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Charge Vorphilabriefe

  • Bayern-Nils
  • 25. September 2008 um 15:59
  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 18:20
    • #161

    Lieber Luitpold,

    die churfürstliche Regierung Würzburg mag zwar 1806 nicht mehr an der Macht gewesen sein, aber die aktive Postportofreiheit von Taxis war ihr wohl auch später nicht entzogen worden. Privillegien hielten sich auch ohne den Churfürsten. :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 14. Januar 2010 um 18:23
    • #162

    Hallo Freunde

    Erstens Danke für die schöne Briefe die gezeigt werden :)
    Hier ist es viel zu lernen. Sehen für uns als Kleinigkeiten aus, war aber damals oft sehr wichtig.

    Meine Kleinigkeit hier ist ein fehlende Vermerk von Absender. Es ist ein Brief von Vilsbiburg nach Neuburg an der Donau, leider ohne Jahr, wahrscheinlich die 40er Jahren. Der Brief ist eingeschrieben abgeschickt, und wir sehen auch ein Charge Stempel und zwei Kartierungsnummern. Absender hat es aber nicht notiert.

    Es war ein Brief in der 4. Gewichtsstufe, so der Empfänger musste 16 Kreuzer bezahlen. Diese rückseitig notierte 16 Kreuzer ist aber gestrichen. Warum es so ist, weiss ich nicht - wahrscheinlich nicht postalische Verhältnisse. Als Parteisache war der Brief als portopflichtige Dienstbrief zu rechnen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 18:55
    • #163

    Hallo Nils,

    ein interessantes Stück!

    Der Brief hat 3 Rekonummern, nicht 2!

    Er wurde sicher frankiert, denn der Empfänger musste ja nichts bezahlen.

    Dass das Franko hinten gestrichen wurde, war postalisch unerheblich, denn bezahlt war er ja, wie du richtig schreibst, als Parteisache.

    Dass er nicht den Recommandirt - Vermerk trug, ist eine Nachlässigkeit vom Absender und der Aufgabepost, denn die hätte auf seinem Anbringen bestehen müssen.

    Ganz außergewöhlich ist die farbliche Diskrepanz von Orts- und Chargéstempel. Vermutlich hat er den Ortsstempel vergessen ins Stempelkissen zu tauchen und diesen Fehler mit dem Chargéstempel nicht wiederholt. :D

    Kein guter Tag in Vilsbiburg bei der Post ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassischl

  • Bayern-Nils
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    • 14. Januar 2010 um 19:36
    • #164

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort :)

    Ich sehe eigentlich nur 2 Kartenummern. Die 2 rechts oben.
    Die Nummer unter der Chargestempel ist wohl von Absender geschrieben, dann als Aktennummer. Tintenfarbe ist sehr ähnlich, oder eigentlich gleich.

    Wenn es zu Stempelfarbe kommt, ist wohl erst der Brief als normaler Brief gestempelt. Dann hat der Bote von Landgericht verlangt dass der Brief eingeschrieben geschickt sein sollte. Dann Stempel neu in Kissen und ganz schön schwarz auf der Brief gelandet.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
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    • 14. Januar 2010 um 19:44
    • #165

    Hallo bayern klassisch,

    ich will hier nicht langweilen, doch sonst versteht niemand meine Freude über diese unscheinbaren Papierchen.

    Die fürstbischöfliche Regierung wurde 1803 von den Bayern beendet. Da Bayern nur von einem Kurfürsten regiert wurde, nannte sich die Würzburger Regierung ab 1803 churfürstliche Regierung. Erst ab 1806 wurde das denn die königliche Regierung. Deshalb auch meine zeitliche Einordnung der Briefe in die kurze Phase der ersten bayerischen Besetzung Würzburgs.

    Dass in all den Jahren die TuT-Post zugange war ist richtig. Doch vielleicht glaubte man 1803 dass das neue Siegel der churfürstlichen Regierung noch nicht bekannt war und man zeichnete mit den Röteln - zur Sicherheit.

    Damit ich im Thema bleibe, im Bild eine Briefhülle mit Chargé-Stempel aus Würzburg so um 1840. Nach dem Tarif wäre das rückseitig notierte Franco 10 Kr., was dem 5. Taxrayon = 24-30 Meilen entspräche. Da der Umschlag wirklich klein ist, dürfte das Gewicht auch nicht höher als 1/2 Loth gewesen sein.

