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BayernBriefe ohne Marken

  • Bayern-Nils
  • 19. Oktober 2008 um 18:39
  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. April 2010 um 07:49
    • #241

    Hallo P-K,

    deine Beschreibung ist völlig richtig. Hier liegt wohl ein "Arbeitsfehler" eines Beteilitigten vor. Es gibt wenige R.S., die taxiert wurden - solche Stücke vermag kaum ein Heimatsammler mal zu zeigen.

    Die Alternative wäre eine Botenzustellung, die man aber in der Farbe mit Tinte nicht vorgenommen hätte, weil sie mit dem Postporto hätte verwechselt werden können.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Postgeschichte-Kemser
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 8. April 2010 um 08:36
    • #242

    Hallo b-k,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung. Du meinst also, dass hier "RS" fälschlicherweise angegeben wurde und richtig eigentlich "PS" notiert sein müßte.

    Nachfolgend noch zwei Belege vom 20.10. und 12.10.1853 - ebenfalls als RS - Regierungssachen - gekennzeichnet an den gleichen Empfänger (hieß damals noch v. Pallavicinische Gutsverwaltung).

    Diesmal jedoch korrekt OHNE Taxierung. Einmal sogar "gegen Recepisse"... :)

    Könnte unser "krummer Hund" (PE Grantz) aus Tölz versucht haben, den Hohenburgern unberechtigt Kohle abzuknöpfen ? 8-)
    Und noch zwei weitere Briefe, auch wieder RS und diesmal auch wieder taxiert - jedoch 1x blau und 1x rot - beide wieder aus 1858/59.
    Sämtliche Belege haben übrigens rückseitig keinerlei Vermerke.

    Reichlich verworren alles.... ?( ?( ?( ?(

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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    Postgeschichte-Kemser
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  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    879
    • 8. April 2010 um 11:19
    • #243

    Erst Ende 1907 wurde das Portofreiheitswesen in Bayern neu geregelt. Der Postverkehr der bayer. Öffentlichen Stellen, Behörden und Organe waren ab 1.1.1908 grundsätzlich portopflichtig (mit natürlich wiedr vielen Ausnahmen, wie Mitglieder d. kgl. Hauses, der Regierung, Militär und Post). Nur die kgl. bayer. Staatseisenbahnverwaltung war ausgenommen von der "Portoablösung", weshalb es dann auch die Dienstmarken gab. Die Portoablösung sollte das Abfertigungsgeschäft erleichtern. Denn es musste nicht für jede Postsendung die Gebühren einzeln erhoben werden.

    Und hier "Eurer Hochwohlgeboren" Postgeschichte-Kemser liegt die Antwort eventuell im Inhalt der Briefe. Nicht alles was vom Amt kam war portofrei oder eine portopflichtige Dienstsache (Parteisache). Die Postexpeditionen waren aber immer angehalten dies "im Zweifelsfalle" zu prüfen (in den Postverordnungen steht das öfters, kann allerdings jetzt keine exakte Ausgabe-Nr./Jahr nennen). Vermutlich wurde hier die Gebühr nach-erhoben, einmal ist in rot und einmal blau notiert. Aber der Inhalt wäre dazu zu befragen - wenn vorhanden.

    Leider passt mein Beitrag in einem anderen Thread nicht ganz. Ist jedenfalls das Thema R.S. bzw. P.S. usw. - letzter Beitrag ganz unten.

    Luitpold

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (8. April 2010 um 11:21)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. April 2010 um 11:33
    • #244

    Hallo P-K,

    jetzt wird die Antwort etwas umfangreicher. :D

    Entweder, der Expeditor hat zu Unrecht mit 6 Kr. taxiert, oder R.S. war falsch und es war eine P.S., die taxpflichtig gewesen war. Wenn es einen Inhalt (vollständig) gibt, kann man das oft erurieren.

    Der Brief mit "gegen Recepisse" hätte eingeschrieben werden sollen, wurde es aber nicht.

    In diesem Fall hätte der Absender den Brief zurück bekommen mit dem Hinweis, die Adresse entsprechend zu korrigieren. Andernfalls war neben den Chargévermerk der Satz "wurde kein Schein gelöst" zu notieren, was beides offenbar verabsäumt wurde. Ab 1.1.1861 war im übrigen ein derartiger Brief von der Transit- bzw. Abgabepost als eingeschrieben anzusehen und ein Schein mit Nummer zu vergeben!

