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Raumfahrt

  • mx5schmidt
  • 14. Oktober 2008 um 22:28
  • mx5schmidt
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    • 14. Oktober 2008 um 22:28
    • #1

    Hallo an alle Raumfahrtinteressierten unter Euch!

    Ich beschäftige mich neuerdings philatelistisch mit dem Thema Raumfahrt und traue mich hiermit, meinen 500. Beitrag im philaforum dazu zu nutzen, einmal abzufragen, ob es unter Euch weitere am Thema Raumfahrt Interessierte gibt.

    Ich fange diesen Thread zum Thema Raumfahrt mal mit dem Schwerpunkt "Apollo" an, damit wir uns potentiell nicht gleich von Anfang an total verzetteln, und ich bitte Euch zunächst einmal um Eure Rückmeldung, ob Euch das Thema Raumfahrt überhaupt interessiert und wenn ja, welche spezielle Thematik dieses riesigen Gebietes.

    Da meine eigene Sammlung zum Thema Raumfahrt noch recht klein ist lerne ich gerne von Euch dazu. Also zeigt hier gerne erst einmal alles an Belegen und Marken zum Thema "Apollo", was Ihr wollt.

    Ich lege mal eine, wie ich finde, echte Granate meiner Sammlung zum Thema "Apollo" vor.

    Ein Beleg, der die Aufnahme der Raumkapsel von Apollo 11 durch Hubschrauber des Flugzeugträgers USS Hornet dokumentiert, und das auf einer deutschen Antwortkarte mit Zusatzfrankatur.

    Ich traue mir ohne weiteres zu, hier mehr oder weniger täglich etwas Neues zum Thema "Apollo" zu zeigen, sofern Euch dieses Thema interessiert!

    Bitte gebt mir Euer Input, ob dieser neue Thread leben soll!!!

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (2. November 2008 um 11:45)

  • wajdz
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    • 14. Oktober 2008 um 23:34
    • #2

    Ein gewaltiges wissenschaftliches und technisches programm und philatelistisch vermutlich recht umfangreich.
    Hier jedenfalls ein beleg, der sich im rahmen der vorbereitung der sommerspiele 1972 in münchen mit diesem thema beschäftigt und die mitnahme einer olympiaflagge auf den mond würdigt.

    Mit diesem thema mach mal ruhig weiter, aktueller als kaiser wilhelm II
    ist es allemal. :D

    Mfg wajdz8

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    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • concordus
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    • 15. Oktober 2008 um 21:00
    • #3

    :)mx5schmidt

    Zitat:
    Mit diesem thema mach mal ruhig weiter, aktueller als kaiser wilhelm II
    ist es allemal.

    :) Möchte mich wajdz8 gerne anschliessen.
    Interessantes Gebiet und vorab das Apollo-Programm.

    Da gab es noch echte :jaok: Helden, die die Herausfordungen und den Kick suchten. "The Right Stuff" wie es schon im Kinofilm über das Apollo Programm hiess.

    Mit fliegerischen Grüssen Thomas :concorde:

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    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

  • mx5schmidt
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    • 15. Oktober 2008 um 22:55
    • #4

    @ wajdz8
    Vielen Dank für das positive Feedback zum gewählten Thema und für den von Dir gezeigten Beleg.
    Intessante philatelistische Dokumentation der Tatsache, dass Apollo 16 eine Olympiafahne zum Mond transportiert hat.

    @ concordus
    Auch Dir vielen Dank für die moralische Unterstützung, ich mache also weiter im Text

    Nachdem wir Apollo 11 und 16 hier dokumentiert haben mache ich mit Apollo 14 weiter.

    Auch dieser Beleg trägt einen Schiffspoststempel der US Navy, hier vom Schiff SPIEGEL GROVE (LSD-32). LSD steht für Landing Ship Dock.

    Der Cachetstempel ordnet das Schiff der Atlantic Recovery Force zu und zeigt beide Teile des Mondlandefahrzeugs, links das Mondlandeteil und rechts das Wiederaufstiegsteil.

    Versuchen wir hier doch mal mit vereinten Kräften, hier zunächst die insgesamt 17 Apollo-Missionen philatelistisch zu dokumentieren.

