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BayernBriefe ohne Marken

  • Bayern-Nils
  • 19. Oktober 2008 um 18:39
  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 21. Februar 2010 um 17:12
    • #201

    Bayern-Nils: Der Aushilfsstempel vom Winkler-Typ A3.2 (Zweizeiler, starke Grotesk, Großbuchstaben) ist laut Georg Winkler (so auch bei Helbig übernommen) vom 15.9. bis 16.10.89 sowie vom 3.12.–13.12.?? und 4.3.?? belegt. Das Datum kann sowohl über als auch unter dem Ortsnamen stehen.

    @bayern klassisch: Auf der Rückseite befindet sich ein ein leider nicht vollständiges Lacksiegel (das morgen gescannt wird). Pfarrer Fenneberg war erzbischöflicher geistlicher Rat und Ritter des k. b. Verdienstordens vom hl. Michael - dass diese Ehrungen eine passive Portofreiheit begründeten, glaube ich nicht. Außerdem hätte dann das Schreiben an ihn persönlich und nicht allgemein an das Dekanat gerichtet werden müssen.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (21. Februar 2010 um 17:13)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Februar 2010 um 17:29
    • #202

    Lieber Erdinger,

    eine passive Portofreiheit halte ich für nicht wahrscheinlich, aber eine aktive des uns leider unbekannten Absenders.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 21. Februar 2010 um 17:36
    • #203

    Hallo Erdinger

    Besten Dank für die Antwort. Ich habe oben falsches Jahr angegeben. Es soll 1893 sein, ist jetzt korrigiert geworden. Der Aushilfsstempel ist also mehrmals benutzt geworden. Interessant :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Februar 2010 um 20:31
    • #204

    Hallo wissbegierig,

    der Stempel ist bei Winkler erfasst. Die beiden ersten Stempel von Lambrecht - Grevenhausen hießen

    Grevenhausen (den hast du) und LBR. Grevenhausen. Der letztere ist seltener und kommt in der VMZ kaum vor.

    Der Stempel dürfte mit 20 Euro zu bewerten sein.

    Der Brief war portofrei, jedoch wurde 1 Kr. für die Zustellung erhoben, die hinten notiert wurde. Das vordere Zeichen sollte bedeuten, dass kein Postporto für ihn anfiel, nur der Botenlohn hinten.

    Schönes Stück!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    345
    • 22. Februar 2010 um 09:28
    • #205

    Lieber bayern klassisch,

    Zitat

    eine passive Portofreiheit halte ich für nicht wahrscheinlich, aber eine aktive des uns leider unbekannten Absenders.

    Man wird ja wohl noch ausschließen dürfen ... ;)

    Hier kommt die Rückseite!
    Die schwache, kopfstehende Bleistiftnotiz liest sich als "Ursula Huber".

    Gespannte Grüße vom
    Erdinger

    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (22. Februar 2010 um 09:29)

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    345
    • 22. Februar 2010 um 09:30
    • #206

    Sackzement, warum nimmt das System den Scan nicht?
    Zweiter Versuch:

    Bilder

    • 1857_RS.jpg
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  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Februar 2010 um 11:41
    • #207

    Lieber Erdinger,

    danke für den Scan - vor allem unter solch schwierigen Umständen wie der lausigen Technik (kenne ich selbst zur Genüge).

    Leider sagt mir das Siegel wenig bis nichts. Für meine These spricht, dass es kaum anders gewesen sein kann.

    Jede Postexpedition hatte eine Liste mit Siegeln der aktiv bzw. passiv portobefreiten Personen vorliegen, denen ein Abdruck beigefügt war.

    Vermutlich hat er zuerst mit 6 Kr. taxiert (vorne), ehe er bemerkt hat, dass hinten die Franchise in Form des Siegels vorhanden war und dann vorne wieder streichen müssen.

    Schon das ist an sich eine gute Sache und sehr begehrenswert auch ohne Heimatsammler - Touch. Aber auch eine 2. Gewichtsstufe, noch dazu porto, im Lokalbezirk ist nicht zu unterschätzen und ich weiß nicht, wieviele große Heimatsammler solch eine kleine Pretiose gerne zeigen würden, wenn sie es denn nur könnten ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    345
    • 22. Februar 2010 um 12:35
    • #208

    Lieber bayern klassisch,

    als ich die Briefhülle damals (geschenkt!) aus einem aufzulösenden Aktenkonvolut ziehen durfte, war mir die Seltenheit noch nicht bewusst (heute umso mehr). Ganz klären lässt sich der Fall halt nicht, es sei denn, ich stolpere über eine Siegelsammlung, in der das Siegel identifiziert ist.
    Zur Feier des Tages kann ich wenigstens, streng off-topic, ein Sitzporträt des Adressaten zeigen ...

