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Württemberg - Österreich

  • bayern klassisch
  • 11. November 2008 um 11:41
  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. November 2008 um 22:58
    • #21

    Lieber VorphilaBayern,

    ein erstaunliches Stück - Glückwunsch.

    Die Tatsache, dass es eine Parteisache war, machte das möglich.

    In Österreich, im Gegensatz zu allen anderen deutschsprachigen Postgebieten, waren Parteisachen portofrei gestellt. Also ein Teilportobrief!

    Super Stück und vielen Dank fürs zeigen sagt bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 15. November 2008 um 10:29
    • #22

    Liebe Sammlerfreunde,

    gehört zwar nicht zur Vorphilatelie, bringe ihn aber wegen der Schönheit trotzdem.
    Portobrief von Pesth (Ungarn) nach Schretzheim (Württemberg) vom 19.10.1853.
    Der Brief lief über Hof (Hofer Bahnpoststempel Hof - Nürnberg) nach Nördlingen und von dort nach Ellwangen mit Zustellung nach Schretzheim.
    Der Empfänger bezahlte die Gebühr von 12 Kreuzer (DÖPV unfrankiert über 20 Meilen).

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (15. November 2008 um 10:30)

  • fahrpostalbi
    neues Mitglied
    Beiträge
    88
    • 16. November 2008 um 18:06
    • #23

    Hallo,

    nachfolgender Brief aus vom 12.8.1835 trägt vorderseitig
    weder Freivermerk noch Auslagenstempel, rückseitig
    14 und 18 ??
    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen

    beste Grüsse
    fahrpostalbi

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. November 2008 um 18:16
    • #24

    Hallo fahrpostalbi,

    dein Brief wurde teilfrankiert - hinten lese ich eine große 14 und einen Rötelkrüppel, den der tasische Beamte eine Stunde nach seiner Notation sicher selbst nicht mehr lesen konnte ...

    Vorne steht der Betrag, den der Empfänger zahlen musste, 10 Kreuzer Conventionsmünze.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 16. November 2008 um 19:35
    • #25

    Hallo Alle

    Ich habe hier ein Brief der von Traunstein nach Hall, Tirol gelaufen ist. Jahreszahl 1811, also wenn Hall ein Teil von Bayern waren. Es ist ein Frankobrief so es ist siegelseitig korrekt 6 Kreuzer geschrieben. Aber es steht auch was anderes mit Rötel siegelseitig geschrieben. Hätte gern gewusst was es da geschrieben ist.
    Vorne ist es 1 x geschrieben. Ich nehme an dass 1 x ist gleich 1 Kreuzer Botenlohn?

    Ich sehe jetzt dass ich im falschen Threab bin, tut mir Leid

    Viele Grüsse
    Bayern-NIls :rolleyes:

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (16. November 2008 um 19:38)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. November 2008 um 06:52
    • #26

    Hallo Nils,

    deine Deutungen sind korrekt.

    Siegelseitig steht neben der bezahlten Gebühr von 6 Kr. noch 1 fl. 2, also 1 Gulden 2 Kreuzer.

    Diese werden aber nicht postalisch sein, sondern können später vom Empfänger angebracht worden sein. Diese Notation ist aber sicher aus der Zeit.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 17. November 2008 um 09:59
    • #27

    Hallo Bayern Klassisch

    Danke für dein Antwort.

    Nils

    NEH

  • fahrpostalbi
    neues Mitglied
    Beiträge
    88
    • 20. November 2008 um 15:27
    • #28

    Hallo,

    anscheinend ist die österr. Regelung der
    portofreien Parteisachen noch nicht in Regensburg
    bekannt gewesen:
    Parteisache vom 25.1.1848 frankiert mit 29 Kr.rhein.
    für die 3.Gewichtsprogression (1- 1,5 Loth) in der
    zweiten Entfernungsstufe

    beste Grüsse

    fahrpostalbi

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    Einmal editiert, zuletzt von fahrpostalbi (20. November 2008 um 15:28)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. November 2008 um 15:47
    • #29

    Hallo fahrpostalbi,

    Zitat

    portofreien Parteisachen

    das ist ein Widerspruch in sich: Parteisachen waren immer portopflichtig in Bayern, daher hatte man auch 29 Kr. bis zur Grenze frankiert.

    Sie konnten frankiert oder unfrankiert aufgegeben werden - wegen des bilateralen Grenzfrankozwanges nach Österreich aber nur frankiert wie hier.

    Nur in Österreich waren sie portofrei belassen worden.

    Liebe Grüsse und danke fürs zeigen sagt bayern klassisch

  • fahrpostalbi
    neues Mitglied
    Beiträge
    88
    • 20. November 2008 um 15:58
    • #30

    hallo bayern klassisch,

    der Brief stammt aus 1848 und der Grenzfrankozwang
    war mit dem Vertrag von 1842 doch abgeschafft.
    "VorphilaBayern" zeigte vor einiger Zeit eine Parteisache
    aus Württemberg, welcher eben in Österreich portofrei
    behandelt wurde und nur den württemberg. und bayr. Anteil zeigt.

