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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Bug Wertminderung

  • Tawwa
  • 15. Oktober 2008 um 19:03
  • Tawwa
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    13. Oktober 1985 (40)
    • 15. Oktober 2008 um 19:03
    • #1

    Hi,
    ich habe nun nach dem Thema gesucht und nichts gefunden.
    Ich wollte mal so allgemein in die Runde fragen, wie hoch die Wertminderung durch Büge einzustufen ist.

    Also Falz * ist immernoch schlimmer als eine ** mit starkem Bug?

    Nun ist meine Frage, wie man die Bug Marken preislich ansiedeln kann.
    Mir ist klar, dass es von der Stärke des Bugs abhängt, jedoch denke ich, dass man ca. einen Michel%wert für leichte, mittlere und schwere Büge
    sagen kann.

    Also mit starkem Bug meine ich nicht richtige Knicke in einer Marke, die auch mit bloßem Auge auf der Vorderseite zu erkennen sind, sondern nur Büge, welche man mit spiegeln im Licht auf der Gummi Seite erkennen kann.

    mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    650
    • 15. Oktober 2008 um 19:51
    • #2

    Hallo Tawwa,

    die Wertminderung durch einen Bug hängt meiner unmaßgeblichen Meinung nach ganz von der (Seltenheit der) jeweiligen Marke ab:

    Eine postfrische moderne Marke (ca. ab 1960) mit Katalogwert im einstelligen Euro-Bereich wird dadurch fast wertlos, egal wie schwach oder stark der Bug durchschlägt. Außerdem gibt es auch geglättete Büge, die weniger auffallen, aber nach wie vor da sind.

    Bei einer klassischen, womöglich auch postalisch gebrauchten Marke kann ein Bug ganz anders zu bewerten sein. Sicherlich ist eine solche Marke nicht mehr "einwandfrei", aber die Wertminderung dürfte relativ weniger ins Gewicht fallen, je nach dem, wie der Stemeplabschlag aussieht, die Gesamterhaltung ist (Ist der Bug der einzige Mangel oder einer von vielen anderen?) usw.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (15. Oktober 2008 um 19:52)

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 15. Oktober 2008 um 20:41
    • #3

    Es kommt auch stark darauf an, ob es sich um produktionsbedingte Büge (sog. Kalanderbüge) oder manuell bedingte ("Pinzettenbüge") handelt.
    Kalanderbüge sind bei manchen Markenausgaben normal, d. h. häufig anzutreffen und daher kein Mangel.

    Bilder

    • Attest Block 5 SBZ.jpg
      • 916,22 kB
      • 932 × 1.368
      • 332

    2 Mal editiert, zuletzt von Max und Moritz (15. Oktober 2008 um 20:47)

  • Tawwa
    Stamm Mitglied
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    13. Oktober 1985 (40)
    • 18. Oktober 2008 um 10:59
    • #4

    Das wusste ich schon.
    Ich wollte wissen, inwieweit ein Bug in der Wertminderung im Vergleich mit * zu sehen ist.
    Ich will wissen, ob eine * Marke immer billiger ist als eine ** mit Bug.

    Beispiel:
    Währungshilfemarken Berlin Michel Nr. 68-70.
    Ist der Satz ** mit Bug mehr wert als * mit Falz?

    mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

    Einmal editiert, zuletzt von Tawwa (18. Oktober 2008 um 11:00)

  • uli
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    • 18. Oktober 2008 um 15:22
    • #5

    Hallo Tawwa,
    auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Das Ganze ist abhängig von Marke, Sammelgebiet und Stärke des Bugs. Kommt die Marke aus einem Sammelgebiet, für das es viele *-Sammler gibt, wird das anders aussehen, als für ein Gebiet, dass ungebraucht mit Falz nicht gesammelt wird. Ob die Marken eines Gebietes postfrisch einfach oder schwierig zu bekommen sind hat ebenso großen Einfluß. Und nicht zuletzt, sondern bestimmt mit am wichtigsten: Jeder Sammler wird das ein wenig anders sehen, die Meinungen werden von "weder noch" bis "ist beides gleich gut" reichen.
    Gruß
    Uli

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  • Tawwa
    Stamm Mitglied
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    • 18. Oktober 2008 um 15:33
    • #6

    Ja man kann es pauschal nicht sagen, dennoch habe ich oben ein klares Beispiel genannt.

    Währungshilfe Satz Berlin 68-70 mit mittleren Bügen ** gegen *.