    Es verbleiben

    Apollo 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 13, 15, 17

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

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  • shqip
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    • 16. Oktober 2008 um 00:44
    • #5

    mx5schmidt

    Ich finde es sehr gut, wenn Sammler im Forum ihre Schwerpunkte vorstellen, denn wir suchen sehr oft unterschiedliche, aber mitunter auch ähnliche Objekte..... und da habe ich die Erfahrung etlicher fruchtbarer Tauschmöglichkeiten gemacht.

    Einen solchen Apollo - Beitrag habe ich schon beinahe vermisst, nicht, weil ich Apollo sammle, sondern weil ein solcher Schwerpunkt einfach die Vielfalt der Sammlerinteressen wiederspiegelt.

    Zu dem angesprochenen Thema habe ich 5 Belege ausgegraben.

    3 Ersttagsbriefe und 2 Belege aus den USA zum Apollo 11 Programm.

    Da ich diese nicht wirklich speziell als Apollo - Belege sammle, sondern eher einfach nur unter "USA - Belege" einsortiere im Rahmen meiner Ländersammlungen, würde ich diese ggf. bei Interesse auch abgeben können.

    Ich zeige sie erst einmal

    Gruss Shqip :rolleyes:

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    3 Mal editiert, zuletzt von shqip (16. Oktober 2008 um 00:51)

  • phila4ever
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    • 16. Oktober 2008 um 14:19
    • #6

    mx5schmidt: Ich möchte dich auch darin bestärken, hier weiterzumachen - mein U-Bahn-Thread wird je Beitrag von ca 50-80 Usern gelesen - ein Wert, der (mir) jedenfalls genug Motivation bietet hier das Blühen und Gedeihen einer "Speziellen" Sammlung zu zeigen und andere am Hobby teilhaben zu lassen. Wen es nicht interessiert, der soll es halt lassen :D :D

    shqip: Schöne Belege - gibt es eigentlich irgendwas, was du phil. nicht hast ;) ?? - Schön wenn jemand sooo vielfältig sammelt und gut bestückt ist...

    Also - weiter in der Raumfahrt...
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    Zero
    :ruhe:

    phila4ever :D


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • mx5schmidt
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    • 16. Oktober 2008 um 21:41
    • #7

    @ shqip und phila4ever
    Vielen Dank an Euch für die Aufmunterung und an shqip für die gezeigten Belege!

    Ich denke mal, die Erforschung des Weltraums stellt einen recht guten Kontrast zur U-Bahn als Thema dar!

    Jedem das Seine ist auch mein Motto und wer nur die Beiträge zu "seinem" Thema liest ist sowieso schon philatelistisch tot!

    Ich mache also weiter im Plan und belege heute philatelistisch Apollo 15, das ist die Mission mit dem teuersten Auto der Welt, nämlich dem Mondauto, auf das wir hier noch im Detail eingehen werden.

    Mein heute gezeigter Brief stammt von der NASA GUAM TRACKING STATION in AGANA, Guam. Der Brief trägt die Unterschrift des Direktors der Station Charles Force.

    Der Nebenstempel dokumentiert, dass diese Bodenstation am 8.8.1971 um 0728 AM den letzten Funkkontakt mit Apollo 15 vor dessen Landung hatte!

    Zur Dokumentation verbleiben

    Apollo 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 12, 13, 17

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

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    • 17. Oktober 2008 um 21:10
    • #8

    Heute zeige ich Euch einen Brief, den man dem Sammelgebiet Apollo 8 sowie dem Sammelgebiet Apollo 12 zuordnen kann.

    Die verklebte Marke ist ein linkes Randstück einer Sondermarke der USA zum Thema Apollo 8.

    Dem Absenderstempel nach ist dieser Brief der Mission Apollo 12 zuzuordnen.

    Das Schiff U.S.S. ESCAPE (ARS-6) gehörte zur "RECOVERY FORCE" für Apollo 12.

    Somit haben wir mit diesem Brief gleich zwei Apollo-Missionen dokumentiert: Apollo 8 sowie Apollo 12!