    Guten Abend
    Luitpold

    Bilder

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 19:53
    • #166

    Lieber Luitpold,

    in jedem Fall ein außergewöhnlicher Brief. Aber er ist sicher von 1806. Dass Taxis = Reichspost kein gutes Verhältnis zu Bayern hatte, war offenbar. Man war im offenen oder verdeckten Krieg gegeneinander.

    Leider habe ich praktisch keine Primärunterlagen aus dieser Zeit, sonst könnte man die Portofreiheit zementieren. Aber ich denke, es ist auch so klar.

    Das kleine Briefchen ist sehr hübsch - der Vermerk "frei gegen Empfangsschein" ist außergewöhnlich, hat aber nichts mit einem Rückschein zu tun. Glückwunsch zu dem kleinen Schmuckstück. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (14. Januar 2010 um 19:54)

  • Luitpold
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    • 14. Januar 2010 um 20:33
    • #167

    Lieber bayern klassisch,

    wenn das 1806 sein sollte, dann wäre das umso besser. Aber ist es wohl nicht. Aber vielleicht finde ich ja noch mal einen datierbaren Beleg für diese turbulente Zeit in Würzburg, Bayern und Europa.

    Nur noch ein weiteres Indiz: Die Siegel rückseitig sind eindeutig. Einmal das Bayrische Wappen und einmal das von Toskana. Der Witz ist nur, dass sich in 1806 die Herren die Klinke in die Hand gaben, sozusagen. Dann hätte ich also Übergangsbelege von einer Regierung zur anderen. Toll!

    Das in der Übergangszeit die Behördentitel nicht gleich geändert wurden, ist doch nachvollziehbar.

    Also hier das Wappen unseres Herrn Ferdinand ;)

    Eine erholsame Nacht wünscht
    Luitpold


    PS - Die Notiz mit dem Datum 1806 stammt von einem anderen Brief!

    Bilder

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    2 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (14. Januar 2010 um 20:40)

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 15. Januar 2010 um 06:57
    • #168

    Hallo Luitpold,

    sehr schöne Briefe zeigen Sie uns hier.
    Herzlichen Dank.
    Dazu möchte ich auch folgenden Brief zeigen:
    Brief vom Bistum Würzburg (Großherzogtum Würzburg)
    an den Dekanatsverweser, Pfarrer Riegler zu Markelsheim
    über Mergentheim (beide Kgr. Württemberg) vom 24.2.1813.
    Mit "frei" Vermerk. Bedeutet in diesem Fall aber "Portofrei",
    denn es sind keine Taxierungen vorhanden.
    Markelsheim kam 1809 zu Württemberg und gehörte bis 1809
    zum Bistum Würzburg. Ab 1809 zum Bistum Rottenburg
    (Württemberg).
    Der Brief wurde somit im Großherzogtum Würzburg,
    im Königreich Bayern und im Königreich Württemberg
    portofrei befördert. Auch hier diente lediglich das Siegel
    als Bestätigung der Portofreiheit.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

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  • Luitpold
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    • 15. Januar 2010 um 12:34
    • #169
    Zitat

    Original von VorphilaBayern
    Markelsheim kam 1809 zu Württemberg und gehörte bis 1809
    zum Bistum Würzburg *. Ab 1809 zum Bistum Rottenburg
    (Württemberg).Beste Grüße, VorphilaBayern

    Hallo VorphilaBayern,

    zu Deinem schönen und gut beschriebenen Brief ein kleiner Einwand, wenn Du erlaubst. Auf der habe ich mich nochmal versichert, ob es stimmt. Denn auf der Karten von 1808 vom Oberpostamtsbezirk Würzburg (Bay. Verkehrskarte Korzendorfers) liegt - das ist richtig - Mergentheim nicht mehr im Würzburger Gebiet. Da Markelsheim gleich - Zitat von der Website Markelsheim "Im "Lieblichen Taubertal" an der "Romantischen Straße" vor den Toren des weltbekannten Kur- und Heilbades Bad Mergentheim" liegt, war ich mir nicht sicher, ob Deine Angaben stimmen. Markelsheim gehörte damals bereits dem Deutschen Orden. Umsomehr ist der Brief (wieder so unscheinbar) geschichlich sehr interessant.

