermarken im Bogen mit 1,5 bi 3,0 mm recht breit, was wiederum Abschläge von mindestens 50% für berührte/ angeschnittene Exempare bedingt.
    Nach meinen Beobachtungen wird auf "Ebay" von den Bietern wirklich gute Qualität einiger weniger Anbieter zu wenig gewürdigt, umgekehrt wundere ich mich manchmal über die hohen Gebote auf Knochenlote mit mehr als 10% vom Michel.

    Jetzt möchte ich Euch noch ein kleines Highlight aus meiner Sammlung zeigen: Es sind zwei Briefstücke mit den geschnittenen Ausgaben König Georgs V. von 1859/61.

    Briefstück I: Mi. 14c, 15a mit R2 "Melle"
    Briefstück II: Mi. 14c, 19a mit K2 "Hildesheim"

    Qualität verdient ihren Preis: Briefstück I war mir 80% der rechnerischen Michelnotierung wert, einen Befund gab's mit dazu. Briefstück II war mit etwa 40% ein echtes Schnäppchen. Wer solche Briefstücke sucht, bekommt ein Gefühl dafür, wie selten sie sind.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende sowie Vierten Advent,

    Viele Grüße von
    harald

  • drache
    aktives Mitglied
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    • 20. Dezember 2008 um 15:07
    • #24
    Zitat

    Nach meinen Beobachtungen wird auf "Ebay" von den Bietern wirklich gute Qualität einiger weniger Anbieter zu wenig gewürdigt, umgekehrt wundere ich mich manchmal über die hohen Gebote auf Knochenlote mit mehr als 10% vom Michel.

    Das ist genau richtig beobachtet. Aber das gilt nicht nur für Hannover. Ist für Käufer sicher eine Chance!
    Ob die "guten" Verkäufer das auf Dauer mitmachen, dürfte zweifelhaft sein. Einwandfreie, weit überdurchschnittliche Marken wird kein Verkäufer für 20 % - 30 % Mi verkaufen wollen. Schlimm, daß Schrott und Fälschungen genausoviel bringen. Schöne Sachen, die du da zeigst, Harald.

    drache

    Einmal editiert, zuletzt von drache (20. Dezember 2008 um 15:09)

  • Briefmarkenburny
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    • 21. Dezember 2008 um 12:38
    • #25

    Liebe Briefmarkenfreunde,

    Herzlichen Dank für die vielen schöne Belege und Marken. Was hier gezeigt möchte ich auch sagen können: Meins :P

    Nordlicht,
    schöner Bahnpoststempel Emden/Hannover. Das
    blaugeschriebene „Lingen“ bedeutet, das da die Post in einen anderen Zug kam? Der Brief geht ja nach Stade und das ging wohl nur per Bahn über Bremen oder irre ich mich da?
    philnum,
    Das ist die Stempelqualität, die ich gerne hätte. Da macht das Anschauen richtig Spaß.
    @CHDDK,
    Das sind natürlich Topstücke! Der zweizeilige blaue Rahmenstempel „MELLE“ sieht ja aus, als wäre er von einem Stempelkünstler bei der Post akribisch abgeschlagen worden.Besser geht’s wirklich nicht. Klasse und danke fürs zeigen.

    Ich habe gestern ganz bescheiden die gute Grobe AD Bibel 5. Auflage erstanden und sehne der Lieferung entgegen..........

    Was ich noch zu Ebay sagen möchte: Es gibt durchaus viele Händler die Ihre Ware sehr gut beschreiben und mit Photos gut sichtbar belegen. Was der Käufer daraus macht ist seine Sache. Es fehlt hier auch offensichtlich bei etlichen Käufern die selbstkritische Hinterfragung, ob er denn die Ware auch gut angeschaut,bevor er Sie gekauft hat.
    Nur über Verkäufer zu meckern bringt wenig, wenn Käufer oberflächlich für alles bieten,was 4 Ecken und ein Bild hat.

    Gruß
    Briefmarkenburny

    Einmal editiert, zuletzt von Briefmarkenburny (21. Dezember 2008 um 12:50)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Dezember 2008 um 15:59
    • #26

    Hallo Briefmarkenburny,

    soll keine Werbung sein, aber ich habe gestern 2 Rauhut - Kataloge bekommen. Darin sind sicher weit über hundert schöne Hannover - Briefe farbig abgebildet und hunderte von Marken und Briefstücken mit sehr schönen Stempeln ebenfalls. Eine Augenweide und Respekt vor dem Sammler, der das alles zusammen getragen hat. :jaok:

    Ich bin sicher, dass du den Katalog zugeschickt bekommst, wenn du dich als Hannover - Sammler outest ... ;) Und eine Homepage gibt es ja auch noch.

