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Transitland Deutschland

  • Bayern-Nils
  • 8. Oktober 2008 um 19:44
  • Michael D
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    • 17. Oktober 2010 um 16:13
    • #221
    Zitat

    Original von Magdeburger
    ...
    in den Ausführungen vom 16.03.1851 zum Postvertrag gibt es diese Reduktionstabelle.
    ...

    Hallo Ulf,

    ja eben. Laut dieser Tabelle ergeben die 4 Sgr. 20 Cents, mit den 5 Cents holländisches Porto bis Arnheim wären das dann 25 Cents.
    Ich verstehe noch nicht, wie man auf 30 Cents kommt ... ?(

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • columbus
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    • 17. Oktober 2010 um 16:23
    • #222

    Hallo liball,

    ich möchte noch einmal auf meien Brief von Triest nach Verviers von 1839 zurückkommen. Herzlichen Dank für die Erläuterungen.

    Ist es richtig, dass in der zweiten Gewichtsstufe das österreichische Franko und das belgische Porto doppelt, die Vergütung an Preußen aber nur eineinhalbfach angesetzt wurden?

    Viele Grüße
    columbus

  • Magdeburger
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    • 17. Oktober 2010 um 16:45
    • #223

    Lieber Michael

    zwei Briefe - gehören hier nicht herein, aber zum zeigen der Taxierung, jeweils von Magdeburg gelaufen.
    Der erste ist 25.11.1860 und lief nach Arnheim - hier 3 Sgr + 5 Cents = 25 Cents.
    Der zweite ist 11.11.1860 und lief nach Rotterdam - hier 3 Sgr + 10 Cents = 30 Cents.

    Beide Brief gehören noch zu gleichem PV und erst 1863 gab es einen neuen.

    Wenn ich mal rechne ergibt sich nach dieser Tabelle 1 Sgr knapp 5,9 Cents.
    Da bei dem Brief von peterhz Preussen sicherlich die 4 Sgr abrechnungstechnisch bekam ergeben diese 4 * 5,9 = 23,6 Cents was auf eine durch 5 Teilbare Zahl aufgerundet wurde.
    Ich denke, dass die Niederlande keinen Verlust machen wollten....

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Bayern-Nils
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    • 18. Oktober 2010 um 10:06
    • #224

    Hallo Freunde

    Ich sehe dass die Fragen zu meinem Brief nicht so einfach zu beantworten war als gehofft. Durch lesen und vergleichen und nochmals lesen, bin ich überzeugt geworden, dass diese Briefe gar nicht so einfach zu beantworten sind. ;)

    Danke an alle für die Teilnahme.
    Später kommt noch was zu sehen. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • liball
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    • 18. Oktober 2010 um 17:34
    • #225

    Hallo columbus,

    gemäß dem österreichischen Tarif von 1817, gültig bis 1842, wurde das österreichische Franko in der 2. Gew.-Stufe doppelt angesetzt. Im Postvertrag Preußen-Niederlande von 1817, der auf deinen Brief anzuwenden ist, wurde vereinbart, dass ein einfacher Brief bis zu einem Loth gilt. Mit jedem halben Loth steigt der Portobetrag um die Hälfe der gewöhnlichen Taxe.
    Aus Belgien habe ich leider keinen Tarif aus dieser Zeit. Ich habe jedoch einen Postvertrag zwischen Preußen und Belgien von 1852, dem eindeutig zu entnehmen ist, dass das belgische Porto in der 2. Gew.-Stufe zweifach kostet.

    Grüsse
    liball

  • Bayern-Nils
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    • 18. Oktober 2010 um 18:02
    • #226

    Hallo Columbus und liball

    Ich weiss nicht ob Preussen und Belgien vor 1849 ein eigenen Vertrag hatten. Ich meine dass der Vertrag zwischen Preussen und die Niederlanden grossenteils weitergeführt waren.
    Sicher bin ich aber nicht.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    5. August
    • 18. Oktober 2010 um 18:13
    • #227

    Hallo miteinander,

    die erste belgisch-preußische Postconvention wurde am 23.11.1846 abgeschlossen.
    Bis dahin galt theoretisch der niederländisch-preußische PV. In den ersten Jahren der belgischen Unabhängigkeit wurde lief es aber nicht so glatt. Einerseits war die belgische Post bemüht, die Transitkorrespondenzen von/nach England und Frankreich zu bekommen, gleichzeitig stritt man sich aber mit der preußischen Post über die dafür zu zahlenden Transittaxen. Dies führte zeitweilig zu massiven Verstimmungen mit Strafzöllen u.ä. (vgl. Stephan, Geschichte der Preußischen Post).

