1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland

BayernBriefe ohne Marken

  • Bayern-Nils
  • 19. Oktober 2008 um 18:39
  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. April 2009 um 20:38
    • #81

    Hallo Nils,

    ein sehr schöner Brief. Ortsdienstbriefe von kleinen Orten wie hier sind nicht häufig, schon gar nicht mit einem feinen Zierstempel. Gut gekauft!

    Der Grund der Postaufgabe war der, dass die Behörden Posteinlieferungsbücher führten. In diesen war der Adressat, die Expeditions - Nummer, hier die Nr. 138, und die Versandform, hier R.S. aufgeführt.

    Die Absendebehörde schickte ihren Kanzleiboten mit allen Poststücken ins Postbüro. Der Expeditor legte das Posteinlieferungsbuch neben die Poststücke und verglich, ob alles eingetragen worden war. Dann stempelte er das Buch ab und gab es dem Boten retour.

    Gab es später bei der Bearbeitung der Angelegenheit Probleme, konnte man anhand des Postbuches nachweisen, dass man am 30.8.1869 unter der Nr. 138 eine R.S. an das Bezirksamt in Landau / Isar aufgegeben hatte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (16. April 2009 um 21:07)

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.482
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 16. April 2009 um 20:56
    • #82

    Hallo Ralph

    Dann hatte den Postgang also ein Sinn - ausser die Tatsache dass ein Brief befördert gewesen ist. Besten Dank für diese Erklärung. :)

    Wenn du oben auf die Überschrift siehst, siehst du dass der Brief nicht 18?? gelaufen ist sondern 1869 :D :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. April 2009 um 21:07
    • #83

    ... also diese Gleitsichtbrille ... :( :( :(

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.482
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 16. April 2009 um 21:35
    • #84

    Ach ja.

    Gleitsichtbrillen habe ich auch jetzt. X(

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. April 2009 um 16:20
    • #85

    Liebe Sammlerfreunde,

    unlängst konnte ich einen Brief erwerben, den auch andere haben wollten. Der Grund könnte sein, dass es ein schöner Brief aus Memmingen vom 12.12.1833 ist, der nach Locarno als Teilfrankobrief lief.

    Siegelseitig wurden 4 Kr. bis zur Grenze bezahlt, vorderseitig per Zurigo, also über Zürich, notiert und in Locarno der Betrag von 16 beim Empfänger kassiert.

    Aber was ist das besondere an diesem Brief? Wer den knackt, ist gut! :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • IMG_0005.jpg
      • 240,48 kB
      • 1.701 × 884
      • 367
  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.482
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 28. April 2009 um 17:20
    • #86

    Hallo bayern klassisch

    Ich denke dass ich gut bin ob ich diese Aufgabe knacke oder nicht :D :D :D

    Der LT Stempel ist wie ich es verstanden habe ein Transitstempel. Helbig schreibt dass der Stempel aus Mailand stammt. Weil ich die taxen hier nicht kenne, kann ich auf keine Laufweg daraus lesen. Aber weil Locarno in der Schweiz liegt ist LT nicht als Transitstempel zu rechnen, ob der Brief nicht irrtümlich erst nach Mailand gelaufen ist.
    Dass der Brief über Schweiz statt Österreich gelaufen ist, ist wohl nicht ungewöhnlich. Aber dass der Brief über Zürich gelaufen ist, ist ein geographischen Umweg. Warum nicht über St. Gallen?

    Weiter komme ich zZ nicht.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. April 2009 um 07:03
    • #87

    Hallo Nils,

    danke für deine erste Einschätzung. :)

    Hat keiner eine Zweitmeinung zu dem Stück?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 29. April 2009 um 07:45
    • #88

    Hallo Bayernfreunde,

    leider bin ich nicht in der Lage, den Brief richtig zu interpretieren. Dafür fehlen mir die entsprechende Literatur und Postverträge.

    Ich möchte aber in diesem Zusammenhang einen ähnlichen Brief zeigen:
    Er lief ebenfalls als Teilfrankobrief am 13.4.1836 von Augsburg nach Genova (Genua) im Königreich Sardinien.
    - Oben links ist die Gewichtsangabe von 10 Gramm vermerkt.
    - Rückseitig wurden 9 Kreuzer franko für die Strecke Ausgburg bis zur
    bay. Grenze vermerkt.
    - Vorderseitig sind "22" ? vermerkt, die der Empfänger in Genua zu
    zahlen hatte.
    - Der "LT"-Stempel steht lt. Feuser für "Lettere di Transito"
    (Transitbrief) (Eingang Bayern - Italien/Augsburg). Wurde er schon in
    Augsburg auf Briefen nach Italien abgeschlagen?

    Ihr seht, es ist nicht viel, was ich zu dem Brief vermerken kann. Insofern freue ich mich schon auf die endgültige Antwort zum Brief von bayern-klassisch.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

    • Wi 8a - Augsburg LT.jpg
      • 360,51 kB
      • 1.535 × 1.079
      • 337

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Kreuzer (29. April 2009 um 09:35)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. April 2009 um 10:16
    • #89

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    dann werde ich mal deinen Brief aus der Hüfte vorziehen:

    Brief der 2. Gewichtsstufe aus Augsburg mit einem Teilfranko von 9 Kr. bis zu österreichischen Grenze (6 Kr. für das halbe Loth = 8,75g, plus 3 Kr. für das weitere halbe Loth = 9 Kr.).

