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Hamburg Vorphilabriefe

  • Bayern-Nils
  • 21. November 2008 um 19:27
  • northstar
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    • 13. Mai 2010 um 10:53
    • #141

    Hallo Michael,

    am Text werde ich noch etwas "knacken", um fehlende Wörter zu entziffern.
    Aber schon mal etwas vorab: im Brief wird der Name des in Hambiurg nicht unbekannten Kaufmannes Lutteroth erwähnt.
    Zur Illustration der Person Lutteroth und der damaligen Verhältnisse ein Link:

    brgds

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • northstar
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    • 2. Juni 2010 um 14:14
    • #142

    Hallo zusammen

    trotz einer längeren Auszeit bin ich mit meinem Latein, genauer Englisch, vorerst am Ende und stelle das Transskript trotz der verbliebenen Lücken ein. Evtl. verfügt ja noch jemand über genügend Scharfblick, um die fehlenden Wörter zu entziffern und die Lücken zu füllen.

    Der Brief gibt einen kleinen Einblick in die Zeit des Fernhandels während der Franzosenzeit:

    - Neben der Erörterung laufender Geschäfter, macht der Verfasser Angaben zur allgemeinen Marktsituation: „Das Embargo hat keinen Einfluss auf unseren Markt.“, „Paket von …-Baumwolle frisch importiert wurde zu R. 26 verkauft. Für Ladungen werden nicht mehr als R. 22 geboten“, „wir denken, Sie täten besser daran, … nach Lissabon zu schicken, da wir nicht sehen können, welcher Vorteil unseren Freunden von einer russischen Ladung entstehen würde.“
    - Eine wichtige Rolle bei der Geschäftsbeziehung zwischen Absender und Empfänger des Briefes spielte ein gewisser „Mr. Lutteroth“, bei dem es sich um Ascan Wilhelm Lutteroth handeln sollte, der seinerzeit in St. Petersburg residierte und hier den finanziellen Grundstein für das später in Hamburg eröffnete Geschäft legte (s. Link im Post oben).
    - Wenn ich es richtig identifiziert habe, wird ein Ort „Brody“ (in der heutigen Ukraine gelegen, seinerzeit zu Österreich gehörig) genannt, der während der Kontinentalsperre eine Blütezeit aufgrund des schwunghaften Schmuggels erlebte ((Ukraine))
    - Es wird ein Brief erwähnt, der über Schweden an den Schreiber des vorliegenden Briefes gelangt ist. Hier wäre sicherlich interessant, ob jener auf dem Postwege oder per „Kurier“ befördert wurde; und wenn auf dem Postwege, ob es ein üblicher Weg war oder eine Ausnahme aufgrund der Umstände.

    Noch zum allg. geschichtlichen Hintergrund: Portugal war mit Großbritannien verbündet, Rußland befolgte die Kontinentalsperre nur von 1807- 1810.

    Für die Firma Schwartz Gebrüder lässt sich ein Adressbucheintrag für das Jahr 1947 (Gr. Bleichen 26) ergooglen (). Sollte diese Firma mit dem Adressaten des vorliegenden Briefes identisch sein, hat die Firma die Franzosenzeit also überlebt.

    Für weitere Forschungen auch zu den anderen Personen und Firmen müsste man sich in entsprechende Bibliotheken und Archive begeben, wozu mir leider im Moment die Zeit fehlt.

    Soviel für heute.

    Dateien

    SPb HH 18120611.doc 33,28 kB – 120 Downloads

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Michael D
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    • 2. Juni 2010 um 16:04
    • #143

    Hallo norhstar,

    vielen Dank für die Fleißarbeit !
    Im Detail stehen dann doch manchmal interessante Sachen drin.
    Ich bin zwar skeptisch hinsichtlich meines Transkiptionstalents, werde mir die Lücken aber auch noch mal anschauen.

    Der Leitweg Hamburg-Schweden-Petersburg war sicherlich nicht die Regel, normalerweise wäre es durch Preußen gegangen.