    Viele Grüße vom
    Erdinger

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  • Erdinger
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    • 8. März 2010 um 15:35
    • #209

    Verehrte Freunde des markenlosen Briefs,

    dieser Beleg lief mir auf der Münchner Messe zu.
    Von der Königlichen Garnisonskompanie Nymphenburg ging am 21.11.1847 ein Schreiben an das Landgericht Neumarkt. Der Postexpeditor schlug den Aufgabestempel ab, besah sich das gute Stück allerdings genauer. Der verhinderte Kalligraph, der das Schreiben mit feiner Feder schrieb, hatte eine Sache übersehen, die der Postler mit militärischer Präzision in ein Wort fasste: Neumarkt gut und schön, aber welches?
    Er retournierte den Dienstbrief zur Korrektur der Adresse, die eine andere Hand um die Worte "Oberpfalz und Regensburger Kreise" ergänzte. Der Brief erhielt am Folgetag einen weiteren Aufgabestempel und trat diesmal den Weg in das richtige Neumarkt an.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

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  • Michael D
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    • 8. März 2010 um 15:47
    • #210

    Hallo Erdinger,

    wenn einem solche Briefe zulaufen, lohnt sich doch ein Messebesuch. :jaok:
    Vielen Dank fürs Zeigen dieses Prachtstücks.

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

  • Bayern-Nils
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    • 8. März 2010 um 16:05
    • #211

    Hallo Erdinger

    Noch was schönes von dir Heute :P :P
    Danke fürs Zeigen
    und die Beschreibung

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. März 2010 um 16:26
    • #212

    Lieber Erdinger,

    das sind die kleinen Schmuckstücke, von denen Bayern für uns alle welche bereit hält. :P

    Schönes Stück - danke fürs Zeigen. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Nacktnasenwombat
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    • 8. März 2010 um 19:52
    • #213

    Hallo Erdinger!

    Ein wunderschöner Brief um den ich dich als Neumarkter ein bisschen beneide.

    Vielen Dank fürs Zeigen!

    liebe Grüße

    Nacktnasenwombat

  • VorphilaBayern
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    • 9. März 2010 um 07:25
    • #214

    Hallo Erdinger,

    kann mich den Worten meiner Vorredner nur anschließen.
    Ein wunderbarer Beleg. Habe auch sehr schöne Belege
    in München gefunden. Der Besuch am Samstag hat sich
    wirklich gelohnt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Erdinger
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    • 9. März 2010 um 11:45
    • #215

    Liebe Freunde,

    vielen Dank für den Zuspruch - die Messe hat sich in dieser Hinsicht wirklich gelohnt.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Erdinger
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    • 11. März 2010 um 16:33
    • #216

    Liebe Freunde,

    heute möchte ich eine Briefhülle zeigen (nicht auf der Messe erworben), die etwas rätselhaft ist, zumindest für mich.
    An einem 21.3. (vermutlich 1845, dem Stempelzustand nach zu schließen) wurde ein Brief franko von Erding nach Baierbach bei Vilsbiburg geschickt. In Vilsbiburg kam er am 22.3. an.

    So weit, so klar. Aber warum ist die rückseitig vermerkte Taxe gestrichen, und warum wurde auf dem Brief am 23.3. in Erding erneut ein roter Stempelabschlag angebracht? Wäre der Papierbogen umgefaltet und erneut verwendet worden, dürfte der zweite Abschlag nicht da stehen, wo er sich jetzt befindet.

    Meines Wissens der einzige Brief, auf dem zwei unterschiedliche rote Erdinger Halbkreiser prangen ... und wahrscheinlich einer der sehr wenigen echten Privatbriefe, die mir aus der Vormarkenzeit vorliegen.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

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    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (11. März 2010 um 16:34)

  • Bayern-Nils
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    • 11. März 2010 um 17:14
    • #217

    Hallo Erdinger

    Ein sehr schöner Brief der auch in meine Sammlung passen würde ;)

    Eine Antwort zu deine Frage, habe ich leider nicht. Aber Zeitlich würde ich lieber 1843 oder früher sagen, weil Baierbach eher unter Velden war (99% sicher). Velden hatte ab 1.7.1843 ein eigenen Postexpedition. Der Absender hat sich wohl deswegen sich etwas geirrt.
    Oder vielleicht liegst du mit 1845 richtig, so dass der Brief an den Absender zurückgeschickt war? Aber eigentlich sollte man wohl den Brief weiter nach Velden schicken statt zurück.

    Danke fürs Zeigen :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    • 11. März 2010 um 17:45
    • #218

    Lieber Nils,

    1843 kann es nicht sein, weil die Postexpedition Erding erst zum 1.7.1843 eröffnet wurde - frühestens also 1844 ...

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2010 um 17:48
    • #219

    Hallo ihr 2,

    ich werde morgen mal die VO - Blätter wälzen und lösen - oder auch nicht. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 11. März 2010 um 18:07
    • #220

    Hallo Erdinger

    Ja, stimmt, Erding hat auch ab 1.7.1843 ein Postexpedition und Stempel. :ups: :ups:
    Sollte ich auch erinnern. Jetzt aber... ;)

    Hoffentlich findet bk etwas in seine VO Blätter.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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