    Der "krumme Hund" hätte mit einer unberechtigten Portoforderung von 6 Kr. nicht zu seinem Einkommen beitragen können, da diese nicht an ihn, sondern an die bayer. Postverwaltung abzuführen war. Die 6 Kr. für diesen Brief, waren sie nun berechtig, oder nicht, waren in der Briefkarte summarisch als Teil der Porti zu notieren und standen, nach Bezahlung, als Ablieferungsschuldigkeit der Abgabepost in der Gefällsrechnung der Postexpedition.

    Nur bei einem Portobrief im eigenen Bezirk hätte man einen Betrug in die eigene Tasche versuchen können, indem man seine Boten für Briefe hätte einkassieren lassen, was man der bayer. Postkasse unterschlagen wollte.

    Da waren aber die Gebühren andere zu dieser Zeit (3 Kr. für einfache und 6 Kr. für schwere Briefe am Ort und im Lokalbezirk).

    Das können wir also dem Herrn Grantz nicht unterstellen.

    Dass sie hinten keine Stempel aufweisen, ist im südlichen Oberbayern eher zu beobachten als in Niederbayern oder in Franken. Rekordhalter ist hier Mittenwald mit einer einstelligen Stempelquote (danke der großen Korrespondenzen von Bader und Neuner & Hornsteiner gut belegbar).

    Auch im Schwäbischen wurden die Ankunftsstempel gerne mal vergessen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (8. April 2010 um 11:33)

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    879
    • 8. April 2010 um 12:02
    • #245
    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Es gibt wenige R.S., die taxiert wurden - solche Stücke vermag kaum ein Heimatsammler mal zu zeigen.

    Dass sie hinten keine Stempel aufweisen, ist im südlichen Oberbayern eher zu beobachten als in Niederbayern oder in Franken. bayern klassisch

    Vielleicht liegt es nur an der korrekten Arbeitsweise der Würzburger Beamten, dass im 1. Fall = Fehlanzeige und in 2. Fall jede Menge AK vorhanden sind. Zumindest nach Würzburg kann ich 1. ähnlichen Brief zeigen, der von einem "Privat"-Gericht (wenn ich das mal so nennen darf) ohne Kennzeichnung RS PS aber mit Akten-Nr. - Porto 10 nach Würzburg geschickt wurde (Vormarkenzeit).

    Der 2. Brief soll nur zeigen, das Ämter auch frankierte Dienstbriefe versandten (leider hat sich in der Vergangenheit die Marke "verabschiedet"). Dennoch als Dokument (kompletter Bogen Stempelpapier zu 3 Kr. ) viel zu schade, um es zu vernichten (man sieht ja, dass was fehlt).

    Luitpold

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (8. April 2010 um 12:07)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. April 2010 um 12:42
    • #246

    Lieber Luitpold,

    danke für deinen Beitrag. Der 1. Beleg ist als gewöhnlicher Portobrief aufgegeben worden. Auch nicht so häufig.

    Zum 2. Brief: Frankierte Dienstbriefe sind aus der VMZ keine Massenware, wie man denken könnte. Oft war es ein Schreiben einer unteren an eine Mittel- oder Oberbehörde, dann musste man teils frankieren. In der frühen Markenzeit sollte man sie nicht gering schätzen, auch wenn ein Trottel mal die 3 Kr. Marke für sein Vordruckalbum requirierte. :(

    Bei eBay kleben dann leider welche eine 18 Kr. Marke drauf, die 1851 schwerlich im Unlauf sein konnte, und wollen dafür nur 1.500 Euro haben. Also besser so lassen, wie es ist. Du weißt ja, wie der Brief mal aussah und da muss hier reichen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der mal eine Besonderheit hier anhängt ... ;)

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  • Postgeschichte-Kemser
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    • 8. April 2010 um 14:35
    • #247

    Herr "Prinzregent" ;),

    hallo b-k,

    vielen Dank für Eure Ausführungen. Dann gehe ich mal ans Inhalt-studieren.

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
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  • oisch
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    • 8. April 2010 um 20:31
    • #248

    Hallo,

    "Aufgeschreckt" durch den von Postgeschichte gezeigten Beleg einer "als Portobrief taxierten Regierungssache" habe ich mich erinnert, vor 2-3 Jahren einen ähnlichen Brief gekauft zu haben, den ich hier zeigen möchte.

