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Bayern: Briefe - ohne Francomarken - (geändert 30.01.10)

  • Luitpold
  • 13. September 2008 um 20:13
  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Dezember 2009 um 16:32
    • #421

    Hallo Nils,

    zu deinem Brief, den ich erst jetzt sehe: :ups:

    Nördlingen lag an der Grenze, daher ist Ellwangen in Württemberg der richtige Zielort.

    Für Bayern war die Minimumgebühr von 3 Kr. frankiert worden, für Württemberg kamen für die 1. Gewichts- und Entferungsstufe 2 Kr. hinzu, die "ausgelegt" wuden, und der Bote wollte auch noch verdienen und kassierte einen Kreuzer fürs Austragen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 30. Dezember 2009 um 17:03
    • #422

    Hallo bayern-klassisch,

    vielen Dank für Deine kompetente Antwort.

    Also handelt es sich um einen Portobrief, bei dem das Porto nicht wie ansonsten üblich vorne vermerkt wurde.

    Es handelt sich wohl um einen einfachen Brief bis 1/2 Loth. (Nur eine Seite mit kurzem Inhalt. Einen Hinweis auf eine Beilage kann ich nicht ersehen.) Insofern waren die 4 Kreuzer für den Boten für die Entfernung von einer Meile doch recht happig.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Bayern-Nils
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    • 30. Dezember 2009 um 17:20
    • #423

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort. Darf ich fragen warum es "Ausgelegt" notiert ist. Das habe ich bis ich dieser Brief bekommen habe noch nicht gesehen (glaube ich). War es notwendig? oder ein Zufall?

    Zu Bayern-Kreuzers Brief habe ich eine Frage wegen der Bote. Man wird ja verrückt wegen diese Boten, wenn ist ein Bote ein Postbote, wenn ist er von Expeditor angestellt? Angestellt heisst wohl nicht fest angestellt?
    Ich glaube dass die Verwirrung bei mir liegt in die Tatsache dass man alle "Bote" nennen. Bin ich der einzige dass es nicht versteht hier?

    ?( ?( ?(

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Dezember 2009 um 18:28
    • #424

    Hallo ihr Zwei,

    viele Fragen ...

    Ausgelegt kennt man doch auch durch die vielen bayer. Auslage - Stempel. Auch hier wurde "ausgelegt", und zwar das Porto einer anderen Postverwaltung.

    Postauslage hieß immer, dass der Empfänger noch etwas zu zahlen hatte, wie er auch das unter anderem zahlen musste, was im Auslagestempel notiert worden war.

    Der Terminus war damals geläufig, kam jedoch, von den Stempeln abgesehen, nur recht selten auf Briefen vor.

    Ein Expeditor konnte soviele Boten beschäftigen, wie er wollte. Es musste nur genügend für sie zu tun sein und sie mussten sich rentieren.

    Der Expeditor hatte einen Vertrag über das OPA mit der bayer. Post und ein Bote hatte einen Vertrag mit Zustimmung des OPA (ohne Einschaltung der bayer. Postverwaltung) mit dem Expeditor. Daher war der Expeditor immer ein Subunternehmer.

    Wenn es genügend Post gab, und davon können wir bei den Poststellen ausgehen, die sich viele Jahre hielten, ohne geschlossen zu werden, dann war der Bote fest angestellt. Er wurde also nicht nach Briefen bezahlt, sondern nach seinem Vertrag mit dem Expeditor. Es war also völlig egal, ob ein Brief 1/2 Loth oder 30 Loth wog - er hatte ihn auszutragen und das, was sein Chef auf dem Brief notiert hatte, zu kassieren.

    War aus irgend einem Grund ein kurzzeitig erhöhter Bedarf an Briefträgern vorhanden (Feste, Firmenansiedelung am Ort, Verlegung einer Behörde an den Ort etc. etc.), dann wurde an das OPA das Gesuch gestellt, einen Aushilfsbriefträger einstellen zu dürfen.

    War der in Ordnung und hatte einwandfreie Papiere, dann konnte er innerhalb einer kurzen Zeit einspringen. Diese Verträge waren befristet und wenn der Bedarf andauernd hoch war, konnte er fest eingestellt werden und zum Briefträger aufsteigen bzw. den alten Briefträger ablösen.