    Es ist doch immer schön, in gutem Material schmökern zu können. Vielleicht fällt etwas in deine "Kragenweite", ich würde es dir wünschen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Nordlicht
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    • 22. Dezember 2008 um 12:13
    • #27

    Hallo Briemarkenburny,

    bei dem Bahnpostbeleg ist "Lingen" der Aufgabevermerk. Befördert wurde der Brief auf der Strecke von Emden nach Hannover, und dann weiter nach Stade. Über Bremen ist der Brief nicht gelaufen.
    Bei dieser Ausgabe (Mi.Nr.14) ist es immer interessant auf die verschiedenen Farben zu achten, die aber leider nicht so einfach auseinander zu halten sind.
    Bei den Traumstücken von Harald hätte ich z.B. nicht getippt, dass es sich bei dem ersten Briefstück um eine 14c handelt, die eigentlich einen Tick dunkler ist.

    @bayern klassisch
    Danke für den ausdrücklichen Hinweis auf die schönen Hannover Briefe und Marken in dem Auktionskatalog!
    Dann fällt vielleicht niemandem die hübsche Abteilung mit den Schleswig-Holstein-Briefen auf ;)

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • Briefmarkenburny
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    • 22. Dezember 2008 um 23:33
    • #28

    Nordlicht,
    Vielen Dank für die Erklärung, ich habe da in der Tat bei Briefen noch Riesenlücken inpunkto Wissen.
    @ Bayern klassisch,
    Danke für Deinen Hinweis, der Hannover- Anteil in der Auktion ist wahrlich respektabel. :P

    Gruß
    Briefmarkenburny

  • Schnulli
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    • 25. Dezember 2008 um 10:34
    • #29

    Da ich heute morgen wieder etwas Zeit übrig hatte, habe ich einmal aus meiner Hannover-Sammlung die Platten-Fehler zusammengestellt.

    Zur Erklärung: Bild 1 = Links Rücken des Löwen gebrochen, Mitte Punkt auf der oberen Rahmenlinie des linken Tönnchen mit der 1, Rechts Rahmen des rechten Tönnchens gebrochen.
    Bild 2 = Links R von Hannover verstümmelt, Mitte Fuß des Einhorns verstümmelt, Rechts Aufstrichhaken an der 1 von 1/10.
    Bild 3 = Links Kratzer neben dem N von Groschen bis hin zum Medailonrand,
    Mitte, 2 Fehler einmal Punkt zwischen O und S von Groschen fehlt und rechts unten ein Kratzer im gestreifen Feld, Rechts, die seltene geschwungene 2 als Plattenfehler.
    Bild 4 gebrochenes 0 von Hannover.

    Bilder

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (25. Dezember 2008 um 19:54)

  • Schnulli
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    • 26. Dezember 2008 um 09:37
    • #30

    Und heute geht es mit einigen Ganzsachen aus der Groschenzeit weiter.

    Bild 1 Ganzsachen U1, U2 und U3
    Bild 2 Ganzsachen U5 und U5 mit Zusatzfranktur 24
    Bild 3 Ganzsachen U8 und U11
    Bild 4 Ganzsachen 12,13 und 2 x 14

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Schnulli
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    • 31. Dezember 2008 um 15:35
    • #31

    Jetzt zu der 10 Groschen Nr. 18 nach Michel.

    Dieser Höchtwert der Hannover-Marken ist fälschungsgefährdet. Die Marke steht mit 1.100 EUR für gestempelt im Michel-Katalog. Das ist aus meiner Sicht nicht berechtigt. So selten werden gut geprüfte Nr. 18 bei Ebay gar nicht angeboten. Ganz anders sieht es da z. B. mit aktuell geprüften Marken der Nr. 20, 6 a und vor allem 6b aus. Die Nr. 20 und 6b sind die seltensten Marken von Hannover. (Michel bewertet beide mit 1.200 EUR). Danach kommt m. E. schon die 6a (Michelwert nur 400 EUR). Die Relation der Werte gemessen an Hand der Zahl der Angebote stimmt m. E. einfach nicht.

    Auf dem angehängten Bild sind 4 Marken zu sehen.
    Oben links gestempelt und rechts ungestempelt beide echt und geprüft,
    darunter dann 2 Fälschungen. Links der Stempel in Schwarz ist schon ein Zeichen für falsch aber es fallen noch mehr Einzelheiten auf, die rechte Marke unten ist auf ein Stück Papier aufgeklebt und ebenfalls falsch. Hier kann man die Eckverzierung z. B. vergleichen. Die Ecken sind bei Orginalen exater und immer mit Punkt in der Mitte. Bei der 4. Marke fehlt z. B. der Punkt in der Echmitte.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (2. Januar 2009 um 22:01)

  • Schnulli
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    • 3. Januar 2009 um 20:27
    • #32

    Ich möchte hier nun eine ebenfalls sehr schwer zu bekommende Marke der 25x als Randstück vorstellen. Nach Michel hat das einen Wert von 2250 EUR.

