@ ALLE - weiter so: ja ja so blau, blau, blau ![]()
Hier ein Aufgabeschein für eine Postanweisung mit Einzeiler WÜRZBURG.
@ Erdinger - was machen die Einkreiser? Schaue bitte in Deinen Posteingang.
Viele Grüße
Luitpold
@ ALLE - weiter so: ja ja so blau, blau, blau ![]()
Hier ein Aufgabeschein für eine Postanweisung mit Einzeiler WÜRZBURG.
@ Erdinger - was machen die Einkreiser? Schaue bitte in Deinen Posteingang.
Viele Grüße
Luitpold
Hallo Luitpold, Bayern Klassisch und Vorphilabayern
Danke fürs Zeigen
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Gibt es keine blaue Smilies??
Viele Grüsse
Nils
Liebe Sammlerfreunde,
nochmals zwei Belege:
Brief mit 7 Kreuzer von Weiden (Oberpfalz) nach Fuchsmühl vom 2.12.1873 mit blauem Einkreisstempel WEIDEN.
In Ergänzung zum Bärnau-Brief von bayern klassisch,
folgender mit 3 Kreuzer frankierter Brief.
Aufgabestempel BAERNAU in violett,
sowie auf der Rückseite violette Stempel von Waldsassen und Tirschenreuth. Brief vom 16.6.1872.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber Luitpold,
beim folgenden Beispiel lassen sich die Einkreiser (du hast eine PN!) und die blaue Stempelfarbe ganz gut verbinden. Wartenberg stempelte 1872 eingehende Briefe wenigstens rückseitig mit violetter Stempelfarbe, wenn ich Winkler richtig verstehe, wohl auch als Aufgabestempel.
Das hier ist wieder einer dieser Belege, bei dem die Zeit stillgestanden ist. Aufgegeben in Hörlkofen am 15.1.71 (lies: 72, die Expedition wurde definitiv im Mai 1871 eröffnet), lief er über Moosburg nach Wartenberg, wo er am 17.1.70 (lies: 72!!!) eintraf.
Ansonsten waren die Expeditoren im Erdinger Land recht vorschriftentreu und haben meines Wissens praktisch nicht mit blau oder violett gestempelt.
[Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b4q03mxymud2r3mtn.jpg]
[Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/b4q04rden2aw6ys7f.jpg]
Viele Grüße vom
Erdinger
Liebe Sammlerfreunde,
möchte nochmals einige Briefe aus meinen Heimatsammlungen zeigen:
Eschenbach (Oberpfalz) - Neustadt am Kulm 27.2.1872 (blau)
Eschenbach " - Pressath 25.3.1872 (violett)
Nürnberg - Pressath (Oberpfalz) 30.12.1871 (violett)
Bruck i.d. Oberpfalz - Neunburg vorm Wald 22.4.1872 (violett)
Regensburg - Kemnath (Oberpfalz) 12.4.1873 (violett)
Ankunftsstempel Kemnath 13.4.1873 (violett). Dieser Stempel kommt 1872 und 1873 in violett als Aufgabe - und Ankunftsstempel vor.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber VorphilaBayern,
die Farbe des Nürnberger Zweikreisstempels ist wirklich krass - greller geht es nicht.
Dennoch ist schon hier an deiner Auswahl zu erkennen, dass es blaue und violette Stempel gegeben hat.
Es bleibt wohl späteren Sammlergenerationen vorbehalten zu unterscheiden, welche Stempelabschläge in blau und violett sehr selten, selten oder häufiger existieren.
Wer die farbigen Stempel von 1871-74 Bayerns speziell sammelt, hat ein abgeschlossenes Sammelgebiet vor sich, das, so behaupte ich, noch nicht einmal zu 5% erschlossen ist. Und das nach über 130 Jahren!
Mein Aufruf an alle gelangweilten Bund- und Berlin - Sammler kann daher nur sein, sich diesem Gebiet etwas zu nähern ...
Schöne Briefe, interessante Stempel, erstklassige Postgeschichte verbunden mit geringem finanziellen Aufwand - Sammlerherz, was begehrst du mehr!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von bayern klassisch
Lieber VorphilaBayern,Wer die farbigen Stempel von 1871-74 Bayerns speziell sammelt, hat ein abgeschlossenes Sammelgebiet vor sich, das, so behaupte ich, noch nicht einmal zu 5% erschlossen ist. Und das nach über 130 Jahren!