    Diese Brieftäger bei Postexpeditionen waren nicht Beamte! Sie waren nur angestellt. Wenn ihnen ihr Arbeitgeber sagte, dass sie für jeden Brief 4 Kr. zu kassieren hatten, dann kassierten sie das auch. Ob der Zielort 1 km oder 20 km entfernt lag, war egal. Sie hatten auch keine festgeschriebenen Touren, wie sie später ein Landbriefträger hatte, der von A über B und C nach D laufen musste, um am Ende wieder bei A einzukehren.

    Es waren auch keine Expreßboten, die zu jeder Tages- und Nachtzeit abrufbar waren und die sehr teuer waren. Wann der Expeditor den Brief austragen liess, war seine Sache, denn damals war im Prinzip jeder Brief auf der Post abzuholen (und ein Briefgefach = Postfach) war die schnellste Möglichkeit, etwas abzuholen, wenn man wusste, wann die Post ankam und zusortiert wurde.

    Drei Beispiele aus der VMZ zeigen die Verhältnisse.

    1) Illertissen porto nach Kempten. Taxe 4 Kr.. Der Empfänger holte selbst die Briefe ab, so dass der Kemptener nur noch die 4 Kr. von Illertissen unterstrich (schön mit Rötel, damit man die Prüfung des Portos gut erkennt).

    2) Lindau über Immenstadt nach Fischen (ohne eigene Post, zu Immenstadt gehörig). Postporto 3 Kr.. In Immenstadt auf 4 erhöht, weil der Postbote für seinen Lauf nach Fischen einen Kreuzer in die Tasche des Postexpeditors erwirtschaftete.

    3) Hof (Postamt mit Beamten, kein Expeditor!) frankiert mit 3 Kr. nach Münchberg. Münchberg hatte noch den Briefbestellkreuzer am Ort (Postexpedition) und notierte diesen unter dem "in" mit "1x".

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    • 30. Dezember 2009 um 19:22
    • #425

    Hallo bayern klassisch

    Einfach ist es nicht :(
    Aber ich arbeite damit. Mit Beispielen ist es ja viel einfacher.
    Besten Dank für deine ausführliche Erklärung und die gezeigte Briefe :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 31. Dezember 2009 um 05:30
    • #426

    Hallo bayern-klassisch,

    vielen Dank für Deine ausführlichen Erklkärungen - gehen ab ins Archiv.
    Vieles, was mir vorher nicht bekannt war, ist jetzt klarer geworden.

    Viele Grüße
    und die besten Wünsche für das neue Jahr
    bayern-kreuzer

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 31. Dezember 2009 um 06:45
    • #427

    Hallo Bayern-Kreuzer, bayern klassisch und Bayern-Nils,

    sehr schöne Belege und Beschreibungen zeigen sie uns hier.
    Zum Beleg von Bayern-Kreuzer kann ich einen weiteren Beleg,
    nur etwas früher, leider ohne Datum, zeigen:
    Der Bote kassierte hier ebenfalls 4 Kreuzer.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • SitzendeUndMehr
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    26. September 1965 (60)
    • 31. Dezember 2009 um 06:53
    • #428

    Hallo,

    zum Thema Nördlingen - Ellwangen habe ich auch noch was beizutragen... Rückseitig nichts.
    Da der Brief von 1791 ist, müsste es sich noch um einen Reichspost-Brief gehandelt haben. Was allerdings nicht heißt, dass mir die Taxierung wirklich klar wäre :(
    Es müsste sich aber um einen reinen Postbrief handeln, den Ausführungen weiter oben nach.

    Viele Grüße,
    SitzendeUndMehr

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    Erste Fehllisten sind online, weitere Fehl- und Dublettenlisten folgen. Habe viel Tauschmaterial Schweiz ab Strubel bis ca. 1965.
    Suche für meine Sammelgebiete (siehe Profil) immer. Außerdem "incoming mail" nach Württemberg bis 31.03.1902.

