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BayernBriefe ohne Marken

  • Bayern-Nils
  • 19. Oktober 2008 um 18:39
  • Luitpold
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    878
    • 2. September 2010 um 11:45
    • #341
    Zitat

    Original von Bayern-Nils
    Der Empfänger musste für diesen Brief 3 Kreuzer Bezahlen. Der Brief war wahrscheinlich nicht von Absender zum Post gebracht, weil in Schweinfurt geschrieben. So der Absender hat jemand den Brief gegeben und in Kissingen zum Post gebracht. So hat der Empfänger trotzdem 3 Kreuzer gespart. Viele Grüsse Nils


    Also so weit ist es nicht von Bad Kissingen nach Schweinfurt bzw. andersrum. Dafür reichten 3 Kr. Franco.
    Nebenbei: Jetzt weiß ich warum bayern klassisch den Brief nicht bekommen konnte (hatte auf ihn getippt) - er hat halt ein Herz für andere Sammler :)
    Und - irgendwer hat all die anderen Fahrpostbriefe aus der Korrespondenz aufgekauft zum Teil zu hohen Preisen (und manche Briefe waren ja nicht gerade in Kabinetterhaltung).

    Schöne Mittagszeit und noch gute Arbeit!
    Luitpold

  • Bayern-Nils
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    • 2. September 2010 um 12:30
    • #342
    Zitat

    Original von Luitpold
    Also so weit ist es nicht von Bad Kissingen nach Schweinfurt bzw. andersrum. Dafür reichten 3 Kr. Franco.

    Stimmt dass 3 Kreuzer Franko reichen würde, aber wenn man kein Geld hat, ist auch 3 Kreuzer zu viel. ;)


    Wenn es zum Kauf von Ebay und anderswo kommt, ist es wohl hoffentlich immer noch so, dass wer am meisten bieten will, bekommt den Brief. Mehr habe ich nicht dazu zu sagen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (2. September 2010 um 12:30)

  • Magdeburger
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    • 2. September 2010 um 14:47
    • #343

    Lieber Luitpold

    Zitat

    Original von Luitpold
    ... Und - irgendwer hat all die anderen Fahrpostbriefe aus der Korrespondenz aufgekauft...
    Luitpold

    ich hatte auch gedacht, von den vielen Paketbegleitungen mal die eine oder andere hier zusehen. Interessant waren einige davon schon....

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. September 2010 um 14:53
    • #344

    Hallo in die Runde,

    von der Fahrpost, die von Forumsfremden aufgekauft worden zu sein scheint, hin zu seltenen Briefpostbelegen wie diesem hier.

    Am 8.6.1850 schrieb man in Seefeld am Ammersee südlich von München einen einfachen Brief, den man aber nicht frankieren wollte. Im Inneren des Briefes teilte man daher dem Empfänger in München mit, dass man ihn wegen der schlechten Postler dort (!) nicht aufzugeben bereit war und ihn durch Güte nach München bringen lasse.

    Anstatt aber dies mit einem Kreuzer kostengünstig zu übernehmen, ließ man ihn 3 Tage später in den Briefkasten Münchens werfen, wo er aufgabegestempelt wurde. Da unfrankierte Ortsbriefe mit 3 Kr. zu taxieren waren, holte man sich diese am selben Tag vom Empfänger wieder.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (2. September 2010 um 14:53)

  • Bayern-Nils
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    • 2. September 2010 um 15:15
    • #345

    Hallo bayern klassisch

    Es ist ja super. Besser als mein, weil du hier eine Verfahrensbeschreibung dazu hast. Besser geht es wohl kaum?

    Dazu muss man nennen dass zu dieser Zeit, vor 1.7.1850, ein Ortsbrief wie einen Fernverkehrsbrief bis 12 Meilen beide 3 Kreuzer kosten würde. Dieser Tarif galt ab 1.7.1849, also nur eine Jahre.

    Danke fürs Zeigen

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. September 2010 um 15:30
    • #346

    Hallo Nils,

    du hast die Rosine erkannt - viele gibt und gab es nicht. Nur weil sie unspektakulär aussehen, sollte man sie aber nicht verschmähen.

    Seit über 30 Jahren verfolge ich diese Briefe und ich habe kein Dutzend davon gesehen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 8. September 2010 um 21:09
    • #347

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Regierungssache von Frankenthal nach München
    über Frankfurt am Main vom 21. September 1852.
    Meine Frage ist. Ist die Leitung über Frankfurt
    (Thurn und Taxis) zu dieser Zeit normal, oder
    normalerweise über Baden und Württemberg?

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. September 2010 um 05:15
    • #348

    Lieber VorphilaBayern,

    die Leitung war normal, weil Taxis, im Gegensatz zu Baden und Württemberg, mit Bayern sich auf einen Gratistransit zwischen beiden Landesteilen Bayerns verständigt hatte, so dass man sich hier Geld sparen konnte.

    Nur in Fällen von Dringendheit wurde über Baden und Württemberg spediert, was hier aber nicht der Fall war.

    Weil Frankenthal direkt mit Frankfurt kartierte (es lag nördlicher als Speyer), erhielt der Brief einen Transitstempel. Üblicherweise lief die Post aus der Süd- und Westpfalz über Speyer, von wo aus sie ohne Öffnung des Briefpaketes blieb und erst in Bayern weiter bearbeitet wurde.