    Österreich sandte ihn über Mailand, wo der L.T. - Stempel abgeschlagen wurde. Augsburg hatte zwar auch einen L.T. - Stempel in etwas anderer Form; dieser kam aber nur in Ansatz bei Auslandsbriefen über Augsburg und nicht bei Auslandsbriefen aus Augsburg bzw. nach Augsburg und war also ein reiner Transitstempel. Auch die Farbe des L.T. ist eine andere als die des Aufgabestempels.

    Da Österreich im Paket mit dem Königreich Sardinien abrechnete, findet sich auf diesem Brief keine Transittaxe, denn die Briefe dieser beiden Postverwaltungen wurden in Mailand gewogen und sich gegenseitig nach Gewicht verkauft. Dieses Proceder bedingte das Wiegen jeden einzelnen Briefes, wie es auch hier geschehen ist.

    Die 10g Briefgewicht wurden daher erst in Mailand ermittelt, da Bayern im Münchner Lothen rechnete und Österreich in Wiener Lothen. Beide Lothe entsprachen etwa 17,5g (also etwas weniger als eine Zwölftel Mark oder ein Vierundzwanzigstel Pfund).

    Der Empfänger zahlte 22 Decimi bei der Ankunft in Genua.

    Ich hoffe, etwas geholfen zu haben.

    Jetzt bleibt nur noch die endgültige Interpretation meines vorherigen Briefes offen ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 29. April 2009 um 10:25
    • #90

    Hallo bayern-klassisch,

    Du hast nicht nur etwas geholfen, sondern meinen Brief interpretiert, wie man es besser nicht machen könnte.

    Einfach toll.
    Vielen herzlichen Dank
    von Bayern-Kreuzer

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 3. Juni 2009 um 20:40
    • #91

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgende Briefhülle zeigen:
    Brief vom Vorstand des Postamtes 2. Klasse
    Grünstadt (Bayern Pfalz) mit Vermerk "frc o" ?
    unterhalb "expreß" ?. Oben steht "Sehr dringend"
    mit Unterschrift "Segler". Herr Johann Segler war
    Vorstand des Postamtes in Grünstadt von 1861
    bis 1874. Der Brief ging an Herr Hofherr.
    (Herr Wendelin Hofherr war Vorstand des
    Postamtes 1. Klasse in Frankenthal (Bayern Pfalz)
    von 1829 bis 1873). Ankunftsstempel in Frankenthal
    vom selben Tag. Die Angaben zu den Vorständen
    sind aus dem Buch "Michael Englram -
    Das Postwesen in der Rheinpfalz seit 1816
    aus dem Jahr 1913".

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

    • a07.jpg
      • 694,73 kB
      • 2.050 × 1.290
      • 322
    • a08.jpg
      • 640,18 kB
      • 2.058 × 1.312
      • 278
  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Juni 2009 um 20:46
    • #92

    Lieber VorphilaBayern,

    ein phantastischer Brief - Glückwunsch!! :P :P :P

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 14. Juni 2009 um 16:51
    • #93

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Unfrankierter Brief von Straßburg (Frankreich)
    nach Regensburg vom 4. Oktober 1851.
    Der Brief hat den Stempel "DEP.LIMIT." =
    Nachbarprovinz. Wahrscheinlich dachte
    man "Ratisbona" = Regensburg,
    liegt in der Pfalz.
    Im Augsburger Auslagestempel wurden
    12 Kr Porto vermerkt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

    • a11.jpg
      • 871,81 kB
      • 2.861 × 1.174
      • 269
    • a12.jpg
      • 808,82 kB
      • 2.880 × 1.174
      • 264
  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Juni 2009 um 17:30
    • #94

    Lieber VorphilaBayern,

    ein feiner Brief, aber mit der Vermutung liegst du leider nicht richtig.

    Da Portobriefe nach dem Postvertrag Bayerns mit Frankreich vom 1.7.1847 von der Aufgabepost nicht taxiert werden durften, den Grund nenne ich später, wurde jeder Brief aus Frankreich nach dem rechtsrheinischen Bayern prinzipiell vom kartierenden bayerischen Postbüro mit 18 Kr. je halbes Loth taxiert.

    Nur die französischen Briefe, die aus den Departements Moselle und Bas Rhin (Strasbourg gehörte zu Bas Rhin und war die Departementshauptstadt) stammten, erhielten den Stempel "DEP. LIMIT." für "Departement Limitrophe, also Nachbarprovinz in Frankreich.

    Damit war sicher gestellt, dass der übliche französische Gebührensatz von 9 Kr. (30 Centimes) nicht anzuwenden war, sondern der moderierte aus den Grenzdepartements von 3 Kr. (10 Centimes), zu denen dann die bayerische Gebühr von 9 Kr. im rechtsrheinischen Bayern (Pfalz nur 3 Kr.) kamen.