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • columbus
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    42
    • 18. Oktober 2010 um 21:59
    • #228

    Guten Abend an alle,

    ganz herzlichen Dank für die vielen nützlichen Informationen. Bei Mehrfachtransiten mit vielen beteiligten Postverwaltungen werden die Interpretationen ganz schön schwierig. Dank Eurer Hilfe habe ich nun viel dazu gelernt.

    Grüße
    columbus

  • mecklenburger
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    • 1. November 2010 um 11:35
    • #229

    Hallo alle,

    hier mal ein Brief aus Dänemark in die Schweiz,der im seltenen Transit über den Seeweg durch Mecklenburg ging.


    Grüße mecklenburger

    Dateien

    1854 Kopenhagen - Wohlen_f.doc 102,4 kB – 257 Downloads

    2 Mal editiert, zuletzt von mecklenburger (1. November 2010 um 12:51)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. November 2010 um 12:11
    • #230

    Hallo mecklenburger,

    kleine Korrektur meinerseits bei diesem erstklassigen Brief:

    Nur die 2 Sgr. Auslandsanteil wurden mit 3,5 Kr. reduziert und ergaben daher 7 Kr.. Dazu kamen 3 Sgr. (nun 9 Kr., weil Baden mit der CH abrechnete) für den Postverein, so dass die 16 Kr. korrekt waren.

    Mit einer Reduktion von 3,2 gab es keine Briefe im DÖPV.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mecklenburger
    neues Mitglied
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    34
    • 1. November 2010 um 12:53
    • #231

    @bayern klassisch,

    danke für die Korrektur ich habs gleich geändert.

    Grüße mecklenburger

  • Bayern-Nils
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    • 7. November 2010 um 17:17
    • #232

    Hallo Freunde

    Ich möchte Heute gern dieser Brief zeigen.
    Von Wien nach Nuits über Bayern, Württemberg, Baden, Strasbourg und Paris in September 1865.
    Es war ein Portobrief und der Taxstempel heisst 16 Decimes. Es ist somit einen 2. Gewichtsstufe Brief, was oben links auch zu sehen ist.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2010 um 17:31
    • #233

    Hallo Nils,

    ein sehr schöner Brief über 10 bis 20g. Hier sieht man deutlich, dass ihn Wien ins Amtspaket nach Paris steckte und er erst dort dem Eingangsstempel Autriche - Strasbourg 3 erhielt.

    Dein Beispiel zeigt die Spätphase der Zeit, als alle Briefe erst über Paris und dann nach Süden geleitet wurden.

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 7. November 2010 um 17:38
    • #234

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort.

    JA, stimmt, der rote Stempel ist erst in Paris abgestempelt. :ups:

    Es war wohl auch die Spätphase von Portobriefen zwischen Österreich und Frankreich?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2010 um 17:44
    • #235

    Hallo Nils,

    nein, eine Spätphase ist es nicht. Erst mit dem neuen Vertrag vom Mai 1872 werden sie handverlesen (ich habe keinen und suche so etwas schon seit 15 Jahren ...).

    Manchmal findet man halt auf 500 Frankobriefe nicht einen Portobrief. Obwohl letzterer sicher nur einen Bruchteil der ersteren kosten würde, wenn es ihn nur zu kaufen gäbe. :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 7. November 2010 um 18:29
    • #236

    Hallo bayern klassisch

    Ja, die Portobriefen sind seltener zu finden.
    Also nach 1872 die Augen offen halten. ;)

    Danke für die Antwort

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • kibitz
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    • 7. November 2010 um 18:31
    • #237

    Hallo

    Transit über Hamburg,
    Calcutta 28.2.1861 über Southampton, London, Dänemark bis Norwegen.
    Wer kann mir vielleicht etwas über den Leitweg GB - Hamburg - Dänemark sagen, die rote 6 neben dem Franco Stempel erklären und was für GB - Norwegen für einen Brief bis zu 1/2 oz berechnet wurde.