    Das österreiche Grenzpostamt Brody soll tatsächlich - nicht nur durch Schmuggel - zu dieser Zeit enorm an Bedeutung gewonnen haben.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • senziger
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    • 2. Juli 2010 um 21:20
    • #144

    Hallo,

    hier ein Brief vom Preussischen Postamt in Hamburg vom 20.Nov.1835,gelaufen ins russische Dorpat (heute Tartu in Estland) an die Kaiserliche Sternwarte. In Dorpat gab es von 1802 bis 1893 eine deutschsprachige Universität, die seit 1811 auch eine Sternwarte hatte. Der Inhalt des Briefes ist leider nicht mehr erhalten.

    Wer kann mir etwas zu den Taxierungen sagen?

    Gruß vom

    senziger

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  • Michael D
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    • 4. Juli 2010 um 16:14
    • #145

    Hallo senziger,

    ein interessanter Brief !
    Theoretisch hätte dieser Brief über die preußische Agentur in Lübeck und dann weiter per Schiff nach Rußland laufen müssen. Da aber keinerlei postalische Hinweise darauf vorhanden sind, kann man den direkten Seeweg Hamburg-Riga auch nicht sicher ausschließen.
    Die rückseitigen Taxen sind anscheinend in Kopeken-Assignat notiert:
    380 für die Strecke Hamburg - Rußland
    30 als innerrußisches Porto

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • senziger
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    • 5. Juli 2010 um 19:23
    • #146

    Hallo Michael,

    vielen Dank für deine Erläuterungen. Zwei Fragen habe ich noch:
    Was bedeute die 9 über der 380 und was bedeutet die 14?


    Das der Brief den direkten Seeweg von Hamburg nach Riga gelaufen ist kann ich nicht glauben, mußte ja ganz um Dänemark rum.

    Gruß

    senziger

  • Michael D
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    • 5. Juli 2010 um 19:59
    • #147

    Hallo senziger,

    die "9" ist die russische Manualnummer und die "14" wird vermutlich die preußische sein. Unter diesen Nummern wurden die Breife in die Karten zur Abrechnung der Taxen eingetragen.

    Der November war wohl jahreszeitlich zu spät für eine Schiffsverbindung, aber prinzipiell gab es auch die Direktverbindung über die See. 1835 war vor dem Eisenbahnzeitalter, da war das Schiff ein recht schnelles Beförderungsmittel.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • senziger
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    • 19. Juli 2010 um 21:07
    • #148

    Hallo,

    der Stempel von Dorpat ist vom 15.Nov. julianischer Kalender = 27. Nov. gregorianischer Kalender. Der Brief war also 7 Tage unterwegs, diese Erkenntnis hilft uns aber für den Laufweg auch nicht weiter, glaube ich.

    Gruß

    senziger

  • senziger
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    • 25. Juli 2010 um 22:13
    • #149

    Hallo,

    hier ein Franco-Brief vom preußischem Postamt in Hamburg nach Heidelberg, geschrieben und aufgegeben am 10.9.1840, angekommen in Heidelberg am 15.9.

    Kann mir bitte jemand die Taxen erläutern?

    Dank im voraus

    senziger

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  • senziger
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    • 15. August 2010 um 19:14
    • #150

    Hallo,

    kann denn wirklich keiner was zu diesem Brief sagen ?( ?(

    Sollte doch für die Experten hier nicht schwer sein.

    Gruß

    senziger

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. August 2010 um 19:33
    • #151

    Hallo senziger,

    ich bin zwar nur ein Bayernsammler und kein Hamburg - Experte, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Absender 9 3/4 Silbergroschen für die gesamte Strecke bezahlte, wovon für Taxis und Baden 11 Kr. (= 3 1/4 Sgr.) gut geschrieben wurden.

    Eigentlich hätte er von Taxis / Hamburg aus spediert werden sollen und nicht von einer anderen Postverwaltung dort.

    Der kaum sichtbare senkrechte Strich oben links in zartem Rot war der Kreuzer, den der Absender nicht zahlen konnte, weil er dem Heidelberger Stadtboten zustand.