    2 Mal editiert, zuletzt von SitzendeUndMehr (31. Dezember 2009 um 06:54)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Dezember 2009 um 07:42
    • #429

    Lieber VorphilaBayern,

    ein toller Brief, den man erst einmal erkennen muss. Glückwunsch!

    Hallo SUM,

    meines Erachtens mit 6 Kr. fehltaxiert und dann die zu hohe Taxe gestrichen und auf die richtige mit 4 Kr. reduziert.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 31. Dezember 2009 um 09:41
    • #430

    Hallo VorphilaBayern,

    Ihr Brief passt ja wirklich sehr gut zu meinem Zettlitz-Brief mit Fingerhutstempel. Vielen Dank für´s Zeigen.

    Aber - bei Ihrem Brief sind die 4 Kreuzer für die Strecke Zettlitz - Langenstadt wie bei Portobriefen üblich vorne vermerkt. Die "4" wurde ja wohl vom Zettlitzer Expeditor geschrieben.

    Jetzt frage ich mich:
    Warum stehen bei meinem Brief diese 4 Kreuzer nicht auf der Vorderseite? Wenn der Empfänger nicht den gezahlten Botenlohn auf der Vorderseite vermerkt hätte, wüsste man nicht, was der Brief nun gekostet hätte.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 16. Januar 2010 um 17:01
    • #431

    Unter dem Thema bin ich darauf aufmerksam geworden, dass die Portofreiheit nicht immer mit "R.S" oder ähnlichen Abkürzungen auf Briefen vermerkt wurde. Es scheint eine "Vorzeit" zu geben.
    Die Portofreiheit im Amtssachen - § 2 ausschließliche Kennzeichnung einer Dienstes-Korrespondenz mit "R.S" - scheint in der Verordnung vom 28.6.1829 geregelt zu sein (liegt diese jemanden vor?). Dort findet sich vielleicht auch ein Hinweis auf eine frühere (erste) Verordnung.

    Die Kennzeichnung mit "R.S." könnte für das Oberpostamt Würzburg (Bezirk) um das Jahr 1810 festgelegt werden. Zumindest liegt mir ein Brief vor, der vom Stempel her in diese Zeit gehört.

    Wer also Portofreiheits-Briefe hat aus den ersten Jahren der bayrischen Post - mit und ohne "R.S." möge sie hier bitte vorstellen.

    Meine Überlegung ist, dass es unter Thurn und Taxis das Siegel des Absenders als portobefreit bekannt war. Erst unter der bayrischen Post wurde das geändert.

    Die Abbildung der Briefhülle zeigt - doppelt ist besser - die Portobefreiung durch "Frey" und ?D.S. Der Stempel datiert auf ca. 1803 - 1810, wobei rückseitig im Trockensiegel das Wappen von Churbayern zu sehen ist. Demnach muss der Brief vor dem 1. Mai 1806 (ab da regierte der Großherzog von Würzburg Ferdinand III. (Toskana).

    Viele Grüße
    Luitpold

    Viele Grüße
    Luitpold

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Januar 2010 um 17:40
    • #432

    Hallo Luitpold,

    ab 1806 finden wir "Causa Domini" oder "Caa Doi" als Franchise. Auch dein Brief ist mit H.D.S., also herrschaftliche Dienst - Sache gekennzeichnet, welche immer portobefreit waren.

    Später, aber noch weit vor 1829, als dies alles in Schriftform kam, wurde nur noch mit D.S. als Dienst - Sache franchiert.

    Ab 1829 dann als R.S..

    Diese Franchiesen galten in ganz Bayern; die OPA - Bezirke machten da keinen Unterschied.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
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    • 16. Januar 2010 um 19:41
    • #433

    Guten Abend,

    den folgenden Beleg gab's bei der letzten Deider-Auktion (Nr. 95).

    Francobrief von Neustadt nach Mainz vom 12. Sep. 1803 mit Franz. Zweizeiler
    "P 100 P NEUSTADT (Port Paye - Departement 100 = Mont Tonnere = Donnersberg)

    Auf der Rückseite wieder so ein "schlampig hingeschmierter Kringel", der wahrscheinlich wieder einen Taxvermerk darstellen soll.
    Ich werde den Verdacht nicht los, dass eine möglichst unleserliche Handschrift damals Voraussetzung für die Aufnahme in den Postdienst war. Hauptsache der Kunde konnte die Taxzahlen nicht entziffern und das Porto überprüfen ;-o

    Tippe mal auf 2 Decimes ???

