hallo Sammlerfreunde
hier ein Brief von Weissenburg nach Kreuznach an den Landrat.
Gruß GS
hallo Sammlerfreunde
hier ein Brief von Weissenburg nach Kreuznach an den Landrat.
Gruß GS
Hallo Freunde
Heute möchte ich etwas besonderes zeigen ![]()
In Regensburg würde es von dem Ordinariat in Regensburg 22. Oktober 1860 ein Dienstbrief nach Vilsbiburg geschickt. Daran ist es nichts besonderes.
Was man aber nicht so oft sieht, ist ein vorderseitig abgestempelte Ankunftsstempel. Das war wohl eigentlich nicht erlaubt. Und so viel ich weiss kam es nicht so oft vor.
Der Regensburgstempel ist auch selten schon finde ich ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ein sehr schöner und interessanter Brief - Glückwunsch.
Den Zweikreisstempel von Regensburg gibt es ab 1860 ohne Zierstücke (wie bei Deinem Brief). Der früheste Abschlag, den ich bis jetzt gefunden haben, datiert vom 16.4.1860.
Viele Grüße
bayern-kreuzer
Hallo Nils,
ein schöner Brief.
Schön auch, dass ich doch nicht der einzige bin, der auch mal auf die Ausgabestempel schaut. ![]()
Viele Grüße
Michael
Hallo Nils,
da schließe ich mir gerne an. ![]()
Die eigentliche Besonderheit an deinem Brief ist die, dass er keine Anlagen (Unterbund, Akten) hatte, und trotzdem adressseitig der Ankunftsstempel angebracht wurde.
Ab 31.1.1843 musste der Ankunftsstempel immer angebracht werden.
Bei Briefen aber, denen ein Unterbund eng mit Bindfaden beigeschnürt worden war, hatten die Postler keinen Winkel bzw. Platz, ihren Stempel siegelseitig abzuschlagen, so dass man sich in der Not oft damit behalf, ihn vorne abzuschlagen.
Letzteres ist schon nicht häufig zu finden - aber deiner ist ebenso selten wie schön. ![]()
Zum Regensburger Zweikreisstempel: Stimmt, der alte hatte um 1860 ausgedient und wurde nur noch als Ankunftsstempel genutzt, während der neue als Aufgabestempel eingesetzt wurde.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo ihr Drei
Danke für die Antworte.
@ bayern-kreuzer: Die Änderung bei dem Regensburg Stempel habe ich ganz vergessen. Danke dass du es ins Licht bringst.
@ Michael: Die Ankunft/Ausgabestempeln sind für mich immer wichtig. Die Durchgang- und Transitstempeln ebenso. Wir haben beide eine Vorliebe für Laufwege und so weiter. Ausgabestempeln erhalten oft viel Information.
@ bayern klassisch: Eben der fehlende "Beilage" oder ähnliche Vermerke ist wie du sagst sehr wichtig. Ab und zu ist es wie du sagst kein Platz ausser auf die Vorderseite. Hier war es also keine solche Vermerke. Der Ppstbeamter hat sicher die Augen eine anderen Richtung gestellt, vielleicht an eine schöne Frau ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo zusammen!
Auch von mir mal wieder was ohne Marken. Ein Brief vom königlichen Haupt-Montur und Rüstungs-Depot in Nürnberg an Herrn Marx in Lambrecht vom 9.August 1865. Abgeschickt wurde der Brief am 10.08., angekommen in Lambrecht ist er am 11.8.
Es handelt sich um eine portopflichtige Parteisache. Wie die blaue 6 verrät, musste Herr Marx für den Brief 6 Kreuzer zahlen.
Interessant ist, dass sowohl der Inhalt des Briefes als auch der Absender größtenteils vorgedruckt sind und nur noch die Angaben über den Empfänger handschriftlich eingefügt wurden.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Kreuzer
Ein schöner und interessanter Brief.
Würde auch in meine Sammlung passen ![]()
Nur 10 Tagen vorher würde der Brief 9 Kreuzer kosten.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils!
Dankeschön!
Da hast Du recht, wurde ziemlich kurz nach der Abschaffung der Unterteilung in die zwei Entfernungszonen verschickt.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Freunde
Noch ein Portobrief ist in meine Sammlung gelandet. Diesmal ist es ein Brief von München nach Nürnberg im Jahr 1860. München-Nürnberg ist 2. Entfernungsstufe und daher musste der Empfänger 9 Kreuzer bezahlen.