    Darf ich hier, um nicht den Faden zu verlieren, wenn ich unter Vorphila-Thema den Brief zeige, folgende Briefhülle beschreiben:

    Er ist ebenfalls, wie unschwer an der Handschrift zu sehen, aus dem bischöflichen Ordinariat mit dem von anderer Hand notierten:
    f(o(a) = franco? Schweinfurt frey (Portofreiheit). Der Empfänger "Dechant und Pfarrer Zeiler in Obereurheim. Der Postort war also Schweinfurt und der Brief musste in das ca. 15 Km entfernte Dorf gebracht werden (Hochwürden wird doch nicht selbst den Brief abgeholt haben?).
    Dieser Brief blieb wiederum nur im Postamtsbezirk Würzburg und hat keine Ländergrenze, wie bei dem Brief von VorphilaBayern, überschritten.
    Kurz zum Stempel: Einzeiler R3 Würzburg in rot = ca. 1810/11.

    Noch eine Bemerkung: Wenn denn so um 1810 (früher?) die Kennzeichnung mit frey bzw. später R.S. usw. aufkam, dann könnten doch die Briefe ohne Kennzeichnung (bei entsprechend aus der Zeit stammenden Stempel alle davor datiert werden und mein Brief mit dem Rötelkreuz wäre dann eine Ausnahme - zumindest habe ich nur den einen?

    Beste Grüße
    Luitpold


    * Als Folge der französischen Revolution und der napoleonischen Kriege ging das Hochstift Würzburg mit anderen geistlichen Territorien zugrunde. Die Säkularisierung von 1803 beendete das kulturelle und karitative Engagement auch vieler Klöster. Quelle Bistum Würzburg. Ein Bistum war nur die kirchliche Verwaltungseinheit, wobei der Fürstbischof damals auch die weltliche Herrschaft inne hatte.

    Bilder

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    3 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (15. Januar 2010 um 13:09)

  • VorphilaBayern
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    • 15. Januar 2010 um 14:57
    • #170

    Hallo Luitpold,

    vielen Dank für das Zeigen und Beschreiben
    dieses ebenfalls schönen Briefes, der die selbe
    Handschrift wie mein Brief hat.
    Bei Wikipedia-Mergentheim ist vermerkt,
    daß Mergentheim und Markelsheim bis 1814
    weiterhin zum Bistum Würzburg gehörten.
    Mit dem Deutschen Orden war, nachdem
    Mergentheim und Markelsheim 1809 zu
    Württemberg kamen, in beiden Städten vorbei.
    Bei Ihren Brief von Würzburg nach Obereuerheim
    steht sicherlich "p. Schweinfurt", wie bei meinen
    Brief. "p" = "per", bzw. "über Schweinfurt".
    "frei" bezieht sich auch hier auf "Portofrei".

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 18. Januar 2010 um 16:00
    • #171

    Hallo Freunde

    Nicht lange her habe ich diesen Brief gekauft. Der Brief ist von München nach pfälsischer Bergzabern in 1836 gelaufen. Der Absender hat 4 Kreuzer bezahlt und der Empfänger hat 36 Kreuzer für dieser portopflichtige Brief bezahlt.
    So weit alles in Ordnung. Die Tabelle sagt entweder 5. Gewichtsstufe in 6. Taxrayon (30-36 Meilen) oder 3. Gewichtsstufe in 9. Taxrayon (48-54 Meilen). Ich finde es schwierig dieser Abstand genau zu messen, und brauche etwas genaueres Wissen.
    War es auch hier in gerade Luftlinie gemessen? Ist Zuschlage für Baden und/oder Württemberg in diese Beitrage eingeschlossen?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2010 um 16:13
    • #172

    Hallo Nils,

    der Meilenzeiger wies nur 36 Meilen von München nach Bergzabern aus. Tatsächlich waren es 38 Meilen. Bei 30 - 36 Meilen war es ein Brief der 5. Gewichtsstufe, also über 2 bis 2,5 Loth. Das ist nicht sooo häufig. :)

    Und klasse sieht er ja sowieso aus. Glückwunsch zu dem Traumbrief mit ungewöhnlichem Chargé - Stempel von München.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2010 um 16:20
    • #173

    Hallo,

    wer kann den den hier beschreiben, den ich von einem ganz lieben Sammlerfreund dieses Forums ( :) :) :) ) eben geschenkt bekam, und der einen Ehrenplatz bekommen wird:

    Er lief von Heidelberg am 18.9.1843 nach München. Der Absender notierte "frei" und hinten sind auch 12 Kr. notiert worden.

    Aber vorne stehen ganz klar 4 Kr. drauf.