    Zur Dokumentation verbleiben

    Apollo 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 10, 13, 17

    Liebe Grüsse

    mx5schmidt

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    • 17. Oktober 2008 um 21:27
    • #9

    Machen wir heute gleich noch mit einem interessanten Beleg zum Start von Apollo 12 weiter:

    Apollo 12 startete am 14. November 1969 um 16:22 UTC, während eines Gewitters.

    Das Raumfahrzeug wurde während des Starts zweimal von Blitzschlägen getroffen.

    Die Einschläge 36,5 und 52 Sekunden nach dem Start wurden vermutlich durch einen elektrisch leitfähigen Kanal aus ionisiertem Gas hervorgerufen, dem Abgasstrahl der Rakete.

    Das man ein solches Detailthema philatelistisch dokumentieren kann hätte ich nicht gedacht!

    Aber: Dieser Brief trägte einen Aufgabestempel vom KSC (Kennedy Space Center) vom 14.NOV.1969.

    Der Eindruck im Cachet weist in englischer Sprache auf "Thunderstorm launch" sowie sogar in deutscher Sprache auf den "Gewitterstart" von Apollo 12 hin!

    Hier hat doch mit Sicherheit jemand mit Sachverstand und Geschäftssinn eine Frist ausgenutzt, die zur Verfügung stand, um den Stempel vom KSC mit dem Startdatum nachträglich noch zu bekommen.

    Üblich waren meines Wissens dafür 30 Tage, wer von Euch kann dies bestätigen oder weiß mehr?

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 19. Oktober 2008 um 21:01
    • #10

    Apollo 13 startete am 11. April 1970, 19:13:00 GMT in Cape Canaveral, Florida (13:13:00 Uhr im Kontrollzentrum in Houston).

    Die Trägerrakete war eine Saturn V mit der Seriennummer AS-508.

    Der Startvorgang ist auf dem hier gezeigten Cachetstempel wie ich finde sehr gut dargestellt.

    Aufgrund starker Vibrationen (Pogoeffekt) schaltete das mittlere Triebwerk der zweiten Stufe 132 Sekunden zu früh selbsttätig ab, was die Flugleitung dadurch ausglich, dass sie die verbliebenen vier Triebwerke um 34 Sekunden länger brennen ließ.

    Auch die dritte Stufe brannte 9 Sekunden länger.

    Trotz der unerwarteten Störung war die Abweichung von der geplanten Umlaufbahn minimal.

    Nach eineinhalb Erdumkreisungen wurde die dritte Stufe ein zweites Mal gezündet, um Apollo 13 auf den Weg zum Mond zu bringen.

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    • 20. Oktober 2008 um 10:58
    • #11

    :bier: Hi mx5schmidt

    Extrem cooler Thread. !! Ziehe ich mir immer morgens rein, Deine Postings.
    Zitat:
    Aufgrund starker Vibrationen (Pogoeffekt) schaltete das mittlere Triebwerk der zweiten Stufe 132 Sekunden zu früh selbsttätig ab, was die Flugleitung dadurch ausglich, dass sie die verbliebenen vier Triebwerke um 34 Sekunden länger brennen ließ.

    Auch die dritte Stufe brannte 9 Sekunden länger.
    Trotz der unerwarteten Störung war die Abweichung von der geplanten Umlaufbahn minimal.
    Nach eineinhalb Erdumkreisungen wurde die dritte Stufe ein zweites Mal gezündet, um Apollo 13 auf den Weg zum Mond zu bringen.

    Sicher :( unmotivierend, wenn man an der Spitze der Saturnrakete V angeschnallt sitzt und zum Passagier verdammt ist.

    Aber im Vergleich, was das Schicksal für die amerikanischen Helden noch auf Lager hatte .....halb so schlimm. (Danke noch für die Detailinfos. Hatte ich nicht :ups: gewusst, dass mit dem mittleren Triebwerk.)


    :O_O: :O_O: :O_O: :O_O:„Houston, we’ve had a problem.“ („Houston, wir haben ein Problem.“) :O_O: :O_O: :O_O:

    55 Stunden und 54 Minuten nach dem Start, über 300 000 km von der Erde entfernt, also schon recht weit auf dem Weg zum Mond, explodierte einer der Sauerstofftanks der „Odyssey“, kurz nachdem der im Tank befindliche Ventilator in Betrieb genommen worden war.