Der Brief ist hat ein schöner München Kastenstempel Typ 15.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Ich habe Heute eine kleine Frage.
Was heisst RR auf Dienstbriefe? Ist es falsch Gedruckt?
Es ist ein Brief von München nach Berchtesgaden (leider ohne rückseitige Salzburgstempel) der als portofreie Dienstbrief in März 1864 abgeschickt war. Absender war der königliche Regierung in Oberbayern. Der Brief war vorausgedruckt. Nur Expeditionsnummer und Bezirksamtnahme war offen.
RR als Absenderfranchise habe ich aber nie vorher gesehen. Hat jemand eine Erklärung dazu?
Viele Grüsse
NIls
@Bayern Nils
Könnete die Abkürzung nicht auch K. D. lauten, für königliche Dienstsache?
Hallo Nils,
es heißt R.S., auch wenn das schwer zu lesen ist, weil sehr ornamentiert gedruckt.
Bei dem Absender war etwas anderes als R.S. (fast) gar nicht möglich.
Wie du siehst ist längst nicht jeder Brief über Österreich nach Bayern zurück gelaufen.
Vermutlich hat das nur München gemacht bzw. machen dürfen/können.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo ihr zwei
Danke für ihre Antworte. Ich habe ein anderen Brief gefunden wo RS fast wie RR aussieht, aber mit Hand geschrieben. Jetzt sehe ich auch dass ein RS sein muss.
Der mögliche Laufweg über Salzburg ist vielleicht nur zu sehen wenn der Brief nicht der ganze Weg nach Berchtesgaden laufen musste, sondern auf den Weg dahin ausgeliefert war.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Ich habe noch eine Frage Heute. ![]()
Weil ich kein Stempelkatalog für die Zeit nach 1875, brauche ich Hilfe von euch. Ich habe ein Vilsbiburg Brief der in 1893 nach Velden geschickt war.
Der Aufgabestempel kenne ich noch nicht, und habe gleiche kaum gesehen (kann es nicht erinnern). Es ist ein Zweizeiler, mit Datum ohne Jahr. Der Brief ist postalisch gelaufen, und hat rückseitig ein Ankunftsstempel. Kann jemand helfen?
Viele Grüsse
Nils
Lieber Nils,
das ist ein Aushilfsstempel, der verwendet wurde, wenn der reguläre Stempel in Reparatur war.
Dazu gibt es ein Büchlein von Georg Winkler, von 1975, wenn ich mich recht erinnere. Seine Angaben wurden von Helbig in sein Stempelhandbuch übernommen. Winklers Buch zeigt aber ziemlich genau, wie ein Aushilfsstempel aufgebaut war und wann er zum Einsatz kam, ist also noch nicht veraltet.
Ich kann heute abend mal nachsehen ...
Liebe Grüße vom
Erdinger
Hallo Erdinger
Besten Dank für deine Antwort ![]()
Dann freue ich mich auf deine Antwort Heute Abend.
Viele Grüsse
Nils
Verehrte Gemeinde,
diese Briefhülle von ca. 1857 gibt mir Rätsel auf - nicht franko verschickt, kein Dienstsiegel auf der Rückseite, keine Kennzeichnung als Dienstbrief auf der Vorderseite. Folgerichtig hat man das Stück bei der postalischen Bearbeitung mit 6 Kreuzern taxiert, diese aber dann wieder gestrichen. Warum? Weil der in Altenerding residierende Stadtpfarrer und Dekan (1856–1864) Fenneberg die bayerische Post davon überzeugen konnte, dass er Portofreiheit genoss?
Viele Grüße vom
Erdinger
Lieber Erdinger,
spontan fällt mir da nur eine aktive Portofreiheit des Absenders ein.
Dienstbrief scheidet völlig aus. Frankiert wurde nichts. Der Empfänger war nicht portobefreit. Fehler der Post? War immer möglich.
Kannst du die Rückseite hier zeigen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Erdinger
Ein sehr interessanter Brief, wie immer von dir. Danke fürs Zeigen ![]()
Der Brief war also ein Ortsbrief in 2. Gewichtsstufe. Hier mit rotem 6 geschrieben (statt der normale blaue Stift?). Bei Ortsbriefen/Lokalbriefen hat man sich auch damals sich etwas zugelassen, nehme ich an? Vielleicht war es genau wie du es beschrieben hast. Mehr wage ich nicht zu sagen. ![]()
Viele Grüsse
Nils