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Möchte zu bedenken geben, dass es am Beispiel Würzburgs Wechsel zwischen schwarz und blau innerhalb eines Jahres gab. Wenn also nur blaue Stempel beachtet werden ist das wieder nur wie Markensammeln, hauptsache blauer Stempel vom Ort X. Was im Postamt des Ortes X aber davor oder danach benutzt wurde, bleibt dann unberücksichtig und ist lückenhaft.
Luitpold
Lieber Luitpold,
du sprichst für Würzburg oder meinetwegen noch für ein paar andere große Orte. Hierfür mag das gelten.
Aber die Masse der weit über 1.000 Poststellen teilte sich in mittlere, kleine und kleinste Ämter, Expedtitionen und Ablagen auf, die sicher nicht über mehrere oder gar viele Stempelkissen verfügten, wie es bei Würzburg der Fall war.
Da WÜ ja mehrere Poststellen hatte, wäre es ja möglich, dass die eine farbig, die andere aber schwarz gestempelt hat. Dann wieder beide farbig um am Ende wieder komplett schwarz zu stempeln.
Bei den größeren Poststellen wäre auch eine Unterscheidung möglich, ob Aufgabe- oder Abgabestempel farbig von wann bis wann vorkamen.
Leider krankt es i. d. R. am fehlenden Material, um rasche Forschungserfolge zu erzielen, selbst wenn die benötigten Mittel hinreichend vorhanden wären bzw. man seine Kartei aus Scans eigener und fremder Stücke zusammengestellt hätte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Zitat: "seine Kartei aus Scans eigener und fremder Stücke zusammengestellt hätte".
Leider zeigen zB die Auktionshäuser sehr selten die Rückseiten von der Briefen. Rückseitig gibt es auch ein Haufen von Information die man selten sehen können. Ohne diese Information ist man eigentlich nur "halb geforscht".
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
leider hast du Recht, denn für die Auktionshäuser ist der Aufwand, den ein Scan der Rückseite nach sich zieht, so groß wie derjenige der Vorderseite.
Einige machen es teilweise, wenn sie der Ansicht sind, dass sich hinten etwas preiserhöhendes findet. Aber da muss man schon an echte Postgeschichtler kommen, nicht an Geschäftsleute ohne Ahnung von der Materie.
Aber man kann sich ja die Briefe aussuchen, denen man eine evtl. interessante Rückseite unterstellen kann, und um einen Scan derselben bitten. Meine Anfragen wurden bisher immer erhört.
Machmal hat man Pech, und hinten ist wenig erhellendes zu erkennen, manchmal wird der Brief zur Granate, nur durch die Rückseite.
Daher ist es immer besser, eigenes Material zu besitzen, mit dem sich sowieso besser forschen läßt, als mit fremden Bildern.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Bayern Klassisch,
war nur eine Anmerkung! Ich könnte auch fragen: Heimatsammler Bayerns warum vereinigt ihr euch nicht und zeigt eure blauen Stempel?Dann wären wir schon weiter.
Im übrigen, wer kann mal einen Stempelabdruck der Telegrafenstation von XY zeigen? Aus der Zeit 1871-1874, wo doch die blaue Farbe auf der Post verwendet wurde habe ich kein Telegramm geschweige einen Stempelabdruck gesehen.
Schönen Nachmittag wünscht
Lutipold
Lieber Luitpold,
mir kam die althergebrachte Information, dass die blauen und oder violetten Stempelkissen von den Telegraphenämtern sein sollen auch immer etwas spanisch vor.
Gab es denn so viele Telegraphenämter? Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken, wie die alle in die Hände der Postler gekommen sein sollen ...
Leider sind bayer. Telegraphenmarken selten, ganze Belege sogar sehr selten. Ich kenne davon gut ein Dutzend bis 20 Stück - mit blauer oder violetter Stempelfarbe jedoch keines. Ein Schuft, wer böses dabei denkt ...
Dein Vorschlag ist natürlich prima - wenn es nur einen Koordinator gäbe, der sich die Mühe machte, alles zusammen zu fassen und zu archivieren bzw. auszuwerten. Dabei kommen aber locker ein paar Tausend Stempel (mit Typen und Farben) zusammen.