    Die Rückseite sieht auf den ersten Blick nicht wie von einer mit rosa Gummi aus. Die rosa bis braune Farbe des Gummi ist nicht gleichmäßig auf den Orginalen gewesen, sondern in mamorierter Form mit kleinen kräftigeren Kreisen oder Punkten.

    Bilder

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Briefmarkenburny
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    • 3. Januar 2009 um 23:29
    • #33

    Schnulli

    Mit der 25x habe ich mich noch nicht beschäftigt, danke fürs zeigen. Vor allem die Rückseite
    Ist für mich interessant.

    Dafür möchte ich etwas näher auf die Nr.18 eingehen:

    Für Fälscher war und ist es immer schwer die Schrift, die Ecken und vor allem die Perlen, die an der Umkreisung des Kopfes hängen, gut darzustellen. Dein Bild Nr.3 zeigt eine Fälschung,wo eigentlich alles falsch gemacht wurde.
    Man schaue sich nur mal die platte Nase und die Augen an. Der Fälscher wäre wohl zur Zeit König Georg des 5ten alleine wegen Verunglimpfung eines Königsportraits in den Knast gewandert. Unten am Hals ist der Ansatz so gut wie weggelassen worden und die Schrift weiß
    auch nicht so richtig wo Sie hinwill.
    Bei Nr.4 sehen die Perlen aus wie angeplatschte Nubbels, die Schaffrierung fehlt im Halsansatz( Immerhin ist er wenigstens da) und die senkrechte Schaffrierung fehlt wohl.
    Bei Deinen von dir als die Echten bezeichnet hätte ich nach dem Blick auf das Orginal auch so meine Zweifel.
    Bild Nr.2 zeigt gelinde gesagt eine Marke, die viel erlebt hat. Die senkrechte Schaffrierung ist bei beiden oberen Marken nur sehr verwischt.( Was durchaus auch auf ein hartes Briefmarkendasein schließen könnte) .
    Beim Orginal, siehe unten, sind die Perlen im unteren linken Teil des Kreisen frei schwebend vom Kreis.Bei den beiden Oberen gezeigten backen Sie am Kreis.Eigentlich sehen die ganzen Perlen etwas bollerig aus. Außerdem fehlen bei beiden die Schaffrierungen am Halsansatz.
    Sind zwar alles nur Indizien, trotzdem hätte ich wegen den oben genannten Gründe Zweifel.
    Vielleicht kannst Du Sie ja ausräumen.

    Mit freundlichen Sammlergrüßen
    Briefmarkenburny

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    2 Mal editiert, zuletzt von Briefmarkenburny (3. Januar 2009 um 23:43)

  • Schnulli
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    • 4. Januar 2009 um 11:38
    • #34

    Briefmarkenburny

    Die oberen 2 Marken sind echt und beide gepüft. Die gestempelte Harburg ist einwandfrei geprüft Grobe und die linke ist tief geprüft Berger BPP.

    Vielleicht ist das Bild nicht so gut gelungen, dass es etwas Zeifel nur beim Ansehen des Bildes gibt.

    Die unteren Beiden sind ebenfalls als Falsch geprüft.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Briefmarkenburny
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    • 4. Januar 2009 um 16:42
    • #35

    Schnulli,

    Ich habe mal bei der Nr.18 die beiden oberen als Echte geprüfte Markten als Einzelscan herausgeschnitten und dazu den Scan der gut erhaltenen gebrauchten Nr.18 .
    Prüfzeichen interessieren mich eigentlich bei der Analyse von Marken auf Güte überhaupt nicht. Es gilt ja den eigenen Blick zu schärfen und das kann man nur durch eigenes Vergleichen erlernen. Prüfzeichen sind allerhöchstens der sogenannte I-Punkt dazu.

    Ich habe leider keinen Stempel von Harburg zur Verfügung. Auffällig an dem Stempel ist für mich allerdings die 1 von der 10, welche in den Außenkreis hinzuragen scheint. An der Stelle sieht für mich auch der Außenring komisch aus.(er scheint nach außen hin wegzudriften)
    Bei der ungestempelten Marke habe ich einmal die Stellen markiert, wo ich starke Verletzungen am Markenbild sehe. Wie die Marke in der Erhaltung tief geprüft sein kann bleibt mir ein Rätsel.
    Die allgemeine Darstellung der Perlen unterscheiden sich doch erheblich von dem von mir eingefügtem Bild. Ich könnte auch noch weitere Exemplare zeigen, welche die Perlen alle sehr exakt darstellen.
    Die Fournier und die Seperati- Fälschungen haben übrigens die Perlen sehr gut und nicht zu unterscheiden vom Orginal dargestellt.