    Die Explosion von Sauerstofftank 2 riss auch ein Leck in den daneben befindlichen Tank 1. Die drei Brennstoffzellen, die mit Sauerstoff aus den beiden Tanks gespeist wurden, um Strom und Wasser zu erzeugen, konnten daher über kurz oder lang ihre Arbeit nicht mehr verrichten. Es blieb nur die Möglichkeit, die Mission abzubrechen und Apollo 13 schnellstmöglich zurück zur Erde zu holen, da der Zusammenbruch der Sauerstoff-, Strom- und Wasserversorgung im Kommando-/Servicemodul „Odyssey“ durch nichts auszugleichen war.

    Die Landung auf dem Mond wurde gestrichen und der Kurs leicht geändert, so dass die Flugbahn nur um den Mond herum und wieder zurück zur Erde führte. Die Mondlandefähre „Aquarius“ spielte dabei die Rolle des „Rettungsboots“, das die Besatzung versorgen musste, nachdem ein Überleben im havarierten Kommando-/Servicemodul „Odyssey“ nicht mehr möglich war.

    Das Lebenserhaltungssystem der Landefähre war jedoch nicht dafür ausgelegt, drei Personen mehrere Tage am Leben zu erhalten. Während genügend Sauerstoff an Bord war, gab es zu wenig Wasser und insbesondere elektrischen Strom, der in der Landefähre aus Batterien bezogen wird. Außerdem musste auch das überlastete Luftreinigungssystem umgebaut werden, um mit dem CO2-Filter der „Odyssey“ arbeiten zu können, der eigentlich mit dem der „Aquarius“ inkompatibel war (runde und eckige Filter). Hierzu musste aus an Bord vorhandenen Dingen, wie zum Beispiel Tüten, Klebeband, Flugplänen usw. ein Adapter gebaut werden. Das Bodenzentrum in Houston erarbeitete eine Prozedur, die an die Crew gefunkt wurde, die dann erfolgreich den Adapter nachbaute

    8) (Swigert: „Na toll, jetzt vertrau ich einer Spucktüte mein Leben an!“).

    Um die knappen Reserven der Landefähre nicht bis an die äußerste Grenze zu strapazieren und die Belastungen für die Besatzung zu mindern, wurde das Raumschiff zwei Stunden nach der Umrundung des Mondes durch eine knapp viereinhalbminütige Brennphase des LM-Landetriebwerks beschleunigt. Dadurch wurde die Gesamtflugdauer auf 142:40 Stunden verkürzt und gleichzeitig gewährleistet, dass die Kommandokapsel im Pazifik niedergehen konnte, wo die US Navy eine Bergungsflotte stationiert hatte.

    Mit fliegerischen Grüsse Thomas :concorde:

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

    2 Mal editiert, zuletzt von concordus (20. Oktober 2008 um 11:01)

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    • 20. Oktober 2008 um 21:38
    • #12

    Heute hat rainer einen Link zur "EXPONET" in Japan eingestellt. Dort gibt es auch eine sehr schöne Seite über das "Apollo - Soyuz - Testprojekt":


    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

    Einmal editiert, zuletzt von Afredolino (20. Oktober 2008 um 21:43)

  • mx5schmidt
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    • 20. Oktober 2008 um 22:22
    • #13

    Wer hat´s gefunden?: Unsere Spezialisten aus der Schweiz concordus und Alfredolino!!!

    Vielen Dank für Eure interessanten Beiträge zum Thema, macht weiter so!!!

    Ich nehme mal die Info von concordus:

    „Houston, we’ve had a problem.“ („Houston, wir haben ein Problem.“)

    als nächstes Stichwort auf und zeige Euch meine philatelistische Dokumentation zum Thema Houston und dem von concordus beschriebenen Problem des Apollo 13 Fluges.

    Der heute gezeigte Brief trägt einen Aufgabestempel vom 11.04.1970 aus Houston.

    Der Cachetstempel dokumentiert sehr schön das Thema Tracking.