    Dein Brief ist also eine kleine Ausnahme von der großen Regel. Schönes Stück sowieso, wie immer bei dir. :P :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (86)
    • 30. September 2010 um 09:49
    • #349

    Hallo Alle

    Haben dieser bekommen. Ein Post-Recipisse aus ? nach ? Ein Stempel auf der Vorderseite sagt Tittmoning aber sind das von oder nach? Keine andere Angabe auf der Vorderseite, vieleicht sind das abgeschnitten.
    Sendet am 28. juni 1869.

    Viele Grüße
    Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (30. September 2010 um 09:51)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. September 2010 um 11:43
    • #350

    Lieber Jörgen,

    das war ein Rückschein Tittmoning - Laufen. Häufig sind sie nicht, denn dieser hier war nicht einmal eingeschrieben, und als R.S. war er sowieso kostenfrei.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (86)
    • 30. September 2010 um 13:36
    • #351

    Lieber Ralph

    Besten Danke für Deine Antwort.

    Liebe Grüße
    Jørgen

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 2. Oktober 2010 um 16:16
    • #352

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Beleg möchte ich zeigen:
    Amtliches bayerisches Postkartenformular
    von der Fürstlichen Revierverwaltung Thiergarten
    in Großparkhaus (bei Donaustauf) nach Wörth a.d.
    Donau vom 9. Juli 1908, gebührenfrei als F.D.S. =
    Fürstliche Dienstsache (Thurn und Taxis). Das
    Fürstenhaus Thurn und Taxis hatte in Bayern bis
    zum 31.12.1909 Gebührenfreiheit. Aufgegeben
    wurde die Postkarte bei der Bahnpost der Strecke
    "Stadtamhof - Wörth an der Donau".

    Folgenden Link zu "Thiergarten":


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 3. November 2010 um 13:52
    • #353

    Hallo Bayernfreunde,

    gestern wurde bei ebay der anl. Brief verkauft - einschl. Porto für knapp 28 Euro.

    Wenn man sieht, für welchen Preis der Brief wohl seinerzeit in Bamberg verkauft worden ist, kann man schon nachdenklich werden. (Zumindest geht das mir so.)

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. November 2010 um 14:01
    • #354

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    Fahrpost ist bei Bayern "out", das ist leider so. Überzogene DM - Preise aus der Vergangenheit sind aber prinzipiell kein Indiz für fallende Marktpreise heute - wenn man in Sindelfingen war, erkennt man klar, wohin der Zug geht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 4. November 2010 um 13:03
    • #355

    Hallo Bayernfreunde,

    es folgt ein Brief aus Schnabelwaid vom 20.5.1862.

    Den Brief habe ich aus 2 Gründen gekauft:
    - Einmal gefiel mir der schöne Abschlag "Schnabelwaid". Es handelt sich
    dabei um einen kleinen Postort in Oberfranken.
    - Der eigentliche Grund war aber, dass der Brief offensichtlich ein porto-
    freier Dienstbrief war, bei dem aber das übliche "RS" (oder KDS oder
    ähnliches) in der Ecke unten links vergessen wurde.
    Der Brief wurde von der Gemeindeverwaltung Trockau geschrieben,
    aufgegeben in Schnabelwaid und adressiert an das Landgericht in
    Pottenstein. Alle Ort liegen nahe zusammen.

    Den beteiligten Postexpeditionen war sicherlich klar, dass es sich um einen Dienstbrief handelt.

    Meine Fragen hierzu:
    Kam so etwas häufig vor, das man das "RS" vergaß?
    Hätte die Expedition in Schnabelwaid in diesem Fall den Brief nicht als Portobrief behandeln müssen?

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 4. November 2010 um 13:29
    • #356

    Hallo @Bayern-Kreuzer,

    gibt es auf der Rückseite ein Dienstsiegel?
    Schöner Stempel, übrigens. Der sieht ja fast oliv aus.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 4. November 2010 um 14:08
    • #357

    Hallo Erdinger,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Nein, auf der Rückseite gibt es nichts (keinen Ankunftsstempel, kein Dienstsiegel) außer einem Lacksiegelfragment.

    Beim Stempel täuscht der Scanner - der ist (grau)schwarz.
    (In oliv wäre er mir lieber :D)

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. November 2010 um 14:22
    • #358

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    der Brief wäre nach der Vorschrift nicht als Dienstbrief portofrei zu belassen gewesen, weil:

    a) der Franchisevermerk und

    b) die Expeditionsnummer fehlen.

    Er wäre daher wie ein gewöhnlicher Portobrief zu taxieren gewesen.

    Die allermeisten Briefe liefen korrekt, aber haben a) der Absender, b) die Aufgabepost und c) die Abgabepost geschlafen. Und schön ist er ja sowieso.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 4. November 2010 um 14:41
    • #359

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

    Kommt so etwas häufiger vor? (Ich habe bisher nicht darauf geachtet.)

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 4. November 2010 um 15:15
    • #360

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    häufig vorkommen ist relativ - es gibt immer mal durchgeschlüpfte Stücke, die nicht korrekt behandelt wurden, aber man muss ihrer erstmal habhaft werden und sie vor allem erkennen (bei einem Stück aus meiner Sammlung auf der Seite 14 dieses Threads war es genau so - erst gefunden, viel später begriffen, worum es sich handelt). Weil markenlose Briefe aus der Markenzeit die meisten Sammler nicht interessieren, bleiben solche Belege günstig - leider wohl auch, wenn man sich wieder von ihnen trennen will.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

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