    Mit bestem Dank für deine rasche Antwort

    fahrpostalbi

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. November 2008 um 18:04
    • #31

    Hallo fahrpostalbi,

    du hast Recht - ich hatte 1838 gelesen ?(.

    Der Brief war mit 29 Kr. voll bezahlt und die österreichische Portobefreiung für Parteisachen galt nur bis zum 30.9.1842.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • fahrpostalbi
    neues Mitglied
    Beiträge
    88
    • 20. November 2008 um 21:50
    • #32

    hallo bayern klassisch,

    besten dank für deine info

    viele grüsse
    fahrpostalbi

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 28. November 2008 um 18:23
    • #33

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden eingeschriebenen Portobrief von Traiskirchen (Österreich) nach Münster bei Cannstatt (Württemberg) vom 9.Dezember 1847 zeigen.
    Der Absender bezahlte die Einschreibgebühr von 6 KR.CM. (Rückseite vermerkt) - Porto-Regulativ vom 8.2.1842 zum 1.8.1842 = Erhöhung von 4 auf 6 Kr.CM., dafür wurde aber die (Post)scheingebühr abgeschafft.
    In Österreich wurde mit 12 / 4 Kr.CM. taxiert, die in Cannstatt in 13/7 Kr.Rh, also 20 Kreuzer geändert - und beim Empfänger eingezogen wurden.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. November 2008 um 18:27
    • #34

    Lieber VorphilaBayern,

    schöner Brief - Klasse!

    Nur damit ich es auch verstehe: Worin sahen die Österreicher einen Unterschied von der Einschreibgebühr zur Postscheingebühr?

    Man bekam doch für beides einen Postschein und hatte die Sendung bis 21 Gulden CM bzw. 25 Gulden rheinisch versichert, oder irre ich mich da?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 28. November 2008 um 18:35
    • #35

    Lieber bayern klassisch,

    ich habe es aus dem Buch von "Konrad Schwarz" herausgeschrieben.
    Möchte den ganzen Text zitieren:

    "Die Rekommandationsgebühr wird von 4 auf 6 Kreuzer erhöht; dafür wird aber die Scheingebühr, die bisher die Vorsteher der Postämter zur Beschaffung der Amtsbedürfnisse bezogen, ganz abgeschafft. Die Vorsteher werden durch Pauschsummen entschädigt."

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. November 2008 um 19:03
    • #36

    Lieber VorphilaBayern,

    danke für die Quellenangabe - wieder etwas dazugelernt. :)

    Andere Länder, andere Sitten ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. November 2008 um 09:14
    • #37

    Hallo,

    noch einer aus Württemberg über Bayern und Österreich nach Italien:

    10 Kr., halbscheidig zwischen Italien und Württemberg (Dt. Reich) geteilt, reichten bis 15g allemal aus. Die Leitwegsvorgabe über München war unüblich und hat die Post nicht interessiert.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • silberlocke1940
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    • 29. November 2008 um 16:44
    • #38

    Lieber Bayern Klassisch,

    falls es Dich interessiert, es war die Verfügung Nr. 3386 vom 22.03.1869, gültig ab 01.04.1869 und galt für 1 Loth inclusive. Erst am 01.01.1872 wurde das metrische Gewicht angewendet (also für 1 Loth = 15 Gramm)

    Liebe Grüsse aus Berlin
    silberlocke1940

    HWR

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. November 2008 um 17:00
    • #39

    Liebe silberlocke1940,

    vielen Dank - ich hatte 1872 auf meinem Zettel notiert, aber es ist eindeutig 1871, da war es noch das Loth, völlig korrekt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 2. Dezember 2008 um 13:06
    • #40

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte zwei Frankobriefe von Österreich nach Württemberg zeigen.
    Berechnung der Taxen nach dem Postvertrag Thurn und Taxis - Österreich von 1843.

    Frankobrief von Graz nach Mühlhausen am Neckar vom 25. November 1844. Der Absender bezahlte den Frankobetrag von 18 + 6, also 24 Kreuzer C.M.
    Für den einfachen Brief (bis 1/2 Loth) wurden 12 Kr.C.M. und 4 Kr.C.M. Transitgebühren gerechnet. Der Brief wog über 1/2 Loth bis 1 Loth und es war die 1 1/2 fache Gebühr zu zahlen.
    Somit 18 + 6 Kr.C.M.

    Eingeschriebener Frankobrief von Graz nach Cannstatt vom 3. Mai 1845. Der Absender bezahlte 24 + 12 + 6 Kr.C.M., also 42 Kr.C.M.
    Der Brief war somit 1 Loth bis 1 1/2 Loth schwer und es war die zweifache Gebühr zu zahlen. Eigentlich 24 + 8 (Transitgebühren) + 6 (Einschreiben) Kr.C.M. Warum dort die "12" steht, kann ich nicht erklären.
    Beim Empfänger in Cannstatt wurden noch 1 Kreuzer Bestellgeld eingezogen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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