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Frage zu DDR-Antwortkarten (Postkrieg ?)

  • dietbeck
  • 26. Oktober 2008 um 19:08
  • dietbeck
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    • 26. Oktober 2008 um 19:08
    • #1

    Hallo,

    ich habe im Internet einen Kommentar zu DDR-Antwortkarten gelesen, dass diese zeitweise zur Hoch-Zeit des Kalten Krieges in der BRD nicht ordnungsgemäß gestempelt wurden, da man mit den DDR-Marken, z.B. Ulbricht nicht einverstanden war. Die Stempel wurden neben die Marken gesetzt (wie man es bei einer ungültigen Marke macht). Hat jemand dazu nähere Informationen oder kann gar einen entsprechenden Beleg zeigen.

    Danke im voraus
    dietbeck

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
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    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

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    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (26. Oktober 2008 um 20:11)

  • mx5schmidt
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    25. September 1958 (67)
    • 26. Oktober 2008 um 22:33
    • #2

    Hallo dietbeck,

    Ich habe zum Thema im Internet folgenden Kommentar gefunden:

    "Eine Episode am Rande: Für einen Stempelwunsch sandte der Autor eine Inland-Antwortkarte (10/10 Pf. Ulbricht) an das stempelführende Postamt in Niedersachsen, die Karte kam wunschgemäß zurück, aber der Sonderstempel war neben dem Wertstempel angebracht worden und rückseitig fand sich der handschriftliche Vermerk „Auf den Spitzbart drücken wir keinen Stempel“."

    Ich kann leider nicht mit Sicherheit sagen, ob diese Inland-Antwortkarte der DDR auch im "Ausland" BRD gültig war!

    Vielleicht wurde eine solche Ungültigkeit hier erkannt und der Stempel deshalb neben den Wertzeicheneindruck gesetzt.

    Der handschriftliche Vermerk auf der Rückseite stammt mit Sicherheit nicht von einem Postbeamten, sondern hier wurde meiner Meinung nach philatelistisch "Postkrieg gemacht"!

    Die Abbildung einer solchen Karte würde ich hier auch gerne mal sehen!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

  • dietbeck
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    • 27. Oktober 2008 um 06:35
    • #3

    mx5schmidt

    Ich meine schon öfters DDR-Antwortkarten geehen zu haben, wo ein bundesdeutscher Tagesstempel zur Entwertung der DDR-Marke drauf war. Allerdings, wenn ich mich richtig entsinne mit BRD-Zusatzfrankatur. Werde da mal in Zukunft genauer hingucken.

    Daher weiss ich auch nicht wirklich, ob die Antwortkarten in der BRD verwendet werden durften in Bezug auf den DDR-Werteindruck. Wäre allerdings ungewöhnlich, denke ich.

    Ob der Zusatz mit dem Spitzbart von der Post oder privat aufgebracht wurde, müsste sich anhand des Vorhandenseins eines Unterschriftskürzel (mit Datumsangabe) erkennen lassen, obwohl sowas natürlich auch "gemacht" sein kann.

    Ich denke das ganze ist eher fragwürdig, aber dies scheint mir in jedem Fall mal überprüfungswürdig. Vielleicht hat ja jemand einen Beleg in dieser Richtung.

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  • dietbeck
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 27. Oktober 2008 um 06:49
    • #4

    Ich meinte etwas in dieser Art. Dies ist zwar ist zwar eine Antwortkarte in "umgekehrter" Richtung, aber dies scheint mir das Prinzip zu sein (auch wenn ich diese Karte für philatelistisch und mit den nichtgestempelten Marken für etwas fragwürdig halte).

    Die DDR-Frankatur ist offensichtlich das Porto für die Marke, aber der BRD-Werteindruck der Karte ist eben auch mit dem DDR-Tagesstempel entwertet. Und ich bin sicher DDR-Antwortkarten gesehen zu haben mit demselben Prinzip. BRD-Zusatzfrankatur für das Porto, aber eben auch Abstempelung des DDR-Werteindrucks mit BRD-Stempel.

    Bilder

    • antwortkarte.jpg
      • 29,71 kB
      • 400 × 280
      • 233

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  • dietbeck
    Stamm Mitglied
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    • 19. November 2008 um 08:44
    • #5

    Hallo,

    grabe das nochmal aus.

    Kann jemand sagen, wie das Antwortkartenprinzip grundsäzlich funktioniert ?

    In der Antwortkarte befindet sich ja wohl ein Werteindruck der Postverwaltung, die die Antwortkarte herausgegeben hat. Sind Antwortkarten damit nur im Inland verwendbar ?

    Oder können diese im Ausland verwendet werden und der Werteindruck der Ursprungspostverwaltung ist irgendwie gültig (da dieser ja wohl abgestempelt wird) ? Oder ist dies ein besonderes deutsch-deutsche Phänomen ?

    Danke
    Dieter

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  • wulbri99
    neues Mitglied
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    • 19. November 2008 um 20:54
    • #6

    dietbeck

    die Antwortkarte 10/10 war für die BRD bis 30.6.1971 gültig, denn ab 1.7.1971 wurde die BRD als Ausland betrachtet.

    Ab 31.12.1971 waren Antwortkarten ins Ausland, was ja dann die BRD war, generell nicht mehr zugelassen. Wie da in der kurzen Zwischenzeit verfahren wurde???? Vielleicht weiß das jemand.

    Für das Ausland galten andere Tarife.

    Die abgebildete Karte ist i.O., die Bund-Zusatzfrankatur (es wird dem damaligen Porto entsprochen haben) wurde ungestempelt mit dem Frageteil in die DDR gesendet, dort mit der Zusatzleistung "Einschreiben" versehen, deren Gebühr in Höhe von -,50 mit Marken verklebt wurde, alles korrekt mit Stempel des Rücksende-Postamtes entwertet, und dann jetzt hier angekommen.

    Gruß Wolfgang

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