    Der Brief lief von Forcheim nach Bamberg und dürfte laut Einzeiler "V:VORCHHEIM" zwischen 1808 und 1818 datieren. Es handelt sich leider nur um die Briefhülle ohne Inhalt und rückseitige Vermerke. Als Adressat lese ich
    "An die ... allgemeine .... administration zu Bamberg" und "R.S" N 4480 sowie den Taxvermerk 4 (Kr.)

    Sollte es sich allerdings um eine "P.S." handeln (ich habe keine Hemmungen mich zu meiner Legasthenie hinsichtlich altdeutscher Schriftzeichen und Taxzahlen öffentlich zu bekennen), wärs halt "nur" ein schöner Portobrief (auch nicht tragisch)

    Wie ist Eure Einschätzung ?

    Gruß oisch

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. April 2010 um 20:54
    • #249

    Hallo Oisch,

    leider eine P.S. - also alles im grünen Bereich, aber leider kein 5beiniges Schaf. :)

    Trotzdem ein attraktives Stück. :)

    Die Anschrift lautet:

    An die königlich bayerische Allgemeine Districts Stiftungs Administration zu Bamberg.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (8. April 2010 um 20:56)

  • oisch
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    • 8. April 2010 um 21:15
    • #250

    Halle Bayern Klassisch,

    merci

    es bedarf halt sehr vieler 4-beiniger Schafe bis einmal ein 5-beiniges herauskommt (und für den niedrigen einstelligen Eurobetrag, den ich gelöhnt habe, bekommt man häufig auch nur ein 3-beiniges)

    Gruß oisch

    PS:
    Was zum Teufel ist eine "Allgemeine Districts Stiftungs Administration" ?????
    Komme jetzt aber keiner mit der Behauptung, die sei der Stoiber`schen Entbürokratisierungsbehörde in Brüssel zum Opfer gefallen :)

    Einmal editiert, zuletzt von oisch (8. April 2010 um 21:18)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. April 2010 um 21:43
    • #251

    Hallo Oisch,

    ich hoffe doch stark, dass Hr. Stoiber hier noch nicht seine Hand im Spiel hatte. ;)

    Stiftungen hatten einen speziellen steuerlichen Charakter und wurden üblicherweise regional verwaltet. Gab es keine konkrete Zweckbindung, waren diese Stiftungen "allgemein".

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
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    • 11. April 2010 um 20:30
    • #252

    Hallo Bayern Klassisch

    Zitat

    Stiftungen hatten einen speziellen steuerlichen Charakter und wurden üblicherweise regional verwaltet.

    In Anlehnung an die Texte eines bekannten Bayerischen Trios

    Stiftungen, steuerlich , regional ...

    wie reimt sich das zusammen ???

    In Ermangelung dichterischer Begabung habe ich zur Lösung dieser Frage einen mathematischen Ansatz gewählt und ....

    die Quersumme lautet "Zumwinkel" :jaok:

    Etwas Kopfzerbrechen bereiten mir noch die 4 Kr. meines Portobriefs von Forchheim nach Bamberg (siehe oben). Wenn ich entsprechend der Verwendungszeit des Stempels "V: VORCHHEIM (1808 - 1818)" den Tarif von 1810 zugrundelege, hätte ein Brief in der ersten Gewichtstufe 3 Kr. und in der zweiten 3 + 1,5 = 4,5 aufgerundet 5 Kr. kosten müssen. Oder wurde hier die kunfdenfreundlichere Abrundung auf 4 Kr. vorgenommen ???

    Gruß oisch

    2 Mal editiert, zuletzt von oisch (11. April 2010 um 20:32)

  • Bayern-Nils
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    • 11. April 2010 um 21:00
    • #253

    Hallo oisch

    Eine Abrundung auf 4 Kreuzer ist richtig.

    Der V:Vorcheim Stempel kann ich bis Februar 1820 belegen. Macht aber hier keine Unterschied. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. April 2010 um 21:35
    • #254

    Hallo Oisch,

    wie Nils schon schrieb, hat man bei deinem Brief abgerundet. In der Instruktion wurde von supliren gesprochen, altdeutsch für aufrunden.

    Die Mehrzahl der mir bekannten Briefe, deren Tarifierung auf halbe Kreuzer hätte lauten müssen, zeigt auch diese Suplirung. Aber so etwa 10% zeigen eine Abrundung.

