1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Österreich
  5. Österreich ab 1945

Austria ?

  • lithograving
  • 14. Dezember 2008 um 05:47
  • lithograving
    neues Mitglied
    Beiträge
    76
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    20. August
    • 14. Dezember 2008 um 05:47
    • #1

    Vielleicht koente mir jemand hier erklaeren warum manche Oesterreich marken in der letzten zeit "AUSTRIA" drauf haben? Das thema ist aufkommen vor einigen Wochen in ein englishes Marken Forum and die lachen darueber & fragen haben Oesterreicher keinen stolz mehr in sich.
    Ich glaub dies ist eine schande, kein anderes Land tut so etwas. Und die ganzen gimmicks das die Post jetzt herrausgiebt in vergleich befor wann Oesterreich Post sehr konservative war.

    Sorry fuer mein schlechtes Deutsch

  • tigo
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.723
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. April 1962 (64)
    • 14. Dezember 2008 um 09:19
    • #2

    Hallo lithograving:

    Ich würde sagen das es hier keineswegs an Nationalstolz fehlt.
    Austria ist ein Urname wie Helvetia in der Schweiz und z.B. Letzeburg für Luxemburg. Bei uns wäre es wohl Germania.

    Also ist hier eher Stolz vorhanden als umgekehrt.

    gruss, tigo

    GRAMMATIK GELERNT BEI YODA ICH HABE ! [Blockierte Grafik: http://www.phemily.de/yoda.jpg]

  • rolin
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    871
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. August 1974 (51)
    • 14. Dezember 2008 um 11:18
    • #3

    I agree with you. It's a pity and a shame. The only thing they want to do with this, is make more profit. All the austrian postal administration did the last 10 years is to destroy their good reputation. Austria is, on a philatelic fiew, nothing more than a piracy state, as the arabic states were in the 1960s.

    http://www.post.at/5030.php

    Austrian philatelic, quo vadis?

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

    3 Mal editiert, zuletzt von rolin (14. Dezember 2008 um 17:18)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 14. Dezember 2008 um 18:16
    • #4

    ...da gibs noch mehr Länder, die ihre Landesbezeichnung in meheren Sprachen auf BM schreiben:
    . Norge - Noreg (altnorwegisch)
    . Belgie - Belgique (flämisch/ walonisch)
    Sammlergruß SB

  • rolin
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    871
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. August 1974 (51)
    • 14. Dezember 2008 um 18:30
    • #5

    In diesen Ländern ist das ist ja legitim, werter Sammlerfreund, allerdings in Österreich fehlt die Legitimation zur Verwendund des Englischen. Wenn schon "altösterreichisch" dann Ostaricci. ;)

    Wenn schon, dann müsste die Landesbezeichnung in den Sprachen der im Staatsvertrag anerkannten Minderheiten sein. Die da wären, Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch. Alles wozu die Bezeichnung "Austria" dienen soll, ist im internationalen Markt mehr zu verkaufen. Die Inlandsnachfrage ist ja in den letzten Jahren nahezu zum erliegen gekommen. Die Ausgabenpolitik zum einen und die Politik bei der Währungsumstellung im Jahr 2002 (Verfall aller Schillingmarken) haben da irreperable Schäden bei der Inlandssammlerschaft verursacht, sodass die Österreichische Post AG geradezu genötigt ist, nun ihren Profit im Ausland zu machen weil ja die Aktionäre eine Dividende haben wollen. Nichts eignet sich im Bereich der Briefmarken mehr dazu als die Internationalisierung der Ausgabethemen und die Internationalisierung des Ländernamens. In anderen Bereichen Personalabbau, Einstellung der Kerndienstleistung dafür aus den Postfilialen Schreibwarenläden zu machen, Schließung von Postfilialen usw. was aber eine andere unerfreuliche Geschichte ist. Aus marketingtechnischen Gesichtspunkten ist das "AUSTRIA" nur zu verständlich, genauso wie das Verschenken von 55 Centbriefmarken die sonst niemand am Schalter kaufen kann.

    Wie schon gesagt, meiner Meinung nach ist Österreich bei den Briefmarkenausgaben ein Raubstaat. Allerdings echt gelaufene Bedarfspostbelege von Raubstaaten haben auch heutzutage ihren Wert, vollkommen wertlos von diesen Ländern sind jedoch Ersttagsbriefe und lose Marken. Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren.

