Hier bitte markante Farben als Foto einstellen. Dank im Voraus an Abrixas!
Bayern Farbbestimmung 2 Pfg. grünlichgrau Mi.Nr.65
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Ich habe von der hellgrünlichgrauen Sorte über 80 Stück, von der dunklen Marke nur zwei. (Natürlich nur gut erhaltene.)
@all
Kann einer von Euch ähnliches von dieser Marke berichten?Habe den Scan nochmals zum besseren Vergleich noch einmal hinzu gefügt
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Hallo abrixas,
Die von dir abgebildete rechte Marke gibt mir Rätsel auf. Die linke liegt im normalen Graubereich einer 65x. Die rechte ist wohl eine 65y aber in dieser dunklen Farbe habe ich noch keine einzige gesehen. In meiner Dublettensammlung befinden sich etwa 50 Stück der Mi.Nr.65y, aus den unterschiedlichsten Quellen zusammengetragen. Kann es sein, daß die Marke starkem Lichteinfluß ausgesetzt war? Die Unterlage scheint auch stark nachgedunkelt. Kannst du nochmal nachsehen, außerdem würde mich das Stempeldatum interessieren und das 2. dunkle Exemplar, von dem du gesprochen hast. -
Hallo,
Ich habe von dieser Marke leider nicht allzu viele, nämlich um die 130 Stück. Davon ist allerdings keine einzige in dieser dunkelgrauen Farbtönung, ich bin auch sehr skeptisch ob dies wirklich die Originalfarbe ist. Ich würde da erst mal eine Verfärbung vermuten (Bleiweiss in der Farbe ? , chemische Behandlung ? ).
Deshalb wäre es sehr wichtig dass jeder der so ein dunkles Exemplar besitzt (am Besten mit lesbarem Stempeldatum) ein Bild hier einstellt, so könnte man schon mal klären ob die 'Verfärbung' nur bei einer bestimmten Ausgabe vorkommt oder sich durch alle Jahre hindurchzieht. -
mr920
Ich stimme Dir zu: Die rechte ist wohl eine 65y. Deiner These kann ich nicht ganz folgen: Für mich ist es unvorstellbar, dass eine Farbe infolge von Lichteinfluss nachdunkelt. Die Unterlage, eine bebilderte Glückwunschkarte zu neuen Jahre, macht auf mich auch nicht den Eindruck, dass sie starkem Lichteinfluss ausgesetzt war. Das Stempel datum ist klar ersichtlich: 31. DEZ 1905 und aus dem Stempel übergang ist klar und deutlich erkennbar, dass die Marke ursprünglich auf der Karte haftet.toxc
Was verstehst Du unter Originalfarbe? Verfärbung würde das Papier mit in Leidenschaft ziehen. Das ist nicht erkennbar.Dazu nun ein Auszug aus einem Beitrag vom Bayernürüfer Dr. Helbig.
Der bayerischen Postverwaltung waren bei der Herstellung ihrer Produkte philatelistische Aspekte weitgehend fremd. Deutlich wird dies schon an der langanhaltenden Gleichförmigkeit der Motive. Von 1876 bis 1911 kennen wir ausschließlich die sogenannten Wappenmarken. Bei den jeweils verwendeten Farben, Papieren und drucktechnischen Mitteln interessierte man sich kaum für damit verbundene Schwankungen des Druckergebnisses. Bei der Bezeichnung "hellgrün" war von vorneherein eine breite Farbskala einkalkuliert und es gab keine ernsthaften Überlegungen, ob die Farbe "karminrot" heller, dunkler, anders gemischt oder unterschiedlich farbbeständig ausfiel.
Ich glaube, dass ich am Besten diese Karte von Herrn Dr. J. Helbig prüfen lasse.
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Zitat
Original von abrixas
toxc
Was verstehst Du unter Originalfarbe? Verfärbung würde das Papier mit in Leidenschaft ziehen. Das ist nicht erkennbar.Unter Originalfarbe verstehe ich immer die Farbe so wie sie nach dem Druck aussah, also ohne Verblassung oder Nachdunklung z.B...
Eine Verfärbung würde nicht unbedingt das Papier mitverfärben, schau' Dir einfach mal die ganzen Bleisulfitschäden an, da ist auch immer nur die entsprechende Farbe betroffen.
Dummerweise sind mir bisher keinerlei BSS bei dieser Marke bekannt, aber unmöglich ist es deshalb nicht. Denkbar wäre schon eine bestimmte Farbmischung die Anteile von Bleiweiss enthielt, dann wäre die Marke auch anfällig für Bleisulfitschäden. -
Hallo abrixas,
Ich sprach ja von einem Rätsel und bin bei der Beurteilung der Marke wirklich unvoreingenommen. Vielleicht warten wir noch eine Weile, vielleicht tauchen doch noch ähnliche Exemplare auf.