Die Stempeldatenbank von @erstlesen ist ja eine globale Sache und von daher für Stempeldaten eines Landes in schwarz, blau und violett schwierig zu überschauen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Zitatmir kam die althergebrachte Information, dass die blauen und oder violetten Stempelkissen von den Telegraphenämtern sein sollen auch immer etwas spanisch vor.
Mir auch. Ich glaube nicht, dass z.B. Wartenberg (wo man in stillen Nächten schon einmal die Erdachse quietschen hört) 1872 bereits ans Telegrafennetz angeschlossen war. Und um einen Vorwand zu haben, dass der dortige Expeditor violette Stempelfarbe bestellen konnte, hat man sicher keine Drähte gespannt.
[Off-topic: Wer einen Einstieg in die Geschichte des Telegrafenwesens sucht, sollte sich das Buch von Tom Standage, The Victorian Internet, beschaffen. Der Schwerpunkt ist anglo-amerikanisch, aber das Buch ist sehr lesenswert und als Taschenbuch nicht teuer.]
Viele Grüße vom
Erdinger
Hallo
Ich glaube nicht dass wir Forschung unter ein ForumsHut möglich ist. Dass unsere Forum ein Hilfsmittel für weitere Forschung (blaue Stempel oder was andeeres) sein könnte, schon, aber ohne ein Leiter der die Forschung für sich im Eigeninteresse macht geht es nicht.
Ein Haufen von Bilder macht keine Ergebnisse, die sind nur ein Mittel um die gewünschte Zeitraum zu Interpretieren.
Hat jemand interesse daran Zeige ich gern die Wenige blaue Stempeln die ich habe. Leider sind die Briefe zeitlich schwer zu bestimmen weil die Stempeln keine Datum trägt.
Ich hoffe dass jemand diese möglichkeit nimmt. Selbst habe ich weder Zeit noch Grundlagen dafür.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ja stelle Scans von Deine Briefe ein. Übrigens: Jeder sammelt doch das, was ihm gefällt. Wenn Kataloge oder sonstige Informationen zum gewünschten Sammelgebiet fehlen, nimmt man sehr gerne Hilfe in Anspruch. Das wird hier wie so oft getan:
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Zitat von Bayern Klassisch:
Es wäre mal interessant fest zu stellen, welche Ortsstempel es in Bayern überhaupt in blau bzw. violett überhaupt gibt.
Meines Erachtens ist das nicht bzw. so gut wie nicht erforscht - die mir vorliegenden Literaturangaben sind allenfalls geeignet, sich reich zu rechnen, in dem man "unbekannte" Stempelfarben bekannter Orte mit pauschalen Preiszuschlagen tarifiert, ohne auf deren relative Selten- oder Häufigkeit eingegangen zu sein.
Dort, und noch auf vielen anderen Gebieten Bayerns sowieso, bietet sich jedem ernsthaften Philatelisten noch ein weites Feld, um mit Theodor Fontane zu sprechen ...
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Bei dem umfangreichen Sammelgebiet Bayern sind also Dank Bayern Klassisch u.a. auch Sammler bereit, ihr Wissen und ihre Erfahrung weiterzugeben. Und das geht über dieses Forum eben ganz schnell.
Und es werden doch nicht nur einzelne Briefe gezeigt. Auch über das Internet ist ein Zugang zu Sammlungen möglich geworden (siehe ). Oder auch über private Websites.
Zum Thema „blaue Stempel“ fand ich eine Heimatsammlung von Sonthofen. Dort sieht man einen Brief mit blauen Einkreisstempel mit Jahreszahl 71 und vom 23. April 1873 (ohne Jahreszahl). Ein Brief mit dem gleichen Einkreisstempel ohne Jahreszahl aber in schwarz ist vom 19.12.1873. Damit wird gezeigt, dass in Sonthofen 1873 ebenfalls die Farbe gewechselt wurde.
Erinnern möchte ich an die Briefträgerstempel, die es auch in blauer und schwarzer Farbe gibt. Hier nochmals ein Beispiel aus dem Beitrag über die Briefträgerstempel. Es gibt auch den Poststempel in schwarz und den Briefträgerstempel in blau.
Deshalb macht das Sammeln der Stempel doch Freude: man weiß nicht ob und wann und was noch zu finden ist.
Und nochmals – selbst ist der Sammler.
In diesem Sinne grüßt
Luitpold
Hallo Luitpold
Selbstverständlich sammelt jeder was er will. Hoffentlich hat niemand meine Meinungen anders interpretiert.