    Wert ** = 450 Euro
    Wert * = 140 Euro
    Wert ** mit mittleren Bügen = ?

    Das muss doch grob zu definieren sein.

    mit freundlichen Grüßen
    Tawwa


    PS: Ich persönlich kann mir zum Beispiel auf keinen Fall vorstellen, dass die Bügen Marken weniger als 140 Euro Michel wert sind.
    Ich denke dass sie so zwischen ** und * liegen so bei 300 Euro Michel.
    Jedoch bin ich mir nicht ganz sicher, deshalb frage ich hier.

    Einmal editiert, zuletzt von Tawwa (18. Oktober 2008 um 15:34)

  • Rainer
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    • 18. Oktober 2008 um 15:50
    • #7

    Eine allgemein gültige Antwort bekommst Du hier sicherlich nicht.
    Ein Bug, wie Du ihn hier beschreibst, ist eine Beschädigung der Marke. Lediglich die Beschädigung des Gummis mittels eines Erstfalzes * ist im Michel bewertet. Dieser Gummischaden ist bewertbar, da er gleichmäßig auf allen entsprechenden Marken auftreten kann, genauso wie (*), also ungebraucht ohne Gummi. Aber alle anderen Beschädigungen, seien es Zahnfehler, private Beschriftungen (z. B.auf Belegen), Verförbungen (s. Bleisulfidschäden), Eckzahnknicke und was einem sonst noch so einfällt, kann keine allgemein verbindliche Bewertung erhalten, da jeder dieser Beschädigungen unterschiedlich ausfallen kann. Was für den einen ein schwacher Bug ist, nennt der nächst stark bügig und der 3. einen Knick.
    Jede Marke ist halt soviel wert, wie der andere bereit ist zu bezahlen, ob im Kauf oder Tausch.

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Tawwa
    Stamm Mitglied
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    • 18. Oktober 2008 um 16:03
    • #8

    Und was würdet ihr so pauschal für einen Michel Wert schätzen, wenn der Satz für euch selber leicht bügig ist?

    zum Beispiel jetzt für dich rainer.

    mit freundlichen Grüßen
    Tawwa

    PS: Also stellt euch vor, der Satz liegt vor euch und ihr seid der Meinung, dass er leichte Bügen hat.
    Was schätzt ihr für einen Michel Wert des Satzes?

    Einmal editiert, zuletzt von Tawwa (18. Oktober 2008 um 16:04)

  • drache
    aktives Mitglied
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    • 18. Oktober 2008 um 16:13
    • #9

    Hallo Tawwa,

    ich sehe du gibst also nicht auf!
    Für Marken, die man problemlos auch ohne Büge bekommt, und die von dir genannten gehören dazu, würde ich mit Bug gar nichts bezahlen! Ein Bug ist einfach ein Mangel. Gegen Marken mit sauberem Erstfalz habe ich dagegen gar nichts. Warum sollte ich das zigfache für eine postfrische Marke zahlen? Rückseiten sammle ich nicht.

    Gruß drache

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.874
    • 18. Oktober 2008 um 16:33
    • #10

    Tawwa

    Zitat

    Original von Tawwa

    PS: Also stellt euch vor, der Satz liegt vor euch und ihr seid der Meinung, dass er leichte Bügen hat.
    Was schätzt ihr für einen Michel Wert des Satzes?

    Es gibt keinen Michelwert für Marken mit Bügen !! Es gibt nur den Wert, den ein Käufer zu zahlen bereit ist für Marken mit Bügen. Da schliesse ich mich der Meinung von Rainer voll an. Wenn ich den gleichen Satz mit Leichtigkeit ohne Büge besorgen kann, dann lasse ich bügige Marken links liegen, haben also für mich den Wert von 0€.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Tawwa
    Stamm Mitglied
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    13. Oktober 1985 (40)
    • 18. Oktober 2008 um 16:45
    • #11

    der gleiche Satz ohne Bügen kostet aber auch viel mehr.

    mit freundlichen Grüßen
    Tawwa


    naja ist egal.
    Ich glaube nicht, dass der Wert 0 ist.
    Ich bin überzeugt, wenn ich die Marken z.b. bei Ebay verkaufen würde, würde ich um einiges mehr als für einen * Satz bekommen.
    Aber okay, wollte mal Meinungen hören.

    Einmal editiert, zuletzt von Tawwa (18. Oktober 2008 um 16:55)

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