    Der Brief wurde in Calcutta mit 15 Anna bezahlt.
    Bis GB kostete er 4 Anna also 11 Anna oder 16-17d GB - bis Norwegen.
    Vielleicht kann mir noch jemand die Aufteilung des Portos bis Norwegen erläutern.

    Beste Grüße

    kibitz

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    2 Mal editiert, zuletzt von kibitz (7. November 2010 um 21:08)

  • VorphilaBayern
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    • 13. Dezember 2010 um 20:01
    • #238

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich möchte folgenden Brief vorstellen:
    Teilfrankobrief von Amsterdam (Niederlande) nach Schellenberg
    (Bayern) über Salzburg und Hallein (Österreich) vom 11. Februar
    1830. Nach dem Postvertrag Niederlande - Preußen von 1817
    waren Briefe nach Österreich bis Coblenz (Preußen) zu frankieren.
    Von Amsterdam bis nach Coblenz waren 45 Cent zu bezahlen.
    (Siegelseite angeschrieben). Dazu wurde in Amsterdam der
    Stempel "Franco Coblentz" abgeschlagen. Von den 45 Cent erhielt
    Preußen für seinen Transit 4 Silbergroschen. (Siegelseite vermerkt
    in rot). Bayern vergütete an Preußen für die Beförderung von Coblenz
    bis Aschaffenburg 6 Kreuzer. Von dort gelangte der Brief über Salzburg
    nach Hallein. Von dort mit dem Berchtesgadener Boten ins 4 km
    entfernte Schellenberg. Unter den "20" sind "12" Kr.C.M.
    angeschrieben. Dies waren umgerechnet 15 Kr.rhein. Von Salzburg
    bis Hallein, bzw. für den Berchtesgadener Boten fielen gesamt 5 Kr.rh.
    an, die dann beim Empfänger im bayrischen Schellenberg kassiert
    wurden (20 Kr.rhein.).

    Ob ich mit meiner Einschätzung der Taxierungen für diesen
    interessanten Brief richtig liege kann ich nicht sicher sagen.
    Auf jeden Fall erfolgte die Bestellung der Schellenberger
    und Berchtesgadener Briefe mindestens bis 1831 über
    Salzburg und Hallein.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (13. Dezember 2010 um 20:03)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Dezember 2010 um 20:10
    • #239

    Lieber VorphilaBayern,

    Glückwunsch zu diesem Brief :P, den ich verschlafen habe. :(

    Gut, dass er hier im Forum geblieben ist. :)

    Der Vervollständigung der an sonsten perfekten Beschreibung halber sollte man noch erwähnen, dass die 6 Kr. für den Taxistransit mit 1 3/4 Sgr. über dem Nachnamen angeschrieben wurde (paraphiert und schwer zu lesen - Koblenz, wir danken dir :( ).

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 13. Dezember 2010 um 20:45
    • #240

    Hallo VorphilaBayern

    Glückwünsche zum schönen und vor allem interessanten Brief.

    Ich habe auch dieser Brief gesehen aber als ein Holland-Bayern Brief gesehen und deswegen hier nicht Gebot eingelegt.
    Hätte ich gewusst. :D :D

    Nur gibt es Fragen:
    Wenn nach Österreich geschickt sollte der Brief franko bayerische Grenze sein, wie Franko Aschaffenburg zB.
    Taxen Coblenz-Österreich ist 6 Kreuzer Taxis + 12 Kreuzer bayerische Transit = gleich 18 Kreuzer. Wie man zu 20 Kreuzer gekommen ist, weiss ich nicht. Vielleicht lief der Brief nach Bad Reichenhall und dann mit Bote Weiter?

    Ein Auslagestempel fehlt vielleicht auch?

    Wie gesagt, ein interessanter Brief, wo ich keine gute Antworte habe.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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