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Porto für Weiterleitung

  • Totalo-Flauti
  • 14. Oktober 2008 um 19:58
  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 14. Oktober 2008 um 19:58
    • #1

    Ich habe einen Bücherzettel aus Leipzig in die Schweiz vom 30.09.1909. Der Bücherzettel wurde von Basel nach Aarau weitergeleitet. Leider wurde kein Ankunftsstempel in Aarau abgeschlagen. Dabei wurde eine 2 Rappen-Marke verklebt. Als erstes wundert mich ja schon das viele Geschreibsel auf der Rückseite für eine Drucksache (5 Pf). Als zweites, gelten meine eigentlichen Fragen der 2 Rappen-Marke. War diese für die Weiterleitung nötig? Wer hat das bezahlt? und ist die Höhe des schweizerischen Portos von der Versandart abhängig (hier Drucksache)? Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Gruss Totalo-Flauti

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  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.926
    • 14. Oktober 2008 um 20:29
    • #2

    Hallo Totalo-Flauti

    Da die Drucksache falsch Adressiert war, wurde für die Nachsendung von Basel nach Aarau das damals übliche Porto ( für Drucksachen bis 50gr. ) in der Höhe von 2 Rappen nachfrankiert. So wie ich aus der Rückseite entnehme, wurde das Porto dem Absender in Rechnung gestellt.

    Wäre die Drucksache mit einer Nachportomarke frankiert worden, müsste der Empfänger bezahlen. Das war aber hier nicht der Fall.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 14. Oktober 2008 um 20:34
    • #3

    Danke Afredolino,

    woran hast Du an der Rückseite erkannt, dass der Absender bezahlen musste. Wie ist den die Schweizer Post an den deutschen Absender gekommen, um ab zu kassieren?

    Gruss Totalo-Flauti

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    2.926
    • 14. Oktober 2008 um 20:48
    • #4

    Totalo-Flauti

    Auf der Rückseite ist z.B. unterstrichen : "direkt frei auf unsere Kosten an untenstehende Adresse".

    Wo die schweizer Post das Porto einkassieren muss, sieht man ja am Absender, der Buchhandlung Gustav Fock. Dieser hatte bestimmt mehrere Sendungen pro Monat in die Schweiz und da kann ich mir vorstellen, das die angefallenen Kosten immer ende Monat in Rechnung gestellt wurden.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.926
    • 14. Oktober 2008 um 21:11
    • #5

    Totalo-Flauti

    Es ist aber auch gut möglich, das das Verlagshaus in Basel die Drucksache umadressiert und auf ihre Kosten nach Aarau weitergeleitet hat. Ev. hatten sie das gewünschte Buch nicht in ihrem Angebot und haben in Aarau nachgefragt und eine positive Antwort erhalten. Auf der Drucksache steht auch unten rechts "Eilt", war also eine dringend benötigte Literatur. Um das ganze nicht zu verzöger'n, hat man mit der anderen Buchhandlung in Aarau zusammen gearbeitet, um den Kundenwunsch so schnell wie möglich zu erfüllen.

    Wäre für mich auch eine mögliche Lösung.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
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    25. September 1958 (67)
    • 14. Oktober 2008 um 21:26
    • #6

    Hallo Totalo-Flauti,

    Dieser Bücherzettel wurde schlicht und einfach in Basel erneut aufgegeben nach Aarau.

    Im Unterschied zu normalen Drucksachen waren auf Bücherzetteln wie hier sehr gut dokumentiert umfangreiche handschriftliche Angaben und Ergänzungen zu Büchern gestattet.

    Ein absoluter Traumbeleg für die nicht so häufige Sendungsart Bücherzettel!

    Herzlichen Glückwunsch

    mx5schmidt

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