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

    3 Mal editiert, zuletzt von rolin (14. Dezember 2008 um 18:56)

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.040
    • 14. Dezember 2008 um 18:37
    • #6

    Die schreckliche Ausgabepolitik der österreichischen Post in einen direkten Zusammenhang mit einem fehlenden Stolz der Österreicher zu bringen ist schon eine sehr kuriose Ansicht, über die ich widerum nur lachen kann. :D
    Mag es sein, dass da vielleicht während dieser Diskussion etwas zu viel Ale getrunken wurde? :bier: :D

    Austria entstammt der lateinischen Bezeichung von Österreich und wurde bereits 1147 urkundlich erwähnt. Die Verwendung von Austria neben Österreich ist schon immer gebräuchlich gewesen. Das sieht man z.B. auch am Länderkennzeichen für österreichische Kraftfahrzeuge oder an der Endung von österreichischen Internet-Domänen. Die Verwendung von Austria hat nichts mit einer schleichenden Amerikanisierung zu tun (Diese ist in der deutschen Sprache leider eh schon viel zu weit fortgeschritten.). Über so etwas sollte man sich schon informieren, bevor man über andere Nationen lacht.

    Um aber auf Deine konkrete Frage zurück zu kommen. Im Falle der Briefmarkenausgaben dieses Landes hat die Verwendung der Bezeichung Austria wahrscheinlich ausschließlich kommerzielle Gründe.

    Gruß
    Phila_Tom

  • rolin
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    871
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. August 1974 (51)
    • 14. Dezember 2008 um 18:47
    • #7

    Du hast ja Recht, mit fehlendem Stolz hat das nichts zu tun. :D Austriae ist natürlich historisch abgesichtert, sogar dein Breisgau war mal Teil davon. ;) Vorderösterreich :D Nachdem ich das Ausgabeprogramm 2009 in Händen hielt, hat sich halt mein Ärger noch verstärkt. Obwohl keine Euro 2008 und keine WIPA, trotzdem eine totale Beutelschneiderei. Werde mein Abo auf das Minimum kürzen und nur noch auschließlich meine Tauschpartner damit beliefern.

    Dein anderer Vorschlag mit dem Ale ist allerdings ein guter Vorschlag der umzusetzen sich lohnt. :)

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

    4 Mal editiert, zuletzt von rolin (14. Dezember 2008 um 18:55)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 14. Dezember 2008 um 18:48
    • #8

    ... ja werter Sammlerfreund, nur alles ist relativ...
    Der Begriff "Raubstaat" assoziiert allerdings bei Jungsammlern/ Neueinsteigern gar echt viel Härteres als das "normale" Profitstreben einer neuerdings privatisierten Firma.
    Ähnlich ist es doch bei den meisten Agenturausgaben., zB. für die Kanalinseln (engl.) Wer braucht die Schwemme von Neuheiten?.
    Als Weltsammler (motivorientiert), überlege ich mir tatsächlich (wie schon öfter geschrieben) anhand von Neuankündigungen, welche Ausgaben ich nicht nehme.
    Nun ein Leitspruch der (meisten) Postagenturen ist: Aus unseren Sammler gilt es noch mehr herauszuholen...
    Sammlergruß SB

  • italiker
    aktives Mitglied
    Beiträge
    154
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Januar 0001 (2025)
    • 14. Dezember 2008 um 19:03
    • #9

    [SIZE=16]Ich glaube, daß die österreichische Post bei all dem Schmarrn, den sie produziert einfach vergessen hat, wie das Land, das sie eigentlich mit Briefmarken und Postdienstleistungen versorgen soll eigentlich heißt.
    Da steht dann schon mal Österrreich auf den Marken, oder halt Austria.[/SIZE
    Auf Rollenmarken wird dann auch mal "Sonderpostamt" gedruckt, oder ähnlich sinnlose Aufdrucke.

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    • 14. Dezember 2008 um 19:34
    • #10

    Das Sammelverhalten und die Ansprüche ändern sich nun mal. Vor 30 Jahren durfte man bei der Deutschen Bundespost (West) gnädigerweise per frankierter Postkarte die Vorratsliste anfordern, mehr Kommunilation gab es nicht mit dem Sammler. Heute ist es schon fast zu viel: Die gelungene "Postfrisch", die überflüssige Werbung für Kartonphilatelie, die 10 Jahre später nur Altpapierwert hat.