    Man erkennt auf diesem Cachetstempel deutlich, dass Apollo 13 den Mond lediglich umkreist hat.

    Diese Tatsache war aber am Stempeldatum 11.04.1970 noch gar nicht bekannt, da die Streichung der Mondlandung und die Entscheidung zur Mondumkreisung erst nach der Explosion des Sauerstofftanks erfolgte.

    Wie geht das???

    Philatelie kann echt spannend sein!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • Rondo
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    • 21. Oktober 2008 um 14:49
    • #14

    Hier ein Beleg aus Kennedy Space Center mit Stempeldatum 17.04.1970 anlässlich der Bergung
    - und einige Bilder von diesem Tag:
    Wasserlandung
    Task Force 130 Hubschrauber bei der Bergung
    An Bord der USS Iwo Jima

    MfG
    Rondo

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  • mx5schmidt
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    • 21. Oktober 2008 um 21:13
    • #15

    Hallo Rondo,

    Vielen Dank für Deine interessanten Fotos zur Wasserlandung (Splash Down) von Apollo 13.

    Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme nach den beim Flug von Apollo 13 bereits durchgemachten Problemen wollte man bei der Wasserlandung nun endlich alles richtig machen.

    Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wurde daher so gewählt, dass ein Punkt im Pazifik mit einer sehr großen Wassertiefe getroffen wurde.

    Dennoch kam es auch hier wieder zu Problemen, denn das so genannte „Blackout“ (d.h. die Funkstille beim Wiedereintritt) dauerte länger als die üblichen drei Minuten, was bereits zu der Befürchtung führte, Besatzung und Landekapsel seien verloren.

    Doch am 17. April 1970 um 13:07 Uhr wasserte Apollo 13 im Pazifik, wo die Crew von der USS Iwo Jima (LPH-2) aufgenommen wurde.

    Ich nehme Dein Thema Wasserlandung hier gerne philatelistisch auf und zeige einen Brief mit Stempel CAPE CANAVERAL.

    Der Cachetstempel zeigt wie ich finde eindrucksvoll die Wasserlandung von Apollo 13.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • Adler
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    • 22. Oktober 2008 um 17:38
    • #16

    Hallo,

    ich bin zwar in erster Linie Eisenbahnsammler,aber die Weltraumfahrt interessiert mich trotzdem äußerst stark.

    Daher begrüße ich Deinen Vorschlag.

    Grüße

    Adler.

  • mx5schmidt
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    • 22. Oktober 2008 um 22:00
    • #17

    Aus aktuellem Anlass schiebe ich heute das Thema Mondsonden ein, denn heute früh hörte ich in den Nachrichten, dass der Start der Sonde Chandrayaan-1 vom südindischen Weltraumbahnhof Satish Dhawan nördlich der Stadt Madras perfekt verlaufen ist. Indien werde mit dieser Sonde "versuchen, die Geheimnisse des Mondes zu enträtseln".

    Die unbemannte Mission soll mit Kosten in Höhe von 80 Millionen Dollar (60 Millionen Euro) Kosten die bislang billigste werden. Zuvor schickten bereits die USA, die UdSSR, Japan, China und Europa Sonden zum Mond.

    Am Wochendende habe ich gerade die Lunik-Mission der UdSSR philatelistisch bearbeitet, die ich Euch daher nicht vorenthalten möchte.

    Lunik 1 bis Lunik 3 wurden die drei sowjetischen Mondsonden der ersten Serie bezeichnet.

    Hierbei ist zu beachten, dass die Sonden nur in westlichen Quellen als „Lunik“ bezeichnet wurden. In den offiziellen sowjetischen Medien wurden sie wie folgt bezeichnet:

    * Lunik 1 als „Kosmische Rakete“
    * Lunik 2 als „Sowjetische Kosmische Rakete 2“
    * Lunik 3 als „Automatische Interplanetare Station“

    Lunik 1 schwenkte im Januar 1959 nach einem Vorbeiflug am Mond fehlerhaft in einen Sonnenorbit ein, lieferte aber dennoch nützliche Strahlungsmesswerte zur Analyse des irdischen Strahlungsgürtels und bestätigte die Existenz des Sonnenwindes.