    So einfach, wie du glaubst, sind solche Briefe übrigens nicht zu interpretieren, vor allem dann nicht, wenn sie frankiert aufgeliefert wurden. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass man jeden oder fast jeden innerdeutschen Brief der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts sicher erklären könnte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • DKKW
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    • 15. August 2010 um 19:53
    • #152

    Hallo senziger,

    Hamburg Vorphilatelie ist ein sehr schwieriges Pflaster, durch den grossen Brand von 1842 ging fast alles für immer in den Flammen verloren. Deshalb haben wahrscheinlich alle bisherigen Hamburg-Vorphilatelisten irgendwann resigniert und das grosse Buch zur Hamburger Postgeschichte ist bis heute ungeschrieben. Wer Hamburg mit allen Taxen und Postverträgen erfassen möchte muss eben nicht mal für ein Jahr ins Hamburger Stadtarchiv pilgern sondern müsste die Archive in Kopenhagen, Stockholm, Berlin, Hannover und Regensburg heimsuchen um nur die wichtigsten Vereinbarungen zu suchen, die Hamburg mit den beteiligten Postverwaltungen geschlossen hat.
    Unser aller Problem ist doch der dürftige Bestand an Originalquellen. Ihr Bayernsammler seid in dieser Hinsicht zu beneiden.

    Viele Grüße
    Klaus

  • senziger
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    • 15. August 2010 um 20:20
    • #153

    Hallo,

    vielen Dank für die Erläuterungen, dass es so schwer ist hätte ich nicht gedacht.

    Ich habe noch eine andere Frage: Es sind hier schon mehrere Briefe nach Wohlen in der Schweiz gezeigt worden. Die meisten liefen über Taxis, aber einige auch über Preussen (auch in meiner Sammlung beides vorhanden). Wie erklärt sich das?

    Gruß

    senziger

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 15. August 2010 um 20:48
    • #154

    Hallo Senziger,

    ich habe eine Kopie des dänischen Circulaire 49/1847 in dem die dänischen Postämter über den Postvertrag zwischen DK und Th&t informiert wurden, der am 1.1.1848 in Kraft trat.

    Ich vermute (und hoffe), dass dieser Vertrag mit Ausnahme der Porti die Vereinbarungen vom 27.11.1842 zwischen beiden Postverwaltungen nur fortschreibt.
    Wer den Postvertrag zwischen Dänemark und Thurn & Taxis vom 27.11.1842 hat, bitte dringend bei mir melden!!!
    Hier wird u. a. festgeschrieben, dass DK alle Postsendungen nach:
    Belgien, Luxemburg, Provinz Limburg(Niederlande), Frankreich, Spnaien, Portugal, Baden, Bayern, Schweiz, Österreich, Lichtenstein, alle italienischen Staaten, Ägypten, Moldau, Walachei, Türkei, Griechenland, Ostindien etc. der Th&T Post in Hamburg zu übergeben hatte.
    Welche Vereinbarung die Hamburger Stadtpost mit Th&T bzw. Preußen geschlossen hatte, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Viele Grüße
    Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (15. August 2010 um 20:49)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. August 2010 um 20:52
    • #155

    Hallo senziger,

    das Verhältnis der taxischen Lehenspost zur staatlichen preußischen Post war gespannt. Dies blieb noch bis in die frühen 60er Jahre des 19. Jahrhunderts so und ab 1866 mit dem Deutschen Krieg, den Abtretungen von 1866/67 an Preußen und dem darauf folgenden Verlust des Postlehens konnten diese beiden Postverwaltungen einander nicht innig lieben. ;)

    Der lohenswerteste Bereich einer jeden Postverwaltung waren die Transite - und eben um die stritten sich TT mit Preußen über Jahrhunderte (also keine Erfindung des 19. Jahrhunderts).

    Bei der CH und Österreich kam es teils darauf an, welcher deutsche Bundesstaat diesen beiden Postgebieten zukartierte. Das konnte Baden sein, aber auch Württemberg (selten) und Bayern.

    Preußen hatte zu Baden, dem Erzfeind von Taxis, und Bayern, auch nicht gerade taxischer Liebling, ein sehr gutes Verhältnis, auch wenn das bei heutigen Stammtischdiskussionen im Rausch der Sinne gerne uminterpretiert wird.

    Da der Stern von Taxis immer mehr sank, Preußen aber sich zur Hegemonialmacht empor schwang, war klar, das dies auch postalisch Auswirkungen haben würde.