    Wir haben uns über die DDR aufgeregt, weil die Sperrwerte nicht frei an den Postschaltern verkauft wurden (wenn man gefragt hat, manchmal schon :D). Die Post hat sie nur gegen eine Ausweiskarte, aber zum Nennwert an die Abonnenten abgegeben.

    Und heute, 30 Jahre später: Die klassischen Vordruckalbenbekleber sterben aus. Die damals verpönten Motivsammler ("Bildchensammler") sind heute etabliert und werden ernstgenommen.

    Eine Postverwaltung ist keine karitative Organisation, sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen. Sie muss sich an die Zeit anpassen. Ich finde das gut, und möchte mit meinen Steuergeldern auch nicht die Post alimentieren, schon schlimm genug, dass ich für die Fehler der Autoindustrie- und Bankmanager einstehen muss. Ich kann auch damit leben, meine Post zwischen Obst und Gemüse aufgeben zu müssen.

    Bezüglich der Ausgabepolitik geht jede Postverwaltung ihre eigenen Wege. Mit den Block und Kleinbögenausgaben aus Portugal und Frankreich kann ich mein Wohnzimmer tapezieren. Deutschland und Grossbritannien setzen da auf Zähnungsunterschiede und nassklebende und selbstklebende Marken, Deutschland zusätzlich auf teure Zuschlagsmarken. Österreich hat wenig teure Ausgaben mit speziellen Druckverfahren (die man aber auch zum Frankieren verwenden kann, neulich kam ein Brief mit einer dieser Stickereimarken). Ich kann damit leben, früher waren die Ausgabeanlässe auch skuril (braucht z.B. die Voralberger Landesausstellung "Kleider und Leute" eine Sondermarke?)

    Für die Euro-Umstellung kann die Post nichts. Die Marken wurden während einer Übergangsfrist umgetauscht. Das finde ich fair. Andere Länder wie die Türkei oder Island sorgen einfach durch die Inflation ihrer Währung, dass sich ein Umtauschproblem gar nicht mehr stellt. 8-)

    Die guten Seiten: Österreich und der VÖPh haben eine gemeinsame Zeitschrift, "Die Briefmarke", die an alle Abonnenten, auch im Ausland, geschickt wird. Jungsammler bekommen ihr Abo zum halben Postpreis, wo gibt es denn das?

  • lithograving
    neues Mitglied
    Beiträge
    76
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    20. August
    • 14. Dezember 2008 um 21:26
    • #11

    Vielen dank fuer Ihre Erlaeterungen. Ich finde es doch komisch.

    Noch eine frage. Warum hat die Post das wort REPUBLIK weglassen in die letzten paar Jahre? Ist Oesterreich keine Republik mehr? LOL.
    Jah eich weis dass nur OESTERREICH auf die Marken war bis 1938.

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.040
    • 14. Dezember 2008 um 21:42
    • #12

    Mit der Privatisierung der Deutschen Bundespost zur Deutschen Post AG wurde auch die Bezeichnung auf Briefmarken von "Deutsche Bundespost" in "Deutschland" geändert. In Österreich dürfte es ähnliche Gründe haben.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 14. Dezember 2008 um 21:44
    • #13

    Hallo Canadier,
    nun Hellseher sind wir auch nicht... :rolleyes:
    Vielleicht ist das Wort dann zu lang für eine Briefmarke.
    Vor "seliger" Zeit stand auf meinen BM. auch nur ddr ´drauf. Stell dir mal diese "zutreffende" Wortschöpfung ausgeschrieben vor... ;)
    Dabei verhaspelte sich selbst (fast) immer Dachdeckers Erich- wenn er das ungekürzt aussprach. :D
    Übrigens ich kenne die 5-Jahrplan-Serie.
    Adventsgruß in den Norden
    SB

  • lithograving
    neues Mitglied
    Beiträge
    76
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    20. August
    • 14. Dezember 2008 um 22:47
    • #14

    Danke Tom

    Aber ich glaube die ersten modernen deutschen Marken, mit nur DEUTSCHLAND sind erschienen in May 1995 zum 50. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Hat das wirchlich was zu tun mit derPrivatisierung der Deutschen Bundespost?


    SammlerBernd,

    "Vielleicht ist das Wort dann zu lang für eine Briefmarke."


    Es war nicht "zu lang" fuer 60 Jahre und ich glaub Oesterreichs nachkriegs Marken bis in die sechziger Jahren waren viel schoener als neue obwohl sie das lange "REPUBLIK OESTERREICH " im Entwurf hatten.

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™