    Ohne das jetzt auf wissenschafliche Beine stellen zu können: Vlt. hat man bei Behörden (als Empfänger) abgerundet, bei Privaten aber aufgerundet.

    Zumindest würde diese Interpretation bei den wenigen Briefen, die ich im Kopf habe, und bei deinem hier zutreffen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
    aktives Mitglied
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    • 11. April 2010 um 21:48
    • #255

    Hallo,

    merci Bayern-Nils und - Klassisch

    ... und auf diese Weise ist doch zumindestens ein klitzekleines 5. Bein zu dem vierbeinigen Schaf hinzugekommen :D

    Gruß oisch

  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 27. April 2010 um 17:03
    • #256

    Verehrte Freunde,

    zu den ebenso unscheinbaren wie rätselhaften Stücken in meiner Sammlung gehört der folgende Brief, den ich auf 1864/65 datieren würde (leider ohne Inhalt). Er ist mit "frey" gekennzeichnet. Der Erdinger Expeditor hat seinen Ortsstempel sauber über dem Vermerk abgeschlagen. Dass der Brief je mit einer Marke freigemacht gewesen wäre, lässt sich nicht erkennen (auf der Rückseite sieht man nur, wie sich der Abschlag des Ortsstempels durchdrückt). Taxierungen wurden nicht vorgenommen, weder vorder- noch rückseitig. Auf der Rückseite nur ein Papiersiegel, leider nicht gut erkennbar. War hier Portofreiheit im Spiel?

    Viele Grüße vom
    Erdinger

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. April 2010 um 17:15
    • #257

    Lieber Erdinger,

    gut, dass dieser Brief bei dir ist - ein Laie hätte den vermutlich in die 1 Euro Krabbelkiste gelegt, weil er das Besondere an ihm nicht erkannt hätte.

    Offensichtlich war nie eine Freimarke aufgeklebt gewesen. Den "frei" - Vermerk zu überstempeln war ganz unüblich, zumal es hier keinen Tilgungscharakter geben kann, da der Brief eben frei zugestellt wurde. In der Form habe ich das noch nicht gesehen.

    Ein Dienstbrief scheidet aus, weil der Brief nichts von einem solchen hat - weder von vorn, noch von hinten.

    Offensichtlich war die Siegelung geeignet, die kostenlose Versendung zu ermöglichen, auch wenn ich das Siegel nicht deuten kann. Es handelt sich also wohl um eine persönliche Postportofreiheit des Absenders.

    Eine theoretische, passive Postportofreiheit kann man ausschließen, weil eine Behörde wie ein Dekanat niemals portofrei war.

    Glückwunsch zu dieser Rosine, die ich auch gerne genommen hätte. :P :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (27. April 2010 um 17:16)

  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 27. April 2010 um 17:19
    • #258

    Und weil wir gerade so schön dabei sind, zeige ich hier noch eine Parteisache, die am 14.4.(1860?) vom Pfarramt in Aufkirchen kommend in Erding einlief und gestempelt wurde - ohne freigemacht oder taxiert worden zu sein!

    Viele Grüße vom
    Erdinger

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. April 2010 um 17:37
    • #259

    Lieber Erdinger,

    hier war eine Parteisache unfrankiert auf die Reise gegangen - das hat der Expeditor wohl als R.S. gelesen und nicht taxiert. Das kam hin und wieder vor, ist aber immer eine tolle Sache. Glückwunsch!

    Im Rahmen einer Revision fiel so etwas auf - aber wie oft hat man dort welche durchgeführt?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Postgeschichte-Kemser
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 28. April 2010 um 07:49
    • #260

    Hallo und guten Morgen !

    anbei ein markenloser Brief, der mir Rätsel aufgibt:

    Markenloser Brief vom "Ummessungsbezirk" (=Vermessungsamt ?) Kaiserslautern am 13.4.1873 nach Otterberg an das Bürgermeisteramt.

    Nun sehe ich links unten den Vermerk "R.S." (Regierungssache=portofrei) und damit wäre eigentlich alles ok, - WENN ich nicht noch zusätzlich den Vermerk "7xr" lesen würde.
    Deutet dies sonst noch jemand als "7 Kreuzer" (was für einen unfrankiert aufgegebenen Brief ja korrekt gewesen wäre) ?
    Wie passt das zusammen ? ?(

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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