    Die Nr.18 von Hannover wurde immer wieder gerne von sehr gut bis sauschlecht gefälscht.
    Es ist daher schön, sich mit dieser Marke mal wieder ausgiebig zu beschäftigen. :P
    Noch einmal zur Seltenheit der Marke. Mit einer Million Exemplaren ist Sie nicht so selten, wie es den Anschein hat. Stellt man allerdings die Betrachtung auf, das es wesentlich mehr ungebrauchte Exemplare als gestempelte gibt kommt man sehr schnell auf die Seltenheit von zentrischen gestempelten Prachtexemplaren. Bei Briefen wird es da dann noch wesentlich enger. Wenn es dann noch um seltene Stempel geht ist der Markt hauchdünn bis leergefegt.

    Mit Sammlergrüßen

    Briefmarkenburny

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    2 Mal editiert, zuletzt von Briefmarkenburny (4. Januar 2009 um 17:05)

  • Schnulli
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    • 4. Januar 2009 um 17:11
    • #36

    Briefmarkenburny

    Ich muss mich insofern berichtigen, das die gestempelte Marke von Grobe und die mit fast vollem Originalgummi auf der Rückseite von Berger BPP und 2 weiteren Altprüfern geprüft wurde.

    Es sind schon im Michel-Spezial allein 5 der markanten Plattenfehler aufgeführt. Dazu gibt es eine ganze Reihe weiterer kleinerer Fehler und Druckzufälligkeiten. So perfekt wie heute war der Druck damals noch nicht.

    Auch der Stempel von Harburg ist einwandfrei echt. Die markierte Stelle zieht sich vom Rand her zu der 1 unten hin. Das ist wohl eher eine Schmutzstelle beim häufig benutzten Stempel, die dazu geführt haben könnte.

    Es gibt für mich überhaupt keinen Grund, am Signum von Grobe zu zweifeln.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Briefmarkenburny
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    • 5. Januar 2009 um 20:09
    • #37

    @ Schnulli,

    Mit der Schmutzstelle ist eine Begründung. Wäre dies nun ein Ebay- Angebot, würde ich einen besseren Scan von Vorder und Rückseite beim Anbieter erfragen.
    Wenn der Anbieter nichts zu verbergen hat gibt er mir die auch.
    Ab nächster Woche werde ich dann auch mal meine ersten Errungenschaften vorstellen....

    Mit freundlichen Sammlergrüßen
    Briefmarkenburny

  • Schnulli
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    • 5. Januar 2009 um 20:36
    • #38

    Briefmarkenburny

    Da bin ich dann gespannt, was es zu sehen geben wird. Ich kann dann später auch noch eine geprüfte Nr. 20 vorstellen. die ebenfalls schwer zu bekommen ist. Da liegt daran, dass für eine Prüfung die Marken meistens nicht die erforderliche Größe haben und die große Gefahr besteht, dass diese durch Abschneiden des Durchstichs aus einer 21 y gemacht wurden.

    Meine Sammlung ist sonst komplett, bis auf eine 6b geprüft. Diese Unterart ist die einzige, die noch fehlt neben einigen Varianten von Plattenfehlern.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Briefmarkenburny
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    • 5. Januar 2009 um 20:48
    • #39

    @ Schnulli,

    Es ließ mir keine Ruhe :)
    Habe 2 Stempel von Harburg gefunden.Nach der Erhaltung des Innenkreises, dem fetten Druck RG würde ich Ihn nun klar als Echt bezeichnen. Schöne Quetschränder hat Dein Stempel auf der Nr.18 ja
    eh :D Das mit der Schmutzstelle rückt nun in das goldene Feld der Wahrheit :P
    Schön gestempelte Nr. 18 sind in der Tat sehr selten.......

    Bin auf die Nr 20 gespannt..........

    Mit freundlichen Sammlergrüßen
    Briefmarkenburny

  • Schnulli
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    • 5. Januar 2009 um 21:05
    • #40

    QBriefmarkenburny

    Das mache ich dann gerne. Dazu stelle ich dann auch noch Exemplare ein, die nicht prüfbar sind und eine stark verzähnte Nr. 21, so dass man sehen kann, dass es leicht ist, durch Abschneiden des Durchstichs eine teuere Nr. 20 zu produzieren. Nur die ist dann halt nicht prüfbar.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

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