    Lunik 2 war die erste Sonde, welche im September 1959, als erster künstlicher Flugkörper überhaupt, gezielt auf der Mondoberfläche aufschlug.

    Lunik 3 fotografierte im Oktober 1959 zum erstem Mal die Rückseite des Mondes.

    Die nachfolgenden Mondsonden der zweiten Serie wurden Luna (russ: Mond) genannt.

    Die erste gezeigte Marke zum Thema ist Sowjetunion Michel 2219 mit der Abbildung von Erdkugel, Mond und Mondrakete "Lunik 1".

    Die zweite gezeigte Marke zum Thema ist Sowjetunion Michel 2220 mit der Abbildung eines Teiles der Erdkugel mit eingezeichneten Raketenwegen von "Lunik 1" sowie dem Mond.

    Die dritte gezeigte Marke zum Thema ist Sowjetunion Michel 2284 zur Landung von "Lunik 2" auf dem Mond.

    Die vierte gezeigte Marke zum Thema ist Sowjetunion Michel 2285 mit dem Raketenflugbahnschema von "Lunik 2".

    Die fünfte gezeigte Marke zum Thema ist Sowjetunion Michel 2273 mit der Raketenbahn von "Lunik 3".

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 22. Oktober 2008 um 22:16
    • #18

    Nach meinem kurzen Ausflug in Richtung des tagesaktuellen Themas Mondsonden komme ich, bevor ich mir von Euch ein "Thema verfehlt" einfange, schnell wieder zurück auf unseren momentan gewählten Schwerpunkt Apollo.

    Nach dem Motto "back to the roots" zeige ich Euch heute einen Beleg zur Landung von Apollo 11 am 24. Juli 1969, der den im ersten Posting dieses Threads gezeigten Beleg ergänzt und den ich in der Zwischenzeit ergattern konnte.

    Die USS GOLDSBOROUGH, deren Schiffspoststempel diesen Beleg ziert, gehörte wie die USS Hornet zur "U.S. Navy Recovery Force Pacific".

    Bei der USS GOLDSBOROUGH handelt es sich um einen Lenkwaffenzerstörer, die Abkürzung dafür lautet "DDG", in diesem Falle um das Schiff der Klasse mit der Nummer "20".

    Das "D" steht für "Destroyer", das "G" für "Guided".

    Doppel "D" scheint üblich gewesen zu sein!???

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • tigo
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    • 23. Oktober 2008 um 20:42
    • #19

    Von Belegen mit der "man on the moon"-Marke gibts ja viele.
    Ich kann hier mal einen zeigen mit 4er-Block vom unteren linken Eckrand mit Nummer.
    Mit dem üblichen moon-landing Stempel und Stempel v. Washington.
    Ich hoffe das passt noch z. Apollo-Thema.

    gruss tigo

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    GRAMMATIK GELERNT BEI YODA ICH HABE ! [Blockierte Grafik: http://www.phemily.de/yoda.jpg]

  • mx5schmidt
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    • 23. Oktober 2008 um 22:36
    • #20

    Hallo tigo,

    Dein Beleg ist doch Apollo 11 "pur"!

    Man sieht hier sehr schön den Raumanzug, den Neil Armstrong trug, als er als erster Mensch den Mond betrat.

    Insgesamt 15 Schichten sind aufeinander geheftet.

    Die äußere Hülle, in die die Anschlüsse hineinmünden, besteht aus Super-Beta-Fiberglass, dann folgen Schichten von verstärkter Folie aus Kunststoff, dann neun Schichten aus dem Kunststoff Dacron, eine Schicht synthetisches Frottee, schließlich, direkt auf der Haut, glattes und nicht wundreibendes Nylon-Chiffon.

    Die mittlere Schicht ist mit einem Netz aus Kunststoffschläuchen ausgerüstet, durch die druckregelnder Sauerstoff strömt.

    Der Körper selbst wird durch ein weiteres Netzsystem mit Hilfe von Wasser gekühlt.

    Sauerstoff und Wasser werden in den großen Tornistern von winzigen Pumpen gereinigt und umgewälzt.

    Danke für´s Zeigen, mach weiter so!!!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (23. Oktober 2008 um 22:37)

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