    Gruß oisch

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    Einmal editiert, zuletzt von oisch (16. Januar 2010 um 21:17)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Januar 2010 um 19:47
    • #434

    Hallo Oisch,

    ein schöner, innerfranzösischer Brief mit 2 Decimes vom Absender bezahlt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
    aktives Mitglied
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    • 16. Januar 2010 um 19:56
    • #435

    Hallo Bayern-Klassisch

    Merci,

    da habe ich zur Abwechslung ja mal die richtige Zahl getippt

    Kannst Du noch was zum Tarifzeitraum und zum Gewicht sagen ?

    Danke oisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Januar 2010 um 20:05
    • #436

    Hallo Oisch,

    Tarif vom 20. Juli 1802 ("premier thermidor d´an X" nach dem Revolutionskalender):

    Bis 100 km unter 6g.

    Dieser Tarif war gültig bis zum 23.4.1806.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
    aktives Mitglied
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    • 16. Januar 2010 um 20:33
    • #437

    Hallo Bayern-Klassisch,

    vielen Dank,

    waren damals halt etwas fortschrittlicher unsere Nachbarn und hatten schon km, g und kg anstelle eines Sammelsuriums an Füßen und Lothen

    Und da ein Narr mehr fragen kann als 1000 Weise anworten
    noch eine Frage zu einem vergleichbaren Brief

    Lässt sich beim folgenden Portobrief (Neustadt - Mainz), bei dem ich keine Datumsangabe habe, aus dem Gewicht 8 g (3. Gewichtsstufe ?) und dem Porto 5 Decimes, im Umkehrschluß der Tarifzeitraum angeben ?????

    Oisch

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. Januar 2010 um 20:41
    • #438

    Hallo Oisch,

    er lag als Portobrief mit 8g in der 3. Gewichtsstufe ab 8 - 10g nach dem Tarif vom 24.4.1806 bis zum 8.4.1810.

    So, jetzt hast du nur noch 999 Fragen und bis kein Narr mehr. :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 16. Januar 2010 um 20:50
    • #439

    Hallo Bayern-Klassisch

    Habe für heute fertig ...

    außerdem muss ich mit meinen verbliebenen 999 Fragen sparsam umgehen

    Schönes Wochenende

    oisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 17. Januar 2010 um 09:24
    • #440

    Lieber bayern klassisch,

    schön und herzlichen Dank, dass Du auch mir auch hier noch Rede und Antwort gibst. Hoffe immer noch, dass ein "Nürnberger" oder "Regensburger" mal seine "Vorphila-Briefe" aus dem Blickwinkel "Portofreiheit" anschaut.
    Denn in der Regel sind die Briefe nur nach dem Gesichtspunkt "Stempel" beschafft und als Dienstbriefe in der Regel preiswert zu bekommen. So ist das zumindest in meiner Sammlung.
    Also blicke ich mal auf die Vermerke der "Portofreiheits-Briefe".
    Diese stammen zum größten Teil aus Behördenkorrespondenz (z.B. Regierung des Untermainkreises) und deshalb findet sich hier die Kennzeichnung R.D.S.
    Ich habe 1 Brief ohne Kennzeichnung und 1 Brief, wo DS offensichtlich von der Post ergänzt wurde (andere Hanschrift und Tinte als Briefadresse).
    Weiterhin fiel mir auf, dass so um 1820 die Bezeichnung "frey" auf Franco-Briefen vorkommt.

    Offensichtlich ist das hier wieder ein zwar "Insider" bekannte Sache, aber nirgends schriftlich veröffentlicht. So langsam frage ich mich, ob überhaupt außer Tarifdingen und auf einzelne Orte bezogene "bayrische" postgeschichtliche Literatur - Ergänzung - aus der Vormarkenzeit - vorliegt.

    Beste Grüße
    Luitpold

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (17. Januar 2010 um 13:23)

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