    Hatte Taxis in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts noch mit Schaffhausen (Lehenspost) einen Fuß in der Schweizer Tür, wenn ich es so formulieren darf, so wurde es peu à peu von dort weg geboxt; Neuenburg (Neuchatel) war ja preußisch und auch die Stammlande von Hohenzollern wurden ja von TT verwaltet, was vielen nicht passte, aber wohl unumgänglich war.

    Auch Birkenfeld war anfangs von Taxis versorgt worden, wurde dann aber von Preußen diesem abspenstig gemacht. Das sind nur ein paar Beispiele, die zeigen sollen, dass die politische und damit auch die postgeschichtliche Landschaft des 19. Jahrhunderts in Bewegung war und nicht so statisch daher kam, wie man glauben könnte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
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    • 15. August 2010 um 21:13
    • #156

    Wann schreibt denn mal ein Freund (und Kenner) der Postgeschichte diese interessanten Geschichte(n) auf ?

    Ich bestelle jetzt schon ein Exemplar ...

    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (15. August 2010 um 21:19)

  • senziger
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    • 21. September 2010 um 18:48
    • #157

    Hallo,

    hier ein Charge-Brief vom Taxischen Postamt nach Paris. Aufgegeben am 4.4.1854, angekommen in Paris am 7.4.1854.

    Mit Rötel notiert (?) 38 Sgr, das erscheint mir sehr viel.

    Die Siegelseitigen Bleistiftnotizen stammen nicht von mir und ob das alles richtig ist kann ich auch nicht sagen, von den ursprünglich 3 Siegeln sind jedenfalls nur noch Fragmente übrig.

    Kann jemand mehr zu diesem Brief sagen?

    Gruß

    senziger

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  • senziger
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    • 29. September 2010 um 21:58
    • #158

    Hallo,

    38 Sgr. kann ja nicht sein, ich denke es sind 8 Sgr., 6 für den Brief nach Frankreich und 2 für das Einschreiben.

    Die 3 könnte für 3 Sgr. von Hamburg bis zur Postvereingrenze stehen ?(

    Gruß

    senziger

  • DKKW
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    • 8. Januar 2011 um 22:25
    • #159

    Hallo zusammen,

    der Brief, den ich hier vorstellen möchte, ist eigentlich ein hannoverscher Inlandsbrief. Hamburg hatte ein hannoversches Postamt, war also postalisch gesehen "Inland" Es handlet sich um die Eingangsbestätigung eines Geldbetrages und die Verrechnung mit einer bestehenden Rechnung.
    Das besondere ist der Umstand, dass dieser Brief zwar den K1-Stempel des Hamburger Postamts vom 15.11. (ARGE Nr.7) trägt, auch der Ankunftstempel von Hannover vom 16.11. ist auf der Briefrückseiteabgeschlagen, es fehlen aber jegliche Taxvermerke. Auch ein Francovermerk ist nicht vorhanden.
    Nun ist der Empfänger der Canzleidirektor von Hinüber. Die Familie von Hinüber ist in Hannover durchaus bekannt. Es dürfte sich hierbei (Wikipedia sei gedankt) um Adolph Friedrich von Hinüber (1769-1845) gehandelt haben.
    Ich vermute, er genoss Portofreiheit.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 16. Januar 2011 um 19:39
    • #160

    Hallo zusammen,

    auch heute wieder ein etwas rätselhafter Brief. Absender war die "Commission de Liquidation à Hambourg" Leider habe ich nicht ergoogeln können, welche Aufgabe diese Commission hatte. Immerhin fand ich heraus, dass alle Briefe die diesen Stempel tragen, dem Jahr 1812 zugeordnet werden.
    Bei meinem Exemplar handelt es sich um eine Briefhülle ohne irgendeinen Hinweis zum Absendedatum.
    Der Brief trägt den L2-Stempel "I28/Hambourg" (ARGE Handbuch 8, registriert vom 26.8.1811 bis 9.11.1813)
    Schwarze französische Taxierung 5 (decimes). Rötel 10 (vermutlich Umrechnung aus der französischen Währung) evtl. in Grote
    Mit dem Vermerk links unten kann ich gar nichts anfangen: 12 gute oder doch grote?
    Rückseitig nur das Siegel der Commission de Liquidation

    Viele Grüße
    DKKW

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