    Auch der Postschein hat sich erhalten und ich möchte ihn euch nicht vorenthalten, denn die Kombination von Brief mit dazu gehörigem Schein kannte ich in der VMZ bei Briefen zwischen Baden und Bayern noch nicht. :ups:

    Wer löst das kleine Rätsel?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    • 18. Januar 2010 um 16:23
    • #174

    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für die Antwort :)

    Dann ist 36 Meilen notiert. Ich bin zu ca. 40-42 Meilen gekommen. Die Abstemplungen und Gesamterhaltung ist sehr schön. ;)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • jule63
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    • 18. Januar 2010 um 16:48
    • #175

    Hallo,

    die ist mein erster Beitrag in diesem Forum.
    Gerne habe ich hier schon gestöbert und viele Informationen für mich sammeln können.

    Ich beschäftige mich mit der Postgeschichte von Neudietendorf, meinem alten Heimatort.
    Dieses Dorf liegt im Städtedreieck Erfurt, Gotha und Arnstadt.
    Zur Zeit erfasse ich alle meine Belege in eine Excel-Tabelle.
    Gleichzeitig versuche ich diese dann auch gleich richtig zu beschreiben.

    Jetzt kommt mein Problem, warum ich mich an diese Forum wende.
    Den abgebildeten Brief kann ich leider nicht interpretieren.
    Erkennen kann ich die Adresse und das es ein Einschreiben ist.
    Leider finde ich weder einen Stempel noch kann ich die ganzen Zahlen deuten.

    mfg

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  • Magdeburger
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    • 18. Januar 2010 um 17:03
    • #176

    Hallo jule63

    ein schöner Brief.
    Erkennen kann ich das dieser Brief 9 5/8 Loth wog - also recht schwer war.

    Unten links steht:
    Frey Cassel
    hierin 20
    Louis'dor

    Damit ist es ein sogenannter Goldbrief.
    Wie sich die Taxen zusammensetzen kann ich leider nicht sagen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Bayern-Nils
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    • 18. Januar 2010 um 17:03
    • #177

    Hallo jule63

    Herzlichen Willkommen ins Forum.

    Ich kann dein Brief leider nicht interpretieren.
    Für mich sieht es aus wie ein Fahrpostbrief. Von dieser Briefe habe ich keine Ahnung.
    Aber es gibt sicher einige die so etwas versteht.

    Ich sehe dass ein Experte schon dabei war.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (18. Januar 2010 um 17:04)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. Januar 2010 um 17:04
    • #178

    Hallo jule63,

    schön einen Heimatsammler hier zu wissen. Es gibt auch einen Vorstellungsthread für die Neuen, in denen man sich der breiten Öffentlichkeit präsentieren kann.

    Zu deinem Brief:

    Da das Datum und der Aufgabeort fehlen, wird es ganz, ganz schwer.

    Die Adresse lautet: An den Herrn Daniel Gerhard Andreas Liliendahl in Neudietendorf bey Sachsen - Gotha.

    frey Cassel hierinn 20 Louis d´or

    Er wog (oben links) 9 5/8 Loth und die Aufgabepost (wo?) schrieb wird recommadirt, also eingeschrieben. Im Laufe seines Weges wurde er zuerst von der Aufgabepost, dann wohl in Kassel von der Transitpost und später von der Abgabepost mit einer Manualnummer versehen, die alle oben rechts notiert wurden (7, 4 und 93).

    Der Brief muss also nördlich oder westlich von Kassel stammen, da der Absender bis dorthin 1 Groschen und dann 4 Groschen bezahlt hatte.

    Der Empfänger dieses teilfrankierten Briefes hatte noch 7 1/2 Groschen zu entrichten.

    Von der Schrift, dem fehlenden Stempel und der Farbe der Taxierungen her halte ich es für einen Fahrpostbrief aus der Zeit um 1820 - 1830.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, hier ein absoluter Laie :ups:

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 18. Januar 2010 um 18:03
    • #179

    Hallo bayern klassisc

    Glückwünsche. Ein schöner Geschenk :)
    Und wer solche Geschenke bekommt, hat es sicher verdient.

    Ich habe eigentlich keine Ahnung hier. Ich habe es so nicht früher gesehen. Nur eine Idee habe ich, weil es ein Poste Restante Brief ist. Ist es 4 Kreuzer Poste Restante Gebühr?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 18. Januar 2010 um 19:55
    • #180

    Hallo bayern klassisch

    Ganz vergessen habe ich die Rückseite von meinem München-Bergzabern Brief zu zeigen.
    Hier ist es ein kleine 2 notiert. Ist vielleicht ein Botenlohn, aber nicht von Kantonsboten?

    Bin auch gespannt ob andere dein Rätsel versucht.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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