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Infla Beleg Porto

  • guy69
  • 8. Oktober 2008 um 12:11
  • guy69
    aktives Mitglied
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    214
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    Geburtstag
    11. Dezember 1965 (60)
    • 8. Oktober 2008 um 12:11
    • #1

    Hallo liebe Gemeinde

    anbei mein neuester Beleg aus der Inflazeit. Das Porto gibt einige Rätsel auf. 21 Millionen sind verklebt. 15 Millionen hätten ausgereicht. 6 Millionen betrug die vorhergehende Portoperiode.
    Interessant sind auch die verschiedeen Ortsstempel. Die 2 Millionen Marken sind am 17.10.23 7-8V und die 5 Millionen am 17.10.23 11-12V gestempelt.

    Fragen über Fragen. Lohnt sich hier eine Prüfung??

    Vielen Dank im voraus

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  • kauli
    Stamm Mitglied
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    14. November 1942 (83)
    • 8. Oktober 2008 um 16:19
    • #2

    Es kommt schon öfters in der Inflazeit vor das das Porto
    nicht stimmt.
    Er könnte ja auch in die Stufe 20-40g fallen, wären dann aber
    22,5 Mio.
    Die Stempel würde ich nicht so verbissen sehen, die 5 Mio Marken
    sind vielleicht später verklebt worden.
    Prüfen lassen, dazu ist der Wert zu gering.
    meistens ist es garnicht so kompliziert wie es scheint

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • mx5schmidt
    Stamm Mitglied
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    25. September 1958 (68)
    • 8. Oktober 2008 um 22:31
    • #3

    Hallo guy69,

    Ich tippe darauf, dass dieser Brief auf jeden Fall zunächst frankiert mit den 6 Mio aufgegeben wurde.

    Die 3 Marken zu je 2 Mio wurden gestempelt.

    Dann könnte die Unterfrankierung festgestellt worden sein und der Brief wurde an den Absender zurück gegeben mit der Erklärung, das Porto würde 15 Mio betragen und der Absender möge doch korrekt freimachen (übliches Verfahren im Auslandsverkehr, um Nachporto zu vermeiden).

    Ebenso kann hier wie von kauli vermutet die zweite Gewichtsstufe festgestellt worden sein, dann wäre aber eigentlich das von der Post festgestellte Gewicht oben links vermerkt worden!???

    Der Absender verklebte daraufhin das korrekte Porto komplett neu, obwohl eine Nachfrankatur mit 9 Mio, hier also bei Verfügbarkeit von ausschließlich 5 Mio Marken 2 statt verklebten 3 Stück, gereicht hätte!

    Vermutlich berichtigte der Absender dann auch gleichzeitig die Adresse.

    Eine Alternative könnte auch noch sein, dass der Absender den Brief direkt nach der Aufgabe am Schalter zurück gefordert hat, um die Adresse zu ändern. In diesem Falle könnte das komplette korrekte Porto von 15 Mio bei der erneuten Aufgabe am Nachmittag fällig gewesen sein.

    Auf jeden Fall ein super interessanter Brief, vielen Dank fürs Zeigen!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (8. Oktober 2008 um 22:32)

  • Wolffi 11. Oktober 2025 um 07:16

    Hat das Thema aus dem Forum Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken nach Deutsches Reich 1872–1945 verschoben.

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