Zitat:
Zum Thema „blaue Stempel“ fand ich eine Heimatsammlung von Sonthofen. Dort sieht man einen Brief mit blauen Einkreisstempel mit Jahreszahl 71 und vom 23. April 1873 (ohne Jahreszahl). Ein Brief mit dem gleichen Einkreisstempel ohne Jahreszahl aber in schwarz ist vom 19.12.1873. Damit wird gezeigt, dass in Sonthofen 1873 ebenfalls die Farbe gewechselt wurde.
Nja, drei Briefe zeigt keine eindeutige Ergäbnisse. Die sind nur Beispiele für verschiedene möglichkeiten. Wer weiss ob es Stempeln von 20. Dezember 1873 mit blaue stempeln. Was denn? Oder ein schwarze von 20. April 1873. Mit 50 Briefe ist es einfacher ein Tendens zu zeigen.
Falls jeder seine blaue Stempel zeigen haben wir ein möglichkeit ein bessere Ergäbnis zu kriegen, aber es reicht, glaube ich, nicht dass VorpilaBayern, bayern klassisch, Erdinger, du und ich unsere briefe Zeige.
Aber wer nicht anfängt kriegt auch keine Ergäbnisse ![]()
Viele Grüsse
Nils
Lieber Luitpold,
ich bin ganz bei dir mit deinen Aussagen - jeder soll sammeln, wie es ihm gefällt. Ist ja auch Nigels Motto. ![]()
Der Postgeschichtler will und muss jedoch systematisch / wissenschaftlich vorgehen. Eine solche Vorgehensweise setzt voraus, dass übernommene Daten auf den Prüfstand gestellt werden und nur das zählt, was wirklich eindeutig belegt ist.
Wenn ich mir so einige Daten und "Fakten" der Sekundärliteratur betrachte, stimmt mich dies nicht sehr hoffnungsvoll. Also müssen wir auf die Primärliteratur zurück greifen.
In dieser ist aber die Stempelfarbe irgend einen Ortes nicht aufgeführt.
Dort sind nur Verbote und Strafandrohungen vorhanden, mit denen man der Farbvielfalt Herr werden wollte.
Daher kann der mühsame Weg zur Aufklärung der tatsächlichen Umstände nur über das Sichten und Zusammentragen von Belegen und gesicherten Daten gehen.
Hierbei würden nicht 10 oder 20 an diesem Unterfangen interessierte Sammler benötigt, sondern zumindest die Vielzahl derer, die über entsprechendes Material oder Wissen verfügen. Dies scheint mir derzeit noch nicht möglich zu sein. Wenn 15 Sammler mitmachen, und 150 nicht, wird das Projekt alleine daran schon scheitern.
Wie wir allein schon an der Problematik von Wartenberg et altera gesehen haben, ist selbst die Stempeltype 20a / 20b wegen der defekten Jahres- oder Datumsangaben ein Problem, wenn der Brief innen nicht datiert ist.
Nach meinen Beobachtungen sind etwa 1 - 2% aller Briefe falsch datiert bzw. mit falschem Datumseinsatz gestempelt worden, was es nicht eben leichter macht, wissenschaftlich fundierte Verwendungsdaten zu generieren.
Dazu muss man sagen, dass eine solche Aufgabe, also die Erfassung der bayer. Stempelfarben von 1871-75 (mehr als) eine Lebensaufgabe darstellen dürfte. Und da sollte man schon lange leben.
Selbst wenn, was wegen der noch mangelhaften Durchdringung des Internets in weiten Sammlerkreisen noch nicht realistisch ist, viele Zehntausend Daten und Stempelabschläge in eine Stempeldatenbank überspielt werden könnten - wer wollte diese nach vielen Jahren des Inputs auswerten? Wie sollte eine allinformierende Publikation erfolgen? Wer trüge die Kosten, machte sich den gewaltigen Aufwand?
Zuletzt könnte man sich die Frage stellen: Cui bono?
Wenn die Forschungsergebnisse dann nicht neutral unters Volk gebracht werden, geraten sie schnell in Vergessenheit und die Mühe und der finazielle Aufwand war vergebens. Das alleinige, tiefe Wissen von wenigen Topp - Philatelisten wird mit deren Ableben Historie, wenn nichts bleibendes hinterlassen wird.