    Die 12 Kr. wurden also in 3 Kr. für Frankreich und 9 Kr. für Bayern aufgeteilt.

    Die Vorschrift, dass die jeweilige Aufgabepost nur bei Portobriefen keine Taxierungen vornehmen durfte, lag in der Tatsache begründet, dass dieser Postvertrag nicht reziprok war.

    Einfache Briefe aus Bayern nach Frankreich wurden dort je 7,5g taxiert, während im umgekehrten Fall in Bayern je halbes Loth = 8,75 gerechnet wurde.

    Der Brief nach Regensburg wog also unter 8,75g..

    Ein Portobrief mit 8g Gewicht aus Frankreich nach Bayern war also einfach und kostete nur 12 Kr., ein gleich schwerer Frankobrief wäre in Frankreich mit 100 Centimes zu frankieren gewesen (Frankobrief einfach: 50 C.).

    Ein Portobrief mit 8g Gewicht aus Bayern nach Frankreich wäre doppelt in Frankreich gerechnet worden und hätte 100 Centimes gekostet, ein gleich schwerer Frankobrief aber nur 12 Kr..

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • fahrpostalbi
    neues Mitglied
    Beiträge
    88
    • 21. Juni 2009 um 11:21
    • #95

    Liebe Sammlerfreunde,

    nachfolgender Brief aus Kappelgarten vom 6.August 1864
    hat seinen Weg zu mir gefunden.
    Unfrankiert aufgegeben wurde er mit 20 Neukreuzer
    Porto belegt und erhielt rückseitig einen Stempel
    des österreichischen Postamts in Passau

    beste Grüsse
    fahrpostalbi

    Bilder

    • obernzell.jpg
      • 99,21 kB
      • 1.204 × 484
      • 345
  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 12:30
    • #96

    Hallo fahrpostalbi,

    das hast du aber ein Schmuckstück abgegriffen. Besonderheit vorne (Landbriefträgerstempel) + Besonderheit hinten (Passau österreichische Type) = Traumbrief.

    Danke fürs zeigen sagt bayern klassisch

  • fahrpostalbi
    neues Mitglied
    Beiträge
    88
    • 21. Juni 2009 um 14:08
    • #97

    Hallo liebe Bayernfreunde,

    ein weiterer Neuzugang aus Immenstadt
    vom 21.Mai 1859 ins österreichische Lechtal,
    rückseitig mit Durchgangsstempeln von
    Füssen und Reutte.
    Hier schreibt der Postexpiditor Mahler ??
    dem Empfänger über 3 Seiten lang vom Eingang
    eines Pakets mit Postnachnahme, und dass eine
    Nachsendung nicht möglich wäre. Zudem sei der
    Güterzugverkehr wegen der Truppentransporte
    (Krieg mit Sardinien) eingestellt.
    Der Brief wurde portofrei ( franko 0) abgeschickt,
    lediglich der Lechtaler Bote vermerkte wie üblich
    mit Bleistift seine Zustellgebühr.

    Mit besten Grüssen
    fahrpostalbi

    Bilder

    • immenstadt1..jpg
      • 153,22 kB
      • 1.184 × 626
      • 332
  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 14:24
    • #98

    Hallo fahrpostalbi,

    was für ein Zufall - der liebe VorphilaBayern hatte genau so einen innerhalb der Pfalz eingestellt aus Grünstadt nach Frankenthal. Auch mit dem Vermerk "Dringend" und "franko ersucht Unterschrift" und das liegende X.

    Traumhaftes Stück! Glückwunsch.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Juni 2009 um 19:08
    • #99

    Liebe Sammlerfreunde,

    wer glaubt, mit 5 Euro keine gescheiten Bayernbriefe an Land ziehen zu können, wird oft eines besseren belehrt.

    So geschehen vor kurzem bei eBay, wo man mir diesen Brief "schenkte".

    In München von einem Privaten abgesandt, lief er nach Rain gegen Postschein.
    Siegelseitig wurde er mit 10 Kr. frankiert und unter der Nr. 518 ins Recommandationsmanual eingetragen.

    Er war jedoch nur einmal mittig gesiegelt worden. Die Aufgabepost in München war besorgt, dass der Brief im Verlauf des Transports aufspringen könnte und siegelte sicherheitshalber links und rechts neben dem Absendersiegel nach.

    Um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, vermerkte man unter den 3 Siegeln "aus Vorsicht gesiegelt - Unterschrift".

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • IMG_0005.jpg
      • 271,9 kB
      • 2.003 × 881
      • 210
    • IMG_0006.jpg
      • 236,2 kB
      • 1.861 × 749
      • 209

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (21. Juni 2009 um 19:10)

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.482
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 22. Juni 2009 um 08:23
    • #100

    Hallo fahrpostalbi und bayern klassisch

    Besten Dank fürs Zeigen diese wunderschöne Briefe. :) :)

    Nochmal viel gelernt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™