In Kirn an der Nahe lässt sich eine neue Firma nieder. Angebliches Geschäftsziel: Briefmarken- und Münzsammler beim Verkauf ihrer wertvollen Stücke unterstützen. Mehr als 50 Kunden vertrauen der Firma ihre wertvollen Sammelobjekte an. Bis heute warten sie vergeblich auf die Rückgabe oder auf den versprochenen Verkaufserlös.
Januar 2007. In einen leerstehenden Laden zieht ein neuer Mieter ein: die Firma "Euro-Pin". Der Geschäftsführer, der sich Kay-Uwe Schäfer nennt, stellt sofort eine Mitarbeiterin ein, die als Repräsentantin tätig werden soll. Ihre erste Amtshandlung: die Gewerbeanmeldung.
Die Firma hat sich zum Ziel gesetzt, Briefmarken- und Münzsammler beim Verkauf ihrer Stücke zu unterstützen. In Inseraten in einschlägigen Fachzeitschriften unterbreitet sie ein interessantes Angebot. Die Sammler sollen ihre Stücke an die Firmenadresse in Kirn schicken. In einer speziellen Verkaufsaktion Mitte März würden diese dann verkauft. Ein hoher Erlös wird garantiert.