So sehr viele Altvorderen glaubten und noch immer glauben, dass bei AD (ich rede hier nicht mal von Bayern allein) schon alles längst erforscht sei, und diesen Satz hörte ich schon vor 30 Jahren (!) und ich höre ihn noch, so wenig haben diese Leute je selbst geforscht oder über postgeschichtliche Forschung auch nur im entferntesten nachgedacht.
Auch eine ARGE mit 150 Mitgliedern kann da nur partielle Leistungen erbringen - gefordert wäre eher der BDPh oder evtl. der DASV. Aber wo anfangen, wenn 50% plus X der postgeschichtlichen Umstände noch immer nach 150 und mehr Jahren nicht oder so gut wie nicht erforscht sind?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von bayern klassisch
....
Auch eine ARGE mit 150 Mitgliedern kann da nur partielle Leistungen erbringen - gefordert wäre eher der BDPh oder evtl. der DASV. Aber wo anfangen, wenn 50% plus X der postgeschichtlichen Umstände noch immer nach 150 und mehr Jahren nicht oder so gut wie nicht erforscht sind?
....
Tja, dass ist wohl war.
Allerdings stellt sich die Frage, wieviel sich noch erforschen lässt? Und das meine in über die Primärliteratur.
Und natürlich den Belegen, soweit sie vorhanden sind bzw. der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wieviele postgeschichtlichen Belege schlummern bei Sammler, die die Postgeschichte überhaupt nicht interessiert? Hauptsache ich habe die "Rosine", ist da wohl eher der Gedanke.
Bei der Sekundärliteratur wird sehr viel "übernommen". Auch wenn es falsch ist. Man macht sich keine Gedanken und lebt nach dem Motto "Das wird schon richtig sein". Für Bayern sei hier der Michel erwähnt.
Viele Grüße
dreikreuzer
Lieber Bayern Klassisch,
dann wartet auf die nächste und über- übernächste Sammlergeneration noch genug "Forschungsmöglichkeit" bzw. die "Karten (sprich Briefe usw.) werden neu gemischt".
@dreikreuzer - So waren doch tatsächlich in einer bei Köhler angeboteten "Weltpostvereins-Sammlung" 2 frankierte Telegramme aus Nbg. vom 1870. Die Sammlung war schon postgeschichtlich, aber halt nicht Bayern speziell. Ob diese Telegramme in eine Bayern-Sammlung fanden?
Oder ich sprach vor einigen Jahren mal mit einem älteren Herrn der für seine Heimatsammlung ein Buchmanuskript erstellt hatte und es eigentlich herausgeben wollte. Bis heute nichts mehr gehört (der Sammler soll inzwischen verstorben sein).
Es liegt wohl auch daran, dass nur bei sogenannter bedeutender oder genereller Thematik Veröffentlichengen im Buchform erfolgen. Du sprachst ja von der finanziellen Seite.
Nutzen wir wenigstens die uns hier kostenfreie Möglichkeit zum Gedankenaustauch und dem Zeigen von Sammlungsmöglichkeiten.
Bei dem Umfang Deiner Sammlung(en) werden wir uns jedenfalls die nächsten Jahre nicht langweilen!
Bis demnächst grüße Alle
Luitpold
ZitatOriginal von Bayern-Nils
Mit 50 Briefe ist es einfacher ein Tendens zu zeigen.Aber wer nicht anfängt kriegt auch keine Ergäbnisse
Viele Grüsse Nils
Hallo Nils,
RICHTIG! Ob es von Sonthofen aber 50 Briefe aus dieser Zeit gibt? Darauf hat Bayern Klassisch schon hingewiesen. Deshalb ist es wichtig, ALLE MÖGLICHKEITEN zu nutzen, um an Belege zu kommen.
Auch darauf ist hingewiesen worden, der Zeitaufwand. Ich sage auch, dass Sammler die als Aussteller Goldmedaillen erreichen wollen, nur mit "klassischer" Sammlungsweise Erfolg garantiert ist. Auch deshalb werden so banale Sachen wie Stempel auf Dienstbriefe nicht beachtet. Da muss schon eine Markenfrankatur mit Destination Australien her! Nur in sogenannten Heimatsammlungen finde ich meine Sammlungsweise wieder. So meinte ich auch meine Bemerkung: Jeder soll sammeln was ihm Freude macht (und seine Finanzen erlauben).
Schönen Nachmittag
Luitpold